Analytische Therapie oder Tiefenpsychologisch? 

Hallo zusammen,  ich bräuchte mal eure Meinung. Bei mir läuft die Verhaltenstherapie aus und ich soll weiter Psychotherapie machen.  

Ich habe auch schon eine neue Therapeutin.  Jetzt geht es nur um die Frage ob ich Tiefenpsychologisch mache oder Analytisch.  Die Therapeutin ist sich das auch nicht ganz sicher. Zumal analytisch eben 2mal pro Woche ist. Und ich 45min Fahrweg eine Strecke habe. Und ja nun dann auch wieder arbeite. 

Ich bin trotzdem eher für analytische Therapie.  Ich möchte meine Vergangenheit bearbeiten und man hat einfach ausreichend Stunden. 

Was meint ihr?  Was für Erfahrungen habt ihr? 

Stationär

Ja,  ich habe schon lange nichts mehr geschrieben.  Viel ist passiert. 

Ich bin seit dem 4.10 nun stationär in der psychosomatischen Klinik.  Seit letzter Woche merke ich das ich bei mir ankomme,  wieder mehr mich und meine gehassten Gefühle spűre.  Nicht einfach aber sicher sinnvoll,  denn nur so verfolgen sie mich nicht andauernd. 

Auch spűre ich meine Borderline Zűge wieder mehr.  Ich fühle mich schneller getriggert und es gibt Impulse,  die ich schon lange nicht mehr hatte. Bis jetzt greifen zum Glück die Skills noch! 

Die Auszeit tut mir gut.  Die Zeit rennt!  Essentechnisch und auch vom Gewicht (obwohl das hier nicht im Vordergrund stehen soll)  klappt gut. War ja schon etwas skeptisch gegenüber dem Antidiätkonzept und das es keine Verbote gibt. 

Das Wochenende nutze ich auch immer gut für mich,  da es für Besuch viel zu weit weg ist. 

Auf Arbeit hat sich wohl auch viel zum positiven Verändert,  das weiß ich jedoch nur inoffiziell von einer netten Kollegin aus der Nacht. Deshalb kann ich da auch gelassener nach vorne schauen. 

Ich will nicht mehr zur Arbeit…. 

Weit ist es gekommen.  Ich bin immer gerne zur Arbeit.  Jetzt hab ich echt Mühe mich aufzuraffen,  im Haushalt bleibt viel liegen und ich möchte am Liebsten nur Schlafen!

Der Konflikt auf Arbeit zeert an mir. Ich will und kann nimmer.  Morgen ist das Gespräch mit dem obersten Chef. Auch er hat gehört das es in unserer Abteilung ein Konflikt gibt. Was mich da erwartet?  Keine Ahnung!  Wer anwesend ist? Keine Ahnung!  Aber es macht mir Bauchschmerzen! 

Da ich weiß wie mache zusammen halten.  Ständig versuchen mich irgendwie und irgendwo zu treffen.  Es 2 Mitläufer gibt…..

Mir wird schlecht! 

Meine Chefin sagt sie weiß auch nicht um was es da gehen soll. Ich soll schauen das ich es nicht emotional an mich ran lasse. Gut gesagt. Wie soll das gehen,  wenn oft nur auf mir rumgehackt wird. Und das nur Lügen sind?

Die sind sowas von im Bewerten,  alles ist Scheiße,  sind mit nichts zufrieden,  haben das Gefühl sie überarbeiten sich….

Fühle mich so ohnmächtig! 

Vorgespräch Klinik

In 4 Tagen steht das Vorgespräch in der Klinik an. In 3 Tagen sitze ich schon im Zug, da ich sonst nicht pünktlich dort sein könnte. Irgendwie komisch,  aber ich freue mich und hoffe, das es dann nicht mehr lange dauern wird bis ich aufgenommen werde.  

Auf Arbeit ist es gerade ziemlich unschön von 2 Mitarbeiter gegenüber mir. Ständig versuchen sie Fehler zu suchen, mir was Unterzuschieben, obwohl ich es nicht war. Manchen ihre Arbeit langsam und wälzen Arbeit auf mich ab. Chef weiß Bescheid.  Ist auch ein Teamstärkungs Projekt angedacht. Aber das zieht sich schon so lange und auch mit unterschiedlichen Kollegen.  Jetzt bin ich eben gerade wieder an der Reihe.  Und ich bin eben nimmer Still sondern wehre mich.

Konflikt auf Arbeit 

Was mich auch gerade sehr beschäftigt ist ein Konflikt auf Arbeit. 

Ich habe eine Kollegin die in dieser Abteilung länger wie ich arbeite, ich jedoch schon länger im Betrieb bin, eine bin die Tags, Wochenends, und auch Nachts arbeite, flexibel bin, meine Arbeit gut und schnell mache… Und das passt ihr nicht. 

Auch komm ich mit der Chefin besser zurecht wie sie. Was ihr gar nicht passt. Und ich motze weniger bis gar nicht. 

Sie versucht immer wieder neue Arbeitsweisen als Pflicht darzustellen ohne davor es mit der Chefin besprochen zu haben. Oder mir Dinge in die Schuhe zu schieben die ich gar nicht war. 
Dank der Craniosacralen Therapie habe ich gelernt für meine Bedürfnisse einzustehen, zu sagen was mir nicht passt und das gefällt ihr gar nicht.

Auch äußere ich Grenzüberschreitungen, sage wenn mir der Ton nicht passt. (Sie ist eine vom cholerischen Schlag). Und sie droht gerne mit Kündigung.  (Innerhalb von nem Jahr zum 5. Mal)!

Letztens wollte sie wieder über mich bestimmen. Wann ich in Pause zu gehen habe. Und dann habe ich ihr gesagt das ich das selbst entscheide. Da ist sie völlig ausgeflippt, hat wieder mit Kündigung gedroht. Ich habe es dann ausgesprochen das sie doch nur droht und doch nicht geht. Dann ist sie wutentbrannt in ne andere Abteilungen gegangen und hat den Verwaltungsleiter um Kündigung gebeten.  Dann hat sie ihre Sachen geschnappt und ist nach Hause. 

Ich kann mit ihr nicht mehr reden. Sie flipp immer gleich aus. Streitet alles ab. Sieht nichts ein. Und sie rennt immer gleich zu den anderen und macht mich schlecht.  Sei es in der Abteilung wie auch außerhalb. 
Bin nun noch bis Freitag krank geschrieben. Das Wochenende arbeite ich alleine, aber spätestens Montag seh ich sie wieder und muss mit ihr umgehen bei der Dienstübergabe. Davor habe ich jetzt schon schiss!

Das ständige Gemotze geht mir sowas von auf den Kecks!

Bin im Moment nicht zufrieden… 

… Weil mir gerade alles zu viel ist. 

Letzte Woche war ich endlich mal beim Hausarzt um das mit der Schilddrüse abzuklären. Zudem hatte ich Fieber und wollte mir ne Krankmeldung für die Arbeit holen. Aus der Krankmeldung wurde dann ne Krankenhauseinweisung, da ich dort nen Blutdruck von 200 zu 110 hatte, der sich trotz 3 maliger Medikamentengabe nicht richtig senken ließ. 

Ich war dann 4 Tage stationär. Mein Blutdruck wurde neu eingestellt. Es wurde ein enormer Eisenmangel festgestellt und es wurde eine Magenspiegelung gemacht.  Den Grund für den Eisenmangel hat man nicht gefunden. Ich sollte ambulant nun noch zum Frauenarzt und zur Darmspiegelung.  Wenn da nicht Angst wäre. Das sind Dinge die für mich nicht sein müssten! Schiebe das jetzt schon die ganze Woche vor mir her. 

Nächste Woche muss ich wieder arbeiten, da wird das auch erstmal nichts. Da bin ich immer Innern Konflikt mit mir.

Es war die Tage wieder so viel… 

…Kindergeburtstag, Feier mit den Verwandten,… 

Mein Mann beginnt morgen seit 7 Monaten krank wieder zu arbeiten. 

Der Klinikaufenthalt rückt auch näher, nachdem ich meine Ärztin gebeten habe mal nachzuhaken. Im Oktober / November wird es wohl so weit sein. Ein Arzt von dort hat mir Freitag angerufen und Fragen gestellt. Er wollte sicher sein das nicht doch Borderline im Vordergrund steht.

Morgen muss ich dann noch zum Hausarzt um mir Blut abnehmen zu lassen, da ich oft Tachykard bin, aber keine Herzrhythmusstörung habe. Jetzt soll die Schilddrüse abgeklärt werden. Bin gespannt was raus kommt. Ob es vielleicht doch nicht nur die Depression ist die mich im Moment so lähmt!? Auch die Craniosacrale Therapie Therapeutin meinte in einer der ersten Sitzungen das sie meint meine Schilddrüse flattert und ob ich Schilddrüse Probleme habe.

Ist das nervig…

Ich habe schon lange nichts mehr richtig von mir hören lassen. Ich wurschtel mich durch den Alltag auch wenn es immer noch anstrengend ist.

Dadurch das mein Mann immer noch krank geschrieben ist hab ich im Haushalt und auch in der Erziehung viel Entlastung! Das schätze ich gerade sehr und bin meinem Mann auch Oberdankbar! Ohne ihn würde ich das im Moment nicht packen.

Meine Fortbildung inklusive Hospitation habe ich nun hinter mir. Es fehlt nur noch die Supervision die ungefähr im Oktober statt findet. Dann bin ich Trainer und kann auf Arbeit schulen. Was mir sehr gefällt und Spaß macht. 

Wie jedoch von mir befürchtet gibt es auf Arbeit wieder Zoff mit einer Kollegin. Sie will jeden Formen wie ihr es passt und in einem sehr forschen Ton. Und ich lasse mir das nicht mehr bieten. Gestern habe ich mir das ganze schon stillschweigend angeschaut wie an allem nur rumgemotzt wird. Und heute hab ich dann mal was gesagt. Sie ist mal wieder völlig ausgeflippt, hat wieder mit Kündigung gedroht, ist wieder in andere Abteilungen gerannt und ihr Leid geklagt,…

Ich habe es satt. Ich lass mir nimmer alles gefallen (Dank Craniosacraler Therapie)!  Ich sag inzwischen was mich stört. Und sie behauptet immer ,  das hätte sie nicht gesagt und jenes. Sie ist so falsch! Genauso ihre Droherei wegen Kündigung. Hab  auch gefragt wie oft sie denn noch droht mit Kündigung!? 

Inzwischen ist es mir egal oder ich wäre sogar trotz Personalmangel froh weil dann endlich mal Ruhe einkehren würde. Aber es ist ja nur heiße Luft! 

Sie war dieses Jahr länger krank. Es war so harmonisch im Team und jetzt geht wieder alles von vorne los. Ich liebe diesen Job. Aber so ist das Arbeiten echt nervig! 

Auch ist die stellvertretende Leitung mit ihr zu mir gekommen und wurde im Reden immer lauter und hat mit gemischt. Das finde ich nicht okay. Vor allem wird sie da fieß bei.

Hab heute Mittag wieder für 2 gearbeitet weil sie dann nach Hause ist. Und jetzt sitze ich nach 11 Stunden arbeiten ohne Pause und ohne Mittagessen zu Hause und alles dreht sich um diese doofe Situation! 

120 Stunden in 12,5 Tagen

…sind geschafft und ich platt. Hab öfters gedacht, das ich das nicht packe. Aber es war niemand da der Dienste übernehmen hätte können. 2 Urlaub – eine davon 450 Euro Kraft, was so nicht viele Stunden sind und eine kranke Kollegin.
Ich bin erstaunt das ich alles erledigen konnte. Und nichts dem nächsten Dienst über lassen musste.
Ohne meinen Mann hätte ich das ganze jedoch nicht stämmen können. Zum Glück ist er noch krank geschrieben. So konnte ich mich zu Hause aus Haushalt und Co ausklinken.

Morgen und übermorgen hab ich frei. Da werde ich wirklich so gut wie nichts tun!