06.01.2013 Ich muss wohl wieder mehr skillen

Viele kleine Leute,
an vielen kleinen Orten,
die viele Dinge tun,
werden das Antlitz
dieser Welt verändern.

aus Tansania

weltkugel_haende

Bin heute ziemlich kaputt, da meine letzte Nacht wieder nicht sehr berauschend war. Ich hatte Dienst und konnte wieder nicht so recht schlafen, obwohl es eigentlich sehr ruhig war.

Ich bin auch wieder mal aufgestanden, nach unten gegangen und habe süßes gegessen. Ich war in so einem Suchtverlangen drin, ich konnte nicht anders. Ja, ich habe mich gefragt, was es ist, was ich habe – ob seelischer, geistiger oder körperlicher Hunger. Es war definitiv seelischer Hunger. Ich wollte wohl unangenehme Gefühle unterdrücken.

Im Moment geht es mir gerade wieder zu schnell. Hatte ich nicht erst am Donnerstag ein Einzel? Und nun morgen schon wieder?

Ich schaffe es gar nicht, das ganze richtig zu bearbeiten, da ich ja nun auch noch zwei Nachtdienste hatte und dann ja auch noch Familie und Haushalt da sind. Ich setze mich da gerade ziemlich unter Druck. Ich will ja in der Therapie voran kommen, ich will ja meine Hausaufgaben erledigen, ich will ja mich mit meiner Essstörung auseinandersetzen, ich will ja die These analysieren, ob sich das Thema „Viel“ bei mir auf allen Ebenen sich findet – auf der geistigen, seelischen und körperlichen Ebene. Ich könnte ewig so weiter machen und merke, das ich das eben nicht alles aufs Mal erledigen kann.

Ich merke wie es mir zu viel ist und ich nicht weiß, wie ich das sagen kann. Ich habe wie immer Angst zu versagen, nicht perfekt zu sein, faul zu sein und meine Hausaufgaben nicht erledigen wollen,… Ich weiß es sind Hirngespinste, die mich aber nicht in Ruhe lassen und sich auch schon wieder körperliche Angstsymptome bilden…

Auch fühle mich diese Woche als Versager, da ich mit meiner Ernährung wieder schluder, bzw. schon seit Tagen wieder draußen bin. Wieso schaff ich es nicht, wieso halte ich nimmer so durch, wie zu Beginn mit Wake up im Juni? Es frustet, es frustet arg. Ich bin froh, keine Schokolade da zu haben.

Ich glaube ich muss mir wieder Woche für Woche Ziele setzen, damit ich meine Erfolge sehe und nicht nur das Negative. Ich weiß wie wichtig ist, positives zu finden. Ich weiß ich muss schauen meinen Frust auszubalancieren.

Für die Woche 2 / 2013 nehme ich mir vor:
– To Do Listen schreiben
– Priroritäten setzen
– Achtsamkeit jeden Tag mit einbinden
– 2 Mal Sport diese Woche
– Trinkprotokoll führen (überwiegend stilles Wasser und Tee trinken)
– Gewicht und Ernährung dokumentieren
– Skill Frust ausbalancieren aktiv einsetzen!!!

Damit auch nicht alles negativ ist:
Ich war heute mit meiner Tochter, meiner Freundin und ihrer Tochter im Kino und es war schön. Das Verhältnis zwischen den Kiddis ist im Moment eher angespannt und es hat aber trotzdem super geklappt, was mich echt freute.

Und ich hab mein Laptop endlich wieder und das WLAN funktioniert. So können wir heute Abend beide ins Netz. 🙂

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