Ich bin genervt…

Ich bin genervt…

… wieso kann es mit der Übernachtung von Kindergästen nicht klappen!?

Ich würd am liebsten schreiend durch das Haus flitzen!!!

Meine – eigentlich liebe – Tochter dreht sowas von auf, wenn sie jemand zum Übernachten da hat, das nervt nur noch. Da bin ich innerlich richtig aggressiv, und wer bekommt es ab!?

Mein Selbstwert – da mein innerer Kritiker da schön labert.

Und die Mädels fragen noch, ob es noch ne zweite Nacht gibt. Ich weiß nicht. Eigentlich würde ich es denen ja gönnen, aber ich weiß nicht ob ich es meinen Nerven antun kann. Ich bin im Momemt dafür nicht wirklich stabil genug. Konnte das mit der Besucherei jetzt aber nicht noch länger rauszögern, da wir das schon seit den Herbstferien oder so verschieben.

Bin gefrustet, enttäuscht, traurig, fühle mich unfähig zu erziehen und Konsequenzen durchzusetzen. Selbsthass hoch 10. Manno. Muss schauen, das ich mich gleich noch bissel aktiv betätige im unteren Stock mit Wäsche, Abwasch und co. sonst weiß ich nicht wie es mit mir heute endet. Anspannung ist das 2. Mal heute enorm.

Heute Mittag hab ich es ganz gut geschafft. Da war es die Angst und Panik, die mich zu überwältigen versuchte. Was wollten den die ganzen Leute in der Stadt und im Ikea. Wenn ich das gewusst hätte. Aber ich hab es überstanden und einiges gekauft – schäm. (Aber nützliches 😉 ) Morgen geht es ans einrichten. Vorausgesetzt die Mädels lassen mich das tun.

2 Gedanken zu „Ich bin genervt…

  1. klingt, als solltest du zwischen der ersten und der 2. Übernachtung auf jedenfall eine Pause haben. Vielleicht kannst du dich auch direkt vor dem Besuch irgendwie entspannen?

  2. Hallo, schwierig mit entspannen oder Pause für mich, da meine Tochter im Moment wieder sehr arg an mir klammert. In den Ferien ist es immer besonders heftig, da fühl ich mich oft völlig eingeengt, da sie mir auf Schritt und Tritt folgt, fragt, fordert. Ich habe oft das Gefühl, das sie mir sogar die Luft zum Atmen nimmt. Das macht mich Aggressiv und aber auch Traurig. Ich hadere dann wieder mit mir, es hagelt Schuldzuweisungen von meinem inneren Kritiker und ich fühl mich schuldig!
    In der Schulzeit, also ab morgen ist es wieder etwas besser, da ich da morgens zwar auch nicht wirklich „frei“ habe, aber ich kann selbst planen, machen, tun. Es war auch so das mein Mann erst seit einer Woche oder so wieder regelmäßig arbeitet, davor hatte er mehrere Monate „Schlecht-Wetter“ und war zu Hause. Somit war ich nie! alleine. Und das fehlt mir. Unsere Wohnverhältnisse sind sehr beengt, dadurch fühl ich mich dann noch viel schneller gestresst und unwohl. Ich habe auch nicht wirklich ein Rückzugsort. Das möchte ich nun echt ändern. Und dieses Ziel lasse ich nicht aus den Augen.
    Für Montag habe ich aber auch erstmal die Notbremse gezogen – ich werde nicht in die Gruppe gehen – ich bleibe zu Hause. Ich muss mich erstmal etwas stabilisieren. Das meine Mutter mit v.a. Herzinfarkt in die Klinik kam war einfach zu viel. Da hängt so viel emotionales dran.

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