10.04.2013 paar Lichtblicke

Beweg mich wieder etwas aus meinem Sumpf. Das gut tut, den aufwärts Trend zu bemerken.

Es ist immer noch eine Achterbahn der Gefühle, aber ich kann es stehen lassen und es verfällt nicht ins leiden – wo ich alles nur ganz schnell weg haben möchte. Ich versuche gerade für mich meine Gefühle und Gedanken zu sortieren – schauen was ich in der Therapie ansprechen kann / möchte.

Auch ist mir immer mehr bewusst, das ich oft in alte Muster reinrutsche in Gefühle / Gedanken und Verhalten meines „inneren Kindes“. Solangsam komm ich diesem Näher. Ich sehe oft „mein inneres Kind“ wieder in Situationen, wo ich mit meiner Tochter zusammenrassel. Wenn ich zum Beispiel Regeln aufstelle und sie diese bricht. Da kommt so viel Wut und Agressivität innerlich hoch, die aber nicht ihr gehören. Es ist alt. Das merke ich. Diese Wut gehört nicht meiner Tochter, sondern meinen Eltern. Da meldet sich mein inneres, das wütend ist, das ich meinen Kopf als Kind nicht durchsetzen durfte – ich nur gehorchen musste, immer schön brav sein. Es ist dann ein gemisch aus Wut und Trauer / Enttäuschung. Das mich in der aktuelle Situation mit meiner Tochter hilflos und Ohnmächtig macht. Ich fühle mich dann oft unfähig überhaupt zu handeln.

Ich wage mich solangsam an The Work von Byron Katie. Ich versuche gerade meine Gedanken zu hinterfragen. Ich werde dazu auch demnächst was einstellen. Und auch meine Analyse.

Auch hatte ich heute ein sehr positives Gespräch auf Arbeit. Es tat richtig gut mal darüber zu reden was einen bedrückt und belastet und zu schauen, wie man Unterstützung bekommen kann.
Ich war überrascht über mich – wie offen ich war gegenüber meiner Vorgesetzten. Ich habe ihr recht viel erzählt auch bezüglich meiner persönlichen Geschichte (Krankheit) – ich finde Offenheit recht wichtig, besonders weil ich mit Menschen arbeite. Irgendwann dachte ich, das es ein großer Fehler war 2011 meiner Ex- Vorgesetzten die Wahrheit zu sagen, aber ich merke vom Bauchgefühl her, das das richtig war. Zumal ich in Therapie bin und sich schon einiges gebessert hat.
Als Ideen für die Weiterentwicklung beim Arbeitgeber habe ich meinen Wunsch / mein Interesse an Fortbildungen wie z.B. Achtsamkeit oder Tripel P kund getan. Sie war erfreut über mein Interesse und wird nachfragen, ob so eine Möglichkeit besteht. Ich möchte das gerne für unsere Klinik anbieten und für unsere Patienten / in Form von Schulungen. Sicher ist das dann auch etwas positives für das Haus. Mal sehen ob das klappt. Ich würde mich freuen!

Ich glaube ich war die letzten Tage sehr fleißig in der Skillsanwendung: einerseits Umgang mit Gefühlen, Achtsamkeit sowie auch zwischenmenschliche Fertigkeiten.

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