Die Sonne scheint…

… und ich war draußen. Ich hatte von Gestern auf Heute Dienst. Gestern nahm ich mir schon vor heute nach der Arbeit gleich walken zu gehen. Da die Nacht beschissen war, war meine Motivation heute morgen eigentlich schon wieder dahin. Hab es aber trotzdem durchgezogen. Erstmal lecker gefrühstückt und dann bin ich los. Das erste Mal dieses Jahr wieder mit Stöcken und es tat so gut. Ich konnte es richtih gut genießen 1 1/2 Stunden durch Wald und Feld.

Bin immer noch so müde die ganze Zeit, ich glaub ich muss mich jetzt öfter dazu überwinden, vielleicht bekomm ich so mein Medikamentendeffizit ausgeglichen.

Gestern sehr spät habe ich über die letzte Therastunde gegrübelt. Was ich aus der Stunde mitnehme?

1. Das meine Seele Zeit braucht – ich das akzeptieren muss. Ich beobachten soll, atmen soll und dann wieder langsam zur Normalität zurück kehren soll.

2. Das ich Kinderanteile „innere Kinder“ in mir habe. Das Realisiere ich immer mehr.
Ich muss lernen denen Beachtung zu schenken. Ich muss versuchen v.a. meinem aggressiven Anteil Raum zu geben. Es findet in meinem Leben kein Platz / Ort zum ausleben. Ich muss es im Auge behalten.
Ja, da hat meine Therapeutin mehr wie recht. Dieses merken dieses Anteils, das unterdrücken dieser Impulse macht mich im Moment sehr fertig. Das habe ich in den 3 vergangenen Tagen gemerkt. Deshalb war der Vorschlag von meiner Therapeutin wieder walken zu gehen sehr gut. Habe nur etwas Angst, das ich wieder in etwas destruktiven reinrutsche, damit ich es dann zu intensiv bertreibe. Das kenne ich aus der Vergangenheit.

3. Mein Dienstplanproblem habe ich noch nicht angegangen. Es fehlt mir noch den Mut. Ich werde es aber im Auge behalten besonders für Dienstpläne, die noch nicht stehen.

4. In der letzten Therapiestunde wurde mir bewusst, das ich sehr oft auch in ein „Ohnmachtsgefühl“ reinrutsche. Das habe ich so noch gar nicht gesehen. Aber ich muss mir da echt eingestehen, das das so ist. Habe deshalb auch Zeit damit verbracht mir das Gefühl genauer anzuschauen.

Bei Wikipedia habe ich folgendes gefunden:
Ohnmacht ist das Gefühl von Hilflosigkeit und mangelnden Einflussmöglichkeiten im Verhältnis zu etwa den eigenen Wünschen, subjektiv angenommenen und objektiven Notwendigkeiten oder dem Überlebenswillen.
Das ist sowas von wahr, oft bin ich in etwas gefangen, das ich denke es hätte anders sein sollen, jemand soll anders reagieren,… Wie Byron Katie sagt. Immer wenn in einem Satz „sollte“ vor kommt ist es eigentlich Zeit sich mit The Work zu beschäftigen. Hier stecke ich oft doch in etwas leidendem. Manches schaffe ich (noch) nicht zu akzeptieren auch wenn ich es nicht ändern kann.

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4 Gedanken zu „Die Sonne scheint…

    • Boxsack hilft nur zum Teil. Kann aber ins Gegenteil umschlagen. Nordic Walking powert mich im Allgemeinen aus (Beine, Arme) und gleichzeitig schaffe ich es mich mit Achtsamkeit (Natur) mich runter zu regulieren und ich vergesse das atmen nicht (wäre schlecht auf ner 8-9 km Strecke durch die Pampa). 😉 Und die Stöcke in die Erde „rammen“ tut gut.

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