05.05.2013

Ich werd noch wahnsinnig – die Belastung im Moment ist echt enorm. Bin echt überrascht wie gut ich alles puffern kann.

War gestern wieder bei meinen Eltern. Habe dort bissel im Haushalt geholfen und dann auch noch meiner Oma. Meine Mutter war mit meiner Tochter in der Zeit unterwegs. Als wir fast schon gehen wollten, ist meiner Mutter der Fuß eingeschlafen, sie ist trotzdem aufgestanden, hat das Übergewicht nach vorn bekommen und ist quer durch die Küche bei meiner Oma geflogen, noch durch die Zimmer Türe durch.
Meine Tochter stand vor dem Zimmer im Flur und war ganz geschockt, sie hat nur noch gezittert. Meine Mutter rief aua, aua,… – bis ich da mal wusste was Sache ist. Hab sie dann erst mal dort gelagert und dann haben wir sie aufgesetzt. Es ging dann auch wieder. Der Fuß tat ihr etwas weh, aber sie konnte laufen. Nur jetzt ist es halt dick und blau und es geht nichts mehr. Aber beim Arzt waren sie auch nicht und heute ist sie nochmals 2 Mal hingefallen. einmal ist sie über die Krücken gefallen und einmal weil der Stuhl weg rutschte.
Heute gegen Abend stellte sich dann beim Krankenhaus raus das der Fuß gebrochen ist. 😦

Mein Vater gibt wieder mal mir die Schuld, und das seine Kinder nie da seien und nie helfen würden. Was so auch nicht stimmt. Ich bin da, und helfe und bekomm noch nen tritt in Arsch und bekomm den Anschiss ab. Zudem knapse ich alles an meiner eigenen Familie ab oder an meinen eigenen Verpflichtungen. Ich hab nun mal auch eine Familie, einen Job, Haushalt und co.

Ich soll, soll, soll. Hab so oft das Gefühl, das sie nicht selbständig handeln können. Soll sie nun eigentlich auch in Reha fahren, weil mein Vater ja jetzt schon wieder Urlaub nehmen müsste. Hatte erst letzte Woche. Ich kann doch auch nichts für. Er redet mir dann immer ein schlechtes Gewissen ein, so dass ich echt am liebsten wieder springen würde. Aber ich bin Montag schon völlig dicht und auch die anderen Tage dementsprechend.

Diese cholerischen Anfälle finden dann auch noch vor meiner Tochter statt, auch dieses Niedermachen von anderen Leuten, ich könnte echt kotzen, weil ich immer noch drunter leide und meine Tochter das nicht auch noch mitbekommen muss. Aber sie bekommt es mit und ich hab Angst, das sie es so mitnimmt wie mich.

Sie dachte gestern echt das die Oma stirbt. Auch als wir beim Einkaufen waren ist meine Mutter stehen geblieben und bekam kaum noch Luft. Nach einer Weile ging es dann wieder. Mein Vater flippte total aus zu Hause. Ob Mama nun erst sterben müsste, das sie ein Termin beim Kardiologen bekommen!? Aber er ist unfähig sein Unmut an der richtigen Stelle los zu werden. Und wenn ich nach anderen Ärzten suche, die Nummern ihnen gebe tun sich nichts, das nervt!

Ob sie nun überhaupt in Reha kann entscheidet sich morgen. Im Endeffekt wär es gut – ist ja ne kardiologische Reha und das herz stimmt ja wirklich nicht.

Und mir haut das ganze nun voll auf dem Magen / Darm. Mir ist sowas von Übel und ich habe Bauchkrämpfe. Hoffe es geht morgen wieder. Bin morgen nur unterwegs und dieses Mal auch mit dem Auto anstelle des Zuges, weil ich sonst abends einen Termin nicht wahrnehmen kann.

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4 Gedanken zu „05.05.2013

  1. Es wäre für dich bestuimmt besser, dich mehr um dich zu kümmern und abzugrenzen, sonst gehst du ja total kaputt 😦 Siehst du dafür eine Möglichkeit?

    • Ist super schwierig, da ich ja dann am Telefon oder durch andere die Kommentare von meinem Vater abbekomme und ich immer noch das Gefühl habe zu gehorchen (symbiotische Beziehung ?) Da ist so viel Druck dahinter. Inzwischen zwar nur noch verbal – aber das reicht völlig.

      • Kann ich nachvollziehen. Aber sie haben für deine Lage umgekehrt nicht wirklich ein Verständnis, wie mir scheint. Wie gehen deine Geschwister mit deinen Eltern um?

  2. Nein, Verständnis für meine Lage, meine erkrankung haben sie nicht. Es heißt dann nur noch – wieso, kannst du nicht? Machen mir Vorwürfe (v.a. mein Vater das ich noch nicht gesund bin und ich so ja nur will das meine Eltern auch krank werden), was gar nicht stimmt. Er sollte mal bei sich ansetzen und sehen, das er die anderen krank macht durch die ständigen Abwertungen, Schuldzuweisungen,… Ich sag mir immer, okay, er hat es auch nicht gelernt und er macht nur sein Bestes, aber das hilft uns, die mit ihm vestrickt sind nicht weiter. Wir leiden darunter und kommen nicht weg davon.
    Mein Bruder, der hat sich schön abgeseilt. Er machte sein Abitur weiter weg nach und nun studiert er 2 – 3 Stunden von uns weg und wohnt auch dort. Er weiß sicher warum er das tut. Habe aber keine gute Beziehung zu ihm – er wurde immer in Schutz genommen – ist ja krank (hatte muskulären Schiefhals- also nichts schlimmes) uns so bekommt er auch jetzt immer noch alles in den A*** geschoben aber Blicken lässt er sich nur sehr selten.

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