Gefühl Scham

Scham
Definition: Verlust von Status und Anerkennung durch:
– Versagen
– Offenlegung persönlicher Schwachpunkte
– Erkennen von Mängel des eigenen Körpers

Scham ist ein Gefühl der Verlegenheit oder der Bloßstellung, das durch Verletzung der Intimsphäre auftreten kann oder auf dem Bewusstsein beruhen kann, durch unehrenhafte , unanständige oder erfolglose Handlungen sozialen Erwartungen oder Normen nicht entsprochen zu haben. *A

Gefühlsspektrum:
Verwirrung, Erniedrigung, Kränkung, Reue, Bedauern, Schuldgefühl, Vernichtungsgefühl, Zerknirschung, Beleidigung, Demütigung, Gewissenbisse, Peinlichkeit, Schüchternheit, Gehemmtheit, Verlegenheit, Scheu, Verschämtheit, Bescheidenheit

Grundlage:
– äußerst peinigendes, mächtiges Gefühl
– komplex und vielschichtig
– ab dem 4. Lebensjahr lernt das Kind seine Grenzen zu erkennen, die eigene Sphäre zu schützen, Bloßstellung mit Rückzug zu beantworten.
– Die Scham reguliert (teilweise durch sozialen Anpassungsdruck) menschliches Zusammenleben und verhindert dass Mitglieder einer Gemeinschaft „herausfallen“.
– „Scham“ und das Gegenstück „Stolz“ dienen dazu, den Kontakt (Nähe und Abstand) zu anderen zu regulieren.
– Die Scham dient dazu uns das Mittelmaß zwischen Selbsteinschätzung (Art wie wir uns darstellen) und Erwartung anderer zu finden.
– Scham ist eine Art „Schnittstelle“ zwischen uns selbst und anderen
– Scham hat sehr viel mit Selbsterkenntnis (Selbstbeobachtung, Selbstbewusstsein, Selbstgefühl) zu tun.
– Wenn man ein hohes, negatives Selbstwertgefühl hat ist die Gefahr hoch, oft in beschämende Situationen zu kommen.
– Scham kann Ausdruck dafür sein, wenn man sich selbst nicht getrennt von der Welt sehen kann, d.h. der Selbstwert von anderen Menschen und deren Äußerung abhängt.
– Auch kann es sein, das man nicht nur mit dem Schamgefühl seine Probleme hat, sondern auch mit dem Erleben von Freude oder Stolz. Das ist besonders oft, wenn man viele kränkende oder demütigende Erfahrungen gemacht hat.

-Die Scham dient:
a) der sozialen Anpassung / Einhaltung von sinnvollen Gruppenregeln
b) der Entwicklung von Individualität und der Wahrung persönlicher Integrität (Unversehrtheit) / Schutz der Intimsväre

-Scham dient als Warnsignal.
a) Das Gefühl verdeutlicht uns, dass unsere Konzepte von der Welt von anderen und von uns selbst nicht mit unseren momentanen Erfahrungen übereinstimmen.
b) Kann uns dazu motivieren unsere Konzepte zu überdenken und einen anderen Umgang mit der Realität zu entwickeln.

– Scham spielt bei vielen Krankheiten eine große Rolle. Beispiele hierfür: Depression, Sucht, Magersucht, Bulimie, Adipositas, Zwangsstörung, Phobien; narzisstische Persönlichkeitsstörung, Borderline / emotional instabile Persönlichkeit, Hypochondrie allgemein psychische Erkrankungen.
– Eine häufige Maske von Scham ist Angst.
– Scham tritt häufig auch auf, wenn es um Nahrungsaufnahme, Verdauung, Ausscheidung (Stuhl / Urin) und Sexualität geht.
– In maßen braucht man Scham. Schwierig wird es wenn man das Mittelmaß nicht hat.
– Scham hat viel mit sehen und gesehen werden zu tun.
– Inhalt von Scham ist kulturell abhängig und veränderte sich während der geschichtlichen Entwicklung (früher: Nacktheit, heute eher für: Arbeitslosigkeit, Mangel an Statussymbolen)
– In manchen Religionen z.B. Judentum, Christentum, Islam, ist die Scham ein Ereignis des Sündenfalls. Man hat gegen die göttliche Weisung / Gebote bewusst verstoßen. Siehe auch Adam und Eva, die ihre Nacktheit plötzlich als unangemessen empfanden. („Da gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz. (Gen 3,7 EU)“ )

– Oft haben Personen, die viel Scham erleben Probleme im Allgemeinen Gefühle wahrzunehmen und zu beschreiben.
– Genauso verfolgen Personen, die viel Scham empfinden, oft hohe Ideale, denen sie nicht gerecht werden können.
– Perfektionismus soll oft verhindern, dass man sich die Blöße zeigt.
– Medien vermitteln auch immer mehr, das man sich vergleichen muss und seinen Ansprüchen nie genügen kann.

Arten von Scham:
Wir können uns vor uns selbst schämen oder für unsere Angehörigen / Nahestehenden, wenn wir oder dieser andere, unseren eigenen Ansprüchen nicht genügen.
1) Unterlegenheitsscham: Scham in Situationen, in denen man anderen unterlegen ist oder sich ohnmächtig fühlt. Auch zum Beispiel beim ersten Aufsuchen eines Psychiaters oder Therapeuten.

2) Stellvertretende Scham: wenn man ein Täter als Angehörigen oder einer Beziehungsperson hat.

3) Gegenbeschämung: Beschämung einer anderen Person, die ein bestimmtes Verhalten des anderen auslösen soll (lächerlich machen des anderen um von eigener Scham abzulenken).

(Werde ich noch bearbeiten – ist noch nicht vollständig!)

Typische Auslöser und Interpretationen / Gedanken:
– man selbst oder jemand sehr Nahestehendes hat versagt
– man wird gedemütigt oder erniedrigt, betrogen
– man selbst oder jemand Nahestehendes erfüllt nicht den eigenen Wertvorstellungen
– man fühlt sich inkompetent
– man erlebt sich selbst / jemand Nahestehendes als Bloßgestellt
– man wird von wichtigen Personen zurück gewiesen
– wird öffentlich kritisiert / lächerlich gemacht, gehänselt
– Erinnerung an peinliche Erlebnisse in der Vergangenheit
– Irgendjemand überschreitet unsere Intimitätsgrenzen
– realisieren eines körperlichen Defektes
– „Was denken wohl die anderen über mich?“
– „Ich hab mich blamiert.“
– „Ich möchte in Boden versinken.“
– „Ich hab alles falsch gemacht, ich hab mich nicht verhalten wie ich es sollte.“
– „Ich bin fehlerhaft, nicht vorzeigbar, eine Schande.“
– „Ich bin wertlos“
– „Wenn die anderen merken, wie ich wirklich bin, werden sie mich auslachen.“

Wahrnehmung:
– wird auf die eigenen Schwächen und Fehler gelenkt
– man erinnert sich an frühere Demütigungen,
– stellt sich vor wie man erniedrigt wird, oder der Lächerlichkeit preisgegeben wird.
– man fühlt sich abgelehnt, ungeliebt, ungewollt, isoliert, entfremdet
– man fühlt sich anders wie alle anderen (Gefühl von der Norm abzuweichen)
– evtl. richtiger Selbst-Hass
– Umgebung erscheint einem unwirklich (Derealisation), man verliert Gespür für sich selbst (Depersonalisation), Betäubung, Schock.

Körperreaktion:
Kann natürlich gesteuert werden, jedoch ist die Tendenz da Scham zu signalisieren:
– Erröten, erhitztes Gesicht
– blass werden
– Abwenden des Blickes, senken des Blickes
– Verschränken der Beine
– Arme verschränken
– Kopf senken
– Hand vor das Gesicht, Mund,…
– gebeugte Körperhaltung
– Grinsen
– Kloß im Hals
– evtl. Handbewegungen wie Kratzen und Wischen am Kopf
– Herabsetzung des Tonus aller Gesichtsmuskeln
– Neigung des Kopfes zur Seite

Bei Angst-Gefühl:
– Sprachstörungen (Stottern) oder Sprachlosigkeit
– Weinen, schluchzen, Tränen
– Leise Stimme
– Schwitzen / Schweißausbruch
– Herzrasen, Bluthochdruck
– Zittern
– Schwindel
– Druckgefühl in der Magengegend
– Nervosität, Ängstlichkeit

Bei Ärger/Wut:
– Muskelverspannung, Kopfschmerzen (bei Wut, Ärger)
– Leise oder lautere Stimme
Handlungsdrang: Ziel ist es eine erträgliche Situation schaffen
– man möchte sich verbergen, sich zusammenrollen oder klein machen
– aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwinden,
– sich abwenden,
– sich verstecken
Etwas verheimlichen
– sich unterwerfen
– „in die Ecke stellen“ / sich isolieren
– „ich-bin-gar-nicht-da-Reaktion“ oder die
„ich-kann-dich-gar-nicht-hören-Reaktion“ ommt häufig bei Kindern vor. Ist häufig, wenn die Kinder sich die Ohren zuhalten, die Augen zukneifen und anfangen laut zu singen
– aus Angst erneut abgelehnt zu werden, geht man evtl. Distanz ein, was im Extremfall zur „sozialen Phobie“ führen kann. / Vermeidung
– Bei Demütigung (=Schmach / Verletzung der Ehre) kommt es zu Aggressivität
– Scham kann evtl. in Schuld umgewandelt werden
– Wenn wir einen Schuldigen finden, der das eigene Versagen erklärt oder rechtfertigt, führt dies zur Reduktion der Scham.
– „Um das Schamgefühl zu bewältigen, verhalten sich manche Menschen oft so, dass ihr Verhalten andere beschämt.“ (So wird die Umwelt dazu gebracht wegzublicken, anstelle man es selbst tun müsste)
-Im Vorfeld versuchen wir alles zu vermeiden was Scham auslöst.

Wie erkennt man Scham?
Ist ganz gut unter: http://www.angst-auskunft.de/AAA_Scham_Angst/AAA_Scham-Diagnostik.htm beschrieben.

Bei folgenden Phänomen sollte man daran denken, dass Scham im Spiel sein könnte:
– Jemand fragt sich oft, „Was andere wohl über mich denken?“ („Wenn ich das und das täte, was würden die anderen dann denken?“)
– Jemand benutzt häufig das Wort „man“.
– Jemand neigt zu Selbstabwertungen und achtet mehr auf Fehler als auf seine Kompetenzen und Leistungen.
– Jemand kann schlecht „nein“ sagen (kann sich nicht abgrenzen).
– Jemandem fällt es schwer zu konkurrieren.
– Jemand will es möglichst allen recht machen, neigt zu Konformität.
– Jemand beschäftigt sich vor allem mit sich selbst.
– Jemand kann sich nicht richtig freuen oder auf etwas stolz sein.
– Jemand fühlt sich minderwertig.
– Jemand ist kontaktscheu (steht nicht gerne im Mittelpunkt, verlässt nicht gerne das Haus) oder leidet unter einer „sozialen Phobie“.
– Jemand reagiert in Gegenwart anderer mit Angst, Panik oder Depression (dazu gehört auch „Schulangst“ bei Kindern).
– Jemand fühlt sich einsam und ausgeschlossen.
– Jemand hat Schwierigkeiten, seine Gefühle zu beschreiben.
– Jemand wertet einen anderen ab, beschämt oder demütigt diesen, stellt ihn bloß, ist zynisch.
– Jemand schockiert seine Umwelt durch auffälliges Verhalten.
– Jemand hat Geheimnisse oder wird von einem (Familien)geheimnis beherrscht, will Dinge für sich selbst behalten.
– Jemand hat die Sorge, einem anderen etwas wegzunehmen (etwa einen Behandlungsplatz beim Psychotherapeuten).
– Jemand ist misstrauisch, zwanghaft und unfähig, sich hinzugeben (anzuvertrauen).
– Jemand weiß nicht genau, wer er ist (Identitätsproblem). Oft fragt er sich, ob er wirklich gemeint ist. Mit keiner seiner vielen inneren Stimmen kann er sich richtig identifizieren,
– Jemand leidet über längere Zeit unter unklaren Körpersymptomen, die Angst machen (kann seine Emotionen nicht richtig deuten)
Häufiges Folgegefühl:
– noch mehr Scham
– Trauer (wegen Schwäche) / Traurigkeit
– Ärger, Wut, Hass
– Angst
– Schuld
– Kränkung
– Verachtung
– Demütigung
– Ohnmacht

Unterschied von Scham und Schuld:
Scham bezieht sich auf die ganze Person. Die Person fühlt sich als den, der er ist nicht in Ordnung.
Bei der Schuld hat man das Gefühl, teilweise Herr der Lage zu sein. „Schuld entsteht durch das eigene Verhalten, das meist von einem selbst kontrolliert werden kann und veränderbar erscheint.“ Schuld bezieht sich nur auf das Tun.
Deshalb fällt es einem auch schwerer das Schamgefühl loszuwerden wie das Schuldgefühl.
Schuld und Sühne brauchen die Öffentlichkeit, Scham hingegen treibt uns zum Rückzug.

Wann ist dieses Gefühl gerechtfertigt?
Wenn sie tatsächlich Gefahr laufen, soziale Attraktivität zu verlieren. Zum Beispiel:
– andere werten sie ab
– andere behandeln sie „unter Wert“
Schutz der Intimsphäre.

Wie kann man diesem Gefühl entsprechend sinnvoll handeln?
Nehme das Gefühl wahr und akzeptiere es für den Augenblick.

Wie kann man das Gefühl abschwächen?
Schamgefühle entstehen durch deine Bewertungen. Ändere diese und du kannst deine Schamgrenze verschieben. *B

a) entgegengesetztes Handeln:
Handlungsimpuls von Scham diesbezüglich: Rückzug, Vermeidung
– in der Situation bleiben
– Expositionsübungen
– offen auftreten
– entgegentreten
– sich öffentlich zeigen
– vermehrt Aktivitäten in der Öffentlichkeit wahrnehmen (in Verein eintreten)
– positiven Aktivitäten nachgehen
– Aufnahme von Kontakt und aufrechterhalten
– eigene Schwäche / Traumatisierung offen und wahrheitsgemäß in wohlwollender Umgebung kommunizieren.
– Fehlschläge und Trauma in Therapie bearbeiten.
– Nein sagen üben
– unberechtigte Kritik zurückweisen üben
– sich von Erwartungen anderer abgrenzen

b) entgegengesetztes Denken:
Handlungsimpuls von Scham diesbezüglich: Jemand sieht, das ich schlechter bin als ich sein sollte; ich werde gedemütigt / entblößt; ich bin blöd; ich bin nichts wert; ich habe keine Rechte auf…
– klar machen, dass die Scham ausschließlich in ihrem Kopf vorgeht und niemand in ihren Kopf hineinsehen kann.
– „Ich habe solche Situationen schon öfter geschafft.“
– „Ich fühle mich sicher.“
– „Ich setze mich durch.“
– An Situationen denken, wo man erfolgreich war, etwas durchgesetzt hat
– Sich Stärken und Vorteile der eigenen Person bewusst machen
– an Schwächen / Nachteile anderer denken; Feind in der Unterhose vorstellen
– ICH BIN GUT SO WIE ICH BIN!!! (sich Wertschätzung geben) oder Selbstakzeptanz-Sätze (energetische Psychotherapie): „Auch wenn ich mich für… Schäme, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“ und dazu klopfen.
– Skill: Held des Alltags
– mit einer guten Freundin telefonieren, die einem auf positive Weise bestärkt und einem gut zuspricht

c) Entgegengesetzte Körperhaltung:
Handlungsimpuls von Scham diesbezüglich: Blick abwenden, Kopf zur Seite drehen, Hände verbergen , Beine übereinanderschlagen
– aufrechte Körperhaltung
– Blickkontakt halten
– Kopf heben, Stirn zeigen
– Lächeln / Skill : leichtes Lächeln
– anstelle sitzen, besser stehen
– Hände in Hüfte stemmen, Daumen nach hinten
– Fußspitzen nach außen
– Kleinen Schritt nach vorne machen
– Tief in den Bauch atmen

Wie kann ich allgemein mein Scham-Gefühl positiv verbessern?
– Rollenspiele, dadurch Selbstsicherheit, Sozial – und Beziehungskompetenz erlangen
– Nein sagen üben
– Um etwas Bitten
– Im Allgemeinen Orientierung auf Ziel, Beziehung, Selbstachtung regelmäßig üben
– Niemand anders Bloßstellen oder demütigen
– Arbeit an den Glaubenssätzen (v.a. religiös bedingte Scham – Glaubenssätze)
– Sich nicht mit „was könnten die anderen über mich und mein Verhalten denken?“ aufhalten – ein STOP dagegen halten
– z.B. Realitätsüberprüfung „Welche Bedeutung hat das, wofür du dich schämst, für dein weiteres Leben? Wie wirst du in 5 fünf Jahren darüber denken? Wirst du überhaupt noch daran denken?/ Byron Katie „The Work“ durchführen
– andere validieren – erzeugt evtl. auch beim Gegenüber eine ähnliche Rückreaktion.
– Seine Ziele überdenken – hochgesteckte Ziele überdenken – evtl. kleinere Etappenziele einplanen
– Durch Sport sein Körpergefühl verbessern
– Entspannungsübungen

Eventuelle Folgen von zu viel Scham – Gefühl:
-Depression
-Zwänge (hat viel mit Autonomie, Ohnmacht und grundlegenden Zweifel an der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit zu tun)
-Selbstmordgedanken oder sogar Selbstmord

By: A.R. 2013

Quellen: Interaktives Therapiemanual für Borderline Patienten, Bohus/Wolf, Schattauer Verlag;
Meine Mitschriebe in der stationären DBT Therapie und Skillsgruppe
http://www.angst-auskunft.de/AAA_Scham_Angst
http://www.existenzanalyse.ch/uploads/media/Gawel.pdf
*A: http://de.wikipedia.org/wiki/Schamgef%C3%BChl
*B http://www.selbsthilfe-beratung.de/scham-schamgefuehle.html
Therapie der Essstörung durch Emotionsregulation, Valerija Sipos, Ulrich Schweiger / Kohlhammer Verlag

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6 Gedanken zu „Gefühl Scham

  1. Vielen Dank für den aufschlußreichen Beitrag. Er macht mich nachdenklich, weil es mir viele neue Aspekte zum Thema Scham bringt und mir die Möglichkeiten gibt, Scham einmal anders zu sehen. Kommt in meine: „Was hilft“ Mappe!

    • Oft ist das eben ein Gefühl, aus dem man ein Exit / Ausgang findet. Das Ursprungsgefühl war oft ein anderes. Finde das im Gefühlskarussell gut erklärt. Bei mir hat es einen großen Ursprung in der Erziehung.

      • Stimmt, das war ja dann schon ein sekundäres Gefühl – eher zur Kompensation. Ich hoffe wirklich auf die Tagesklinik-Therapie, da gibt es auch ein Modul „Umgang mit Gefühlen“. Das klingt ganz nützlich. Entstand bei dir die Scham durch Abwertungen in deiner Erziehung?

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