Meine Notizen – mein Erarbeitetes zu Gewaltfreier Kommunkikation Teil 2

Notizen zu dem Buch „Respektvoll miteinander Leben“ von S. Hart und V. Kindle Hodson

Der Unterschied zwischen Macht-über-Erziehung und Macht-mit-Erziehung:

Ausdrucksformen von:

Macht-über- Erziehung

Macht-mit-Erziehung

Ich will, dass du sofort machst. Wenn nicht…

Ich möchte, dass wir eine Lösung finden, die für alle passt.

Ich weiß, dass du spielen willst, aber du musst…

Ich bin traurig, wenn einer von uns von einer Entscheidung ausgeschlossen ist.

Wie oft muss ich dir das noch sagen?

Ich würde gerne hören, wie das für dich klingt.

Ich will dich nicht noch einmal darum bitten müssen!

Ich bin froh, wenn wir zusammenarbeiten.

Mach einfach was dir gesagt wurde.

Ich frage mich, was du gerade brauchst.

Keine Widerrede!

Wärst du bereit…?

Mir ist egal, was du davon hältst!

Ich frage mich, was du denkst, wenn du das hörst?

 

Bitte hilf mir zu verstehen, was du darüber denkst.

 

–         Eine Macht-mit Grundlage zu bauen heißt, dass Eltern und Kinder kooperieren, um gemeinsam zu entscheiden, was das Beste für die Kinder ist.

–         Was getan wird geschieht im gegenseitigen Einvernehmen

–         Familienmitglieder kommen regelmäßig zusammen, um ihre Vereinbarungen zu überprüfen.

–         Eltern, die Macht-mit-Erziehung ausüben, haben keine Angst davor, was ihre Kinder zu sagen haben. Sie haben erkannt, dass es weder Zustimmung noch Ablehnung bedeutet, wenn sie ihren Kindern zuhören. Sie wissen das zuhören oft nur der Beginn eines Dialoges ist und dass sie später die Möglichkeit haben, auch ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse ehrlich mitzuteilen.

Quelle: Respektvolles miteinander leben

Die eigene Analyse tut weh, denn meine Eltern waren eindeutig „Macht – über – Erziehung“ Erzieher und leider merke auch immer wieder das ich in diese Fallen hinentrete. Okay, etwas positives hat es. Ich bin ein Mischtyp 😉 und ich habe erkannt, das ich mich zum wohle aller verändern möchte!

Was bedeutet Respekt für mich?

–         Das man einander ausreden lässt und nicht ins Wort fällt.

–         Das man die Bedürfnisse des anderen respektiert und achtet

–         Versucht Konflikte auch ohne Schreien, totreden und Streiten zu lösen

–         Wenig Diskussionen bei Dingen, die sein müssen (Zähne putzen,…)

–         Ab und an Danke zu sagen

–         ….

 

Über Respekt habe ich folgendes im WWW gefunden:

Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“, auch respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einem anderen Lebewesen (Respektsperson) oder einer Institution. Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht, etwa vor einer Gottheit.

Antonyme sind Respektlosigkeit, Missachtung und gesteigert Verachtung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Respekt

Die unterschiedlichen Bedeutungen von Respekt

Die Klage ist weit verbreitet. Was genau aber ist Respekt? In der Alltagssprache hat der Begriff unterschiedliche Bedeutung. Der Senior meint damit die Höflichkeit und Umgangsformen der Jugend. Für den Meister ist es eine Frage des Gehorsams: Wenn der Lehrling nicht spurt, dann ist das respektlos. Der Abteilungsleiter im Unternehmen deutet womöglich die kritischen Nachfragen des Mitarbeiters als mangelnden Respekt vor der Hierarchie. Und wenn einer „Respekt vor Kampfhunden“ äußert, ist Angst im Spiel. Vor allem aber wird Respekt so verstanden: als Achtung und Anerkennung des Gegenübers.

„Respekt kann sich in Höflichkeit ausdrücken, muss er aber nicht“, sagt Dr. Tilman Eckloff, Mitbegründer der „Respect Research Group“ in Hamburg, die die Bedeutung des Respekts in Schule, Beruf und Gesellschaft wissenschaftlich untersucht. „Ob er wirklich vorhanden ist, zeigt sich besonders deutlich bei einem Konflikt: Respektiere ich die Meinung des Partners als gleichwertig?“…

 

Respektforscher Dr. Eckloff unterscheidet diesen horizontalen „Respekt auf Augenhöhe“ vom vertikalen „Leistungsrespekt“, mit dem wir zu einem Menschen aufblicken, weil wir zum Beispiel sein außergewöhnnliches Talent oder seine Lebensleistung bewundern.

Quelle: http://www.apotheken-umschau.de/Psyche/Mehr-Respekt-bitte-212961.html

Das fand ich sehr interessant!

Respekt in der Gfk bedeutet die Bedürfnisse und gegenwärtigen Gefühle des Gegenübers zu sehen und zu schätzen. Das bedeutet hinter dem Verhalten des Gegenübers eben auch die Gefühle und Bedürfnisse zu sehen.

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