Antworten zu: „Lass los was dich klein macht“ Teil 1

Meine Arbeiten zu dem Buch: „Lass los was dich klein macht“ von Sigrid Engelbrecht

 

Sich schwächen verzeihen:

Was ich an mir am wenigsten leiden kann…

… meine Schreiattacken und Geschnarche nachts (wird besser 😉  )

… das ich mich zu allem entschuldigen muss – ohne geht nicht

 

An meinem Aussehen macht mir am meisten zu schaffen…

… mein Dicksein

… mein „Pickel“ / Hautwucherung auf der Nase

… die Farbe meiner Zähne

… meine Narben

… inzwischen auch meine hängende Haut an Brust, Bauch, Oberarme und Oberschenkel

 

Als meine schlechten Eigenschaften betrachte ich…

… das auf Regeln beharren müssen

… Perfektionismus

… das viele Reden und erklären als kurz und knapp

… das ständige entschuldigen müssen – für Dinge die nicht ich falsch mache – sondern Regeln sind, oder es einfach so ist

… meine Ungeduld

… zu viel Empathie gegenüber anderen, was mich dann belastet – oder Gefühlskälte – wenn mein inneres Kind am bocken ist.

… Ängstlichkeit in Bezug auf neue Situationen und Personen, zum Teil mit Panikattacken

… Unsportlichkeit (wird aber besser)

… das ich nicht konfliktfähig bin

…  das ich immer den Drang habe das Geld sofort ausgeben zu müssen und es nicht schaffe zu sparen

… das beim Wort nehmen – nicht abschätzen können was Ironie war und was nicht

 

Außerdem schäme ich mich besonders für…, weil…

… meine Unfähigkeit als Mutter, weil ich viele Fehler gemacht habe, die nicht mehr gut zu machen sind.

… unser Haus, weil es oft so unordentlich ist, aber auch weil es so alt ist und wir mit dem Umbau nicht voran kommen

… meine Erkrankung (Borderline, Depression), weil man stigmatisiert und ausgegrenzt wird

… meine Mutter, weil sie sich selbst so gehen lässt und sich nicht pflegt – was denken denn die anderen über sie und uns?

… meine Empathielosigkeit gegenüber meinen Eltern. Sie sind doch meine Eltern, ich müsste ihnen doch dankbar sein und mich mehr um sie kümmern,…

 

 

Worin ich mich anderen unterlegen fühle ist…

… im IQ und Wissen

… in der Sprachgewandheit

… Entscheidungsfähigkeit

… Konfliktlösungsmöglichkeit

… zwischenmenschliches im Allgemeinen

… Organisationsfähigkeit

… Sparsamkeit

… im Nein sagen können und für sich sorgen

… in der Ruhe und Gelassenheit – bin ein HB Männchen

 

 

Was spüre ich jetzt, da alles schwarz auf weiß da steht?

Zum Teil tat es gut sich das mal von der Seele geschrieben zu habe, zum Teil tut es weh, sich so zu sehen, zu beschreiben  und das über sich und seine Familie zu denken. Es tut weh, weil man da kein Ziel und kein Ausweg findet und sich wie eine Fliege im Spinnennetz gefangen fühlt.

Man möchte Dinge ändern, doch man schafft es nicht.

 

Ich akzeptiere all das als ein Teil von mir

und ich liebe mit alldem was hier steht!

 

Es gibt niemand, der perfekt ist und

auch ich muss es nicht sein!

 

Ich bin okay, so wie ich bin !

 

Stand: 09/2013

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