Wie schnell 3, 4 Wochen vergehen

Hab gestern auf dem Kalender gesehen, das ich Dienstag seit langem – glaub 4 Wochen wieder Therapie habe. Voll ungewohnt.

Wie geht es mir ohne wöchentliche Therapiestunden? Hm? Stressfreier. Keine Therapiehausaufgaben, keine Vor- und Nachbereitung und weniger aufwühlen des Alten.

Ist es gut so? Glaube nicht. Versuche glaube ich gerade etwas zu vermeiden. Etwas was mir Angst macht, etwas was unangenehm ist und mich belastet, denn es geht an die Vergangenheit. Vergangenheit ist nicht gut. Da steckt viel dahinter. Vieles was ich doch gerne verdränge und nicht an die Oberfläche lassen möchte.

Im Moment geht es um die Bewilligung weiterer Stunden. Es sind noch 1-2 Stunden und dann sind die bewilligten Stunden voll. Auch weiß ich nicht, ob der Antrag an die Kasse bereits unterwegs ist, oder ob alles noch bei meiner Ärztin liegt und die ist ja, wie ich bereits geschrieben habe länger krank.

Will ich das? Will ich das nicht? Ich schwanke. Ich schwanke sehr. Wenn es mir gerade ganz gut geht, dann denke ich mir ich komme alleine klar, aber was ist, wenn ich wieder einbreche? Dann kann ich mich nicht strukturieren und analysieren und rutsche in alte Muster.

Wieso muss das so verdammt schwer sein, Entscheidungen zu treffen, mit der Krankenkasse zu kommunizieren, mit den Ärzten zu reden, sich behandeln lassen, Therapie zu machen,…

Merke immer wieder, das ich doch gerne auf dem alten, gewohnten, vertrauten und sicheren Weg bleiben möchte. Neues und unvorhersehbares macht mir Angst. Angst die mich nicht mehr aus dem grübeln raus lässt und Tag und Nacht begleitet.

Wo sehe ich die Probleme wegen der Therapie? Mir fällt es schwer, bei einem Thema zu bleiben. Innerhalb 2 Wochen sind manchmal ganz andere Problemfelder aktiv. Und dann möchte ich gerne an diesem Thema arbeiten. Meine Therapeutin meinte jedoch, das wir an einem Thema bleiben sollten. Damit wir voran kommen.

 Das stresst mich. Nicht, weil ich nicht an dem Thema bleiben möchte und arbeiten möchte. Nein, mir fällt es einfacher über die Glaubenssätze und Emotionen zu reden, die gerade aktiv ist. Wenn ich gerade kein wirkliches Problem mit meiner Tochter habe finde ich es schwer mich in eine solche Situation reinzudenken. In den letzten Wochen war nicht meine Tochter das „Problem“ – hin und wieder Kleinigkeiten, eher war es meine Unzufriedenheit mit mir und meinem Gewicht und dem Gefühl den stabilen Boden unter den Füßen verloren zu haben. Den Boden fand ich eine ganze Zeit sehr stabil. Bereits um Weihnachten rum glaubte ich das er zu brökeln beginnt. Trotzdem ignorierte ich es. Seit Januar tümple ich an 2-4 Kilo rum. Rauf und runter, runter und rauf. Die letzten 3 Wochen wurde es nur noch ein rauf. 2,5 Kilo. Und es ist, trotz EFT Klopfübungen so mühsam die wieder runter zu bekommen. Die Sucht nach Schoki ist wieder voll da. Das nervt mich gewaltig und führt zu Selbsthass.

Auch beschäftigt mich gerade der Kurantrag und ob meine Psychiaterin im Juli beim nächsten Termin wieder da ist. Was wenn nicht? Wo bekomme ich meine Medis v.a. das Minipress? Jetzt hab ich es weiter bewilligt bekommen und nun ist die Ärztin krank und nicht da. Bin am überlegen heute mal zum Hausarzt zu gehen und mit ihm drüber zu reden. Wegen der Kur und wegen des Medikamentes. Zumal, wenn ich auf ABC Gesund höre dringend mal wieder Manuelle Therapie nötig ist. Hab ganz schöne Schmerzen im Ledenwirbel- und Halswirbelbereich.

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