Depression was heißt das für mich?

– Aus dem Grübeln und negativen Hinterfragen nicht mehr heraus kommen

–  Positives im Alltag kaum noch wahrnehmen und das Negative, das was nicht gut läuft um so mehr

–  Von negativen / unangenehmen Gefühlen überrollt zu werden und keinen Ausweg sehen

–  Der Wechsel von unangenehmen Gefühlen und einer Leere, die einen auffrisst

– Diese bleierne schwere im ganzen Körper, die nicht weniger sondern eher mehr wird.

– Diese Schmerzen im Rücken / in der Wirbelsäule als würde man schwerstkörperlich arbeiten und doch tut man so gut wie nichts.

– Dieser Druck auf der Brust, als mindestens 50 Kilo oder mehr auf der Brust sitzen.

– Dieses Gefühl keine Luft zu bekommen, obwohl man draußen an der frischen Luft spazieren geht.

– Diese Fragen nach dem Sinn des Lebens und die Sehnsucht nach einem Ende – nichts fühlen, nichts sehen, nichts hören.

– Sich von den Menschen um einen herum abzuschotten, weil einem alles, aber auch wirklich alles zu viel ist.

– Ohne Blatt und Stift geht kaum was – weil alles durch das Hamsterrad der Gedanken weggewirbelt wird in andere Hirnwindungen und da nicht mehr greifbar sind.

–  Nicht zu wissen was man möchte, kein Nein und auch kein ja über die Lippen bekommt – wenn es hochkommt ein „egal“.

–  Die Angst, die immer stärker wird und immer mehr banale Alltagsdinge einnimmt.

–  Man kaum Kraft für die Familie hat und wenn die Familie immer noch vorgeht, bevor man an sich denkt.

– Morgens schon wieder ins Bett könnte und schlafen, obwohl das schlafen wegen den Gedanken oft auch zur Qual wird.

– Die innere Unruhe und Anspannung einem drängt zum etwas zu Tun und es körperlich eigentlich gar nicht geht.

– Der Schlaf zum Alptraum wird, da man es so liebend gerne möchte und der Körper nicht tut. Und man dadurch immer noch mehr und mehr an Energie verliert.

–  Fressanfälle und meine Essstörung wieder die Oberhand bekommen und ich Hirnlos alles in mich reinschaufel. Gesund spielt keine Rolle!

– Mir jegliche Nähe sogar von den engsten Familienmitglieder zu viel und erdrückend ist.

– Dieses Gefühl, das es nur schlimmer und nie mehr besser wird und alles rationale Sagen („alles wird gut“) kein Gewicht mehr hat.

– Gefühle wie Angst, Schuld die besten Freunde sind und wie siamesische Zwillinge an einem haften.

–  Die Sorgen den Alltag nicht mehr zu schaffen immer größer und erdrückender werden

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Ein Gedanke zu „Depression was heißt das für mich?

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