Ich habe verstanden

Ich habe verstanden, das es wichtig ist  nochmals die Gefühle der Vergangenheit bewusst zu spüren und zu akzeptieren.

Ich habe verstanden, das es mir nicht hilft diese zu unterdrücken oder auch durch viel lesen, essen,was auch immer – weg zu drücken.

Ich habe verstanden, das es Sinn macht sich mit dem inneren Kind zu beschäftigen, denn das kommt mir in meinem Alltag immer wieder in die Quere und verursacht Chaos in mir und um mich herum, da ich dann nicht als Erwachsener reagiere, sondern hin und her switche zwischen dem inneren Kind und dem Erwachenen.

Ein Buch mit dem ich mich im Moment sehr beschäftige ist:

Das Buche habe ich mir schon 2011 gekauft. Bin aber erst jetzt bereit damit zu arbeiten.

Auch dieses Buch ist sehr hilfreich:

Produkt-Information

Dazu gibt es auch ein gutes Arbeitsbuch.

Auch diese Seite hier im Internet finde ich dazu sehr interessant:

Trägst du belastendes in dir?

 

Ja, es hat bei mir einige Zeit gedauert, bis ich es nun wage an die Vergangenheit zu gehen. Eine solche tiefe Traurigkeit, die ich in den letzten Wochen erlebt habe, kannte ich nicht. Aber so langsam verstehe ich die Zusammenhänge. Ich arbeite ganz tief in meiner Seele und das tut verdammt weh.

Zu sehen was da so schief lief.

Was da war, damit ich so wurde wie ich bin.

 

Jetzt heißt es nochmals hinzuschauen, vor allem zu spüren und das Gefühl zu lassen, damit ich irgendwann mit weniger Balast leben kann.

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6 Gedanken zu „Ich habe verstanden

    • Danke Sophie, das kann ich wirklich gut gebrauchen. Es ist kein einfacher Weg und fühlt sich an, wie man erneut Salz in die Wunden streut. Aber es ist es sichert WERT! LG desweges

    • Aufgeben tu ich nicht 😉 So ne Traurigkeit wie ich in letzter Zeit gespürt habe kannte ich noch nicht. Vor allem wusste ich echt nicht was los ist. Dachte immer die Depression zieht mich so runter. Inzwischen weiß ich nicht ob es einfach nur das Gefühl „Traurigkeit“ war, das mich so runter zog.

      • Ich denke es ist ein Teil-Teufelskreis. Traurigkeit kommt mit der Depression und die Depression wenn man sehr und lange Traurigkeit verspürt.
        Seit ich aber die Gefühle besser kenne ist die Depression nicht mehr so stark und mächtig.

  1. Dieses Mal war es für mich sehr stark und heftig. Und ich glaube das ich früher nicht an ner Krisenintervention auf der Psychiatrischen vorbei gekommen wäre.
    Dank DBT und Achtsamkeit und auch dank toller Unterstützung (Psychiaterin / Therapeutin) habe ich es ohne geschafft. (Zu laut möchte ich es noch nicht sagen, denn gut ist immer noch anders, aber es wird). Ich habe recht freien Handlungsfreiraum Betreff meiner Medikamente. Wenn ich merke irgenetwas geht gerade nicht, dann kann ich das mit kurzer Rücksprache mit dem Arzt ändern. Seit etwas mehr als nehr Woche nehme ich nun auch wieder Lyrica. Wobei ich das auch gerne bald wieder los werden möchte, sobald alles nicht mehr zu mächtig und unaushaltbar erscheint.
    Auch hangelte ich mich gut drüber hinweg dadurch, das ich wusste noch paar Monaten und ich darf in Kur. Dann hab ich Auszeit, aber bis dahin MUSS ICH FUNKTIONIEREN! Klar war das nicht wirklich auf Selbstliebe und Akzeptanz ausgerichtet, aber es hat funktioniert.

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