Familienaufstellung / Familienstellen

Hallo zusammen,

dieses Mal brauche ich mal euren Rat / eure Erfahrungen. Ich hoffe ich bekomme antworten!?😉

Meine Therapeutin will mit mir in der nächsten Therapiestunde mit mit mir eine Familienaufstellung machen. Wir machen das ohne andere Personen. Nur wir zwei.

Ich bin da noch bissel unschlüssig, was ich davon halten soll. Was wird da gemacht? Was wird da besprochen? Wie emotional wird das? Und,und,und….

Wenn ich dran denke ist es mir mulmig, weil ich nicht weiß wie das ganze abläuft. Zumal ich ja jetzt schon merke wie sehr ich immer noch nicht den Tod meiner Oma vor über 20 Jahren zu kämpfen habe. Sie hat mich groß gezogen, sie war da körperlich wie emotional. Ich musste sie zum Schluss als 10 jähriges Kind pflegen, bis meine Eltern von der arbeit kamen,…

Auch wie mich immer noch Handlungen und Äußerungen meiner Eltern beeinflussen und mich das unsichtbare Band festhält und nicht loslässt und ich so beeinflusst werde…

Ich bin einfach unschlüssig!

2 Gedanken zu „Familienaufstellung / Familienstellen

  1. Ich denke, das wichtigste ist, dass Du für Dich weißt, ob Du das möchtest oder nicht möchtest. Und wenn Du Dich nicht dazu bereit fühlst, dann warte noch etwas damit.
    In einer Familienaufstellung werden die Menschen, die für Dein Thema oder Deine Frage wichtig sind, aufgestellt. Und wenn Du das mit der Therapeutin alleine machst, wird es so sein, dass sie für jemanden aus Deiner Familie steht und Du stehst vermutlich für Dich. Und dann merkst Du schon, wie jemand zu Dir steht, bzw. wie Du zu jemandem stehst. Das ist fühlbar. Und darum geht es. Um Klärung, wie ist etwas und auch um Verbesserung einer Situation. Und das ist im Grunde alles. Wie emotional das wird, wirst Du dann merken in der Situation. Es kann schon sein, dass Du weinen musst, aber es ist nicht unbedingt so. Ist ganz unterschiedlich.
    Wenn Du noch Fragen hast, dann frage. Vielleicht weiß ich eine Antwort darauf, dann melde ich mich.

  2. Hi,

    Eine Freundin von mir hat das einmal gemacht, allerdings in einer Gruppe.
    Im Grunde ist’s eine Art Rollenspiel, bei der es darum geht, nicht Gesagtes zu sagen und Gefühle aufzuarbeiten. Sei es Trauer oder Wut oder Enttäuschung oder Verzweiflung, Du kannst es rausschreien. Du _sollst_ es rausschreien. Gerade, wenn Du sagt, dass Du ein Band zwischen Dir und Deinen Eltern spürst, kannst Du es in einer solchen Darstellung durchtrennen und Dich lossagen. Im Endeffekt kannst Du dann den Menschen in Deinem Umfeld anders begegnen. Egal ob nun reifer oder schlicht erleichtert.
    Deshalb ist auch immer ein Therapeut anwesend, der die Runde in der Regel auch leitet.

    Ich möchte Dir schon mal viel Erfolg wünschen.

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