Tod des dreijährigen Alessio aus Lenzkirch – Hat das Jugendamt versagt ?

Unfassbar – immer noch

Familie & Familienrecht

Toter Junge aus Lenzkirch

Expertenkommission zum Fall Alessio

Der Tod des dreijährigen Alessio aus Lenzkirch entsetzt auch die Behörden.
Die Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Störr-Ritter, will eine Kommission einberufen.

01:41 min | Heute | 18.00 Uhr | Landesschau aktuell Baden-Württemberg | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

In der Expertenkommission solle beraten werden, wie in Zukunft anders mit Fällen wie Alessio umgegangen werden solle. Landrätin Dorothea Störr-Ritter (CDU) sagte gegenüber dem SWR, eventuell sei ein anderer rechtlicher Rahmen nötig. Verfahren sollten in Zukunft vielleicht auch von Kinderärzten entschieden werden.

Die zwei Kinderärzte des dreijährigen Kindes hatten in einem Offenen Brief geschrieben, dem Jugendamt mehrere alarmierende Berichte über den Zustand des Jungen geschickt zu haben. Doch dort hätte niemand reagiert. Aus dem Offenen Brief geht hervor, dass das Kind mindestens ein Jahr lang wiederholt schwerster Gewalteinwirkung ausgesetzt gewesen ist.

Die Polizei verdächtigt den Stiefvater, den Jungen totgeprügelt zu haben. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft…

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6 Gedanken zu „Tod des dreijährigen Alessio aus Lenzkirch – Hat das Jugendamt versagt ?

  1. In erster Linie haben die Eltern versagt, nicht das Jugendamt.
    An zweiter Stelle die Politik, die zulässt, dass auf einen JA-Mitarbeiter 150 Fälle kommen.
    Die schauen i.d.R. nicht weg sondern haben keine Kapazitäten, um zu handeln.
    Kann es echt nicht mehr hören, dass das Jugendamt verantwortlich gemacht wird.
    Die Eltern dieses Kindes gehören an den Pranger gestellt, niemand anders!

    • Mir geht es hier nicht um die Schuldfrage. Für mich ist das ganze einfach unbegreiflich. Der Fall geht mir einfach auch so nah, weil es direkt vor der Haustür ist, ich die Betroffenen kenne und auch man von aussen nichts geahnt hat.

      Klar stehen die Eltern da. Die sollten sich Unterstützung holen und auch einsehen wenn sie mit einer Situation überfordert sind…

      • Ich finde schlimm dass die Politik so gnadenlos versagt und wegschaut!

        Diese Fälle passieren immer wieder und zu 99 % nicht, weil das Jugendamt schlammt sondern weil den Mitarbeitern die Hände gebunden sind. Die haben nicht die Gelder um genug Leute einzustellen und können sowas dadurch nicht verhindern.
        Da schaut keiner weg sondern die Frage ist eher, wieviele solcher Fälle knapp verhindert werden konnten.

        Kann verstehen dass dir das nahe geht wenn du die Familie kennst. Wollte dich auch nicht angreifen, falls es so rüberkam.

        Mich hat nur die Überschrift so dermaßen aufgeregt mit der Frage, ob das Jugendamt versagt hat.
        Das Problem liegt echt ganz woanders.

      • Nicht genug Geld, aber auch nicht unbedingt genug Rechte um gegenüber dem Familiengericht zu veranlassen trotz der Bereitschaft der Eltern eine Pflegefamilie Unterbringung angebracht wäre um das Kind vor weiteren Verletzungen zu schützen. Es kann doch nicht immer auf Unfälle auf dem Hof geschoben werden. Da muss doch gehandelt werden wenn es eindeutig auf Gewalt hinweist.

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