Herausforderung: Umstrukturierung meines Tagesablaufs und Blick auf psycische Balance

So, inzwischen sind wieder ein paar Tage nach dem letzten Beitrag verstrichen. Leider wird das wohl erstmal weiter so sein, denn das Arbeitsleben fordert mich.

Wie ich ja letztes Mal geschrieben habe hat eine Mitarbeiterin in unserer Abteilung (dieses Mal Tagdienst) gekündigt, die sehr viele Stunden in der Woche abgedeckt hat.

Somit bin ich nun wieder gefragt. Jetzt bin ich kein Springer mehr, sondern arbeite dort komplett mit. Jedoch nicht nur unter der Woche, sondern auch an den Wochenenden und Feiertagen wie auch zum Teil Nachtdienste. Somit bin ich gerade gut ausgelastet. Ich habe ja nicht nur mein Job. Da ist auch noch meine Tochter, mein Mann, Haustier, Haushalt, Verwandte, Elternbeirat und Weight Watchers, Therapie, …. und zudem habe ich ja da noch was … ein psychisches Handycap was nicht ganz ohne ist.

Ja. Somit heißt es jetzt erstmal schauen das ich in Balance bleibe. Das will ich mir auch beweisen. Nur macht das auch bissel Druck. Bissel argen, denn so viel habe ich noch nie seit der Diagnose meiner psychischen Seite gearbeitet; habe ich noch nie gearbeitet seit meine Tochter auf der Welt ist (8 1/2 Jahre). Und dann gibt es Menschen, die Bedenken haben. Und das, das macht das ganze schwierig.

Im Moment bin ich abends dann platt. Es ist eine enorme Umstellung von alle paar Tage arbeiten auf so gut wie immer arbeiten. Auch habe ich wieder mehr Schichtdienst. Nicht nur Frühdienst und Spätdienst. Zum Teil auch Tagdienst mit 10,25 Stunden auf Arbeit und auch Nachtbereitschaftsdienste wo ich 14,25 Stunden auf arbeit bin, wir aber auch schlaen können wenn es ruhig ist.

Ich will mir nicht die blöse gebe und im Haushalt nun schludern. Jedoch ist mein Schlafbedürfnis gerade auch recht hoch.

Ich versuche mir nun eben mit To-Do Listen zu behelfen und versuche Prioritäten zu setzen. Auch versuche ich mir auch Freiräume zu schaffen. Heute zum Beispiel bin ich nicht zum Weight Watchers Treffen. Das ist zwar schade, entstresst jedoch heute das ganze, da viel Schnee liegt und ich pünktlich um 12 Uhr schon auf arbeit sein sollte. Somit konnte ich mich doch noch mal etwas aufs Ohr schmeißen und nun auch mal noch kurz an den PC.

Ich bin optimistisch das es klappt. Das ich das leisten kann. Es braucht eben nur Zeit um sich an den neuen Tagesablauf zu gewöhnen.

4 Gedanken zu „Herausforderung: Umstrukturierung meines Tagesablaufs und Blick auf psycische Balance

  1. Hast du das bedacht, als du bereit warst, ein Kind in die Welt zu setzen, das jetzt gar nichts von seiner Mutter hat? Ich möchte nicht dein Kind sein, würde mich dagegen streuben mit Händen und Füßen, weil du keine gute Mutter bist ..

    • 😞 Ich finde nicht das mein Kind nichts von mir hat. Unter der Woche sind es halbe Tage die ich arbeite und an den Wochenenden eben mehr, jedoch darf ich da bei Bedarf mein Kind mitnehmen
      mitnehmen. Und es ist nicht immer so viel wie die 2-3 Monate.
      Und es ist einfach so das solche Berufe die mein Mann und ich haben nicht sonderlich gut bezahlt werden. Man will ja auch was bieten können.

  2. Manchmal ist das einfach so…..Das Leben nimmt einen in Beschlag und wenn man es sich leisten könnte würde wohl jede Mutter lieber nur für sein Kind da sein….Das heißt – in meinen Augen – nicht, das Du eine schlechte Mutter bist….ich kenne einige, die leider viel arbeiten müssen um sich und das Kind über die Runden zu bringen….Das hat wohl keine Frau vorher bedacht. Wenn man das alles vorher wüsste….wieviele würden sich denn dann überhaupt für Kinder entscheiden…..Ausserdem denke ich, dass es – obwohl es viel von Dir abverlangt – eine gute Ablenkung sein kann und Du nicht ständig an Deine Sorgen und Ängste denken musst….auch davon profitiert Deine Tochter…..Ich habe – freiwillig – keine Kinder…..habe aber 4 Haustiere…..und auch bei denen tut es mir leid sie während der Arbeitszeit alleine zu lassen….ich merke auch bei ihnen wie sehr sie sich freuen, wenn sie merken, dass ich zu hause bleibe…..Wichtig ist, dass Du Deine Balance darin nicht verlierst…..und mit dem Plan finde ich eine gute Idee…..Dadurch verlierst Du nichts aus dem Blick…..Ich denke Du wirst rechtzeitig die Reißleine ziehen, wenn es überschwappt….

    • Danke dir. Ja ich schaue schon auf uns und setze anders Prioritäten. Sag auch mal schneller einen Termin ab um meine Balance zu halten oder auch Zeit mit meiner Tochter zu haben.

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