Reduktion der Medikamente

Im Moment kommt der Blog, das Bloggen echt zu kurz. Ist leider so, hoffe es ändert sich auch wieder.
Ich bekomme den Alltag hin, ist inzwischen schon anstrengender wie anfangs als ich angefangen habe so viel zu Arbeiten, aber es geht.
Zu kurz kommt jedoch im Moment schon meine Zeit für mich. Das muss sich noch einpendeln.
Alles andere Familie, Haushalt haben eben Vorrang!
Trotz dem VIEL bin ich am Medikamente reduzieren. Wieso gerade jetzt? Weil ich es leid bin immer noch an Gewicht zuzunehmen. So darf es nicht weiter gehen!
Zudem bin ich gut abgelenkt. Die letzte Tablette vom Lyrica raus ist immer ziemlich heftig.
Ich habe seit dieser Woche das Lyrica nun komplett raus. Die Körperschmerzen sind zwar dadurch mehr, aber Aushaltbar. Alles kann man eben nicht haben. So schade das auch ist.
Auch das Venlafaxin nimm ich abends und morgens nun schrittweise raus. Mal schauen wie weit ich komm.
Meine Psychiaterin weiss das so in dem Umfang nicht. Erfährt sie dann beim nächsten Termin Anfang April. Aber bis jetzt hatte sie nie was dagegen weil ich schon ganz gut merke ob es geht oder nicht.
Würde ja so gerne mal von den ganzen Sachen runter kommen.

5 Gedanken zu „Reduktion der Medikamente

  1. Das klingt nach ziemlich großen Fortschritten, oder?🙂 Dass du die Medikamente reduzieren kannst, finde ich super! Aber auch, dass es bei Familie, Wohnsituation usw. vorwärts geht, ist nicht selbstverständlich und ich finde, dass das in deiner Situation eine zimelich große Leistung ist!🙂

    Wirst du die Dosis wieder erhöhen, wenn es dir schlechter geht? Oder ist dir das Gewichtsproblem momentan so wichtig, dass es dir egal ist?

    • Danke dir. Ja, ich freue mich auch das ich mich für die „Belastung“ (psychisch krank, Vollzeitjob im Moment mit Schichtdienst, Familie und Co.) Gut halte.
      Es tut gut zu sehen das es geht wenn man das so möchte. Ich will mehr arbeiten, mir macht das Spaß und ich brauche es auch zum Familienalltag.

      Das mit den Medis klappt. Hatte ich schon mal runter gefahren und als es nimmer ging auch wieder aufdosiert. Jedoch hat das leider auch die Gewichtzunahme mit sich gebracht.

      Ich hoffe das ich das mit dem Gewicht vielleicht auch mal schaffe zu halten wenn es wieder an der Zeit wäre mehr nehmen zu müssen.

      Wenn ich nicht im destruktiven Denken bin bekomme ich es hin auch einzusehen wenn es wieder nötig ist, aber wer weiß vielleicht schaffe ich es auch ganz davon weg. Nehme sie ja auch schon seit 2010! Verdammt lange Zeit!

  2. Ausschleichen und erst einmal GAR NICHTS sagen, das hat mir geholfen,
    auch das die Psy nichts davon wusste, es hat mir ein Stück Selbstbewusstsein- und
    bestimmung wieder zurückgegeben. Die Medis stehen hier immer noch, sichtbar-greifbar,
    und es geht trotzdem ohne.

    Herzliche Grüße♥

    • Eigentlich ist das auch eine gute Idee. Da ich jedoch bald wieder Termin bei ihr habe und dann auch Rezepte für manches brauche werde ich es sagen. Möchte nicht noch mehr Zeugs zu Hause haben wie nötig. (Suizidgedanken und Pläne sind mir hin und wieder kein Fremdwort – und zu viel zu Hause von den Hämmern zu haben könnte kritisch werden. Auch jetzt schon bin ich am überlegen ob ich was vernichten lasse. Jetzt schon hab ich noch so viel da.Aber wer weiß, vielleicht brauche ich es auch nochmals…)

      • So haben wir eben alle unsere „eigene Krücke“ um den Tagesablauf erträglich zu gestalten.
        Manchmal hilft ja auch der Gedanke…..wenn es unbedingt sein müsste, könnte ich ja…..
        und doch komme ich wieder erwarten „ohne“ aus.
        Sicher steht und fällt auch viel mit der Akzeptanz der Psy und eben zu viel horten
        bringt auch komische Gedanken mit sich, da bin ich ganz bei dir.

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