Konflikt auf Arbeit 

Was mich auch gerade sehr beschäftigt ist ein Konflikt auf Arbeit. 

Ich habe eine Kollegin die in dieser Abteilung länger wie ich arbeite, ich jedoch schon länger im Betrieb bin, eine bin die Tags, Wochenends, und auch Nachts arbeite, flexibel bin, meine Arbeit gut und schnell mache… Und das passt ihr nicht. 

Auch komm ich mit der Chefin besser zurecht wie sie. Was ihr gar nicht passt. Und ich motze weniger bis gar nicht. 

Sie versucht immer wieder neue Arbeitsweisen als Pflicht darzustellen ohne davor es mit der Chefin besprochen zu haben. Oder mir Dinge in die Schuhe zu schieben die ich gar nicht war. 
Dank der Craniosacralen Therapie habe ich gelernt für meine Bedürfnisse einzustehen, zu sagen was mir nicht passt und das gefällt ihr gar nicht.

Auch äußere ich Grenzüberschreitungen, sage wenn mir der Ton nicht passt. (Sie ist eine vom cholerischen Schlag). Und sie droht gerne mit Kündigung.  (Innerhalb von nem Jahr zum 5. Mal)!

Letztens wollte sie wieder über mich bestimmen. Wann ich in Pause zu gehen habe. Und dann habe ich ihr gesagt das ich das selbst entscheide. Da ist sie völlig ausgeflippt, hat wieder mit Kündigung gedroht. Ich habe es dann ausgesprochen das sie doch nur droht und doch nicht geht. Dann ist sie wutentbrannt in ne andere Abteilungen gegangen und hat den Verwaltungsleiter um Kündigung gebeten.  Dann hat sie ihre Sachen geschnappt und ist nach Hause. 

Ich kann mit ihr nicht mehr reden. Sie flipp immer gleich aus. Streitet alles ab. Sieht nichts ein. Und sie rennt immer gleich zu den anderen und macht mich schlecht.  Sei es in der Abteilung wie auch außerhalb. 
Bin nun noch bis Freitag krank geschrieben. Das Wochenende arbeite ich alleine, aber spätestens Montag seh ich sie wieder und muss mit ihr umgehen bei der Dienstübergabe. Davor habe ich jetzt schon schiss!

Das ständige Gemotze geht mir sowas von auf den Kecks!

Wieder zu Hause

Ja, ich war still hier und habe auch recht wenig in anderen Blogs gelesen, denn ich war 1 Woche im Urlaub am anderen Ende Deutschlands.

image

Es war anstrengend, da die Depression immer noch da ist, aber es tat auch gut.
Ich bin stolz auf mich, dass ich das alles auf die Reihe bekommen habe.
Musste alles ja alleine fahren, da mein Mann nicht mit ist. Hatte davor schiss. Hat aber alles super geklappt.

Morgen beginnt wieder der Alltag und ich habe so Angst davor es nicht zu packen. Meine Kollegin hat jetzt Urlaub und die andere ist in Reha. Somit bin ich 2 Wochen alleine und muss jeden Tag 10 Stunden arbeiten. Hoffe ich bekomme das hin.

Auf dem Rückweg vom Urlaub bin ich in Bad Bramstedt vorbei gefahren und habe mir die Klinik von außen mal angeschaut. Bin gespannt wie lange ich warten muss auf meinen Termin.

Schwarzes Loch…

… das immer größer wird. 😦
Ich mag sowas von nichts und überall gibt es Anforderungen. Sei es zu Hause, sei es bei der Arbeit, von der Schule meiner Tochter, meinen Eltern,…
Wir haben schon Personalmangel und nun fällt noch ne 30 Stunden pro Woche Kraft durch Krankheit länger weg. Und ich merke wie ich auch im Beruf immer dünnheutiger werde und emotionales durchbricht.
Morgen noch 1 langer Dienst, dann 2 Wochen Urlaub aber dann geht es wieder rund mit 10 Stunden pro Tag und wenn es doof läuft sogar über 2 Wochen. Dann geht es aber sicher weiter aber wir sind dann wenigstens zu zweit. Aber trotzdem zu wenig.
Wie soll ich es in einer Woche schaffen mit meiner Tochter an die Nordsee zu fahren? Okay es ist Ablenkung aber vor dem Allein und was fremdes habe ich schon Respekt.
Wie soll ich nur die Zeit bis zum Klinikaufenthalt überstehen!?

Keine Heizung

Jetzt bin ich hier auch noch ohne Heizung. Und wie ihr wisst ohne Mann. Der ist in Reha.
Finde das alles nimmer lustig. Gestern ist die Lüftung kaputt gegangen und es hat gequalmt ohne Ende und heute bekam ich den Ofen gar nicht mehr an.
Nur doof das wir nur die Holzheizung haben und sonst nichts und auch warmes Wasser dran hängt.
Geh schon aufm Zahnfleisch und dann kommt immer noch eins drauf. 😦

Bad Bramstedt

Jetzt wird es wohl doch nicht Prien sondern Bad Bramstedt. Und das ist für mich am anderen Ende von Deutschland.
Eine Ärztin aus der Klinik in Prien hat bei mir angerufen. Sie meinte die sind eher für Bulimie und Magersucht, aber ihre Kooperationsklinik in Bad Bramstedt sei für Adipositas, Borderline und Co. Und die machen das auch ähnlich wie die DBT in Freiburg.
Anfangs war ich geschockt. Noch weiter weg?  Inzwischen habe ich es akzeptiert. Zumal es mir ja was bringen soll. Und ich glaube das bringt mir wirklich was.
Hab die Ärztin dann auch nach Wartezeit gefragt. Sie meinte 6 Monate. Ist schon bissel lang. Hoffe ich steh das nicht durch, da wieder jemand krank ist und wohl länger ausfällt.

Wieder allein

So nun sind die Wochen wieder rum wo mein Mann zu Hause war und ich nicht mehr alles alleine meistern musste. Die Angst der Überforderung macht sich breit.
Heute bin ich schon an meinem Handy gescheitert. Meine Tochter hat was gespielt und das Handy hat sich aufgehängt. Nichts ging mehr. Nun hab ich auch noch ein Sony wo ich nicht einfach mal den Akku raus machen kann. Da war ich schon mal wieder total angespannt. Zum Glück hat mir mein Mann den passenden Tipp per WhatsApp meiner Tochter geschrieben. Aber Kleinigkeiten bringen mich einfach wieder ins wanken.

Heute habe ich nun auch Emails von den 2 Kliniken erhalten die für mich in Frage kommen und ich habe die Anmeldeformulare ausgefüllt.  
Kennt jemand von euch die Panorama Klinik in Scheidegg bzw. die Schön Klinik in Prien am Chiemsee?

Inzwischen tendiere ich eher zu Prien, da die ein ähnliches Konzept wie die Uniklinik Freiburg haben. Ähnlich Dbt, eben aber nicht für Borderline sondern für die Essstörung. Auch meine Ärztin meint ich soll eher dort hin gehen. Laut Klinik sind die Wartezeiten 2-4 Monate aktuell. Genaues erfahre ich wenn sie die Unterlagen von mir haben.

Bauchschmerzen macht mir inzwischen nicht mehr meine Tochter, denn mit ihr ist es besprochen und sie akzeptiert es. Bauchschmerzen macht mir nun noch meine Arbeitsstelle. Wann sage ich es? Was sage ich? Vor allem weil wir unterbesetzt sind und ich eigentlich noch für eine Fortbildung im Juni und Juli je ein Wochenende angemeldet bin.

Auch suchen meine Kollegen immer wieder jemand den sie auf dem Kicker haben und das bin gerade ich. Aber ich glaube das wird in diesem Beitrag zu viel.

Kann nicht schlafen

… Zuviel geistert durch den Kopf.
War heute bei meiner Psychiaterin. Hab ihr erzählt wie es mir im Moment geht. Das ich so erschöpft bin und am liebsten nur im Bett liegen würde und niemand sehen und hören. ( Oder vielleicht gar nicht sein!?) Das die Nächte wieder schlechter sind. Mein Blutdruck wieder chronisch über 140/90, mein Puls oft in Ruhe schon 90-100 wenn nicht 120.
Am liebsten würde sie mir ne AU geben, aber das geht einfach nicht weil wir zu wenig Personal haben. Auch soll ich mir überlegen ob sie mich nachdem die Reha meines Mannes rum ist akut auf ne Psychosomatische Station / Klinik einweisen soll. Sie hat mir auch 3 Kliniken genannt die ich mir mal anschauen soll.
Gerade das macht mir Hirnchaos ohne Ende. Denn das wäre gerade das was ich brauchen würde. Zeit für mich. Therapie. Unterstützung bei dem ganzen seelischen Chaos. Auszeit. Nur ich!
Aber was ist mit hier?Mit unserer Tochter?  Sie so lange alleine lassen?  Mit der Arbeit?  Wird es negativ gewertet das ich so lange weg bin?

Dann hat sie noch an den Medikamenten einiges geändert. Hoffe es hilft.  Soll nun noch Elontril nehmen und das Melatonin wenn es wieder extrem schlechte Nächte sind in Folge. Zudem noch Vitamin D.

Hab gerade absolut keinen Plan was ich machen soll.

Ich bin am Limit

Sowas von!

Und ich weiß ich muss funktionieren!

Gedanken kreisen wieder um Selbstverletzung, Essen hilft nicht mehr, es ist da eher so das ich nicht mehr wirklich essen kann da ich zu erschöpft dazu bin.

Auch kreisen die Gedanken um das Nicht mehr sein, wobei ich weiß das ich v.a. mein Kind nicht alleine lassen möchte, aber im Moment ist alles so verdammt anstrengend und kein Ende ist in Sicht. Mein Mann ist immer noch in der Klinik. Bald beginnt seine Reha, dann ist er wieder länger fort.

Arbeit ohne Ende, über 130 Überstunden und kein Ende in Sicht. Kaum Zeit für zu Hause. Und wenn dann bin ich so erschöpft das ich eigentlich gar nichts will außer meine Ruhe.

Hab ich was verbrochen?

Das Frage ich mich echt. Mein Rücken ist immer noch nicht der Alte, aber Arbeiten geh ich wieder. Heute gerade mal den zweiten Tag, dann kommt ein Anruf von meinem Mann er muss in die Klinik. Unter den Narben hat sich ein Ei gebildet. Abszess oder so. Fieber hat er auch, dachten aber das er ein grippalen Infekt hat.

Jetzt bin ich hier mit Tochter alleine und weiß nicht was ist. Hoffe er meldet sich später.