Krank geschrieben

Im Moment bin ich seit einer Woche bis nächste Woche Montag einschließlich krank geschrieben. Wenn ich schon selbst mit Fieber nicht zu Hause bleibe meinte wohl mein Körper das er mich anders zwingen muss.

Die Hexe im Rücken würde nämlich schlimmer anstelle besser. Und ich konnte bis gestern immer nur kurz auf sein, dann musste ich wieder liegen weil das sitzen und bewegen so weh tat. Gestern war ich dann noch länger in nem extrem warmen Thermalbad und seit da geht es besser.

Die letzten Wochen / Monate haben einfach Spuren hinterlassen, kann ich nicht leugnen und mir fehlt einfach mein Sport. Nur so lange ich die Aufgaben meines Mannes auch mit übernehmen muss, solange fehlt mir leider die Zeit. (Jedenfalls zu diesem Tag und dieser Uhrzeit).

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Diebischer Kater

Unser Kater ist ein Dieb!
Der geht an meinen Skillskorb 😉

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Und spielt nun Fußball durch das Wohn- und Schlafzimmer 😁

Aktueller Stand der Dinge

Hallo zusammen,

Es tut mir echt leid das ich mich gerade so rar mache. Aber es ist gerade viel. Zu viel! So oft wie ich in den letzten Tagen in Tränen ausgebrochen bin gab es so gut wie noch nie. Ich fühle mich überfordert! Ja das kann man sagen. So viele Baustellen, die mir meine Energie rauben…

Wo fange ich an? Angefangen hat alles im Endeffekt schon bevor mein Mann ins Krankenhaus musste.

Zum einen habe ich aktuell immer noch um die 100 wenn nicht mehr Überstunden bei 75% (30h- Woche). Dann ist mein Vater in Reha und wird auch verlängert und ich das einzige Kind hier in der näheren Umgebung (30 min) wo nach meiner Mutter schauen kann.

Vorsicht Trigger!!!: Am Abend vor der OP von meinem Mann habe ich ganz spät abends erfahren das sich meine Nachbarin das Leben genommen hat. Das war ein richtig übler Schock, zum einen weil ich mich in ihre Situation hinein versetzen konnte, da sie die gleichen Diagnosen hat wie ich, zum anderen nun auch die andere Seite so krass mitbekomme, da sie auch ein Kind hat was nun ohne Mutter aufwachsen muss,…  Und ständig seh ich ihre Wohnung, ihr Auto,… weil sie wirklich direkt daneben wohnte!

Auch die Sorgen um mein Mann. Geht alles gut? Am OP Tag stand ich wieder mal völlig neben mir! Ich konnte nicht sitzen, ich musste was tun, aber Konzentration hatte ich auch keine. Dann nicht zu wissen wie es gelaufen ist… Erst spät abends konnte ich nach mehreren Irrläufern mit meinem Mann ganz kurz telefonieren, wobei ich dort auch gemerkt hatte, das er starke Schmerzen haben muss…

Der Tag nach der OP musste ich erstmal arbeiten. Nachmittags sind wir zu ihm. Auch da hatte er noch massive Nervenschmerzen, was sich jedoch im Verlauf etwas gelegt hat. Er kann nun wieder laufen aber Schmerzfrei ist er noch lange nicht. Da geht dann wieder bei mir das Kopfkino – wird alles gut? Wie lange muss er noch dort bleiben?,…

Und dann hier der Alltägliche Wahnsinn in dem ich immer wieder zusammen breche (psychisch). Angefangen  von Wasserpumpe die im Keller kaputt ging und uns Grundwasser in Keller drückt. Ich hatte davor mit Pumpe und co. noch nie was am Hut. Jetzt musste ich. Also, alte Pumpe raus, außeinander bauen, neue montieren. Das nächste Übel ist der viele Schnee. Anfangs noch mehr matschig und schwer, inzwischen große Mengen an Pulverschnee. Habe versucht die Schneefräse zu starten. Fehlanzeige, Motor würgte immer wieder ab. Also alles von Hand. Und unsere Grundfläche um das Haus ist leider nicht klein! Inzwischen habe ich mich nochmal dran gewagt. Inzwischen habe ich verstanden wie ich sie zum Laufen bekomme. Gott sei Dank. Denn heute Nacht hat es nochmal locker 30 cm wenn nicht mehr Neuschnee hingehauen. Auch das ist noch nicht alles. Wir heizen nur mit Holz. Da muss ich täglich auch mehrere Körbe holz in Keller tragen. Und dann sind da auch noch die ganzen Telefonate die nach meinem Mann fragen, Kind, Tiere, Haushalt und auch das Arbeiten. Abends bin ich immer so fix und alle das ich zur gleichen Uhrzeit wie unsere Tochter schlafen gehe.

Ich hoffe ihr habt es Verstanden, da es doch recht viel in der kurzen Zeit war. Erst heute kam ich mal dazu den Christbaum auf den Speicher zu räumen und wieder etwas aufzuräumen. Bei dem Wetter (viel Schnee) wollte ich nicht noch durch die Gegend fahren, ich hoffe meine Mutter war nicht traurig. Und da ist das nächste Problem. Sie kann leider keine Gefühle zeigen. Und ich fühle mich schuldig weil ich abgesagt habe.

 

 

Angst breitet sich aus

Solangsam aber sicher werde ich unruhig und die Angst breitet sich aus. Morgen muss mein Mann in die Klinik und übermorgen wird er operiert.
Klappt alles? Und hat er keine Folgeschäden. Bandscheibe ist ja nicht ganz ohne. Wie komme ich ohne ihn zurecht? Er ist mein Sicherheitsanker!
Schaffe ich alles ohne ihn. Wir wohnen hier in einem alten Haus mit nur Holzheizung. Zudem schneit es gerade, also auch noch Schneeschippen auf nem großen Gelände und arbeiten muss ich Donnerstag dann auch wieder.
Mulmig ist es mir. Morgen wird es sicher noch schlimmer.

Flashback, Alpträume und Arbeit

Heute Nacht hatte ich ne Nacht wie ich sie noch nie erlebt hatte. Die Nacht davor war schon nicht schön, aber da habe ich es noch ins hier und jetzt geschafft, aber heute Nacht das war richtig übel und es gibt jetzt immer noch Nachwehen davon.
Hatte nen richtig heftigen Flashback. Versuchte irgendwann in die Küche zu flüchten in der Hoffnung es hört auf. Pustekuchen. Hatte sowas von Mühe. Atmung, Kreislauf und auch hatte ich heftige destruktive Gedanken weil ich einfach wollte das dieser Zustand aufhört. Ich konnte mir immer wieder sagen das ich das nicht machen soll, aber es war verdammt schwer. Jetzt mischt sich schon Vorkommnisse auf Arbeit mit Altem. Es legt mich lahm, sowas von lahm.
Der Konflikt auf Arbeit spitzt sich immer mehr zu. Waren es die Vorahnungen von heute?
Heute wurde einer gewissen Person aus einem Dienst viele Fehler unter die Nase gehalten und es wurde alles abgestritten und derjenige brach in Tränen aus, ging zu ner Leitung und ging trotz eigentlichem Tagdienst zum Arzt und wurde 2 Wochen krank geschrieben. Zum Verständnis es wurde ihr gesagt was falsch lief. Und das wollte diejenige das man das macht. Es ist eine 100 % Kraft und 10 Dienste müssen übernommenen werden. Zudem ist sie erst 5 Monate da und das 4. Mal krank!
Ich hab um die 100 Überstunden bei 30 Stunden Woche. Mein Urlaub wurde 3 oder 4 mal dieses Jahr schon gekürzt wegen einspringen und am 5.12 hätte ich wieder Urlaub 😦

Arbeitssituation

Ich bin so was von fertig. Hab nun in 7 Tagen über 50 Stunden gearbeitet.
Und heute sah es lange danach aus, das ich kein Nachtdienst auftreiben kann.

Unser Team zerrüttet immer mehr und es wird nichts unternommen. Das ist so traurig. Und es macht mich echt fertig.

Kann zu Hause kaum abschalten. Immer kreisen die Gedanken um das gleiche Thema. Am Donnerstag wurde ich sogar geblitzt weil ich den Kopf noch bei der Arbeit hatte.

Konflikt auf Arbeit

Momentan macht mich dieser richtig fertig. Mein Schlaf leidet darunter und an freien Tagen grüble ich ständig über diese verzwickte Situation.

Diejenigen unter euch, die schon sehr lange mitlesen, wissen das es bei uns auf Arbeit immer wieder Konflikte gibt. Auch wurde ich schon mehrfach gemobbt. Trotz allem bin ich dort geblieben. Ich liebe diese Arbeit!

Es war und ist ein ständiges Kommen und Gehen von Mitarbeitern. Auch sehr plötzlich zum Teil. Was dann für die anderen ein Mehraufwand bedeutet, der zum Teil fast nicht mehr Stemmbar ist, aber wir bekommen es hin.

Seit Mai / Juni diesen Jahres sind wir eigentlich topp besetzt. Und das Team sich wieder gut gefunden hatte und hamonisierte. Chef und wir, alles top!

Das Problem jedoch ist das sich ein neuer Mitarbeiter nicht anpassen kann. Ständig heißt es, das war so beim Vorstellungsgespräch abgesprochen, was so nicht stimmt; oder es werden hintenrum über den Chef Dinge besprochen und bitten und betteln und Tränendrüse und umgesetzt aber zum Leid der anderen Mitarbeiter. Der Neue muss kaum Nachtdienste machen, obwohl 100% tätig und andere bekommen diese dann untergejubelt ohne zu Fragen.

Oder derjenige bekommt jedes zweite Wochenende frei und die anderen dürfen 3-4 Wochenenden komplett oder teilweise arbeiten.

Aber es geht hier nicht nur um den Dienstplan. Es geht auch um die Qualität der Arbeit, Arbeitseinsatz,… Es ist echt zum Heulen. Derjenige der mit dem Mitarbeiter eingeteilt ist hat die Arschkarte gezogen, da ständig Fehler passieren und man diese dann ausbessern muss, Dinge nicht erledigt werden, falsche Informationen übergeben werden,…

Wir haben versucht mit dem Chef zu reden. Dieser sagt jedoch, das er solche Konflikte von früher von uns kennt. Ja, da geb ich Recht, aber es war nie so ein Konflikt das sich das ganze Team überlegt zu gehen!

Er „beschützt“ nun diesen neuen Mitarbeiter, aber es kommt gar nichts mehr an was man sagt. Es wird nicht mehr miteinander geredet, vieles läuft über Papier. Unsere Anliegen werden gar nicht mehr gehört. Egal wie viel Fehler dieser Macht. Sagen sie es ihm, erklären sie es noch mal, jeder darf Fehler machen,…. Wie lange soll das noch so gehen?

Klar macht jeder Fehler, aber nicht diese Masse und nicht diese heftigen Fehler! Und auch jeder war bis jetzt bereit sich irgendwie anzupassen. Nur dieser eine Mitarbeiter ist es nicht!

Ich liebe diesen Job und trotz den heftigen Monaten Januar bis Mai war es schön dort zu arbeiten und jetzt geht alles den Bach runter!? Ich will nicht das jemand geht! Es hamonisiert sonst gut.

Was soll ich nur machen? So geht es nicht weiter! Das macht einen fertig. Mich besonders wil ich  emotional so viel spüre!

Unruhig, gestresst,…

Im Moment fühle ich mich nicht wohl. Angefangen hat alles mit dem Unfall meines Mannes letzten Montag und seit dem ist innerlich bei mir gerade wieder Chaos angesagt.
Seit Montag bin ich heißer und meine Stimme will nicht wieder kommen. Seit gestern nun auch das Gefühl das Fieber kommen will aber nicht durchkommt und Kopfschmerzen ohne Ende.
Wollte für jemanden nen Nachtdienst gestern übernehmen. Fühlte mich nicht in der Lage dazu. 
Dann gibt es ein Konflikt auf Arbeit weswegen wir nun auch Supervision haben was mich auch stresst. Ich sehe bis jetzt keinen Fortschritt und ich hasse Konflikte wie ihr sicher schon oft hier gelesen habt. Aber es kommt nur von dem einen: das war ich nicht, das war nicht so, das habe ich so nicht gesagt,..  Zum davonlaufen wirklich. Ist ja klar das 8 Leute sich alles einbilden gell!? Passt eben gerade zum Krank sein auch noch schön da die ganze Woche voll ist. Morgen arbeiten und Therapie ( ja auch das, meine Therapeutin meinte es wäre mal wieder Zeit, aber ich hab eigentlich immer noch kein Kopf für, weil gerade alles zu viel!) Dienstag Supervision und dann mittags arbeiten. Mittwoch nachmittags arbeiten. Donnerstag morgens Diagnostik mit meiner Tochter, mittags arbeiten, abends Smovey Kurs. Freitag 10 Stunden Dienst. Und das alles ohne Stimme. Klasse!?

Die Sorgen wegen dem kaputten Auto. Leihwagen kostet ab morgen für 10 Tage 300 Euro. Und die Woche brauch ich wirklich mein Auto. Der eine Gutachter meinte es sei Totalschaden. SCHOCK! Woher das Geld nehmen!? Jetzt muss mein Mann hinterher telefonieren, denn es kam vor paar Wochen erst ein neuer Motor rein, dann sieht das von den Kilometern schon anders aus. Auch das liegt ziemlich dick hier in der Luft und stresst.

Möchte mich eigentlich nur verkriechen und nichts mitbekommen. Gerade alles zu viel!

So ein Tag wie heute bitte nicht so schnell wieder…

Ich bin immer noch völlig neben mir. Anspannung ohne Ende, obwohl ich nun weiß das alles viel schlimmer hätte sein können.

Kennt ihr solche Momente in denen ihr genau wisst was deinem liebsten Zig Kilometer weiter passiert ist?

So einen hatte ich heute morgen! Als ich zur Arbeit fuhr und im Radio von dem Unfall gehört habe wusste ich innerlich mein Mann ist da verwickelt.:(

Hab es tagsüber im Dienst gut verdrängen können (zum Glück) – ich darf eben nicht dieser Paranoia nachgeben und gleich hinterher telefonieren – aber nach dem 10 Stunden Dienst hat es mich voll erwischt. Die Bilder vom Unfall und nicht zu wissen was mit meinem Mann ist.

In solchen Momenten bin ich echt nicht mehr ich. Auch jetzt Stunden danach bin ich noch neben der Spur.  Unfassbar!

Auch wenn ich nun Kognitiv weiß es ist nur das Auto kaputt aber innerlich hat das mit mir wieder sehr viel angestellt.

Und morgen sollt ich fit sein weil wir auf Arbeit Supervision haben und ich Frühdienst habe und ich bin völlig am Arsch. ( Auch meine Stimme. Die kommt und geht seit heute Abend wie sie möchte.)