Tag 2 nach Krise

Auch wenn es mir im Momemt verdammt schwer fällt mich aus dem Bett zu bewegen, aus meiner Sicherheitsburg, war ich heute bei Weight Watchers und in der Therapie.

Es kostet so viel Überwindung, weil es man mir anseht das es mir gerade nicht gut geht und viele danach fragen. Und das Fragen ist noch anstrengender. Wie kann ma das erklären? Psychische Krankheiten sind stigmatisiert. Depression geht ja vielleicht noch ein Hauch, aber Borderline?

Ja, ich zeige es nach außen nicht, nur das Lächeln fällt mir inzwischen auch schwer. Und das kennen die meisten von mir nicht. Versuche immer optimistisch zu sein, auch wenn es innendrin ganz anders aussieht und mich Selbstzweifel plagen.

Ja,  ich habe im Moment Suizidgedanken. Sie sind da. Sie nehmen mehr Raum ein. Meine Therapeutin weiß das. Das Durchspielen ist wieder da. Der Sinn des Lebens ist gerade recht fern. Dennoch kämpfe ich weiter.

Steh auf Autopilot! Es muss gehen! Kann meine Familie nicht im Stich lassen. Das kann ich ihnen nicht antun! So lange das noch ist, ist es gut. Nur nun darf nichts mehr wegbrechen!

Ich darf auf Arbeit nicht fehlen! Sonst schmeißen sie mich, jedenfalls wenn ich psychiatrisch stationär geh. Mutter-Kind Kur ist was anderes, das wird noch so akzeptiert aber bei gewissen Ex-Bereichskollegen sicher auch der Mund zerissen.  Nur ich brauch sie dringend, bevor ich ganz kompensiere!

(Auch da hat sich was getan während ich das hier schrieb. Die Praxis meine Psychiaterin hat angerufen. Meine Ärztin fällt länger aus. Es ist aber eine Gemeinschaftspraxis, die andere Ärztin übernimmt nun mein Attest und füllt es zusätzlich zu dem vom Hausarzt aus. 🙂  – da glaub ich doch wieder an das Gute und  an Fügung – Das tut heute echt gut und gibt mir Mut das sich bald wieder etwas ändert.)

Es heißt Zeit zu überstehen, Gefühle zu lassen und aushalten und achtsames wahrnehmen. Pausen einbauen wo es geht. Das heißt im Moment für mich viel allein für mich sein und zu wissen mein Mann und meine Tochter sind da, aber sie lassen mir auch Zeit für mich! Bin im Moment nicht der Gesprächigste im alltäglichen Leben, denn vieles kann ich dort nicht sagen, weil dort gleich alle Alarmglocken gehen. Nur ganz wenige vertrauen mir und meiner Einschätzung ob es geht oder nicht.

Was hat mir die Therapie heute gebracht? Etwas mehr Selbstvertrauen, das ich die Situation gut gemeistert habe und doch einiges daraus mitnahm. Auch wenn es mir verdammt schwer fiel das mit meinen Gedanken und so zu sagen.

Es ist ein massiver Konflikt, der mein wunder Punkt getriggert hat. Und auch Hauptverletzungspunkt ist. Meine Angst Allein zu sein, Allein dazustehen. Dadurch brechen gerade auch wieder alle Symptome aus mir raus und vereinnahmen mich.

 Sicher trauer ich der kaputten Freundschaft hinterher, da es viel mit meinem Thema: Angst – sozial alleine dastehen –  zu tun hat. Es hat mir aber auch gezeigt wie sehr mich diese Freundschaft in Stress und Alarmbereitschaft setzt. Aus diesem Blickwinkel gesehen ist es auch Erleichterung. Keine Verpflichtung zu haben. Sein zu können wie es mir gerade geht, mich nicht verstellen zu müssen, weil man damit nicht umgehen kann, sich nicht ständig schuldig zu fühlen und abhängig …

Es hat mich darin bestärkt für mich und meine Tochter  und unsere Bedürfnisse einzustehen auch gegen jemand anders. Im Endeffekt auf das Nein Beharren.

Wichtig ist es für mich weiter an meinem Selbstwert zu arbeiten und da ich mich festige. (Fels in der Brandung werde). Ich soll weiter üben Emotionen zu bennenen und versuchen sie auszuhalten. Und nicht mich in Emotionen reinziehen zu lassen, die andere wieder erneut entfachen. Weiterhin ist es wichtig auf meine Bedürfnisse und mein Bauchgefühl zu hören und danach zu handeln. Was auch solangsam besser wird 😉

EFT werde ich erstmal etwas hinten anstellen, das es mir gerade in diesem „stürmischen Seewasser“ sonst zu arg von einem Problem ins nächste befördert. Ist mir auch passiert, als ich versuchte meine Essstörung wieder in den Griff zu bekommen. Aber jetzt weiß ich wieso das passiert ist.

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Was gerade so los ist…

Es ist sehr viel los und mein Hirn beschäftigt mich sehr viel. Auch emotional bin ich gerade eher in höheren Spannungszuständen unterwegs.

Auch mein Töchterchen ist wieder mal aktiv mit dabei. Sie ist und bleibt mein Spiegel meiner Seele nach außen. Wenn es mir „innerlich“ schlecht geht und nach außen es versuche zu verstecken – sie ist jemand die es merkt und das sehr sehr schnell und sehr intensiv. Und im Moment ist es wieder der Fall. Da hab ich auch das Gefühl das ich absolut unfähig bin als Mutter zu erziehen. Sie bohrt und macht und widersetzt sich so vielen Dingen. Das ist für mich dann eigentlich echt zum davon laufen. Bin so froh, das sie heute lange in der Schule ist und ich noch bissel für mich sein kann und das tun kann was mir gut tut – hier bei euch ❤

Arbeitstechnisch hatte ich zwischendurch das Gefühl, das es für mich wieder so einigermaßen geht, aber am WE gab es für mich schon wieder etwas das mich zweifeln lies. Meine Bereichsleitung sagte so beiläufig, das sie in der kommenden Woche zum Krisengespräch unserer Abteilung nicht da sein wird, da sie ein dringender Arzttermin hätte. Sie müsse es noch dem Verwaltungsleiter mitteilen und die anderen Kollegen fänden es besser wenn sie auch dabei sei, aber wir könnten es auch ohne sie machen. Soweit so gut.

Nun ließ mich mein Bauchgefühl etwas stuzig werden, na will sie damit nun erreichen das ich nicht komme und ich dann so dargestellt werde wie mir das Gespräch nicht wichtig wäre? Den Zettel hat sie wirklich an den Verwaltungsleiter geschrieben. Wer sagt aber, das sie den auch abgibt? Bzw. nicht ihre beste Freundin die zuletzt am WE Dienst hat ihn wieder rausnimmt?

Ich weiß da geht echt Paranoia mit mir durch, aber ich habe eben schon Mobbing auf Arbeit durch. Und ich weiß wie manche dreist sein können. Auch das Telefonat vor paar Wochen hat sie völlig umgedreht. Deshalb bin ich da lieber mal vorsichtig.

Jetzt bin ich eben die ganze Zeit am überlegen. Soll ich mich nochmals erkundigen ob wirklich das Gespräch ausfällt, oder soll ich einfach davon ausgehen und nicht zu dem Termin erscheinen. schließlich hat sie gesagt das der Termin ausfallen muss!? Als möglichen Beweis habe ich mir den Zettel kopiert, den sie an den Verwaltungsleiter geschrieben hat. Sicher ist sicher. Nicht das ich wieder als Lügner da stehe und ich es eben zum x-ten mal nicht bin, aber die anderen eben zusammenhalten!

Dieses Hirnchaos macht viel mit mir. Ich bekomme den Alltag gut hin, nur es macht mich etwas anfällig im Hinblick auf das Essen. Tagsüber läuft alles gut, aber abends fang ich an – etwas unkontrolliert zu futtern. Positiv daran ist, das ich eine Besserung sehe. Früher waren es ganz andere Mengen – jetzt liege ich mit den Kalorien / Punkten noch gut und im grünen, manchmal etwas „gelben“ Bereich. Trotzdem wurmt es mich und macht mich anfällig im Bereich ABC Gesund.

Auch das Auto Thema war dieses Wochenende sehr aktuell. Den mein Auto wurde überraschender weise  für Onkel TÜV fertiggemacht. Dann hieß es plötzlich der KFZ Meister, der die ASU macht sei im Krankenhaus und dann fällt evtl. der TÜV flach, dann machte der Prüfer TÜV und ASU selbst und nun wollte mein Auto nicht 😦     TÜV kam er durch, nur ASU stimmten paar Werte nicht. Nun heißt es wieder Teile bestellen und warten, einbauen lassen und nächste oder übernächste Woche neuer Versuch. ich hoffe so, das mein Auto noch eine Runde drüber schafft. Ist eben halt schon 25 Jahre alt. Ohne Auto ist es hier echt nicht möglich. Mach das ja schon eine Weile mit und anfangs dachte ich echt – klar kein Problem. Aber inzwischen merke ich wann es wo hapert. Zum Dienst rechtzeitig kommen, Kind zur Therapie fahren und holen, Kinder Taxi zu Freunden machen, Großeinkauf mit einem Smart for two – ein absolutes NO-GO! – auch wenn mal etwas kleines fehlt,…. zur Post zu kommen um Paket wegzuschicken, Arzttermine, Apotheke,… alles super kompliziert.

 

Heute ist wieder alles anders :-)

Hab ich nicht gestern oder vorgestern noch geschrieben, das ich soooo müde bin!?

Ist alles wieder gut. Ich bin motiviert, gönne mir Auszeiten und kann dann auch wieder durchstarten 🙂 Ich fühl mich fitter. Ob es die 2 Sattmachertage waren, die ich bei WW durchzog und fast 1,5 Kilo in den 2 Tagen verlor, oder ist es das nicht regnen heute? Ich weiß es nicht.

Freu mich jedoch, das ich es heute wieder alles besser strukturiert bekomme und es sich auch positiv auf meine Psyche auswirkt.

 

Das erste Zeugnis…

…meiner Tochter ist da und zu gleich hat wohl ihre ADS / ADHS Schulkarriere begonnen. 😦

Zwischendurch war mal aufatmen angesagt, da die Uni meinte das evtl. es sich legt und nun der Beweis des 1. Schuljahres.

Habe das Zeugnis meines Mannes daneben gelegt, man könnte glauben das die Lehrer voneinander abgeschrieben haben. Bei meinem Mann war es zwar eher Hyperaktivität, bei unserer Tochter eher verträumtes Lieschen und co.

Mal sehen was die  Ärztin der Uni dazu meint.

Etwas enttäuscht bin ich, aber auch gleichzeitig froh, das man es nicht erst nach der Schulzeit feststellt (wie bei meinem Mann – der jetzt ne Schulphobie hat) und dann nichts mehr an den Schulleistungen ändern kann. So hat sie doch noch Chancen.

 

Frust ausbalancieren KW 02/2013

frustiges der KW 2/2013:
Unentschlossenheit meines Mannes am Morgen
Hausaufgabenknatsch mit Tochter
immer noch dysfunktionales Essverhalten
beginnende Erkältung!?

schönes / positives / angenehmes in KW 2 / 2013:
fühle mich wieder besser nach einigen Tagen des „down seins“
positive Momente genossen – Lächeln anderer Menschen, nette Gespräche
tolles Jahresabschlussessen auf Arbeit
habe meinen Blog umgestaltet
schöne Momente mit meiner Tochter genossen
Hochzeitstag – 7 Jahre sind wir schon verheiratet
toller Tag mit Freunden verbracht (Sonntag)

Resümeé: Die Woche war doch ganz okay und ich konnte zum Schluss immer besser auf die Balance achten. Ich bin inzwischen wieder ganz optimistisch. 🙂

Frust ausbalancieren in KW 50:

Frust ausbalancieren in KW 50:
Positives der Woche:
– Sportliche Betätigung
– Mehrfach wunderschöne Winterlandschaft genossen
– Das Rodeln mit meiner Tochter
– Überrascht wie schnell meine Tochter Gedichte auswendig lernt
– Keine größeren Streitereien zwischen meiner Tochter und mir
– So gut wie fertig mit Geschenke und Backerei
– Kuschel-, Spiel- und Lesemomente mit meiner Tochter
– To Do Listen konnte ich gut einhalten
– Karten für ein Kindermusical bestellt
– Bekomme nächsten Donnerstag frei für den Gottesdienst in der Schule
– Leckere Maracujatorte erschaffen
– Geburtstag von meinem Vater war ganz gut
– Komplimente über Abnahme erhalten

Negatives / Frustiges diese Woche:
– einige Alpträume (zwischenmenschliche Konflikte, alte Mobbing Geschichte,…)
– schaff den Start mit Wake up nicht
– Brandblase an Finger, Brandwunde an Unterarm und Blase an der rechten Ferse durch Unachtsamkeit
– Gefühle (alt ) überwältigen mich gerade wieder, lassen sich nur schwer differenzieren
– Trägheit, Müdigkeit
– Wieder viel Selbsthass in mir – ist schwer da mit Skills entgegenzusetzen
– Fressattacke

Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Woche aber sehr zufrieden. Ich lasse mich nicht entmutigen und hoffe, dass ich die kommende Woche etwas besser morgens raus komme und das Sportpensum noch etwas erweitern kann. Vielleicht schaffe ich auch mal den Absprung wieder zum Abnehmen und überliste meinen inneren Schweinehund.

13.12.2012

Heute morgen musste ich mit mir so kämpfen. Ich war so müde und hatte ein Mischmasch an unangenehmen Gefühlen in mir, welche ich nicht zuordnen konnte. Dann seit neuem immer nach irgend einem Essen ein Ekelgefühl. Schlimm.

Nachdem ich meine Tochter auf den Bus gebracht hatte und bissel eisige Luft (-10 Grad) tanken konnte ging es mir etwas besser. Ich räumte auf. Und dann kam gleich wieder dieses Gefühlschaos, diese üble Stimmung und Anspannung. Habe mich dann ins Bett verkrochen. Wollte eigentlich nur eine Stunde hin liegen, aber schlussendlich waren es 2 Stunden. Egal – es tat auf jeden Fall gut. Klar – so habe ich doch nicht so viel von meiner To Do Liste erledigt, aber morgen ist auch noch ein Tag!

Heute Mittag hab ich dann noch paar Plätzchen gebacken und dann musste ich mit meiner Tochter zu ihrer Therapie. In der dreiviertel Stunde bin ich dann Walken gewesen im leichten Schneefall. Das war richtig schön. anschließend habe ich meinen Atem noch bissel beobachtet und wie mir der Wind über das Gesicht fegt. Es war eine gelungene Auszeit.

Auf der Heimfahrt bin ich noch bei einem Sportgeschäft vorbei. 250 Euro würde ne Langlauf Ski Ausrüstung kosten wenn ich sie mir kaufe. Ausleihen sind 15 Euro pro Tag. Hm, muss nun mal schauen, ob ich nen Sponsor finde, weil im Moment ist das für mich zu viel Geld. Leider 😦 Frage auch mal auf Arbeit nach, ob ich mir die mal untertags dort ausborgen kann. Mal sehen, was die mir sagen.

Als wir zu Hause ankamen, war es schon gut dunkel. Sind dann trotzdem noch auf unsere eigene Rodelbahn. Das war richtig cool.
Jetzt muss meine Maus noch Hausaufgaben machen und dann ins Bett. Ich werde heute Abend noch bissel basteln und backen. Aber sicher auch nicht mehr sehr lange.

Positives für heute:
– das Walken
– das Nachfragen der Preise (ich war sogar persönlich dort)
– das Rodeln

Frustiges:
– mein Gefühlschaos
– meine morgendliche extreme Trägheit

12.12.2012 Ein guter Start…

12.12

Ein inzwischen guter Start in den Tag habe ich hinter mir. Ich war eine Stunde bei zwar einigen Minusgraden, aber dafür Sonnenschein laufen. Und es tat so gut. Jetzt bin ich richtig glücklich meinen inneren Schweinehund überlistet zu haben.

Für heute steht nun noch bissel was auf dem Programm:
– Plätzchen backen
– Linzertorten backen
– Weihnachtspost anfangen zu schreiben
– weiter an Geschenken basteln
– evtl. noch einkaufen
– Gefühlsprotokoll schreiben über gestrige Fressattacke
– Mail schreiben was das Ausleihen von Langlaufskiern kostet

Dann heißt es mal ran.

Auch hab ich gedacht, das dieses Datum 12. 12. 2012 ein tolles für den Neustart mit Wake up, einer gesunderen Lebensweise und mehr Selbstakzeptanz ist, oder? Mal schaun, ob ich mich dran halten kann, bzw. es immer mehr schaffe diese Richtung zu gehen.

***

Inzwischen ist Abend. Irgendwie spinnt der PC. Kann die Bilder nicht wirklich hochladen. Schade.

Auch heute war ich fleißig. Plätzchen habe ich gebacken. Es fehlen aber immer noch welche. Die Linzertorte habe ich nicht geschafft, ist aber nicht so tragisch. Mit der Weihnachtspost habe ich angefangen; Gebastelt habe ich 🙂 und an den Schreibkram muss ich noch gehen.

Positives für Heute:
– ich war spazieren in einer tollen Winterlandschaft
– ich habe heute viel erledigen können
– ich bekomme am 20.12 morgens frei für den Gottesdienst, welchen meine Tochter mitgestaltet 🙂

Negatives:
– meine Trägheit
– hab ne Blase am Fersen, da ich falsche Schuhe an hatte 😦

11.12.2012 Heute war ein solala Tag….

Hallo, heute hat alles schon richtig doof angefangen und meine Spannung war dadurch auch schon ziemlich oben. Hatte eine schlechte Nacht. Alpträume plagten mich und dann haben wir auch noch den Versuch gestartet unsern Kater über Nacht bei uns im Schlafzimmer zu lassen. Das ging nicht gut. Um 4.30 Uhr riss er mich aus dem Schlaf. Bin dann mit ihm in die Küche. Da meine dysfunktionalen Gedanken und mein Selbsthass schon enorm waren habe ich mir Süßigkeiten und Wurst ohne Ende reingehauen. Unser Kater, meinte dann auch noch er muss sein Geschäft im Altpapier machen – also das auch noch weg machen und dann bin ich voller Wut im Bauch und noch mehr Hass wieder ins Bett. Dort habe ich mich dann bis 7 Uhr nochmals hin und her gewälzt.

Leider war dadurch meine Laune morgens auch nicht die Beste, als meine Tochter mich heute morgen begrüßte. Da sie aber absolut nichts gegen meinen inneren Kampf mit meinem Selbsthass kann, versuchte ich es so gut es ging zu verstecken.

Ich merke durch meine neue Therapeutin immer mehr, das in mir so viel Altes schlummert, das immer mehr rauskommt und mich dann überwältigt. Wenn ich dann Teile wieder sortiert bekomme geht es mir auch wieder besser und ich kann es hinnehmen. Aber im Moment überfordert es mich und lähmt mich.

Das Schneeschippen gleich heute morgen als wir auf den Bus warteten tat mir dann wenigstens so gut, das der Tag nicht schon ganz gelaufen war. Es tat richtig gut und ich merkte förmlich wie es mir besser ging. Wieder im Haus habe ich zwar nicht gleich den Anfang gefunden, aber immer hin habe ich das meiste erledigt bekommen, dass ich mir vorgenommen hatte.

Heute Nachmittag hatte ich dann auch gut Programm. Hausaufgaben kontrollieren, Plätzchen backen, Wäsche aufhängen, und dann hatten wir noch unsere Familienhelferin bei uns. Mit ihr waren wir Rodeln. Das machte richtig Spaß und brachte mich wieder in ruhigere Fahrwasser. Ich hoffe das das heute Morgen ein Ausrutscher war und werde weiter versuchen die positiven Momente in meinem Leben zu genießen und daraus Kraft schöpfen:

negatives von heute:
– Alptraum
– Fressattacke / Selbsthass / Wut

positives:
– Schneeschippen, die Winterlandschaft
– Plätzchen backen
– Treffen mit unserer Familienhelferin und Rodeln
– Abends mit Tochter Spiele spielen und kuscheln

Was ist mir heute gelungen?
Ich habe angesprochen, das es mir Recht wäre wenn wir die Stunden mit der Familienhelferin nun ab Januar pö a pö reduzieren. Ich möchte solangsam versuche auch wieder alleine zu Recht zu kommen. Und durch die Erziehungskurse fühle ich mich gestärkt das in Angriff zu nehmen.