Vorgespräch Klinik

In 4 Tagen steht das Vorgespräch in der Klinik an. In 3 Tagen sitze ich schon im Zug, da ich sonst nicht pünktlich dort sein könnte. Irgendwie komisch,  aber ich freue mich und hoffe, das es dann nicht mehr lange dauern wird bis ich aufgenommen werde.  

Auf Arbeit ist es gerade ziemlich unschön von 2 Mitarbeiter gegenüber mir. Ständig versuchen sie Fehler zu suchen, mir was Unterzuschieben, obwohl ich es nicht war. Manchen ihre Arbeit langsam und wälzen Arbeit auf mich ab. Chef weiß Bescheid.  Ist auch ein Teamstärkungs Projekt angedacht. Aber das zieht sich schon so lange und auch mit unterschiedlichen Kollegen.  Jetzt bin ich eben gerade wieder an der Reihe.  Und ich bin eben nimmer Still sondern wehre mich.

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Konflikt auf Arbeit 

Was mich auch gerade sehr beschäftigt ist ein Konflikt auf Arbeit. 

Ich habe eine Kollegin die in dieser Abteilung länger wie ich arbeite, ich jedoch schon länger im Betrieb bin, eine bin die Tags, Wochenends, und auch Nachts arbeite, flexibel bin, meine Arbeit gut und schnell mache… Und das passt ihr nicht. 

Auch komm ich mit der Chefin besser zurecht wie sie. Was ihr gar nicht passt. Und ich motze weniger bis gar nicht. 

Sie versucht immer wieder neue Arbeitsweisen als Pflicht darzustellen ohne davor es mit der Chefin besprochen zu haben. Oder mir Dinge in die Schuhe zu schieben die ich gar nicht war. 
Dank der Craniosacralen Therapie habe ich gelernt für meine Bedürfnisse einzustehen, zu sagen was mir nicht passt und das gefällt ihr gar nicht.

Auch äußere ich Grenzüberschreitungen, sage wenn mir der Ton nicht passt. (Sie ist eine vom cholerischen Schlag). Und sie droht gerne mit Kündigung.  (Innerhalb von nem Jahr zum 5. Mal)!

Letztens wollte sie wieder über mich bestimmen. Wann ich in Pause zu gehen habe. Und dann habe ich ihr gesagt das ich das selbst entscheide. Da ist sie völlig ausgeflippt, hat wieder mit Kündigung gedroht. Ich habe es dann ausgesprochen das sie doch nur droht und doch nicht geht. Dann ist sie wutentbrannt in ne andere Abteilungen gegangen und hat den Verwaltungsleiter um Kündigung gebeten.  Dann hat sie ihre Sachen geschnappt und ist nach Hause. 

Ich kann mit ihr nicht mehr reden. Sie flipp immer gleich aus. Streitet alles ab. Sieht nichts ein. Und sie rennt immer gleich zu den anderen und macht mich schlecht.  Sei es in der Abteilung wie auch außerhalb. 
Bin nun noch bis Freitag krank geschrieben. Das Wochenende arbeite ich alleine, aber spätestens Montag seh ich sie wieder und muss mit ihr umgehen bei der Dienstübergabe. Davor habe ich jetzt schon schiss!

Das ständige Gemotze geht mir sowas von auf den Kecks!

Mein aktueller Weg

Hallo zusammen, ja ich weiß ich bin hier gerade nicht dehr oft *schäm* und eigentlich sollte ja hier schon bissel mehr zu lesen sein. Ist nicht so das das „Leben mit Borderline“ und co. so gerade läuft und es nichts zu berichten gibt.

Bin gut am Kämpfen. Die Depression hat mich immer noch gut im Wickel. Das ist anstrengend. Aber zum Glück hab ich meine Arbeit wieder und dann etwas Struktur, wobei das dann natürlich auch wieder anstrengt. Da es ja trotzdem Sommerferien des Kindes, mein Mann, Tiere und Haushalt gibt.

Auf Arbeit ist es gerade auch nicht leicht. Bei den Neuen gibt es noch keine Routine und es wird sehr viel vergessen oder bleibt liegen. Jedesfalls bei einer von beiden! Bin gerade echt froh das ich Nachtdienst habe und so alleine arbeite und nicht alles ausbügeln muss.

Das zwischenmenschliche ist immer noch nicht meins. Mit meiner Ex-Freundin versuche ich gerade wieder etwas in Kontakt zu treten. Ja, hab das NEIN wieder nicht geschafft! Aber es ist eben nicht wie vorher.  Und zwischen meiner Schwiegermutter und uns gibt es Funkstille. Da hat es ordentlich gekracht. Je älter sie wird desto weniger kann sie sich in andere einfühlen. Und Rentner haben ja nie Zeit. Da müssen sich 100% Arbeitnehmer sich denen anpassen und nicht umgekehrt… Definitiv ist das Zwischenmenschliche das schwierigste – immer noch an der ganzen DBT Geschichte! Gefolgt vom Selbstwert. Der ist gerade auch nicht der Beste! Das sieht man mir schon an. Ich habe wieder so zugenommen und bekomme einfach nicht die Wendung! Das ärgert mich sehr!

Von Therapie möchte ich gerade nichts wissen. Hab einfach nimmer das Gefühl das ich da weiter komme und brauche gerade meine übrige Energie für den Alltag. Noch zusätzlich mir nen Kopf darum zu machen ist gerade nicht drin. Ist gerade anstrengend genug!

Zum Arzt gehen?

Darf echt nicht zu laut sagen das es mir gut geht; zack sieht das mal wieder anders aus. Samstag hatte ich ein richtig heftigen Dienst mit über 10 Stunden ohne Pause, war nur am Rödeln. Als ich heim kam war ich einfach nur platt und hatte mega Kopfschmerzen. Dachte mir da nichts bei, weil zu wenig getrunken hatte ich definitiv und stressig war es auch.

Hab mich dann recht früh ins Bett gelegt. Die Nacht war unruhig- auch das ist nichts ungewöhnliches. Als der Wecker mich um 7 Uhr am Sonntag wach machte merkte ich jedoch schon das ich mich unwohl fühle. Hab dann im Ohr Temperatur gemessen – 37,9 okay!? Um 7.45 Uhr beginnt der Dienst dachte ich mir. Personalmäßig sind wir gerade echt bissel unterbesetzt somit bin ich zum Dienst. Trotz Medikament hatte ich jedoch echt mühe den Dienst zu machen. Da die einzigste die in Frage für das Einspringen kam nicht konnte zog ich das durch. Abends als ich heim kam ging ich auch gleich ins Bett. Den ganzen Tag tümpelte ich um die 39 Grad rum, auch gestern am Montag noch. Bis heute morgen lag ich so gut wie nur im Bett, erst heute schaffte ich es zwischendurch Haushaltsdinge in kleinen Etappen zu erledigen.

Der Kreislauf ist noch etwas unten, aber Temperatur hatte ich nicht mehr über 38. Jetzt hat mich heute nachmittag meine Arbeitskollegin angerufen und wollte definitiv wissen ob ich am Donnerstag zum Spät komme (12 Uhr) und ob ich beim Arzt war.

Da ich frei habe und der Doc da ja auch nicht viel macht wenn man gleich kommt dachte ich mir das ich da erst Mittwoch früh hin gehe, wenn ich das Gefühl habe nicht am Donnerstag zur Arbeit zu können.  Jetzt bin ich hin und her gerissen. Ich würde sagen ich packe das wieder und wegen ner Schnupfnase und Allerg. Asthma / Husten zu Hause zu bleiben find ich bissel doof. Die Pollen fliegen eben noch länger und das Fieber ist ja weg.

Seh ich das nur falsch das es reicht wenn ich morgen vormittag Bescheid sage? Oder bin ich da unfair gegen über meiner Kollegin!?

Ich weiß echt nicht. Auch bin ich nicht gleich ein Arztrenner, v.a. wenn ich sowieso paar Tage frei habe. Hätte ich mich gleich beim Arzt vorstellen sollen? Bin ja selbst halbwegs vom Fach.

Völlig irritiert und am Zweifeln.

Down

Heute ist so ein Tag den ich gerne streichen möchte. Heute spielen Engelchen und Teufelchen wieder Ping Pong in meinem Hirn.

Heute hätte nicht viel gefehlt das Teufelchen, besser gesagt mein krankes ICH gesiegt hat. Viel hat nicht mehr gefehlt. Wie ich mich jetzt fühle?  Scheiße, richtig scheiße!

Inzwischen fühle ich kaum noch was. Leer. Alleine. Ohnmächtig. Ich weiß nicht was ich tun soll. Mir ist gerade alles zu viel.

Ich sehe das mir alles entgleitet und ich weiß nicht was ich tun soll. Auf Arbeit haben wir abartigen Personalmangel. Wir decken 24 Stunden täglich zu dritt ab. Wir sind erschöpft.
Kein Ende in Sicht, da Krankenstand nicht absehbar. Ostern steht vor der Tür, Kommunion. Jeder hat Kinder die Ferien haben.

Das nagt!

Wir legen schon die Dienste zusammen. Anstelle von Früh- und Spät gibt es nur Tagdienst mit 10 Stunden. Aber das reicht einfach nicht.

Dann zu Hause komme ich ins Chaos, es sieht aus wie eine Bombe eingeschlagen hätte und das obwohl mein Mann zu Hause war. Wenn ich dann echt schimpfe bekomme ich nur zu hören ich soll nicht rum schreien….

Was für ne Mutter ich wäre die so brüllt…

Bin halt mal wieder der Depp vom Dienst! Fußabtreter! 

Könnte gerade nur heulen.

Die lieben Arbeitskollegen *Ironie off*

Im Moment bin ich gerade wieder emotional ziemlich geladen und hacke auf mir rum, weil ich so doof bin und emotional so instabil.

Wieso kann ich nicht bei solchen Dingen einfach ruhig bleiben und schlagfertig? Wieso kann ich nicht denen mal klipp und klar sagen, das sie mit mir das nicht machen dürfen?

Was ist das Thema. Die Arbeitskollegen.

Die Arbeitskollegen, die einem das Wort im Mund umdrehen, bzw. zu ihren Dingen nicht stehen.

Arbeitskollegen, die in mir „Gefahr“ wittern, weil ich viel Input brauche und es auch schnell begreife. Und Dinge zügig abarbeite, weil ich nicht ständig Raucherpause mache, oder mit Kollegen in anderen Abteilungen tratsche. Ich arbeite mein Ding und gut ist.

Arbeitskollegen, die geschnallt haben, das ich mich nicht alleine da stehen lasse und mobben lasse. Ich mir bei Bedarf Hilfe hole durch unsere Chefin und sie da ein Auge drauf hält.

Arbeitskollegen, die wollten das ich den Dienstplan schreibe für den nächsten Monat und so was von Angst um ihre Stunden haben obwohl sie noch über 50 Plusstunden haben. Und ich um die 20. Und dann um jeden Dienst gefeilscht wird, obwohl klare Ansage von oben besteht. Stunden müssen abgebaut werden! Und dann bekommt man noch an den Kopf geknallt, das man nicht so kindisch sein soll wenn man nicht einssieht sich aktuell am PC einzuloggen wegen den Stunden. Wenn die Cheffin schon sagte, darum geht es nicht und es ist nicht notwendig. Und dann trotzdem als die Cheffin weg ist weiter darauf rumhackt und mich versucht zu zwingen.

Fakt ist, ich hab alles genau berechnet und das mehrfach. Fakt ist, ich bin es zuvor mit der Chefin durchgegangen und sie findet es gut, Fakt ist die Arbeitskollegen versuchen mich wo es geht zu „ärgern, provozieren, verunsichern“. Fakt ist, ich bin gestern eingesprungen, weil jemand krank war, obwohl ich selbst bis zu meinem Dienst Fieber bis auf 39°C entwickelt habe und mein Kind, als es von der Schule nach Hause kam krank war und sogar gebrochen hat und ich nicht gesagt habe ich muss heim (nur kurz nach Absprache mit der Chefin, um ihr Medizin zu geben- und das waren keine 20 min). Fakt ist, das ich auch heute nicht kommen hätte müssen. Aber ich bin gekommen weil ich Pflichtbewusst bin und das trotz Fieber. Und dann muss ich mich von vorne bis hinten ankotzen lassen.

Ich weiß nicht ob es gut war, aber ich habe die zwei gerade so stehen lassen und hab denen einen schönen Mittag gewunschen und bin gegangen. So was muss ich mir nicht bieten lassen.

Und jetzt sitze ich daheim und grüble und haben einen Hass über mich und meine Instabilität, das man mir emotional leider schnell ansieht wenn es mich trifft. Mir stehen dann Tränen in den Augen. Das ist mir so peinlich weil es absolut nicht professionell ist und eben wieder Futter für diese v.a. eine Arbeitskollegin.

Wann hört denn dieser Mist auf Arbeit endlich auf. Ich will doch nur meine Arbeit tun und eben gute Arbeit machen. Und wenn man gute Arbeit macht dann haben sie einem auf dem Kicker. Doofes Konkurenzdenken!

 

Die Arbeit hat mich wieder…

… und ich etwas mehr Antrieb oder Motivation oder wie man es nennen mag.

Ich war heute ganz erstaunt über mich, das ich freiwillig um 8 Uhr aufgestanden bin (ohne müde zu sein). Naja von Schmerzen reden wir hier nicht. Die sind da. Aber an die gewöhnt man sich, oder? Aber dieses fitte am Morgen hatte ich schon lang nimmer.

Es gibt nicht schlafen können und nicht fit, aber fit und das Gefühl gut aufstehen zu können, das gibt es sehr sehr selten.

Heute war so ein Tag voller Tatendrang. Gleich mal Holzstapeln. Zu viel am Stück geht nicht, da die Schmerzen sonst doch zu heftig werden, aber bissel Bewegung – ja das war okay. Dann putzen und aufräumen. Bin gerade am Misten. Das war schon lange nötig. Gerade fällt es mir recht leicht Dinge auszusortieren, die ich nicht mehr brauche. Das muss ich auszunutzen. Sonst ist es eher – hm, das könnte ich mal noch gebrauchen und es gibt zig Stapel. Jetzt hab ich vor, das Haus mal so durchzumisten. Mal schauen wie lange das anhält!?

Heute musste ich auch das erste Mal nach laaaaaangen 2 Wochen wieder arbeiten. Hatte bissel Bammel davor, da ich a) sicher vieles am neuen Computerprogramm verpasst habe und durch das Aushilfsweise arbeiten doch nicht so viel Erfahrung damit habe wie die Hauptangestellten und b) weil ich die nächsten 2 Wochen mit der Arbeitskollegin arbeite, die mir nicht so Wohlgesonnen ist. Und wenn ich da dran denke wird es mir schon übel. Okay, wir haben nur gemeinsame Übergabe und noch ca. 2 Stunden gemeinsam, aber dann bin ich alleine. (Wenigstens ein Lichtblick).

Trotz des Nicht so tollen Aspektes der Kollegin – gehe ich super gerne dort arbeiten. Ich mag das Umfeld – das Klientel / die Patienten 🙂 Irgendwie ist meine Seele heute wieder richtig erblüht.  Soll nicht heißen, das ich meine Familie nicht mag, aber Familie alleine!? Ne, ist nicht meins. Immer wieder ne Auszeit tut gut.

Allein sein Teil XY

Ja, ihr wundert euch sicher, wieso ich heute so viel blogge. Das hat einen Grund. Ich muss mich ablenken.

Mein Mann ist heute morgen fort gefahren um Bekannte zu besuchen. Er ist quasi am anderen Ende Deutschlands. Also weit weg. Weiter als sonst und ich bin hier – ALLEINE.

Ich hasse allein sein! Allein sein, wenn ich es bestimme, okay. Ich gehe ja auch arbeiten, Leute besuchen oder sogar auf Kur für 3 Wochen. Da macht es mir (so gut wie) nichts aus. Aber das, das ist was ganz anderes für mich.

Es ist auch nicht, das ich Angst habe das er nicht mehr kommt oder jemand anders hat, ne das habe ich im Griff. Ich vertraue ihm.

Das ist eher das HILFLOS fühlen, das Gefühl ohne ihn nichts auf die Reihe zu bekommen.

Katastrophengedanken sind so real wie lange nicht mehr. Was ist wenn es brennt, Stromausfall, Wasserrohrbruch, Gewitter, Sturm,…

Ich weiß unrealistisch, aber es ist da.

Ich wäre so froh, wenn ich diese Scheiß Angst und das „ALLEIN SEINS“ Gefühl nicht kennen würde.

Wieder mal Kind im Bett, Katze außer Haus. Stille, Stille, Stille und in mir Unruhe hoch 10.

Dauerbrennpunkt im Moment

Absoluter Dauerprennpunkt im Moment ist die momentane Schulsituation meiner Tochter.

Um das ganze für Leser verständlich zu machen muss ich noch auf andere Artikel im Blog verweisen.

Meine Tochter hat enorme Schwierigkeiten mit einer Klassenkammeradin. Und laut Klassenlehrerin wurde diese von meiner und einer anderen in der Klasse gemobbt siehe hier: Mobbing – altes holt mich ein

Gestern in der Therapie habe ich genau diese Situation besprochen. Also war ich emotional morgens in der Therapie schon voll drin und anschließend ging es zum gemeinsamen Grillen mit der Klasse von meiner Tochter. Das ganze hat mich dann so zum Kochen gebracht, das ich wirklich völlig neben der Spur war.

Dieses Grillen, hat mir das was mir meine Tochter die vergangene Woche mitgeteilt hat nochmals bestätigt. Dieses „Opfer“ Kind möchte sich wohl zwischen die zwei Freunde drängeln. Sie möchte die Freundin von der Freundin meiner Tochter werden und meine Tochter ins Abseits befördern. Das ist mein Eindruck. Und das wird von der Schule nicht gesehen!

Ich erkläre hier noch mal was so war: 

Nun kam meine Tochter letzte Woche mal sehr wütend und weinend aus der Schule und sagte alles sei doof. Bruchstückchenhaft habe ich Teile mitbekommen, aber nicht alles.

Ein Tag später rief mir die Klassenlehrerin an, das sie dringend mit mir reden muss. Meine Tochter und ihre beste Freundin (nennen wir sie Julia)  würden Dinge von einem anderen Kind  verlangen, worüber sie ganz schockiert war. Sie habe es gestern erst von dem anderen Kind ( sagen wir mal Katrin)  gesagt bekommen. Sie sagte mir, das die zwei Mädels sie gezwungen hätten Papier mit der Hand aus dem Klo zu fischen, das sie „Katrin“  unter Druck setzten, das sie 10 Mal das ganze Schulhaus hoch und runter laufen soll, sonst wären sie nicht ihre Freundin („Julia“ wollte Prinzessin spielen), meine Tochter hätte gesagt, sie soll Scheiße von der Hand lecken (was ich mal gar nicht glaube). Sie meinte, das dass ganze nun an den Schulleiter gehen muss. Beim nächsten Mal würde es laut Schulgesetz Aktenkundig werden und zum Schulausschluss für einen Tag oder so führen und danach je nach weiterer Sachlage kommt es zum Schulverweis. Sie hat mich gebeten mit meiner Tochter darüber zu reden. Ich habe mit ihr beredet, das meine Tochter als Konsequenz „Julia“ am Nachmittag nicht im Schwimmbad treffen darf und das wir das Thema (Mobbing, Gewalt, Freundschaft, Gefühle,…) zu Hause besprechen. Hab mir Unterlagen aus dem Internet herausgesucht und wir haben das durchgesprochen. Sie hat auch eine Entschuldigung für „Katrin“ mitgenommen. Als Entschuldigung wollen wir mal ein Nachmittag nur meine Tochter, „Katrin“ und ich was zusammen unternehmen.

Desweiteren wollten die Lehrer, die 3 auch in der Pause trennen. Die Regel ist, das immer ein Tag einer von beiden mit „Katrin“ spielen muss, und die andere mit jemand anders aus der Klasse. Ich habe jedoch mitbekommen, das „Katrin“ das gar nicht will mit meiner Tochter. Nur mit „Julia“. (Siehe den Brief, den ich an die Lehrerin geschrieben habe).

Mir hat das ganze dennoch ziemlich den Boden unter den Füßen weggezogen und je mehr da vorfällt, desto mehr bekomme ich ein Hals. Da meine als „Täter“ da steht und anscheinend widerliche Dinge verlangt und „Katrin“ als Opfer, die Arme dasteht. Zumal sie eben den zweien seit der ersten Klasse ständig hinterher rennt und die zwei das aber gar nicht wollen!

Gibt es da für mich die Möglichkeit das so zu schreiben, wie ich es formuliert habe? Oder ist das zu krass? Was kann ich tun?

Am liebsten würde ich meine inzwischen von dieser Schule nehmen, doch ne wirklich Alternative habe ich nicht, da das eine Sprachheilschule ist und auf der normalen Grundschule geht sie mir unter.

Ich hoffe ihr könnt das Chaos  nachvollziehen.  Bei mir im Kopf herrscht gerade deshalb ziemliches Chaos.

Die Mail, die ich gerne an die Klassenlehrerin schicken würde:

Hallo Fr. ,

Ich habe die Situation diese Woche mit meiner Tochter, „Julia“ und „Katrin“ beobachtet und muss feststellen, das da gerade meines Erachtens etwas schief läuft.

Die Freundinnen, dürfen beide in die Pause, dürfen aber nicht zusammen spielen. Fakt ist. Wenn „Katrin“ mit meiner Tochter spielen soll, geht sie zu den großen Jungs und spielt nicht mit meiner Tochter. Nur dann wenn sie mit „Julia“ spielen darf spielt sie mit ihr. (Das habe ich von meiner Tochter,  „Julia“ und auch die Schwester von Julia gehört, die, die Klasse 4 besucht).

Katrin“   drängt sich zwischen die beiden. Das ist mein Eindruck. Mein Eindruck von dem Erzählten von  meiner Tochter und auch das was ich heute auf dem Spielplatz beobachtet habe.  

Das die Mädchen in der Klasse, im Unterricht getrennt werden kann ich verstehen. Was ich inzwischen nicht verstehen kann ist das über ihre freie Zeit in der Pause bestimmt wird.

Katrin“ ist nicht so beliebt. Das höre ich auch von anderen Eltern. Zum Beispiel hat sie sich beim Geburtstag bei meiner Tochter aufgedrängt und wollte eingeladen werden, das gleiche war bei „Julius“ der Fall. Das kann Frau xxx bestätigen.

Vielleicht müsste man da im neuen Schuljahr auch mal gemeinsam zusammen sitzen und auch mit den Eltern von „Katrin“ reden.

Ich will nicht abstreiten, das meine an der Sache mit der Toilette beteiligt war. Ich habe mit ihr geredet. Und thematisiere das Thema immer wieder. Dennoch erscheint es mir auch ein Problem mit  zu „Katrin“ sein, weil sie sich aufdrängt. Und die anderen nicht in Ruhe lässt und die zwei anderen einfach auch nicht zu helfen wissen. Da Leticia immer wieder „petzt“, die anderen zwei nachahmt, nachspricht und z.B. meine Tochter das nicht den Lehrern anvertraut, sondern mir. Da sehe ich nicht nur den „Täter“ bei meiner Tochter und „Julia“, sondern auch bei „Katrin“.

Ich hoffe wir können die Sache so klären, das es nicht für alle eine tägliche Problematik wird. Den inzwischen ist es zumindest bei uns ein Dauerbrennpunkt.

Viele Grüße desweges 

Die Mail habe ich noch nicht abgeschickt, da ich eomtional gestern sehr tief drin steckte, dennoch möchte ich handeln. So geht es nicht weiter. Das macht mich und auch meine Tochter fertig.

Auch habe ich gestern mit der Mutter von „Julia“ geredet. Ihr hat es die Klassenlehrerin nicht so erzählt wie mir. Das das so Konsequenzen hat, wenn nochmals was ist. Das fand ich auch sehr merkwürdig. Wieso nur mir und ihr nicht? Habe es aufgeschrieben, weil mein Kopf ein Sieb war.

Fragen über Fragen…