Achtsamkeit und Entscheidung

Die letzten Tage habe ich wieder gemerkt, wie wichtig Achtsamkeit mir geworden ist und wie wichtig es ist für meine Balance.

Seit 2 Wochen mach ich nun ja bei Weight Watchers mit. Ich genieße richtig das Essen und das Leben 🙂 Klar, gibt es weiter solche und solche Tage, aber sie stressen mich nicht mehr so wie vor paar Monaten.
Mag sein, das auch das schöne Wetter einen großen Teil dazu beiträgt, wer weiß. Auch habe ich endlich wieder die Kurve zum Sport bekommen. Ich liebe Nordic Walking. Einfach alleine durch den Wald und die Felder laufen und das beobachten was da ist. Oft begleitet mich Robert Betz mit seinen Vorträgen oder auch Luise Reddemann. Ich bin froh diese Erfahrungen gemacht zu haben, diese Namen, bzw. Leute, die sich dahinter verbergen kennen gelernt zu haben und von ihrer Arbeit profitieren kann.

Ich seh mein Leben so oft mit ganz anderen Augen. Ich kann (noch) nicht alles verzeihen, was so geschehen ist in meinem Leben, aber ich bin auf einem guten Weg und es gelingt mir doch immer mehr die Zusammenhänge zu erkennen.

Heute war wieder so ein Punkt wo ich mich fragte, will ich meinen Sterminstress denn? Muss ich das alles so machen? Was kann ich tun, das es mir besser geht, ich mir nicht so vorkomme wie ich mein Kind ständig unter Druck setze mit jetzt müssen wir schnell Essen, schnell Hausaufgaben machen, schnell zur Ergotherapie / Kieferorthopäde / tiefenpsychologischen Spieltherapie,… nein, heute kannst du niemand zum spielen da haben, heute ist das, das, das,… und dann muss ich heute abend noch arbeiten,…

Will ich das? Da musste ich knallhart sagen, nein das möchte ich nicht! Ich möchte das meine Tochter Zeit für ihre Hausaufgaben hat, ich sie wenn nötig in Ruhe unterstützen kann, sie mehr als nur 1 – 2 Mal pro Woche Freunde zum Spielen einladen kann oder wir gemeinsam ohne Zeitdruck etwas unternehmen können!

Jetzt ist nur die Frage – wie stell ich das an? Mein Verstand sagt klar wieder: das kannst du doch nicht machen, sie braucht doch diese Termine,… Ich hab ja durch meine Störung schon so viel bei ihr kaputt gemacht – sei es durch mein impulsives Verhalten – sei es durch die langen Klinikaufenthalte (insgesamt 8 Monate) wo sie alleine, auf sich gestellt war,…
Mein Herz sagt, NEIN, diese Termine braucht sie nicht, sie braucht mich, ihren Papa und ihre Freunde. Es gibt schon genug Verpflichtungen wie Schule, Hausaufgaben und so. Die Eseltherapie leuchtet mir im Moment noch am meisten ein, da sie da mit Tieren zusammen ist und sich in einer Gruppe von Kindern behaupten muss. Aber braucht sie wirklich diese tiefenpsychologische Spieltherapie? Wäre es für sie nicht schöner die Möglichkeit ein Tag mehr mit Freunden zu spielen?

Ich hoffe ich habe genug Mut mit den betreffenden Leuten zu reden und den Weg in die richtige Richtung zu gehen.

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6.12.2012 Was für ein Wetter…

Nikolaustag gut überstanden???  Meine Kleene hat sich richtig gefreut und war aber total entsetzt über den Unechten Nikolaus in der Schule – sie hat gleich erkannt, dass dahinter ihr Sportlehrer steckt. 🙂

Heute ist es bereits der 2. Tag, wo es fast ununterbrochen schneit. Haben nun sicher ca. 50 cm und die Straßen sind auch nicht gerade super geräumt und gestreut. Mal schaun was uns morgen erwartet.

Heute hatte ich morgens das erste Elterngespräch bei der Therapeutin meiner Tochter und war echt über das Gespräch positiv überrascht. Ich hatte das Gefühl, dass sie mir Tipps gab, die ich gut anwenden kann, auch motivierte sie mich am Tripel P Programm dran zu bleiben. In einer Woche ist dann auch der Telefonkontakt vom Tripel P.

Sonst geht es mir gerade ganz gut. Die Reduktion vom Lyrica hab ich wohl nun endlich ohne große Entzugserscheinungen hinter mich gebracht und das Minipress am Abend hab ich nun auch auf 1 mg und das ohne Probleme. Dieses Mal habe ich auch das Gefühl, dass es mir hilft. Auch sonst bekomme ich mich recht gut ausbalanciert.

Therapiemäßig hab ich heute endlich schriftlich den Bescheid bekommen, dass ich die Reststunden bei meiner neuen Therapeutin nehmen darf. Jetzt können wir endlich auch an die Vergangenheit dran gehen. Da wollte sie sich erst ran wagen, wenn die Übernahme bewilligt wurde.

In der Skillsgruppe sollen wir diese Woche 3 Skills aus dem Selbstwertmodul anwenden. Habe mich für positives an jedem Tag, InSELn und Frust ausbalancieren  erkennen entschieden.

Heute ist mir gelungen…     Montag: Eine gute Therastunde

Dienstag: Habe Eltern mit Kinder am Bastelnachmittag in der Schule angeleitet.

Mittwoch: Habe mit meiner Tochter ein gutes Gespräch über Gefühle und Freundschaft geführt.

Donnerstag: Habe es geschafft ohne große Angst- und Panikattacken durch den Schwarzwald zu Kurven. War richtig gelassen und ruhig 🙂

                                                     Geinselt habe ich …

Montag: Mir fehlen meine Medikamente  – kann es im Moment nicht ändern, da ich sie vergessen habe. Werde es aber nachholen sobald ich zu Hause bin. Zudem lege ich mir einmal die ganze Dosis mit in die Tasche.

Dienstag: Morgens beim Backen geinselt – ich weiß nicht wo mir der Kopf steht – To Do Liste geschrieben, geschaut, was ich auf einen anderen Tag verschieben kann.

Mittwoch: morgens beim Frühstück geinselt – bin müde, kaputt – beschlossen nicht an das EFFEKT Nachtreffen zu gehen, da es mir zu stressig ist, gönne mir lieber einen ruhigen Tag zu Hause!

Donnerstag: Beim Autofahren geinselt: Habe Angst, vor Schnee und Glatteis – positiv Affirmationen angewandt – hat super geholfen!

 Frust ausbalancieren:

gefrustet hat mich:

dieses Hin und Her der KK wegen der Bewilligung der Therastunden

Zeitmangel

Winterschippchaos

Streiterei zwischen meiner Tochter und ihrer Freundin

Positives:                      

Therapie wurde bewilligt.

schöne Winterlandschaft

4.11.2012 Befinden geinselt

Heute habe ich mal geschaut wie es mir gerade geht. An den Rückenschmerzen bin ich dran, bekomme die kommende Woche Physio. Habe festgestellt, das ich durst habe  – habe getrunken, habe gemerkt das ich müde, erschöpft bin – war zu dem Zeitpunkt noch auf Arbeit – werde aber als Lösung heute abend nicht mehr viel zu Hause tun und bald ins Bett gehen – am Besten noch mit einer Wärmflasche für die HWS.