Ich bin am Limit

Sowas von!

Und ich weiß ich muss funktionieren!

Gedanken kreisen wieder um Selbstverletzung, Essen hilft nicht mehr, es ist da eher so das ich nicht mehr wirklich essen kann da ich zu erschöpft dazu bin.

Auch kreisen die Gedanken um das Nicht mehr sein, wobei ich weiß das ich v.a. mein Kind nicht alleine lassen möchte, aber im Moment ist alles so verdammt anstrengend und kein Ende ist in Sicht. Mein Mann ist immer noch in der Klinik. Bald beginnt seine Reha, dann ist er wieder länger fort.

Arbeit ohne Ende, über 130 Überstunden und kein Ende in Sicht. Kaum Zeit für zu Hause. Und wenn dann bin ich so erschöpft das ich eigentlich gar nichts will außer meine Ruhe.

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Hab ich was verbrochen?

Das Frage ich mich echt. Mein Rücken ist immer noch nicht der Alte, aber Arbeiten geh ich wieder. Heute gerade mal den zweiten Tag, dann kommt ein Anruf von meinem Mann er muss in die Klinik. Unter den Narben hat sich ein Ei gebildet. Abszess oder so. Fieber hat er auch, dachten aber das er ein grippalen Infekt hat.

Jetzt bin ich hier mit Tochter alleine und weiß nicht was ist. Hoffe er meldet sich später.

Krank geschrieben

Im Moment bin ich seit einer Woche bis nächste Woche Montag einschließlich krank geschrieben. Wenn ich schon selbst mit Fieber nicht zu Hause bleibe meinte wohl mein Körper das er mich anders zwingen muss.

Die Hexe im Rücken würde nämlich schlimmer anstelle besser. Und ich konnte bis gestern immer nur kurz auf sein, dann musste ich wieder liegen weil das sitzen und bewegen so weh tat. Gestern war ich dann noch länger in nem extrem warmen Thermalbad und seit da geht es besser.

Die letzten Wochen / Monate haben einfach Spuren hinterlassen, kann ich nicht leugnen und mir fehlt einfach mein Sport. Nur so lange ich die Aufgaben meines Mannes auch mit übernehmen muss, solange fehlt mir leider die Zeit. (Jedenfalls zu diesem Tag und dieser Uhrzeit).

Streik meines Körpers, Zusammenbruch

Mein Körper streikt. Angefangen mit dem Hexenschuss der vor über 2 Wochen begonnen hat, am Dienstag kam dann noch Schüttelfrost und Fieber und Gliederschmerzen hinzu.
Wie es so kommt waren meine 2 Kollegen bereits AU. Und ich war noch die einzigste die alles am PC und eben die Abläufe kannte. Somit bin ich erstmal nicht zum Arzt. Schmiss mir Medikamente ein und bin auch Mittwoch und Donnerstag zur Arbeit.
Donnerstag erklärte ich einer Aushilfe alles und bin mittags dann schon heim. Ab da ging das körperliche noch mehr bergab. Ab da streikte dann auch mein Kreislauf und auch meine Rückenschmerzen werden eher mehr wie weniger.
Mir ist bewusst wieso das kommt, aber annehmen kann ich es trotzdem nur sehr schwer.
Das Thema Tod lässt mich immer noch nicht in Ruhe. Nicht nur das ich das mit meiner Oma wieder in Schubladen packe und nicht anschauen möchte, nein jetzt ist mein Mann auch immer öfter extrem Suizidgefährdet! Die Woche war es extrem schlimm. Ich bin deshalb auch 2 mal extrem Zusammengebrochen. Seine Suizidgedanken die er dann a la schwarzer Humor äußert hauen mir dann den Boden unter den Füßen weg!
Ich weiß in denen Momenten einfach nicht was ich machen soll. Ihn sofort einweisen. Ist er noch Absprachefähig?
Das eine mal, das war Dienstag bin ich zusammen gebrochen, irgendwann geheult, mich für die Arbeit gerichtet und arbeiten
gegangen. Meine Chefin hat gemerkt das was mit mir nicht stimmt und ich konnte mich ihr etwas anvertrauen. Abends war ich dann heil froh als er wieder zu Hause war. Und ich lag dann mit Schüttelfrost flach.
Donnerstag war es dann das zweite mal heftigst. Dieses Mal triggerte es noch mehr. Dieses Mal war ich mir absolut nicht mehr sicher und schrieb in meiner Verzweiflung meiner Psychiaterin und seiner. Die haben zum Glück ne Gemeinschsftspraxis.

Das ist gerade alles so anstrengend. Das funktionieren müssen. Kind, kranker Mann mit immer wieder so starken Schmerzen das er nur noch ein Ausweg sieht, Haushalt, Arbeit, Tiere und ach ja selbst krank.

Dieser doofe Rücken wird auch nicht wirklich besser, obwohl ich mir immer wieder Liegephasen einbaue.

Ich wäre sowas von Kurreif. Aber der Antrag darf ich leider erst ab Dezember vorzeitig wieder stellen. Ich bräuchte dringend Auszeit. Ruhe und Kraft tanken weit weg vom Alltag.

Tod, Trauer, Vergangenheit

Irgendwie lassen die Belastungen von mir nicht ab. Immer nochmal eins drauf. 😦
Mein Mann ist immer noch sehr gehandicapt. Inzwischen kann er zu seinen Therapien selber fahren, aber im Haushalt und auch ums Haus ist so gut wie nichts möglich.
Durch Schneeschippen und Holz schleppen ist mir nun auch noch die Hexe in Rücken gefahren und wie so oft will ich meine Kollegen nicht im Stich lassen, dröhnen mich voll mit Schmerzmedis und geh trotzdem arbeiten.
Auch als Freitag ein Anruf kam das es meiner Oma schlecht geht und sie stündlich abbaute hatte ich mal wieder Nachtdienst. Gegen 20 Uhr kam dann ein Anruf das sie gestorben ist. 😭  Wieder mal war ich zu spät. Ich hasse mich dafür!
Morgen ist nun die Beerdigung. Ich versuche immer noch viel zu verdrängen. Tod ist ein absolutes Triggerthema. Ich habe Angst vor morgen aber auch vor der nächsten Zeit.

Aktueller Stand der Dinge

Hallo zusammen,

Es tut mir echt leid das ich mich gerade so rar mache. Aber es ist gerade viel. Zu viel! So oft wie ich in den letzten Tagen in Tränen ausgebrochen bin gab es so gut wie noch nie. Ich fühle mich überfordert! Ja das kann man sagen. So viele Baustellen, die mir meine Energie rauben…

Wo fange ich an? Angefangen hat alles im Endeffekt schon bevor mein Mann ins Krankenhaus musste.

Zum einen habe ich aktuell immer noch um die 100 wenn nicht mehr Überstunden bei 75% (30h- Woche). Dann ist mein Vater in Reha und wird auch verlängert und ich das einzige Kind hier in der näheren Umgebung (30 min) wo nach meiner Mutter schauen kann.

Vorsicht Trigger!!!: Am Abend vor der OP von meinem Mann habe ich ganz spät abends erfahren das sich meine Nachbarin das Leben genommen hat. Das war ein richtig übler Schock, zum einen weil ich mich in ihre Situation hinein versetzen konnte, da sie die gleichen Diagnosen hat wie ich, zum anderen nun auch die andere Seite so krass mitbekomme, da sie auch ein Kind hat was nun ohne Mutter aufwachsen muss,…  Und ständig seh ich ihre Wohnung, ihr Auto,… weil sie wirklich direkt daneben wohnte!

Auch die Sorgen um mein Mann. Geht alles gut? Am OP Tag stand ich wieder mal völlig neben mir! Ich konnte nicht sitzen, ich musste was tun, aber Konzentration hatte ich auch keine. Dann nicht zu wissen wie es gelaufen ist… Erst spät abends konnte ich nach mehreren Irrläufern mit meinem Mann ganz kurz telefonieren, wobei ich dort auch gemerkt hatte, das er starke Schmerzen haben muss…

Der Tag nach der OP musste ich erstmal arbeiten. Nachmittags sind wir zu ihm. Auch da hatte er noch massive Nervenschmerzen, was sich jedoch im Verlauf etwas gelegt hat. Er kann nun wieder laufen aber Schmerzfrei ist er noch lange nicht. Da geht dann wieder bei mir das Kopfkino – wird alles gut? Wie lange muss er noch dort bleiben?,…

Und dann hier der Alltägliche Wahnsinn in dem ich immer wieder zusammen breche (psychisch). Angefangen  von Wasserpumpe die im Keller kaputt ging und uns Grundwasser in Keller drückt. Ich hatte davor mit Pumpe und co. noch nie was am Hut. Jetzt musste ich. Also, alte Pumpe raus, außeinander bauen, neue montieren. Das nächste Übel ist der viele Schnee. Anfangs noch mehr matschig und schwer, inzwischen große Mengen an Pulverschnee. Habe versucht die Schneefräse zu starten. Fehlanzeige, Motor würgte immer wieder ab. Also alles von Hand. Und unsere Grundfläche um das Haus ist leider nicht klein! Inzwischen habe ich mich nochmal dran gewagt. Inzwischen habe ich verstanden wie ich sie zum Laufen bekomme. Gott sei Dank. Denn heute Nacht hat es nochmal locker 30 cm wenn nicht mehr Neuschnee hingehauen. Auch das ist noch nicht alles. Wir heizen nur mit Holz. Da muss ich täglich auch mehrere Körbe holz in Keller tragen. Und dann sind da auch noch die ganzen Telefonate die nach meinem Mann fragen, Kind, Tiere, Haushalt und auch das Arbeiten. Abends bin ich immer so fix und alle das ich zur gleichen Uhrzeit wie unsere Tochter schlafen gehe.

Ich hoffe ihr habt es Verstanden, da es doch recht viel in der kurzen Zeit war. Erst heute kam ich mal dazu den Christbaum auf den Speicher zu räumen und wieder etwas aufzuräumen. Bei dem Wetter (viel Schnee) wollte ich nicht noch durch die Gegend fahren, ich hoffe meine Mutter war nicht traurig. Und da ist das nächste Problem. Sie kann leider keine Gefühle zeigen. Und ich fühle mich schuldig weil ich abgesagt habe.

 

 

Angst breitet sich aus

Solangsam aber sicher werde ich unruhig und die Angst breitet sich aus. Morgen muss mein Mann in die Klinik und übermorgen wird er operiert.
Klappt alles? Und hat er keine Folgeschäden. Bandscheibe ist ja nicht ganz ohne. Wie komme ich ohne ihn zurecht? Er ist mein Sicherheitsanker!
Schaffe ich alles ohne ihn. Wir wohnen hier in einem alten Haus mit nur Holzheizung. Zudem schneit es gerade, also auch noch Schneeschippen auf nem großen Gelände und arbeiten muss ich Donnerstag dann auch wieder.
Mulmig ist es mir. Morgen wird es sicher noch schlimmer.

Flashback, Alpträume und Arbeit

Heute Nacht hatte ich ne Nacht wie ich sie noch nie erlebt hatte. Die Nacht davor war schon nicht schön, aber da habe ich es noch ins hier und jetzt geschafft, aber heute Nacht das war richtig übel und es gibt jetzt immer noch Nachwehen davon.
Hatte nen richtig heftigen Flashback. Versuchte irgendwann in die Küche zu flüchten in der Hoffnung es hört auf. Pustekuchen. Hatte sowas von Mühe. Atmung, Kreislauf und auch hatte ich heftige destruktive Gedanken weil ich einfach wollte das dieser Zustand aufhört. Ich konnte mir immer wieder sagen das ich das nicht machen soll, aber es war verdammt schwer. Jetzt mischt sich schon Vorkommnisse auf Arbeit mit Altem. Es legt mich lahm, sowas von lahm.
Der Konflikt auf Arbeit spitzt sich immer mehr zu. Waren es die Vorahnungen von heute?
Heute wurde einer gewissen Person aus einem Dienst viele Fehler unter die Nase gehalten und es wurde alles abgestritten und derjenige brach in Tränen aus, ging zu ner Leitung und ging trotz eigentlichem Tagdienst zum Arzt und wurde 2 Wochen krank geschrieben. Zum Verständnis es wurde ihr gesagt was falsch lief. Und das wollte diejenige das man das macht. Es ist eine 100 % Kraft und 10 Dienste müssen übernommenen werden. Zudem ist sie erst 5 Monate da und das 4. Mal krank!
Ich hab um die 100 Überstunden bei 30 Stunden Woche. Mein Urlaub wurde 3 oder 4 mal dieses Jahr schon gekürzt wegen einspringen und am 5.12 hätte ich wieder Urlaub 😦

Arbeitssituation

Ich bin so was von fertig. Hab nun in 7 Tagen über 50 Stunden gearbeitet.
Und heute sah es lange danach aus, das ich kein Nachtdienst auftreiben kann.

Unser Team zerrüttet immer mehr und es wird nichts unternommen. Das ist so traurig. Und es macht mich echt fertig.

Kann zu Hause kaum abschalten. Immer kreisen die Gedanken um das gleiche Thema. Am Donnerstag wurde ich sogar geblitzt weil ich den Kopf noch bei der Arbeit hatte.