Grenzüberschreitungen

Ich hab zwar Urlaub, bin aber doch ganz schön beschäftigt.  Und komme gar nicht so dazu in euren Blogs zu lesen oder bei mir zu schreiben.

Ich bin froh wenn wieder Schule ist. Ich glaube das hatte ich schon mal erwähnt. Ferien bieten einfach meiner Tochter und auch mir zu wenig Struktur. Das ist ein graus. Und wenn ich dann noch von ihr verlange etws für die Schule zu tun, damit sie den Anschluss nicht verliert dann ist ganz aus. Gezicke hoch zehn. Das ist anstrengend.

Im Moment hader ich mit mir wieder ganz schön. Sei es das ich merke wie alle möglichen Leute meine Grenzen überschreiten und ich es inzwischen zwar oft sage aber es bei denen nicht ankommt. Sei es bei meinen Eltern – sie spannen mich ein wenn meine Mutter Arzttermine in der Nähe von meinem Wohnort hat. Da ist eine Zeit ausgemacht, wann sie zu mir kommen und sie stehen grundsätzlich viel zu früh da, obwohl ich gesagt habe erst ab xxx Uhr. Das nervt!

Oder auch sagt man, das sie uns an dem Wochenende nicht besuchen kommen können und was ist? Sie fahren hier vorbei. Wir wollten mal vorbei schauen. Das ärgert mich und auch mein Mann.

Mein Mann ist gerade sehr provokant wenn es um meine Essstörung geht. Mag sein, das es manch einer gut findet wenn er es anspricht, aber bei mir ist das gefährlich und es wird dann eher schlimmer wie besser. Ja ich hab momentan Mühe Gewicht abzunehmen oder sogar zu halten und dann kommen immer so Sprüche – musst du das … essen? Auch wenn es nicht viel ist und ich auf die Portion achte und auch das es in die Energiebilanz passt. Oder eben: jetzt ist du xy und dann gehst du wieder zu weight Watchers. Das macht mich echt traurig, das er das nicht lassen kann. Auch wenn ich ihm das sage.

Oder meine Tochter, die versucht alle möglichen Abmachungen zu übergehen, überschreiten oder bringt mich dann mit ihrem „Geheule“ dazu das ich nachgebe. Momentan hab ich mal wieder das gefühl, das ich die schlechteste Mutter bin die es gibt, weil in mir dann so viel Wut aufkommt. Ich weiß es ist nicht eigentlich sie, sondern mein inneres Kind das rebelliert, aber in dem Moment fällt es mir super schwer nicht impulsiv zu sein.

Das stresst mich gerade so dermaßen!

Meine Therapeutin meint ich muss schauen, das ich in mir ein Ruhepool finde. Gut gesagt, aber ich seh keinen. In mir brennt es weil ich das Gefühl habe meine Bedürfnisse nicht erfüllt zu bekommen, weil ich kaum Zeit für mich habe da alle an mir zerren, oder ich enorme Schmerzen habe, die keinen Interessieren, oder Alpträume die mir tagsüber nachhängen,… und im Außen brennt es auch. Meine Eltern, die immer nur auf mich zurück greifen, da mein Bruder sich weiter weg abgeseilt hat, mein Mann der indirekt viel erwartet, da er so lange außer Haus ist und ich ja „nur“ so wenig arbeite und dann noch unsere Tochter, die heftige Probleme im Sozialverhalten hat, Schulprobleme und emotional auch sehr instabil ist. Und das ganze mit der Tochter alleine an mir hängt!

Nun denn, heißt es eben weiter schwimmen und durchhalten. Auch wenn die Sehnsucht nach RUHE sehr groß ist.

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Sozialpädagogische Familienhilfe

Ich habe lange hin und her überlegt. Ich habe lange mit mir gehadert diesen Schritt erneut zu gehen.

Jetzt steht es aber fest und es ist im „Gang“. Ich schaffe es alleine nicht. Ich fühle mich nicht stark genug für die Erziehung unserer Tochter. Mein Mann ist unter der Woche sehr viel und lange beruflich unterwegs und ich alleine.

Ist ja nicht so das ich gesund oder stabil bin. Ne, eben nicht. Und das macht alles noch komplizierter. Zudem bin ich in der Therapie gerade in einer heißen Phase. Jetzt geht es gerade richtig an das eingemachte. An die Vergangenheit und die Traumatas.

Für sich zu schwimmen und gerade so über Wasser / und am Leben zu halten das geht. Aber wenn es dann noch um das Kind geht!?

Sie ist und bleibt ein Spiegel meiner Seele. Wenn es mir nicht gut geht dann fällt ihr alles mögliche ein. Oft verfrachtet mich das dann in Situationen aus meiner Vergangenheit und ich bin einem Film gefangen und fühle mich unfähig klar zu handeln.

Der Gedanke “ Jugendamt“  war 2012 schon Horror für mich. Es hat sich nicht sonderlich gebessert, dennoch bin ich diesen Weg gegangen. Ich will einfach Hilfe für uns, damit ich es alleine schaffe. Nicht viel, aber paar Stunden alle paar Wochen. Unsere ehemalige SPFH weiß bescheid. Sie wird auch wieder zu uns kommen 🙂 Morgen steht aber nun erstmal der Termin mit der Frau vom Jugendamt mir bevor. Alleine. *Bammel hab* (Horrorgedanken mit Kind wegnehmen im Kopf) – was ich weiß das es quatsch ist, aber dennoch vereinnahmt mich die Angst!

Meine Notizen – mein Erarbeitetes zu Gewaltfreier Kommunkikation Teil 1:

Meine Notizen und Erarbeitetes zu dem Buch: „Respektvoll miteinander leben“ von S.Hart und V. Kindle Hodson

Was habe ich selbst von meinen Eltern gelernt? Was haben sie zu mir gesagt? (Habe ich überhaupt die Hälfte dessen gehört)?

Auch ich habe nicht wirklich viele positive Erfahrungen und Erlebnisse, da viel auf Sätze mit: „du musst,…“ „du sollst…“ „Wenn du nicht, dann…“  „aber“…

Auch habe ich immer wieder das Gefühl, das ich meine Kindheit kaum noch kenne, und wenn dann eher negatives oder anhand von Bildern. Auch kommen immer wieder Gefühle hoch, die zu alten Situationen gehören und in dem Moment gerade gar nichts zu tun haben. Das sind Gefühle wie Wut und Ärger, Schuld und Scham.

 Ich habe bei vielem gesagt, das ich das nie so machen möchte wie meine Eltern, und doch mache ich doch Dinge zum Teil gleich in der Erziehung, was ich eigentlich nie wollte. Wie ich manche Dinge gehasst habe und nun? – ich bin nicht besser. Die alten Muster sind super schwierig zu durchbrechen.

 Von meinen Eltern gelernt habe ich:

–         man muss „christlich“ sein, an Gott glauben, beten, beichten, zur Kirche gehen, Freitags darf man kein Fleisch essen, kein Sex vor der Ehe… (oft in Verbindung mit Schuld und Scham, aber auch Wut und Ärger)

–         nicht in Kino, Disco, Party gehen zu dürfen, abends nicht weg zu dürfen

–         Alkohol und Zigaretten nicht sein dürfen, Essen schon

–         Nicht studieren zu dürfen, weil sie mich nicht finanziell unterstützen können, aber mein Bruder wird seit 6-8 Jahren finanziell monatlich unterstützt – und nicht zu knapp!

–         Man darf nicht seine Meinung äußern, immer schön ja sagen und dankbar sein

–         Man darf nicht widersprechen

–         Man muss sparen – und ich kann es immer noch nicht *schäm*

–         Man muss anderen helfen und muss seine Bedürfnisse hinten anstellen.

–         Man darf keine Gefühle zeigen, darf nicht impulsiv sein

–         Über Tod wird nicht gesprochen

–         Man darf niemand heiraten, der nicht katholisch ist.

–         Man muss vorsichtig sein, mit wem man über was redet.

–         Leuten zu misstrauen          

–         Und und und

 

Notizen:

Eltern haben die Möglichkeit, Beispiel und Modell für das zu sein, was ihre Kinder leben und lernen sollen…

Das Ziel ist, authentisch und in Klarheit mit dem zu Leben, was für einen wichtig und wahr ist! Nicht die Perfektion!

Eventuell kann es befreiend sein, das Ideal der perfekten Eltern aufzugeben.

 Das zu Hause soll ein sicherer Ort sein, an dem Kinder die Lektionen für das tägliche Leben lernen, man Bedürfnisse wahrnimmt und berücksichtigt und das in wechselseitiger Beziehung.

 Das Zuhause ist die Grundlage für alle späteren Beziehungen.

 Ein liebevolles zuhause ist frei von Angst, der Quelle aller Konflikte.

Was bedeutet für mich Kooperation?

Bevor ich mich mit Gfk auseinandergesetzt habe, war ich der Meinung das Kooperation bedeutet: du machst was für mich und ich mach etwas für dich. Jedoch bringt mich es schnell aus der Bahn, wenn meine Tochter viel Widerspricht. Da merke ich dann das kleine Kind in mir, das super wütend wird, was sich dann auch oft in meiner Lautstärke oder meiner – Wortwahl widerspiegelt. Auch gibt es zum Teil Rachepläne – ich weiß albern – wie ich das Verhalten meinem Kind „heimzahlen“ könnte.

 Es ist in meinem Verständnis von Kooperation leider viel Druck dahinter. Wenn, dann… Bevor du…. musst du… Im Endeffekt treffe ich oft die Entscheidungen und mein Kind muss sich fügen.

In der Gfk bedeutet Kooperation, das man zusammen arbeitet. Echte Kooperation kann nicht erzwungen werden. Zwang missachtet die Bedürfnisse des Gegenübers und hat Widerstand, Auseinandersetzungen, verletzte Gefühle, Kämpfe, Bestrafungen zur Folge.

Wann und unter welchen Umständen könnte bei meinen häuslichen Operationen das Ko- wegfallen?

–         unter Zeitdruck, Stress

–         wenn es mir nicht gut geht und ich keine Kraft und Geduld habe

–         wenn ich das Gefühl habe irgendjemand etwas beweisen zu müssen (Perfektionismus)

 

Und wenn das Ko- wegfällt – was sind die Folgen meines Handelns?

–  kaum mehr Blickkontakt

–  ich werde laut

–  drohe z.T. mit Konsequenzen

– Distanziere mich

 

Welche Punkte könnten zur Kooperation in meinem Zuhause beitragen?

–         meine Familie in Entscheidungen mit einbeziehen

–         Wenn mir etwas am Verhalten des Gegenübers auffällt – sagen was ich sehr und was ich denke das es sein könnte… und die Antwort des Gegenübers abwarten

 

Notiz zu dem Buch:

Wenn Eltern lernen, Kooperation in ihren Familien zu leben, werden sie für ihre Kinder, für andere Eltern und Gemeindemitgliedern zu Modellen der Veränderung.

Gewaltfrei

Gewaltfrei

heißt nicht nur Verzicht auf Gewalt und Widerstand,
heißt auch nicht etwa, die andere Wange hinhalten.

Gewaltfrei ist eine viel schwierigere Aufgabe, nämlich
VERSTÄNDNIS und EINFÜHLUNG
in die Ängste, die Unwissenheit, die Hilflosigkeit
und Unsicherheit der Menschen
und in die Faktoren, die gewaltvolles Verhalten hervorrufen.

Mahatma Gandhi

Quelle: http://www.kts-buchen.de/schulkonzept/sozialkompetenz/gewaltfreie-kommunikation/gfk-grundlagenkurs-hurra-ein-konflikt.php

Juhu – es wird besser

Das Wetter ist ja im Moment echt nicht das Beste. Somit ist meine Tochter auch nicht mehr im Schwimmbad und somit auch ganz schön genervt. Ihr sei es langweilig, sie will Freunde treffen,…

Nur dummerweise sind Ferien und viele nicht da, und dann noch meine ganzen Dienste, die mich dann auch ganz schön platt machen.

Aber für Mittwoch – Freitag haben wir nun Treffen organisiert – ich hoffe das auch  ich bissel Luft zum Atmen bekomme. Auch ist meine Tochter ziemlich geknickt, da ihre beste Freundin mit ihr  spielt (auf eine Falsche art und Weise) und somit meine Tochter leidet. Das tut mir echt weh. Ich glaube solangsam hat sie das nun kapiert und ist nicht mehr ganz so auf diese besagte Freundin fixiert.

Ich hoffe das sich so die Schule auch entstresst. Bitte, bitte, bitte….

 

Das erste Zeugnis…

…meiner Tochter ist da und zu gleich hat wohl ihre ADS / ADHS Schulkarriere begonnen. 😦

Zwischendurch war mal aufatmen angesagt, da die Uni meinte das evtl. es sich legt und nun der Beweis des 1. Schuljahres.

Habe das Zeugnis meines Mannes daneben gelegt, man könnte glauben das die Lehrer voneinander abgeschrieben haben. Bei meinem Mann war es zwar eher Hyperaktivität, bei unserer Tochter eher verträumtes Lieschen und co.

Mal sehen was die  Ärztin der Uni dazu meint.

Etwas enttäuscht bin ich, aber auch gleichzeitig froh, das man es nicht erst nach der Schulzeit feststellt (wie bei meinem Mann – der jetzt ne Schulphobie hat) und dann nichts mehr an den Schulleistungen ändern kann. So hat sie doch noch Chancen.

 

Ich hab es gewagt

… ich habe gestern mit der Therapeutin meiner Tochter gesprochen. Sie war sichtlich erstaunt darüber.

Sie wollte mit mir in einem Elterngespräch nochmals darüber reden, weil sie die sache nicht so sieht.

Ohje, ich will einfach das meine Tochter wieder mehr Freiräume für die Familie, die Schule und ihre Freunde hat. Der Stoff im neuen Schuljahr wird sicher auch mehr und ich will nicht ihr so ein Druck machen, schnell Essen, dann los, nach der Therapie wir können nicht noch auf den Spielplatz oder ins Schwimmbad – wir müssen heim du musst noch Hausaufgaben machen,…

Auch für Freunde treffen bleibt oft nur 1 oder 2 Tage in der Woche übrig, da wir sonst Termine haben.

Habe das blöde Gefühl, das sie (die Therapeutin meiner Tochter) überzeugen möchte, das es keine gute Idee ist nach den bewilligten Stunden aufzuhören. Sie meinte, das sie demnächst ein Verlängerungsantrag an die Krankenkasse stellt.

Sie ist oft in dem Elterngespräch richtig provokant. Mit so was kann ich gar nicht um gehen. Zum Eigenschutz lächel ich da und denk mir meine Sache, da ich von ihr sowieso keine Lösungen bekomm. Die muss ich mir selbst erarbeiten.

Achtsamkeit und Entscheidung

Die letzten Tage habe ich wieder gemerkt, wie wichtig Achtsamkeit mir geworden ist und wie wichtig es ist für meine Balance.

Seit 2 Wochen mach ich nun ja bei Weight Watchers mit. Ich genieße richtig das Essen und das Leben 🙂 Klar, gibt es weiter solche und solche Tage, aber sie stressen mich nicht mehr so wie vor paar Monaten.
Mag sein, das auch das schöne Wetter einen großen Teil dazu beiträgt, wer weiß. Auch habe ich endlich wieder die Kurve zum Sport bekommen. Ich liebe Nordic Walking. Einfach alleine durch den Wald und die Felder laufen und das beobachten was da ist. Oft begleitet mich Robert Betz mit seinen Vorträgen oder auch Luise Reddemann. Ich bin froh diese Erfahrungen gemacht zu haben, diese Namen, bzw. Leute, die sich dahinter verbergen kennen gelernt zu haben und von ihrer Arbeit profitieren kann.

Ich seh mein Leben so oft mit ganz anderen Augen. Ich kann (noch) nicht alles verzeihen, was so geschehen ist in meinem Leben, aber ich bin auf einem guten Weg und es gelingt mir doch immer mehr die Zusammenhänge zu erkennen.

Heute war wieder so ein Punkt wo ich mich fragte, will ich meinen Sterminstress denn? Muss ich das alles so machen? Was kann ich tun, das es mir besser geht, ich mir nicht so vorkomme wie ich mein Kind ständig unter Druck setze mit jetzt müssen wir schnell Essen, schnell Hausaufgaben machen, schnell zur Ergotherapie / Kieferorthopäde / tiefenpsychologischen Spieltherapie,… nein, heute kannst du niemand zum spielen da haben, heute ist das, das, das,… und dann muss ich heute abend noch arbeiten,…

Will ich das? Da musste ich knallhart sagen, nein das möchte ich nicht! Ich möchte das meine Tochter Zeit für ihre Hausaufgaben hat, ich sie wenn nötig in Ruhe unterstützen kann, sie mehr als nur 1 – 2 Mal pro Woche Freunde zum Spielen einladen kann oder wir gemeinsam ohne Zeitdruck etwas unternehmen können!

Jetzt ist nur die Frage – wie stell ich das an? Mein Verstand sagt klar wieder: das kannst du doch nicht machen, sie braucht doch diese Termine,… Ich hab ja durch meine Störung schon so viel bei ihr kaputt gemacht – sei es durch mein impulsives Verhalten – sei es durch die langen Klinikaufenthalte (insgesamt 8 Monate) wo sie alleine, auf sich gestellt war,…
Mein Herz sagt, NEIN, diese Termine braucht sie nicht, sie braucht mich, ihren Papa und ihre Freunde. Es gibt schon genug Verpflichtungen wie Schule, Hausaufgaben und so. Die Eseltherapie leuchtet mir im Moment noch am meisten ein, da sie da mit Tieren zusammen ist und sich in einer Gruppe von Kindern behaupten muss. Aber braucht sie wirklich diese tiefenpsychologische Spieltherapie? Wäre es für sie nicht schöner die Möglichkeit ein Tag mehr mit Freunden zu spielen?

Ich hoffe ich habe genug Mut mit den betreffenden Leuten zu reden und den Weg in die richtige Richtung zu gehen.

Familienregeln sind fertig

Hab ich es lang vor mich hergeschoben unsere Familienregeln zu dokumentieren und hinter Glas zu setzen, aber nun ist das Werk vollbracht 🙂

Familienregeln März 2013

Hm, weiß auch nicht wieso die Bilder von meinem Smartphon trotz bearbeiten noch auf dem Kopf stehen!? Aber für ´nen Einblick reicht es trotzdem, oder?

Perfekt ist es sicher noch nicht, sicher muss es ab und an überarbeitet werden aber ich bin mit unserer ersten Ausführung zufrieden.

Was steht da so drauf?
Stop heißt aufhören
Danke und Bitte sagen
Schlürfen, Rülpsen und Pupsen verboten
Jacke und Schuhe verräumen
Das Schimpfwort…. bleibt im Schweinestall
Geschirr wegräumen
Wäsche aufräumen
einander zuhören, aussprechen lassen
keine Gewalt
sich entschuldigen

Haben auch alles besprochen und ich muss sagen, das es ganz gut klappt. Sogar mein Mann hält sich dran, bzw. verweist auf die Familienregeln, wo er doch gar nicht Fan von Erziehungshumbug ist.

Es wird noch ein extra Rahmen für unsere Tochter geben, für Regeln die besonders ihr Zimmer betreffen. Auch für´s Bad und für die Küche gibt es mit der Zeit noch so was.

Einmal im Monat wird geschaut was wir verändern müssen und ob alles so klappt wie wir wollen.

Das ganze ist ein Teil des Tripel P Elternkurses, den ich im Herbst 2012 gemacht habe.

17.12.2012 Ein Tag mit viel zureden geht zu Ende…

Ein Tag mit viel zureden geht zu Ende…

ich bin sowas von froh. Heute kam ich oft gar nicht aus dem Hochstressbereich, der massiven Anspannung heraus.

Ich war genervt, frustriert und wer weiß was sonst noch alles. Ich hatte einen Hass auf mich, das war nicht mehr schön.

Im Moment kommt durch die neue Therapie viel aus der Kindheit hoch, da ich durch die Hausaufgaben immer wieder darin gedanklich kramen muss. Das tut so weh. Jetzt habe ich das eine so lange Zeit verdrängt und nun soll das wieder an die Oberfläche!?

Heute kreisten meine Gedanken oft um dysfunktionales Verhalten, aber ich habe es geschafft dagegen anzukämpfen.

Ich merke wie mir der Blog und Facebook gut tut. Ich liebe schöne Sprüche, Zitate, Bilder 🙂

Meine Hausaufgaben für die Therapie habe ich auch so gut wie fertig. Auch wenn es sehr harte Arbeit war tat es mir gut.

Jetzt werde ich versuchen solangsam abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Morgen ist wieder ein Tag in Freiburg. Ein Auszeittag nur für mich.

Habe nun vor mir immer Ziele für die nächste Woche zu setzen.

Für KW 51 ist es:
– eine neue Erziehungsfertigkeit aus Tripel P anwenden
– mir die Klopftechnik jeden Tag etwas ausprobieren
– jeden Tag mit der To do Liste arbeiten
– 3 mal Sport zu machen
– etwas mehr in Richtung Wake up zu gelangen (sei es nur mehr Obst und mehr zu trinken)