Krank geschrieben

Im Moment bin ich seit einer Woche bis nächste Woche Montag einschließlich krank geschrieben. Wenn ich schon selbst mit Fieber nicht zu Hause bleibe meinte wohl mein Körper das er mich anders zwingen muss.

Die Hexe im Rücken würde nämlich schlimmer anstelle besser. Und ich konnte bis gestern immer nur kurz auf sein, dann musste ich wieder liegen weil das sitzen und bewegen so weh tat. Gestern war ich dann noch länger in nem extrem warmen Thermalbad und seit da geht es besser.

Die letzten Wochen / Monate haben einfach Spuren hinterlassen, kann ich nicht leugnen und mir fehlt einfach mein Sport. Nur so lange ich die Aufgaben meines Mannes auch mit übernehmen muss, solange fehlt mir leider die Zeit. (Jedenfalls zu diesem Tag und dieser Uhrzeit).

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Reduktion der Medikamente

Im Moment kommt der Blog, das Bloggen echt zu kurz. Ist leider so, hoffe es ändert sich auch wieder.
Ich bekomme den Alltag hin, ist inzwischen schon anstrengender wie anfangs als ich angefangen habe so viel zu Arbeiten, aber es geht.
Zu kurz kommt jedoch im Moment schon meine Zeit für mich. Das muss sich noch einpendeln.
Alles andere Familie, Haushalt haben eben Vorrang!
Trotz dem VIEL bin ich am Medikamente reduzieren. Wieso gerade jetzt? Weil ich es leid bin immer noch an Gewicht zuzunehmen. So darf es nicht weiter gehen!
Zudem bin ich gut abgelenkt. Die letzte Tablette vom Lyrica raus ist immer ziemlich heftig.
Ich habe seit dieser Woche das Lyrica nun komplett raus. Die Körperschmerzen sind zwar dadurch mehr, aber Aushaltbar. Alles kann man eben nicht haben. So schade das auch ist.
Auch das Venlafaxin nimm ich abends und morgens nun schrittweise raus. Mal schauen wie weit ich komm.
Meine Psychiaterin weiss das so in dem Umfang nicht. Erfährt sie dann beim nächsten Termin Anfang April. Aber bis jetzt hatte sie nie was dagegen weil ich schon ganz gut merke ob es geht oder nicht.
Würde ja so gerne mal von den ganzen Sachen runter kommen.

Ohne Therapie

Da sich bei mir meine Arbeitszeiten und -umfang seit Januar so massiv verändert haben, bin ich im Moment auch ohne Therapie. Ich hätte auch nur noch so ca. 6 Stunden, dann lauft die Therapie aus und dann ist erstmal Pause angesagt.

Wie es sich so ohne Therapie / Therapeut lebt? Ungewöhnlich gut. Davor hatte ich vor dem Punkt ohne Therapeut dazu stehen echt Angst, aber inzwischen denke ich kaum noch daran das mir was fehlt.

Oft sind mir doch Elemente der Therapie bewusst und ich weiß was ich tun kann, wenn ich mich im seelischen Müll veliere.

Auch bedeutet es für mich das ich weniger Terminstress habe, bzw. sich das mit der Arbeit aufhebt. Arbeit und Therapie unter zu bekommen und dann noch die weight Watchers Treffen ist im Moment echt mühsam.

Wenn ich mal frei habe, brauche ich auch das frei für mich. Ich verbringe es dann oft zu Hause alleine. Ich brauche dann meine Ruhe. Oft bin ich gerade am Ausmisten was wir hier absolut nicht mehr brauchen und so viel Platz weg nimmt. Das tut gut und befreit auch meine Seele. Klingt doof – ist aber so!

 Es nimmt mir Ballast, ich fühle mich freier, weiger eingeengt und sehe, das wir in naher (oder ferner) Zukunft vielleicht endlich ein Raum im Haus mehr zur Verfügung haben.

Ich habe hier sehr lange gebraucht bis ich mich an die umgebung, an das Haus und alles gewöhnt hatte. Da war so viel „fremdes“ und meine Dinge wurden hier gar nicht gebraucht, da alles schon da war und auch kein Platz großartig war um meine ganzen Sachen hier unterzubringen. Hier lagern noch Dinge aus 3 Generationen!!! Jetzt miste ich eben alles durch auf:

– hoher Erinnerungswert / Wertvoll (bleibt)

– alt, kaputt, vermaket, nicht brauchbar – kommt weg

– neuer, aber doppelt und dreifach – 1 Vorrat, Rest kommt weg

So in etwa.

Mal sehen wie lange ich jetzt keine Therapietermine ausmache. Abbrechen will ich nicht, aber ich will mich auch nicht stressen wenn ich merke das es gerade ohne ganz gut läuft.

Auch die Medikamente schraube ich gerade alleine runter. Zum Glück lässt mir da meine Psychiaterin recht viel Freiraum. Sie merkt, das ich da ganz gut auf meinen Körper hören kann. Auch das Lyrica kann ich gut runterfahren. Und die Schmerzen im Körper sind erträglich.

Noch paar Stunden…

… dann sitzen wir im Zug.

Je mehr die Zeit rennt, desto nervöser und unruhiger werde.

Desto mehr quakt der Zweifler in mir. Werde ich das alles schaffen, komme ich ohne meinen Mann zurecht, der mein Sicherheitsanker ist,…

Und das Hingeratter merkt natürlich auch mein angeschlagener Körper und reagiert immer mehr mit Anspannung und der Körper schmerzt immer mehr…

Ich wäre so froh, wenn es schon morgen abend wäre und wir wenigstens die 8 Stunden Zugfahrt überstanden hätten – oder doch nicht, weil es heißt mein Mann ist ganz weit weg von mir, auch unsere Katze und meine neuen Freunde (Lamas, Muli und Esel)….!?

Ach ich weiß nicht – ich weiß nur das ich die ganze Zeit am grübeln bin….

Ich hasse Aufbruchstimmung!

Wenn alles dann so ist, wie es ist, weiß ich, das ich mich gut zurecht finde, aber im Moment stell ich alles in Frage.

Krankenlager – Stand der Dinge

Mich hat es erwischt und das richtig heftig.

Angefangen hat das ganze bereits Montag. Hatte Druck auf der Brust und Mühe beim Atmen. Schmerzen waren auch verstärkt, v.a. Kopfschmerzen. Nachts kam dann Fieber. Hab das ganze runter gedrückt mit Schmerz- / und Fiebermittel. Musste ja zur Arbeit. Ist ja keine Vertretung da. Die Lunge war da noch frei. Der Arzt auf der Arbeit hat mich abgehorcht.

Dienstag war es dann schon ziemlich anstrengend überhaupt zur Arbeit zu gehen. Zum Glück hatte ich Spät und konnte mich morgens einfach noch ausruhen.  Aber bereits auf Arbeit merkte ich wie das Fieber wieder stieg.

Die Nacht war richtig übel, hab dann morgens gleich auf Arbeit angerufen und mich nach lagem hadern mit meinem Gewissen krank gemeldet. Bin dann zum Arzt. Dort war jedoch wieder nur der Vertretungsarzt, der keine wirkliche Anamnese macht, nicht abhört,… Hab mir dann weitere Schmerzmedikamente verordnen lassen und er hat mich für die Rest der Woche krank geschrieben.

Bekam keinerlei Info, was ich tun soll. Zum Glück bin ich da ja fit und half mir selber.

Die 3 Tage wurde das ganze jedoch nicht besser sondern spitzte sich das ganze zu. Fieber immer wieder, ein Kopf – sowas hatte ich noch nie und dann ging mir das ganze auch noch auf die Stimme.

War gestern dann nochmals in der Praxis. Zum Glück dieses Mal auch meine Hausärztin, die da war. Sie hat mir zugehört, mich abgehört und gesagt das da dringend Antibiotika notwendig ist. Und ich soll meiden zu sprechen.

Jetzt hoffe ich, das es bis Montag weg ist, da ich am Montag für die Kollegin einspringen soll, die die letzten 3 Tage ganze Tage arbeiten musste, weil ich krank war. Und dann heißt es durchhalten – noch 11 Tage bis zur Kur.

Heute merke ich schon etwas Linderung. Das Fieber verschwindet langsam und ich kann mal etwas länger auf den Beinen sein. Das mit dem Reden ist so ne Sache wenn noch ein Kind zu Hause ist, das immer wieder was von der Mutter will 😉

Schmerztherapeut – 1. Termin

Ich bin sehr positiv überrascht. Ich habe noch nie im Außerstationären Bereich so eine detaillierte Anamneseerhebung gesehen.

Mal ein Arzt, der nicht gleich auf dem Gewicht rum hackt, nicht ständig verurteilt, sondern zuhört und nachfrägt, wenn etwas unklar ist.

Auch geht er Schritt für Schritt vor. Gestern war ich noch zu ner rießen Blutabnahme und dann hab ich einen weiteren Anamnesetermin in 2 Wochen erhalten.

Ich bin gespannt. Ich hoffe es bringt mich ein Stück weiter, auch wenn ich mit der Aufdosierung von Lyrica durch den Psychiater schon gut zurecht komme. Aber vielleicht kann er noch Physiomäßig etwas verordnen, was ich immer wieder haben kann. Wenns ne Diagnose gibt ist es sicher einfacher wie beim Hausarzt, der max. all Quartal 1 Rezept ausstellen kann.

Auch wusste ich gar nicht, das man Thermalbadbesuch verordnet bekommen kann!? War ganz überrascht.

 

38 Tage noch…

… dann geh ich in Kur 🙂

Sooooo langsam wird es Zeit! Wobei ich mich seelisch schon wieder ganz schön berappelt habe. Ich hoffe jedoch, das ich die Schubladen des Unterbewusstseins, die mich dieses Jahr so mächtig aus der Bahn geschmissen haben aber in der Kur mal etwas anschauen kann, damit sie mich nicht wieder so tief ziehen.

Zum einen  muss ich endlich mal die Trauer um meine Oma, die ich als Mutter sehe zulassen / ziehen lassen. Es ist schon über 20 Jahre her und es belastet mich immer noch imens.

Aber auch muss ich mir über Grenzen gegenüber meinen Eltern klar werden. Zum eineb was ich will und eben nicht will und wie ich es schaffe, das ich diese durchsetzen kann.

Auch das Thema Tochter und Schule muss besprochen werden. Aber dazu muss ich evtl. mal ein gesonderten Post schreiben. Ich habe immer mehr den Verdacht das meine Tochter wie auch mein Mann Asperger Syndrom oder auf alle Fälle Züge haben. Möchte das in der Kur dazu ne Verhaltensbeobachtung gemacht wird.

Und eigentlich reichen die 3 Wochen für soooo viel gar nicht aus. Denn da wären noch meine Schmerzen, mein Gewicht,…

Die Schmerzen habe ich zum Glück seit rund 2 Wochen ganz gut im Griff. Meine Psychiaterin hat mir Lyrica hochdosiert auf 3 Mal täglich und seit dem bin ich wieder ein Mensch am Stück 😉 Davor hatte ich immer das Gefühl ich bestehe aus Einzelteilen und muss mich, wenn ich mich bewegen möchte, erst sortieren. Klar weg ist  es nicht, aber erduldbar. Bin gespannt was der Schmerztherapeuth dazu sagt. Der soll Diagnostik machen. (Oh, wie ich unbekannte Ärzte mag *bibber*) Da es mir wieder besser geht würde ich ja am liebsten sagen – muss das sein? Ist doch nicht nötig! Hab doch was was hilft. Ist doch egal was das ist.

Übrigens noch 15 Mal arbeiten, und 2 Fortbildungen dann geht es an die Nordsee. Das klingt ja noch viel besser. Darf ich das gleich bitte am stück absolvieren? Das wäre soooo schön.

Morgen müssten meine Kurunterlagen eintrudeln. Eine Mitkurende hat sie gestern bekommen. Hier in den Süden geht es wohl länger *schimpf*

Mich packt gerade schon der Vorkurkoller 🙂

Mal wieder Hamsterrad Gefühl

Gerade ist bei mir gerade wieder alles zuviel. Ich bin müde und erschöpft. Der normale Alltag schlaucht mich, wenn ich viele Termine habe und das hatte ich. Ich schaffe es jedoch nicht weniger Termine zu haben, jedenfalls in manchen Wochen.

So hatte ich Montag frei und alles war gut.

Dienstag dann Stadt-Tag (Weight Watchers Gruppe, Friseur)  und Therapie. Dieses Mal war die Therapie sehr intensiv. Ich glaube es hat in mir sehr viel bewegt, jedoch auch ganz schön geschlaucht. Ich habe es angesprochen, das ich die Therapiemüdigkeit spüre, die sie im letzten Mal ansprach, als ich keine Antwort auf paar Fragen wusste. Ich habe es für mich analysiert und geschaut was da dahinter stecken könnte. Aber dem sollte ich wohl einen gesonderten Beitrag widmen. Auch waren wir am Thema Tod der Oma vor 20 Jahren dran. Dieser Tod beschäftigt mich immer noch enorm und lässt mich nicht los. Auch habe ich große Schwierigkeiten allgemein mit dem Thema Tod. Sei es mit Verwandten oder auch anderen Leuten, wenn ich zu einer Beerdigung sollte, Beileid aussprechen sollte, etc.  Auch sind wir auf das Thema Elternstimmen und dominante Elternstimmen gestoßen was  mich die ganze Woche noch ziemlich beschäftigt.  Und dann will meine Tochter seit Dienstag auch nimmer zur Schule, obwohl Montag alles gut war. Dieses leidige Thema mit einer Mitschülerin. Das belastet unsere Familie gerade sehr. Und ich hätte große Lust sie deshalb von der Schule zu nehmen.

Habe deshalb auch am Donnerstag der Lehrerin eine Mail geschrieben. Ich hoffe das Thema erledigt sich dann Zeitnah mal. Es ist eben nicht, das nur unsere Mädels das andere Kind ärgern, sondern der Hauptgrund ist das andere Mädchen was die zwei Freunde auseinander bringen will und die beste Freundin meiner Tochter für sich haben möchte. Und zudem klaut das andere Mädchen auch. Meiner Tochter wollte sie wieder ein Stift entwenden.

Ab Mittwoch musste ich nun wieder jeden Tag arbeiten und dann gab es meist noch irgendwelche zusätzlichen Termine, die ich erledigen musste. Und abends bin ich dann Tod müde ins Bett gefallen.

Gestern und heute hatte ich lange Dienste – den kompletten Tag. Und es ist sowas von ruhig. Ich geh schon auf Arbeitssuche, aber wenn man unter der Woche schon fleißig war ist da natürlich auch nimmer viel. Dann sind 10 Stunden EWIG. Und früher gehn ist nicht, da eben abgedeckt sein muss.

Lyrica nimm ich nun auch schon wieder über ner Woche, weil ich keine Lust habe jede Nacht Novalgin zu nehmen, aber die Schmerzen wollen nicht verschwinden. Und das trotz Lyrica, Bewegung, Physio / Krankengymnastik und auch hin und wieder Schmerzmedikament. Wenigstens sind die „Karpaltunnel Symptome“ verschwunden, bzw. gebessert.

Montag wird es zum Glück ruhiger und ich hoffe ich fühle mich dann auch wieder besser und mehr im Gleichgewicht. Da ist dann meine Urlaubsvertretung rum.

Finde es immer wieder schockierend wie schnell sich das „Hamster-Rad Gefühl“ entwickle. Belastbar bin ich nicht wirklich und meine Akkus leeren sich schnell. Hoffe das sich das nach der Kur im November dann auch wieder bessert.

Die Arbeit hat mich wieder…

… und ich etwas mehr Antrieb oder Motivation oder wie man es nennen mag.

Ich war heute ganz erstaunt über mich, das ich freiwillig um 8 Uhr aufgestanden bin (ohne müde zu sein). Naja von Schmerzen reden wir hier nicht. Die sind da. Aber an die gewöhnt man sich, oder? Aber dieses fitte am Morgen hatte ich schon lang nimmer.

Es gibt nicht schlafen können und nicht fit, aber fit und das Gefühl gut aufstehen zu können, das gibt es sehr sehr selten.

Heute war so ein Tag voller Tatendrang. Gleich mal Holzstapeln. Zu viel am Stück geht nicht, da die Schmerzen sonst doch zu heftig werden, aber bissel Bewegung – ja das war okay. Dann putzen und aufräumen. Bin gerade am Misten. Das war schon lange nötig. Gerade fällt es mir recht leicht Dinge auszusortieren, die ich nicht mehr brauche. Das muss ich auszunutzen. Sonst ist es eher – hm, das könnte ich mal noch gebrauchen und es gibt zig Stapel. Jetzt hab ich vor, das Haus mal so durchzumisten. Mal schauen wie lange das anhält!?

Heute musste ich auch das erste Mal nach laaaaaangen 2 Wochen wieder arbeiten. Hatte bissel Bammel davor, da ich a) sicher vieles am neuen Computerprogramm verpasst habe und durch das Aushilfsweise arbeiten doch nicht so viel Erfahrung damit habe wie die Hauptangestellten und b) weil ich die nächsten 2 Wochen mit der Arbeitskollegin arbeite, die mir nicht so Wohlgesonnen ist. Und wenn ich da dran denke wird es mir schon übel. Okay, wir haben nur gemeinsame Übergabe und noch ca. 2 Stunden gemeinsam, aber dann bin ich alleine. (Wenigstens ein Lichtblick).

Trotz des Nicht so tollen Aspektes der Kollegin – gehe ich super gerne dort arbeiten. Ich mag das Umfeld – das Klientel / die Patienten 🙂 Irgendwie ist meine Seele heute wieder richtig erblüht.  Soll nicht heißen, das ich meine Familie nicht mag, aber Familie alleine!? Ne, ist nicht meins. Immer wieder ne Auszeit tut gut.

Grenzüberschreitungen

Ich hab zwar Urlaub, bin aber doch ganz schön beschäftigt.  Und komme gar nicht so dazu in euren Blogs zu lesen oder bei mir zu schreiben.

Ich bin froh wenn wieder Schule ist. Ich glaube das hatte ich schon mal erwähnt. Ferien bieten einfach meiner Tochter und auch mir zu wenig Struktur. Das ist ein graus. Und wenn ich dann noch von ihr verlange etws für die Schule zu tun, damit sie den Anschluss nicht verliert dann ist ganz aus. Gezicke hoch zehn. Das ist anstrengend.

Im Moment hader ich mit mir wieder ganz schön. Sei es das ich merke wie alle möglichen Leute meine Grenzen überschreiten und ich es inzwischen zwar oft sage aber es bei denen nicht ankommt. Sei es bei meinen Eltern – sie spannen mich ein wenn meine Mutter Arzttermine in der Nähe von meinem Wohnort hat. Da ist eine Zeit ausgemacht, wann sie zu mir kommen und sie stehen grundsätzlich viel zu früh da, obwohl ich gesagt habe erst ab xxx Uhr. Das nervt!

Oder auch sagt man, das sie uns an dem Wochenende nicht besuchen kommen können und was ist? Sie fahren hier vorbei. Wir wollten mal vorbei schauen. Das ärgert mich und auch mein Mann.

Mein Mann ist gerade sehr provokant wenn es um meine Essstörung geht. Mag sein, das es manch einer gut findet wenn er es anspricht, aber bei mir ist das gefährlich und es wird dann eher schlimmer wie besser. Ja ich hab momentan Mühe Gewicht abzunehmen oder sogar zu halten und dann kommen immer so Sprüche – musst du das … essen? Auch wenn es nicht viel ist und ich auf die Portion achte und auch das es in die Energiebilanz passt. Oder eben: jetzt ist du xy und dann gehst du wieder zu weight Watchers. Das macht mich echt traurig, das er das nicht lassen kann. Auch wenn ich ihm das sage.

Oder meine Tochter, die versucht alle möglichen Abmachungen zu übergehen, überschreiten oder bringt mich dann mit ihrem „Geheule“ dazu das ich nachgebe. Momentan hab ich mal wieder das gefühl, das ich die schlechteste Mutter bin die es gibt, weil in mir dann so viel Wut aufkommt. Ich weiß es ist nicht eigentlich sie, sondern mein inneres Kind das rebelliert, aber in dem Moment fällt es mir super schwer nicht impulsiv zu sein.

Das stresst mich gerade so dermaßen!

Meine Therapeutin meint ich muss schauen, das ich in mir ein Ruhepool finde. Gut gesagt, aber ich seh keinen. In mir brennt es weil ich das Gefühl habe meine Bedürfnisse nicht erfüllt zu bekommen, weil ich kaum Zeit für mich habe da alle an mir zerren, oder ich enorme Schmerzen habe, die keinen Interessieren, oder Alpträume die mir tagsüber nachhängen,… und im Außen brennt es auch. Meine Eltern, die immer nur auf mich zurück greifen, da mein Bruder sich weiter weg abgeseilt hat, mein Mann der indirekt viel erwartet, da er so lange außer Haus ist und ich ja „nur“ so wenig arbeite und dann noch unsere Tochter, die heftige Probleme im Sozialverhalten hat, Schulprobleme und emotional auch sehr instabil ist. Und das ganze mit der Tochter alleine an mir hängt!

Nun denn, heißt es eben weiter schwimmen und durchhalten. Auch wenn die Sehnsucht nach RUHE sehr groß ist.