Lass los was dich dick macht: Tag 4

Tag 4: Start-Up-Kriterien

Wo ist alles klar? Wo hakt es noch?

S ystemisch: Passt das Ziel in Ihr Leben?
Ja, es passt. Da ich ja schon seit Februar 2012 am Abnehmen bin und schon so viel erreicht habe.

T hematisch: Welche Lebensthemen betrifft das Ziel?
Einige: Familie, Freunde, mein eigenes Wohlbefinden, evtl. schaffe ich es dann auch mehr soziale Kontakte aufzubauen!? Zudem möchte ich dann mich auch nebenberuflich mit Ernährung beschäftigen, würde gerne den Wake up Berater dann machen.

A ttraktiv: Ist das Ziel ansprechend und herausfordernd?
Ja. Für mein Nahziel, die 115 kg, möchte ich mir ein Parfüm gönnen. Das Jahresziel für Februar 2013 – Februar 2014 ist unter Hundert zu kommen, und wenn es 99,9 kg sind. Da möchte ich mir solche künstlichen Nägel machen lassen 😉 Da freue ich mich drauf.

T erminiert: Hat das Ziel einen Start- und Endtermin? Gibt es sinnvolle Zwischenschritte?
Gestartet bin ich letzte Woche Montag wieder mit Wake up. Mit 124 kg. Ursprünglich bin ich im Februar 2012 mit 145kg gestartet. Mein erstes Etappenziel für diese Runde sind die 115 kg, die ich bis Ende Februar 2013 erreicht haben möchte. Für das Jahr 2013 auf 2014 (also bis Ende Februar2014) möchte ich die 99,9 kg erreicht haben.

U nwägbarkeiten: Welche Hindernisse können evtl. auftreten?
Gewichtsstillstand und dadurch Demotivation; das ich durch Stress meinen roten Faden verliere; Depression; andere emotionalen Krisen

P lan: Haben sie einen Plan für die einzelnen Schritte?
Ja, mit Wake up Ernährung, bzw. gesündere Ernährung gehe ich da ran und mindestens 1 x / Woche Sport.

Reisebesprechung mit dem inneren Coach
Bevor Sie in Tagesetappen zu ihrem großen Ziel aufbrechen, besprechen sie noch einmal mit ihrem „inneren Piloten“. Haben sie alles bedacht?

R elevanz: Hat ihr formuliertes großes Ziel für sie echte Relevanz? Formulieren sie ihr Ziel, ihren gewünschten Zustand positiv.
Ja, absolut!

Ziel: Ich möchte gerne ein uHu sein.
E tappen: Welche kleine Ziele und Erfolge streben sie an?
Ich möchte mich im Mai 2012 gerne mit Sommerkleidung in Gr. 48 eindecken, v.a. Röcke.

I ntervention: Welche Schritte sind möglich und sinnvoll?
Ich werde mich überwiegend basisch ernähren.
Ich werde mindestens 2-3 Liter, überwiegend Tee, stilles Wasser trinken.
Ich werde mich vor dem Essen fragen, ob ich Hunger habe. Wenn ich kein Hunger habe, werde ich erst später essen.
Auch werde ich die Fragen: „Möchte ich mir das gönnen? Ist das Lebensmittel das Wert?“ stellen, wenn es um kalorienhaltige Dinge geht.
Ich werde ein mal pro Woche Sport machen.
Ich werde eine Achtsamkeitsübung pro Tag machen.

S chwierigkeiten: Wer oder was könnte ihr Ziel torpedieren, welche Hindernisse können auftreten?
Feste, Feiern, Einladungen
meine Montage in Fr.
meine Familie, da sie weiterhin normal isst.

E ngpässe: Welche „Nebenwirkungen“ kann ihr Erfolg haben?
wird mich mein Mann verlassen, weil ich abnehme?
Wird sich meine Freundin von mir distanzieren?
Meine Identität fällt weg – wer bin ich denn? Kenne mich ja nur als Dicke!

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Lass los was dich dick macht: Tag 3: Mit den eigenen Pfunden wuchern

Tag 3: Mit den eigenen Pfunden wuchern

1. Welche Träume, Ziele und Wünsche hast du dir in deinem Leben schon erfüllt? Was ist dir besonders geglückt? Worauf bist du besonders stolz? Welche Menschen sind dir besonders wichtig? All die Punkte sind Gründe, die dafür sprechen, sich schon jetzt zu akzeptieren – genau so wie du im Augenblick bist.

Puh, das ist echt schwierig.

· Ich habe die Schule gut abgeschlossen, ich habe meine Ausbildung im medizinischen gut absolviert, ich habe immer gleich einen Job gefunden der mir Spaß macht.
· Ich habe es Instrumental bis zum silbernen Abzeichen geschafft. Ich habe den Mentor Chor und Orchester gemacht. Ich habe den Chorleiter gemacht und hatte auch mal meinen eigenen Chor.
· Ich war recht erfolgreich im Judo.
· Ich habe mich mehrere Jahre in der Ferienbetreuung für Kinder engagiert.
· Ich habe eine wundervolle Tochter!!!
· Ich habe einen Mann, der für mich da ist!
· Wir haben ein eigenes Haus, ich habe ein eigenes Auto.
· Ich war Tupperwarenberaterin solang es mir Spaß machte und ich habe so mir einiges an Tupperware zugelegt.
· Ich war in einer Sprachfreizeit 3 Wochen in England.
· Ich habe meinen Führerschein.
usw.

Habe nun doch einiges gefunden 😉

Besonders geglückt ist mir:
· Mein Ernährungslehre mit Chemie Abitur (schriftlich) mit 13 Punkten
· Meine 4 Bilder, die ich mit Acryl gemalt habe
· Mein Blog 😉
· manch ein Foto, die Fotoalben
· die ganzen Motto – Geburtstagspartys von meiner Tochter
· manch eine andere Bastelei
· meine bisherige Gewichtsabnahme von inzwischen 25 kg innerhalb einem Jahr

Besonders stolz bin ich:
· auf meine Familie
· auf meine Gewichtsabnahme dieses Jahr
· auf meine Fortschritte in der DBT Therapie

Personen, die mir sehr wichtig sind:
meine Tochter
mein Mann
unser Kater (ja ich weiß es ist keine Person 😉 )
meine Oma, Großtante Ida, mein Opa, die bereits verstorben sind
meine Freundin
meine Oma Helene
meine Eltern (die irgendwie trotzdem dazu gehören)

2. Sammle nun Ideen, wie du dich selbst wertschätzen kannst. In welcher Form kannst du es zum Ausdruck bringen?
· Ein neues Parfüm mir gönnen
· eine Massage
· mir neue, passende Kleidung kaufen
· mich im Spiegel anlächeln
· mir eine Pause gönnen
· mal wieder den Frauenabend der Adventgemeinde besuchen

3. Schreibe einen wertschätzenden Brief über dich. Dieser Brief ist nur für dich selber gedacht. Nehme die Außenperspektive ein und spreche dich in der 3. Person an. „Sie ist…“, „Was ich an ihr besonders schätze…“, „bewundert habe ich, wie sie… gemeistert hat“, „Was sie in dieser Situation, als sie… getan hat, geleistet hat.“ „Ich wünsche ihr für die nächsten Monate, Jahre, dass…“

steht noch aus

Tag 1: Veränderungen sind möglich / Buch: „Lass los, was dich dick macht“

Meine Antworten zu dem Buch:
„Lass los, was dich dick macht“

Tag 1: Veränderung ist möglich…

Ich soll auf einer Smiley – Skala ankreuzen wie stark mein Veränderungswunsch ist. Es gibt 10 Smileys:

Ich kreuze 9 an 🙂

Man kann die Lass-Los Checkliste nutzen um es für sich zu klären. Eigentlich ist es mir klar, doch ich möchte es trotzdem ausfüllen.

L eiden: Spürst du einen inneren Leidensdruck?
Ja, den spüre ich. Ich bin einfach unzufrieden mit meiner Kondition, ständig tut der Rücken oder auch die Knie, ich find es schlimm, wenn ich meinen Körper im Spiegel seh,…

A nlass: Warum wird dir der Leidensdruck gerade jetzt bewusst?
Er ist mir schon länger bewusst. Ich bin auch schon seit 11 Monaten dran mein Gewicht zu reduzieren.

S chwere: Was genau ist das Schwierige, Belastende an der Situation?
Das Schwierige ist, dass ich das Wake up Programm eine Zeit lang gut meister, und dann aber wieder total einbreche und auch wieder einiges an Gewicht zu lege. Ich fühl mich als Versager, der nichts auf die Reihe bekommt und denke immer, ja, die Andern haben Recht; ich schaffe das nie!
Belastend finde ich auch, das man fürs Gewichtreduzieren so extrem kämpfen muss. Das kostet so viel Kraft / Energie! Und durch meine Depression, die immer wieder auftaucht, schaffe ich es manchmal nicht dagegen an zu kämpfen.

S püren: Wann spürst du die Last? Ständig oder in bestimmten Situationen?
Ich Spüre es ständig, meine Gedanken kreisen ständig um das Thema Gewicht / Ernährung / Sport. Wenn es mir emotional schlecht geht hat das ganze natürlich noch ne größere Gewichtung.

L oslassen: Wie empfindest du die Vorstellung, dein Gepäck einfach abzuwerfen?
Genial, motivierend. Der innere Schweinehund/ Kritiker meint leider nur dazu: „Du, du schaffst das nicht!“ „Du versagst auch bei diesem Projekt. Das haltest du nie durch!“

O brigkeit: Schreibt eine innere Stimme dir vor festzuhalten:
Wie bereits oben geschrieben: mein innerer Kritiker bringt mich zum Zweifeln, er macht die Motivation zu Nichte. Genauso lässt er mich dann an meiner Identität zweifeln. Wenn ich das (Gewicht) nicht mehr habe, wer oder was bin ich dann? Ich kenne mich ja gar nicht als schlank. Dann sind meine Unsicherheiten, die ich mühsam abgebaut habe dahin?

S ignale: Woran merken andere, dass die Last da ist?
an meiner Stimmung
an meiner Motivation etwas zu Unternehmen (besonders Schwimmen, shoppen gehen, etc.), usw.