Grenzlinie

Eine welt zwischen liebe und hass,

immer auf der suche nach anerkennung und geborgenheit,

verzweifelte strategien fürs überleben,

leben irgendwie erträglich zu machen,

sich zu spüren,

egal wie,

eine immer währende suche nach sich selbst,

nach einem zuhause,

dem partner fürs leben,

ein leben voller höhen und tiefen,

vieler extreme,

gegensätze,

schwarz und weiss,

keine kontrolle über gar nichts,

eine flut aus angst und wut,

wut gegen andere, doch am meisten gegen sich selbst,

leben heisst schmerz,

und schmerz ist leben,

untrennbar verbunden,

das gefühl verrückt zu werden und zu sein,

anderes als alle anderen,

sich ständig erklären zu müssen,

zu rechtfertigen,

gefühlssprünge rasend schnell,

1000 emotionen,

viele muster,

angst,

vermeidung,

isolation,

ein oft stummer schrei nach hilfe,

ein täglicher kampf gegen das innere chaos,

in einer fremden schnellen welt,

hin und hergerissen zwischen entscheidungen,

soll ich ?

soll ich nicht?

was ist wenn?

sich nicht sicher sein,

nachfragen,

rückversichern,

die angst davor allein zu sein,

einsam und unverstanden,

wer bin ich?

was will ich?

wo gehör ich hin?

fragen über fragen,

und keine antwort zu wissen,

das ist wie ich bin…

***

In meinem kopf herrscht ein chaos,

mein herz gleicht einem vulkan,

der sturm der gedanken verwüstet mich,

legt alles in schutt und asche,

ich frage mich wo ich stehe,

wo ich bin,

obgleich ich es doch weiss,

und doch bin ich gefangen,

schwebend,

in einer welt aus zweifeln und ängsten,

ständig erschöpft, verausgabt,

es sind nicht meine taten,

welche mich müde werden lassen,

es ist der vulkan in mir,

dessen stärke ich nicht zu kontrollieren weiss,

obwohl ich mich immerfort zusammenreisse,

nur wenig der aussenwelt preisgebe,

das was die menschen sehen,

wirkt meist schon abschreckend,

und fange ich an zu erzählen,

ist isolation die folge,

teilweise falsches mitleid,

nur wenige gibt es,

die mich wirklich kennen,

und mich trotz meiner schwächen schätzen,

ich wünschte es wären mehr,

und so lebe ich in den tag hinein,

wohlwissend das morgen der nächste kommt,

ohne plan und ohne ziel,

und irgendwo doch mit dem willen nicht aufgeben zu wollen,

an der grenzen zwischen normal und verrückt,

zwischen wahnsinn und alltag,

mein leben eben…

Quelle: http://budderblumegrenzlinie.wordpress.com/category/borderline/

einfach passend und schön!

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