Runter von den Pfunden

 

 Runter  von den Pfunden

Robert Betz – Meine Mitschriebe zu der CD „ Runter von den Pfunden“

1. Erforschung der Ursachen meiner Pfunde
– Innere Leere – mir fehlt etwas aber was?
– Führe ich ein erfülltes, glückliches Leben?
– Erfüllt mich mein Leben? (Arbeit, Familie, Beziehungen)
– Welche Gefühle kommen hoch – erspüre diese!

Ob ich ein erfülltes und glückliches Leben führe!? Naja, ich denke wohl kaum. Ich versuche mich aber mit dem Leben zu arrangieren und das Beste daraus zu machen. Ich glaube das ich diesbezüglich schon rießen Fortschritte gemacht habe seit ich mich 2010 in Therapie begeben habe.

Ich weiß auch nicht ob man mit dieser Vergangenheit von einem erfüllten und glücklichen Leben sprechen kann. Ich habe im Endeffekt immer unter einigen unangenehmen Gefühlen wie Angst, Trauer, Einsamkeit, Allein sein, Schuld, Scham,.. gelitten oder leide immer noch drunter. Die Vergangenheit hat mich einfach immer noch sehr im Griff. Ich bin dran und versuche mit meiner Therapeutin diese Dinge aufzuarbeiten, das sie mich nicht mehr so ins wanken bringen. Das ist aber sicher noch ein weiter Weg!

Ich kann eigentlich froh und dankbar, sicher auch glücklich sein über meine jetzige Familie. Zum Teil sehe ich das und kann es so auch aussprechen, zum Teil gibt es aber auch dort Schwachstellen, die sich immer wieder mit altem Erleben verstricken.
Ich bin froh darüber nicht alleine sein, einen Mann und eine Tochter zu haben und auch unseren Kater kann ich mir nicht mehr wegdenken.

Erfüllt mich meine Arbeit? Jein. Manchmal wünsche ich mir den Stationsalltag zurück, da es dort einiges mehr Struktur gibt, man nicht alleine ist und man mehr im pflegerischen tätig ist. Hier, wo ich seit nun 6 ½ Jahren arbeite fehlt mir sehr oft die reine Pflege und Anleitung von Kindern. Es ist jedoch ein optimaler Job mit Kind und ich muss einfach nicht weit fahren. Deshalb sehe ich oft drüber hinweg.

Erfüllt mich meine Familie? Auch hier kann ich nicht klar sagen ja oder nein. Ich bin froh sie zu haben und sie geben sich sicher viel Mühe, da es mit mir durch meine Erfahrungen in der Vergangenheit sicher nicht einfach ist.
Meinem Sehnen nach Harmonie und Gemeinschaft und dann aber wieder das Sehnen nach Ruhe und keinen körperlichen Kontakten steht im Widerspruch zumal ich es einfach auch nicht immer verbal ausdrücken kann. Auch hatte ich super viel Mühe mich hier zu Hause zu fühlen. Hier wo ich seit 2006 wohne ist alles sehr alt und beengt. Man sitzt sich quasi „auf der Pelle“ und einen Rückziehort habe ich nicht wirklich. Auch durfte ich bis vor paar Monaten an den Möbeln, Haushaltsgegen-ständen etc. nichts verändern. Das was ich früher bereits hatte haust zum Teil immer noch bei meinen Eltern.

Erfüllen mich meine Beziehungen zu anderen Leuten? Nein.
Ich hab so gut wie keine Freunde. Eigentlich kann ich eher von Bekannten reden. Da hab ich mir auch ein richtig dicken Panzer zugelegt, da das schon immer Thema war. Ich hatte schon immer mühe „Freunde“ zu finden. Das hat sicher viel mit meiner Angst vor Ablehnung zu tun.

2. Verdrängte Gefühle der Kleinheit, Ohnmacht und Minderwertigkeit
– manchmal dient der dicke Körper als eine Art Gegengewicht für diese Gefühle.
– Innen drin herrscht ein Gefühl von klein sein, Angst, Minderwertigkeit.
– Habe ich oft das Gefühl, dass andere Menschen erfolgreicher, kraftvoller, mächtiger sind als ich?
– Fühle ich mich in ihrer Anwesenheit oft unterlegen, schwach, hilflos, ängstlich?
– Bin ich stolz auf meine bisherigen Lebensleistungen?
– Fühle ich mich als einen wertvollen Menschen voller Schätze und Talente?
– Gehe ich schwierigen Menschen und Situationen öfter aus dem Weg?
– Hatte ich als Kind oft das Gefühl nicht groß genug zu werden oder zu klein geraten zu sein?
– Habe ich von meiner Mutter oder anderen Personen oft den Satz gehört: „Iss was, das du groß und stark wirst.“ Oder andere Sätze wie „Ich weiß nicht wie ich dich groß bekommen soll?“
– Welche Gefühle tauchen beim Beantworten dieser Fragen auf?

Habe ich oft das Gefühl, dass andere Menschen erfolgreicher, kraftvoller, mächtiger sind als ich? Ja- definitiv. Ich vergleiche mich sehr oft mit anderen Menschen, da ich eben kaum „positive“ Rückmeldung über mich erhalten habe. Ich bin immer eher verglichen worden oder ich konnte es meiner Umgebung nicht recht machen. Die Ursprünge dafür liegen in meiner frühen Kindheit.

Verwundernswert ist jedoch, das dass keinem wirklich aufgefallen ist. Da sieht man wieder wie gut ich doch schauspielern kann. Nur das stimmt mich auch unendlich traurig. Ja, ich musste schauspielern, damit ich nicht vor lauter Kummer gestorben wäre.

Ich fühle mich immer der schwächere Part und ziehe Mobbing, Konflikte, etc. auch magisch an. Das fing bereits im Kindergarten an. Ich war immer der Schwächere und musste zurück stecken. Daheim brauchte ich damit aber auch gar nicht kommen. Ich durfte so was nicht erzählen, sonst wäre mir gleich wieder gedroht worden, das ich ja lüge, etc. Das ganze zieht sich immer noch wie ein roter Faden durch mein Leben.

Fühle ich mich in ihrer Anwesenheit oft unterlegen, schwach, hilflos, ängstlich? Ja auch das kann ich nur unterstreichen. Oft merkt man es mir an, indem ich sehr schnell schwitzen, ich eine flattrige Stimme habe, den Blick abwende, rot werde,…
Auch vermeide ich Kontakte wo es nur geht. Ich mach mir in meinen Gedanken auch so oft Gedanken darüber, was der andere wohl von mir denkt.

Bin ich stolz auf meine bisherigen Lebensleistungen? Das fällt mir sehr schwer. Inzwischen arbeite ich dran und dann bekomme ich es auch hin und wieder gut hin. Stolz sein ist aber für mich sehr mit negativem verknüpft. Da starten meist gleich andere Gefühle wie Schuld und Scham.
Stolz sein kann ich auf meine Familie, auf das ich noch nie arbeitslos war, ich meine Ausbildung gut gemeistert habe und auch übernommen wurde, das ich ein gutes Abitur abgelegt habe.

Fühle ich mich als einen wertvollen Menschen voller Schätze und Talente? Nein. Da ist mein Selbstwert definitiv noch zu schwach für. Auch ist da viel negativ behaftet, da ich oft in meinem Leben ausgenutzt wurde. (Arbeit, Schule, meine erste Beziehung,….)

Gehe ich schwierigen Menschen und Situationen öfter aus dem Weg? Ja, das kann man laut sagen. Es hat sich schon gebessert, bzw. ich arbeite daran. Zwischenmenschlich habe ich einfach das Gefühl, das mir da einiges an Kenntnissen fehlt. Wobei es nicht mir fehlt an zwischenmenschlichen Dingen, sondern das Problem ist mein Selbstwert oder auch mein innerer Kritiker. Ich zweifle bei Problemen super schnell an mir und meiner Person, wobei ich gar nichts dafür konnte. Ich bin ein super Harmoniebedürftiger Mensch.

Hatte ich als Kind oft das Gefühl nicht groß genug zu werden oder zu klein geraten zu sein? Nein.

Habe ich von meiner Mutter oder anderen Personen oft den Satz gehört: „Iss was, das du groß und stark wirst.“ Oder andere Sätze wie „Ich weiß nicht wie ich dich groß bekommen soll?“ Welche Gefühle tauchen beim Beantworten dieser Fragen auf?
Der erste Satz wurde sehr oft gesagt. Auch Sätze wie „wer die Füße unter meinen Tisch streckt, muss machen was ich sage“, „der Teller muss leer gegessen werden“,… Das ist sehr emotionsbehaftet. Es sind unangenehme Gefühle wie Angst, Wut und Ärger, Ekel, Schuld, Scham,….

3. Schutz vor unangenehmen anderen Gefühlen oder vor einer ablehnenden Umwelt– vielleicht mal Phase erlebt, wo man Panzer braucht um Krise zu überleben
– Auf welche Weise haben sie schwierige Phasen in ihrem Leben überstanden?
– Worin bestand Überlebensstrategie?
– Haben sie sich versteckt?
– Wurden sie aggressiv?
– Haben sie es versucht anderen immer Recht zu machen, damit sie geliebt wurden?
– Haben sie dicht gemacht Gefühle nach innen verdrängt, sich einen Schutzpanzer gegenüber der Umwelt, die sie oft als lieblos, feindlich, verletzend wahrgenommen haben aufgebaut?
– Kommen sie sich im Leben oft mit ihren Gefühlen ungeschützt und schwach vor?
– Wünscht sich ihr Kopf Harmonie mit anderen Menschen obwohl es in ihnen oft kocht?
– Sitzen sie schwierige Situationen oft aus, d.h. hoffen sie das offensichtliche Probleme sich von selbst erledigen, ohne das sie tätig werden müssen?

Auf welche Weise haben sie schwierige Phasen in ihrem Leben überstanden? Worin bestand die Überlebensstrategie? Haben sie sich versteckt? Wurden sie aggressiv?Ich habe mich in meine Fantasien zurück gezogen, in mein Zimmer oder raus in die Natur, zu unseren Hasen, zu unserer Katze. Mein Plüschbär und meine Puppe „Lilli“ waren meine Tröster wenn es mir nicht gut ging.
Ich habe viel gegessen. Mein Taschengeld ging viel auf Süßigkeiten oder anderes Essen drauf.

Haben sie es versucht anderen immer Recht zu machen, damit sie geliebt wurden?Ja, ich war oder bin es auch immer noch sehr hilfsbereit. Mir fällt es immer noch sehr schwer nein zu sagen, jemanden einen Wunsch oder eine Bitte auszuschlagen. Von mir wurde Dinge ausgeliehen, Hausaufgaben abgeschrieben, ich wurde oft gefragt ob ich Dienste Tausche bzw. einspringen kann, …
Bei Gruppenarbeiten lies ich eher die Meinung anderer gelten, als das ich meine Ansichten durch drückte,…

Haben sie dicht gemacht Gefühle nach innen verdrängt, sich einen Schutzpanzer gegenüber der Umwelt, die sie oft als lieblos, feindlich, verletzend wahrgenommen haben aufgebaut? Ja. Auch heute zeige ich nach außen so gut wie immer ein Lächeln, obwohl es mir oft nicht nach lachen zu Mute ist. Das irritiert viele. Auch litt ich unter einer schweren depressiven Episode und meine Arbeitskollegen bekamen nichts mit! Die fielen völlig aus allen Wolken, als ich dann 5 Monate in der Klinik deshalb war und auch danach noch arbeitsunfähig war.

Kommen sie sich im Leben oft mit ihren Gefühlen ungeschützt und schwach vor?Ja. Es ist nicht leicht so extreme Anspannungszustände zu kennen und mit diesen umzugehen. Viele können sich in ein Leben mit der Diagnose Borderline nicht hineinversetzen. Man gibt sich aber immer erst die Schuld an seinen Gefühlen. Man sucht die Fehler bei sich und nicht bei anderen.

Wünscht sich ihr Kopf Harmonie mit anderen Menschen obwohl es in ihnen oft kocht? Ja, absolut ja! Ich rutsche auch so schnell gefühlsmäßig in Emotionen wie Angst, Ärger, Wut und weiß es gehört nicht zu dieser aktuellen Situation, aber es fühlt sich so an, wie ich es gerade in diesem Moment erlebe. Das einzigste was ich aber eigentlich in diesem Moment möchte ist Harmonie. Das jedoch durch mein inneres Gefühl und dann oft impulsive Handeln zerstört wird.

Sitzen sie schwierige Situationen oft aus, d.h. hoffen sie das offensichtliche Probleme sich von selbst erledigen, ohne das sie tätig werden müssen? Oh ja. Da ich mich als hilflos und ohnmächtig gegenüber der schwierigen Situation erlebe.

4. Süße Sachen als Ersatz für Liebe und Zärtlichkeit
– Süßes besonders wenn es einem nicht gut geht
– Ursprung oft in der Kindheit
– Bonbon als Trost für Enttäuschung oder andere unangenehmen Ereignissen
– Zucker symbolisiert süße des Lebens, das ist das wonach wir uns seelisch sehnen. Dies können wir aber nur in Form von Liebe oder Selbstliebe als nährend empfinden.
– Wurde ich oft als Kind von Mutter, Oma,… durch Süßes getröstet oder vertröstet wenn es mir nicht gut ging?
– Habe ich große Schwierigkeiten mich selbst zu lieben und so anzunehmen, wie ich bin?
– Habe ich schon Probleme mit meiner Bauchspeicheldrüse gehabt? Produziert sie vielleicht zu wenig Insulin?

Wurde ich oft als Kind von Mutter, Oma,… durch Süßes getröstet oder vertröstet wenn es mir nicht gut ging? Ich würde sagen ja. Meine Mutter bzw. meine Eltern sehen das nicht so, bzw. wenn ich sie nach der Kindheit frage sagen sie immer nur, das wissen wir nicht mehr.
Ich selbst weiß, das ich oft Süßes oder allgemein Essen zum Trost bekam und ich das auch so weiter führte. Ein krasses Beispiel hierfür: Als mich mein erster Freund 2001 verlas war mein Hauptnahrungsmittel Ritter Sport Schokolade Alpenmilch und als Trinken Milch. So ernährte ich mich über ein Monat. Da ich nicht mehr bei meinen Eltern wohnte, sondern eine Wohnung drüber hatte viel das nicht sonderlich auf.

Habe ich große Schwierigkeiten mich selbst zu lieben und so anzunehmen, wie ich bin?Ja, wobei es durch meine Therapie inzwischen besser wird. Zum Teil finde ich inzwischen positives an mir und kann das so auch stehen lassen.
Mit der energetischen Psychotherapie hatte ich anfangs sehr viel mühe. Da soll man sich sagen: „Auch wenn ich… habe Liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“. Das war echt übel für mich. Da ich nie groß meinem inneren Kritiker oder sonst wem widersprach.

Habe ich schon Probleme mit meiner Bauchspeicheldrüse gehabt? Produziert sie vielleicht zu wenig Insulin? Jein. Indirekt vielleicht, bzw. es ist durch eine Blutuntersuchung 2012 rausgekommen, das ich eine erhöhte Insulinresistenz habe. Das kann früher oder später zu Diabetes mellitus Typ 2 führen. Durch eine andere Erkrankung bekomme ich als „Off Label Therapie“ nun Metformin 500mg 3 mal täglich. Dank diesem Medikament konnte ich in einem Jahr mein gewicht um 25 Kilo senken J!!! Wobei es schwankt zwischen 25 Kilo weniger und mal nur 20 Kilo weniger, aber das hat andere Ursachen ( Essstörung ).

5. Schutz vor sexueller Attraktivität
– Schutz davor von Männern als sexuell attraktiv angesehen zu werden
– Resultiert aus verletzenden und enttäuschenden Erfahrungen in Intimen Beziehungen oder aus Erfahrungen des Missbrauchs die weit zurück liegen können.
– Nicht wenige Frauen gehen nach der Entbindung von Kindern körperlich auseinander, weil sie entweder verhindern wollen nochmals geschwängert zu werden, oder weil sie nur Sex zugelassen haben um ein Kind zu bekommen. Danach wenden sich diese oft fast ausschließlich dem Muttersein zu und sehen sich kaum als Partnerin sondern als Mutter dieses Kindes.
– Komme ich mir selbst als eine attraktive Frau vor?
– Und liebe ich es wenn mich Männer länger und direkt anschauen oder sogar mit mir flirten?
– Denke ich oft verurteilendend über die sexuellen Begierden oder Verhaltensweisen von Männern?
– Habe ich jemals wirklich Lust gehabt mich sexuell zu öffnen und intimste Nähe auch auf seelischer, geistiger Ebene zu zulassen?
– Spüre ich oft Widerstände meinem Mann / Männern nah an mich ran kommen zu lassen?
– Habe ich mich schon für meine eigenen sexuellen Gefühle und Gelüste geschämt?
– Habe ich Gewichtsmäßig nach der Geburt eines Kindes deutlich zugelegt?
– Und empfinde ich Sexualität im weitesten Sinne als etwas Schmutziges? Habe ich das Gefühl nach einem sexuellen Kontakt mich wieder intensiv reinigen zu müssen?

Werde ich extra und mit Passwort geschützt posten!!!!

6. Fortsetzung von Essgewohnheiten, die in der Kindheit eingeübt wurden.– in vielen Familien nimmt das Essen eine große Bedeutung ein
– oft gibt es ständig etwas zu essen, oder bei den Mahlzeiten ist es wichtig das immer viel mehr als notwendig da ist
– „iss alles auf, damit die Sonne scheinen kann“
– „hier wird gegessen was auf den Teller kommt“
– Mahlzeit nicht als genussvolles Ereignis erlebt wird.
– Notwendigkeit, bei der schnell möglichst viel Nahrung hinuntergeschlungen wird
– Die Ängste der Mütter, ihr Kind könne evtl. nicht genug essen – drückt sich aus im Hineinstopfen des Breies oder andere Nahrungsmittel
– Habe ich die Mahlzeiten in meinem Elternhaus oft als unangenehm und Stressvoll erlebt?
– Habe ich Druck erlebt, doch alles aufzuessen, auch Dinge die ich nicht besonders mochte?
– Sind meine Eltern oder einer von ihnen auch übergewichtig?
– Hatte Essen in meiner Herkunftsfamilie eine ganz wichtige Bedeutung, die mit Ernst und Zwang erledigt wurde?
– Musste ich zu Hause oft alles auf Essen oder so lange sitzen bleiben bis der Teller leer war?
– Kann ich mich an Ängste meiner Mutter im Bezug auf meinen Körper oder meinen Wachstum erinnern?

Habe ich die Mahlzeiten in meinem Elternhaus oft als unangenehm und Stressvoll erlebt? Ja, da es da immer sehr viele Vorwürfe hagelte, man beschimpft wurde, unter Druck gesetzt wurde, und in dieser kurzen Zeit auch immer sehr viele Konflikte ausgetragen wurden, v.a. auch solche, die den Kindern am Tisch angst machten, bzw. mir Angst machten. Eine Drohung die mein Vater sehr oft aussprach war, das er sich wenn meine Mutter so weiter macht, von ihr scheiden lässt. Auch wurde meine Mutter auch sehr oft verbal Niedergemacht, was mir sehr weh tat.
Auch wurde von meinem Vater sehr viel Hektik verbreitet, weil er, wenn er fertig war sehr gerne ganz schnell vom Essen wegsprang.

Habe ich Druck erlebt, doch alles aufzuessen, auch Dinge die ich nicht besonders mochte? Ja, zum Teil schon. Auch Dinge die ich einfach eklig fand wie Nieren, Leber, Herz oder Hasenfleisch. Dinge von Tieren, die einem sehr viel bedeuteten.

Vor allem wurde ich auch verbal oft angegriffen als ich mich dazu entschied vegetarisch zu essen. Das war als ich 18 oder 19 Jahre alt war.

Sind meine Eltern oder einer von ihnen auch übergewichtig? Mein Vater war je her übergewichtig (wobei als Kind eher das Gegenteil). Meine Mutter ist erst jetzt im Alter stark auseinander gegangen. Hat sicher auch was mit ihren Medikamenten zu tun.

Hatte Essen in meiner Herkunftsfamilie eine ganz wichtige Bedeutung, die mit Ernst und Zwang erledigt wurde? Ja.

Musste ich zu Hause oft alles auf Essen oder so lange sitzen bleiben bis der Teller leer war? Ja. Es wurde diesbezüglich sehr viel Druck ausgeübt.

Kann ich mich an Ängste meiner Mutter im Bezug auf meinen Körper oder meinen Wachstum erinnern? Nein

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