Bad Bramstedt

Jetzt wird es wohl doch nicht Prien sondern Bad Bramstedt. Und das ist für mich am anderen Ende von Deutschland.
Eine Ärztin aus der Klinik in Prien hat bei mir angerufen. Sie meinte die sind eher für Bulimie und Magersucht, aber ihre Kooperationsklinik in Bad Bramstedt sei für Adipositas, Borderline und Co. Und die machen das auch ähnlich wie die DBT in Freiburg.
Anfangs war ich geschockt. Noch weiter weg?  Inzwischen habe ich es akzeptiert. Zumal es mir ja was bringen soll. Und ich glaube das bringt mir wirklich was.
Hab die Ärztin dann auch nach Wartezeit gefragt. Sie meinte 6 Monate. Ist schon bissel lang. Hoffe ich steh das nicht durch, da wieder jemand krank ist und wohl länger ausfällt.

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Borderline & Komorbiditäten

 Über Komorbiditäten habe ich hier schon mal geschrieben.

1. Von welchen Komorbiditäten bist du selbst betroffen?

Rezidivierende depressive Episoden

z. N. Benzodiazepinabhängigkeit

v.a. ADHS im Kindesalter mit Residualsymptomatik im Erwachsenenalter

Essattacken bei anderer psychischer Störung

PCOS – was jetzt nichts mit Borderline zu tun hat

Adipositas permagna

Arterielle Hypertonie – was jetzt nichts mit Borderline zu tun hat

Allergisches und Belastungsasthma – was jetzt nichts mit Borderline zu tun hat

neu hinzu kam:

Binge Eating und Posttraumatische Belastungsstörung

Angst, Suizidalität, Schlafstörung ist durch die anderen Diagnosen inbegriffen.

2. Seit wann leidest du unter diesen bzw. sind sie bekannt?

Essstörung – seit Kindheit – Diagnose 2007

Depression – seit Kindheit – ca. mit 10 Jahren hat es begonnen, bekannt (Diagnose) ist es seit 2007

ADHS –  hatte ich seit Kindheit, bekannt ist es seit 2012

PTBS – seit Kindheit – Diagnose erhielt ist 2014

3. War zeitnah bekannt, dass es sich um eine Borderline-Störung handelt oder standen die Komorbiditäten lange im Vordergrund?

Es standen recht lange bei mir andere Erkrankungen im Vordergrund. Die Adipositas hätte bereits im Kindesalter auffallen müssen, nur meine Eltern waren in jeglicher Hinsicht blind. Sie wollten es nicht sehen.

 Auch die Depression gab es bereits seit der Kindheit. Auch da hatte ich schon Suizidgedanken und Pläne. Ängste und Vermeidungsverhalten,… gab es auch – aber wie das andere ohne Diagnose.

Auch bescheinigte der Arzt mir zur Ausbildung, das ich an keiner psychischen Erkrankung leide.

Erst 2007 kam erstmals die Diagnose Depression von ärztlicher Seite auf . 2010 kam dann das schlimmste Tief. Ich wurde wegen schwerer depressiver Episode eingewiesen und auf Depression behandelt. Durch die Benzodiazepinabhängigkeit und auch die Selbstverletzungen wurde mir dort bereits oft gesagt, das ich ein Bordi sei. Diagnostiziert wurde das aber erst 5 Monate später.

2012 kam dann die Diagnose v.A. ADHS im Kindesalter auf und 2014 kam nun auch noch die Diagnose PTBS hinzu.  

4. Wie sehr beeinflussen sie deinen Alltag / den Alltag des Angehörigen?

Mich beeinflussen die ganzen Komorbiditäten mal mehr mal weniger. Jedoch versuche ich einen „normalen“ Alltag zu führen. Das einzigste was eben ist, das ich immer wieder Termine bei der Therapeutin (alle 2 Wochen) habe und alle paar Monate Termin bei der Psychiaterin, das ich Medikamente nehme (nicht zu wenige 😦 ) und das wir eine sozialpädagogische Familienhilfe haben. Vor allem die Kindererziehung fällt mir schwer. Zu unterscheiden was aktuell ist und was meine Vergangenheit und auch adäquat zu handeln.

Auch merke ich, das ich sicher nicht so belastbar bin wie „gesunde“. Mehr wie 25 Stunden Woche zu arbeiten würde ich glaube ich nicht schaffen. Das ist mir manchmal schon zu viel, wobei ich eben Schicht arbeite und z.T. Wochenends. Wenn das regelmäßiger wäre wäre es vielleicht besser.

Auch kommt erschwerend hinzu, das nicht nur ich meine Erkrankungen habe, sondern auch mein Mann ADHS. Und bei unsere Tochter sieht es auch danach aus. Sogar ist unser Verhalten auf unseren Kater abgefärbt – auch er ist „zappelig“.

5. Was schätzt du als “schlimmer” ein – die jeweilige Komorbidität oder diese im Gesamtauftreten mit Borderline?

Ich würde sagen diese Masse an verschiedenen Erkrankungen macht es eben schwierig. Wenn man bei dem einen gerade Erfolge erzielt, bricht etwas anderes ein. Ganz schlimm wird es, wenn es mehrere Krisen gleichzeitig gibt.

6. Konnten einige Komorbiditäten schon soweit behandelt werden, dass sie kaum noch störend sind?

Borderline an sich hab ich dank der DBT Therapie ganz gut im Griff. auf alle Fälle von dem SVV her. Und auch die Benzos habe ich nicht mehr angerührt.

Mit der Essstörung bin ich wieder eingebrochen, seit sich immer mehr Dinge aus der Vergangenheit aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche schieben.

Depressionstechnisch hatte ich gerade ein großes Tief, jedoch bekomme ich es inzwischen durch Achtsamkeit und Anpassung der Medikamente recht schnell wieder in den Griff.

7. Welche Therapieformen haben bisher am besten geholfen?

DBT, Verhaltenstherapie, Imagination, Innere Kind Arbeit, EFT

Borderline & Essstörung

Borderline & Essstörungen

1. Hast du eine diagnostizierte Essstörung oder ein gestörtes Essverhalten? Wenn ja welche genau?

Ja, ich habe eine diagnostizierte Essstörung. Ich habe Adipositas. 2012 hatte ich noch Adipositas per Magna, einen BMI über 40, inzwischen tümpel ich zwischen Adipositas Grad 1 und 2 rum.

Auch Binge Eating habe ich als Diagnose. Da bei mir die Essstörung Phasenweise verläuft und ich entweder eben „Fressanfälle“ habe oder kontinuierlich zu viel und zu fett, zu kohlenhydratlastig.  Und dann gibt es wieder die „gesundere“ Seite, wo ich alles unter Kontrolle habe und schön an Gewicht verliere.

Mein Essverhalten ist sicher gestört. Da ich eben wie bereits oben ziemlich schwanke zwischen „gesunder, vollwertiger“ Ernährung,  Fressanfällen in denen ich mir viel ZUCKER, KOHLENHYDRATE und FETT reinschauefel und auch Phasen, in denen ich meine Lebensmittelauswahl sehr einschränke.

2. Glaubst du, dass die Borderline-Persönlichkeitsstörung eine Essstörung verschlimmert oder sogar begünstigt?

Naja, Borderline heißt ja auch emotional instabile Persönlichkeit. Bei mir begünstigt diese emotionale Instabilität die Essstörung. Wenn ich diese nicht hätte, hätte ich meiner Meinung nach auch keine Essstörung. Ich esse wenn mich seelisch irgendetwas stark belastet. Sei es Stress, Ärger, Angst,…

In Phasen, in denen es mir aus „Borderline Sicht“ „gut“ geht, habe ich eigentlich auch keine Probleme mit meiner Essstörung. Sobald es mir aus der Sicht jedoch schlecht geht, schlägt auch die Essstörung wieder gnadenlos zu.

Okay, inzwischen sehe ich die Zusammenhänge und kann dadurch bisschen was retten, nur leider eben noch nicht alles. 

3. Gehst du wegen deiner Essstörung in Therapie? (Stationär oder Ambulant)

Ich gehe nicht wegen der Essstörung eigentlich zur Therapie, sondern wegen Borderline, Depression und co., aber klar wird auch das angegangen, weil ja alles doch irgendwie zusammenhängt.

Ich bin in ambulanter Therapie, hatte jedoch auch schon mal überlegt nach Prien zu gehen, da ich die „Selbstverrletzung“ zeitweise durch „Fressen“ auslebte und mir die Skills aus der DBT Therapie nicht geholfen hatten.

Auch war ich schon in 2 Mutter Kind Kuren. Die 3. steht an. Schwerpunkt ist jedoch diesmal ein anderer.

4. Wie genau beeinflusst die Essstörung deinen Alltag?

Im Moment ist sie wieder sehr präsent und begleitet mich vom aufwachen bis zum Bettgehen. Auch kann es hin und wieder passieren, das ich sogar nachts aufstehe und was Esse um meine unangenehmen Emotionen zu unterdrücken. 😦

Auch den Familienalltag beeinflusst sie, da meine Tochter mir Dinge abschaut und nachahmt, was ich total schlimm finde. Aber auch mein Mann gibt Kommentare ab, die mir zu schaffen machen und die Situation nicht einfacher machen.

5. Hast du das Gefühl, dass du dich wegen deiner Essstörung besonders isolierst?

Nein, eigentlich nicht. Außerhalb kann ich mich gut anpassen. Nur eben zu Hause nicht.

Das einzigste, wo ich zwischendurch mich wirklich isoliere ist, wenn mein Körperhass zu groß wird und ich mich nur noch FETT fühle. Dann meide ich das Schwimmbad und auch andere Dinge.

6. Gehst du offen mit deiner Essstörung um, sprichst du darüber?

Zum Teil ja, zum Teil nein, weil es doch keiner verstehen würde. Verständnis bekommt man nur von denen, denen es selbst so geht. Die wissen, wie schwer es ist aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Mein Mann ist absolut schlank, sogar an der Grenze zum Untergewicht. Er kann essen was er möchte und nimmt nicht zu. Er versteht es nicht, wenn ich mich zwischendurch kasteie und auf alles Verzichte und dann mir wieder unnötig Kalorien hineinschaufel.

Andere versuchen einen immer wieder dazu zu bringen Süßes und co zu essen und das kann dann zum Problem werden, wenn man gerade wieder versucht ohne Fressattacke zu leben.

Folgeerscheinungen von der Adipositas hatte ich zum Glück nie wirklich. Okay, ich hatte eine Insulinresistenz (Vorstufe vom Diabetes mellitus Typ 2), aber auch diese hat sich wieder normalisiert.

8. Was glaubst du, haben Eigenschaften der Essstörung mit den Eigenschaften der BPS gemeinsam?

Beides ist ein Teufelskreis, aus dem man es schwer hat auszubrechen. Bei Borderline sind es die Gefühle, die eine hohe Anspannung machen und die „Selbstverletzung“  versucht einem von den Gefühlen und der Anspannung runter zu hohlen. Danach kommt aber die Schuld und die Scham, die alles wieder von Neuem beginnen lässt.

Bei der Essstörung sind es auch die Gefühle, die mich dazu zwingen zu futtern. Ich will diese Gefühle wegfuttern. Danach kommt auch der Selbsthass, die Schuld, etc. die wieder an den Gefühlen nagt.

Auch sind beide Erkrankungen sehr stigmatisiert. Und schambehaftet.

 

Kleine Schritte…

… zu gehen ist nicht einfach. Vor allem dabei nicht das Ziel zu verlieren.

Die letzte Woche war sehr anstrengend und für mich eibe große Herausforderung. Ich bin stolz es geschafft zu haben.

Es standen einige Dinge an. Unter anderem der Geburtstag meiner Tochter. Den Tag hatte sich die Schwiegermutter so gut wie für sich reserviert. Sind dann mit meinen Eltern und der Schwiegermutter in ein großes Schwimmbad.

Samstag war Kindergeburtstag angesagt. Meine Tochter wollte dieses Jahr als Motto Pippi Langstrumpf. Es waren dieses mal sehr viele Kinder. Mit meiner Tochter waren es 12 Kinder. 4 Jungs, der Rest Mädels. Zum Glück hatte ich eine ganz liebe Hilfe.

Sonntag wurde mit Gotti und Familie  und meinen Eltern nochmals gefeiert / gegrillt.

Und diese Woche habe ich noch Urlaub – zum Glück. Ich schaue bewusst darauf, das ich diese Woche nicht so viel mache, den Sonntag war dann echt mein Limit erreicht. Ich konnte nicht mehr. Ich war abends sowas von kaputt und genervt und meine Tochter hat ja super feine Antennen und fing dann natürlich auch das Gebocke ohne Emde an. Zum Glück konnte ich alle destruktiven Handlungsimpulse / Gedanken / Handlungsdränge abwenden. *freu*

Gestern beim Einkaufen musste ich auch aufpassen, das ich nicht in etwas altes hineinrutsche. Ich war noch in meinem Auto auf dem Parkplatz, als mir der junge Mann rechts neben mir, zwei mal seine Autotür gegen mein Auto donnerte und noch dabei grinste. Dann meinte er ich soll doch anders auf den Parkplatz fahren, da er noch Frau und Kind im Maxi Cosi dabei hat und so diese nicht aussteigen können. Ich meinte, das ich auf meinem Parkplatz in meinen Grenzen stehe und er dann eben ein anderen Parkplatz nutzen soll (es gab genügend freie Plätze, auch unter anderem Eltern Kind Parkplätze mit mehr Freiraum  neben dem Auto). Die haben mich dann übelst betittelt. Mit fetter Kuh, die nun einkaufen geht um Schokolade zu kaufen und und und – und das über den ganze n Parkplatz geschrien. Bin dann einkaufen gegangen und an der Kasse fing das gleiche Spielchen von vorne an. Auch wieder richtig übel. Ich solle doch lesen, ich würde auf nem Behindertenparkplatz stehen, sei zu faul zum laufen, na musste jetzt deine Kilos im Fitnessstudio abtrainieren,… (stand direkt neben dem beghinderten Parkplatz – war also ein normaler Parkplatz. Meinte nur sie sollen doch mal die Schilder lesen lernen, bevor sie den Mund aufmachen.) Und bin gegangen.

Das triggerte mich so. Es erinnerte mich an die Mobbinggeschichten in der Schule. Ich war sowas von wütend, traurig,… Sowas passiert einem obwohl ich keine 10 mehr bin und dann bei Leuten, die ich nicht kenne und man eigentlich meinen müsste das sie andere Menschen einfach auch tolerieren könnten. Ich habe nichts verbrochen, stand ganz normal auf meiner Parkplatzmarkierung und bin nur, weil ich es eilig hatte nicht umgeparkt. Was ich auch nicht musste. Der Fehler lag ja nicht bei mir in meinem Parkverhalten sondern von denen. Wenn ich weiß, das ich Platz brauche für das Kind muss ich eben so partken das das auch geht, oder?

Mein Blog zum Thema Abnehmen

Merke, das ich nicht hier alles unter einen Hut bekomme, und manche Dinge vielleicht zwar eine Komorbidität von Borderline sind, aber eben nicht jeder hat oder jeden interessiert. Deshalb werde ich Dinge wegen meinem Gewicht, etc. in meinem neuen Blog posten:

Wer mal schauen mag:

http://meinwegmitmeinenpfunden.wordpress.com

Im Moment ist dort noch gähnende Leere. Soll sich aber spätestens nächste Woche ändern. Paar Einstellungen hab ich schon gemacht.

Ich hab ein Buch, ich hab ein Buch…

… ich hab ein Buch!

So gefreut hab ich mich schon lange nicht mehr. Bin ja gerade ziemlich gefrustet wegen meinem Gewicht und meiner Adipositas. Habe mir da echt Gedanken gemacht, weil ich das nicht wirklich im Griff habe und gerade sich der ganze Stress, die ganzen Emotionen sich wieder als Gewichtsmasse breit machen.

Habe mir verschiedene Meinungen eingeholt, Kliniken im Netz (v.a. Prien am Chiemsee) angeschaut und auch mit meiner Ärztin, die ich in der stationären DBT Therapie hatte gespochen. Sie hat mir auch das Buch „Therapie der Essstörung durch Emotionsregulation“ von Valerija Sipos und Ulrich Schweiger empfohlen, was ich nach Internetrecherchen nun auch besorgt habe.

Ich bin richtig begeistert. Ich glaube, das ich damit sehr gut arbeiten kann. Es ist auch auf den DBT Bausteinen aufgebaut. Und DBT liegt mir ja ganz gut.Bin mal gespannt was meine Therapeutin dazu sagt.

Werde sicher auch darüber hier berichten…

Über mich & Komorbiditäten

Borderline und Komorbiditäten

1.Welche Komorbiditäten hast du?
· Depression
· Benzodiazepinabhängigkeit derzeit abstinent
· Ängste
· Essstörung / Adipositas
· ADS / ADHS

2. Wann wurden die Komorbiditäten diagnostiziert? Zusammen mit Borderline oder eher/später?
2007 wurde ich auf meinen Wunsch gegen eine depressive Episode und Ängste mit einem AD behandelt.
2010 kam ich wegen einer schweren Depression in die Klinik. Dort wurde dann die Benzodiazepinabhängigkeit diagnostiziert und 4 Monate später – noch während des Klinikaufenthaltes – wurde Borderline diagnostiziert.

3. Haben die Komorbiditäten sich geändert im Laufe der Zeit?
Ne, bzw. die Ängste sind durch Lyrica ganz gut im Griff. Und durch meine ganze Latte an Medikamenten merkt man mein ADS / ADHS auch nicht wirklich viel.

4. Was hast du dafür getan das sie sich verändert haben? Therapie

5. Welche Strategien hast du erlernt/ Was ist dein bester Skill?
Ich denke die DBT bringt mir diesbezüglich recht viel.
Achtsamkeit hilft mir zu erkennen, wenn es mir zu viel wird. Mit Achtsamkeit schaffe ich es auch aus Panikattacken raus. Ich schaffe es dadurch mich nicht fest an meine Körperwahrnehmungen zu haften, sondern meinen Blick nach außen zu richten.
Auch kann ich durch die DBT ab und an mal was sehen, das positiv läuft.
Auch hilft mir der Skill „radikale Akzeptanz“ mich nicht in negativ Spiralen zu verstricken, die nur unnötig Kraft kosten.

6. Kannst du Kontrollverluste frühzeitig abwenden?
In der Regel schon, außer wenn mich ne üble Panikattacke nachts erwischt. Da geht es dann nur noch um Schadensbegrenzung.
Auch schaffe ich es bei Medikamentenreduktion selbst gut festzustellen, wenn etwas so nicht geht. Merke wenn ich depressiv, oder wegen den Ängsten vermehrt einbreche.

7. Wie reagiert deine Umgebung auf deine Komorbiditäten?
Ganz okay. Ich gehe relativ offen damit um. Es gibt kein anderer Umgang wie bei Borderline.

8. Wo ist für dich die Grenze zu sagen, das Symptom gehört noch zum Borderline oder ist schon eine Komorbidität?
Hm? Ich glaube das ist schwierig. Deshalb werden sicher manche Komorbiditäten zuerst erkannt und dann erst die Problematik der Borderline Störung.
Wichtig ist doch nicht unbedingt die Grenze, sondern, das man das, was einen belastet auch durch Therapie / Medikamente angegangen werden kann. Ich denke aber das Betroffene vielleicht mit der Diagnose Depression, oder Ängste,… besser leben können, als mit der Diagnose Borderline. Ich finde das Borderline immer noch heftiger stigmatisiert ist wie Depression oder Ängste oder so!

Quelle: – Thema des Monats August
Forum: http://borderline-selbsthilfeforum.com/board3-internes/board152-thema-des-monats/

Meine Diagnosen:

Meine psychiatrisch relevanten Diagnosen sind:

  • Borderline Persönlichkeitsstörung F 60.31
  • rezidivierende depressive Störung, derzeit remittiert F33.4
  • Benzodiazepinabhängigkeit, derzeit abstinent F 13.20
  • v.A. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung im Kindesalter mit Residualsymptomatik im Erwachsenenalter F 90.0
  • Essstörung / Adipositas