Angst breitet sich aus

Solangsam aber sicher werde ich unruhig und die Angst breitet sich aus. Morgen muss mein Mann in die Klinik und übermorgen wird er operiert.
Klappt alles? Und hat er keine Folgeschäden. Bandscheibe ist ja nicht ganz ohne. Wie komme ich ohne ihn zurecht? Er ist mein Sicherheitsanker!
Schaffe ich alles ohne ihn. Wir wohnen hier in einem alten Haus mit nur Holzheizung. Zudem schneit es gerade, also auch noch Schneeschippen auf nem großen Gelände und arbeiten muss ich Donnerstag dann auch wieder.
Mulmig ist es mir. Morgen wird es sicher noch schlimmer.

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Allein und ich hab mal wieder der Koller

Mein Mann ist seit langem mal wieder unterwegs, Tochter ist im Bett, Kater ist nicht da, draußen sturmt es und meine Anspannung ist wieder super weit oben.

Wieso schaff ich das nicht – dieses doofe „Allein sein“ Gefühl unter Kontrolle zu bringen. Geh doch auch arbeiten, oder fort. Da geht es mir gut. Aber wenn ich hier so „alleine“ zu Hause bin. Das geht gar nicht!!!

Ablenken – ist wohl angesagt! Hoffentlich kommt er bald zurück. Nicht das ich ihm das nicht gönne, aber das Gefühl ist so unerträglich.

 

 

Alleine

Das mag ich ja gar nicht und es versetzt mich in Panik.

Mein Mann ist bis Mittwoch nicht da. Sooooo lange war er noch nie weg. Ich gönne es ihm ja, nur mir macht das zu schaffen 😦

Ablenken, ablenken, ablenken und hoffen das kein heftiges Gewitter kommt.

Da kommt mal wieder ein länger nicht dagewesenes Symptom auf.

Gefühl Allein sein

Gefühl: Allein sein

„Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können das Schönste.“
Hans Krailsheimer

Definition:
Für sich sein. Man ist ganz auf sich gestellt. Man kann sich mit niemand austauschen, um Rat fragen. Man kann seine Gefühle und Gedanken mit niemand teilen.

Grundlage:
– Ist nur ein Zustand und kein Gefühl und nichts Negatives
– Einsamkeit ist z.B. ein Gefühl. Du kannst dich in mitten von hunderten Leuten einsam fühlen. Es ist letztlich vollkommen egal, was um dich herum passiert – Einsamkeit ist ein Gefühl, dass in dir entsteht und lebt. Ein sehr unangenehmes Gefühl, dass wohl jeder kennt.
Einsamkeit: beschreibt den Zustand, sich innerlich abgeschottet zu fühlen. Wir fühlen uns keinem Mitmenschen wirklich nah. Uns fehlt die Bindung zu Menschen, um mit ihnen unsere Erlebnisse, Gedanken und Gefühle teilen zu können.
– sehnen nach Liebe und Geborgenheit

Angst vor dem Alleinsein: Entstehung oft in der Kindheit durch:
o Verlusterfahrung
o ein langer Krankenhausaufenthalt
o Überbehütung
o Vernachlässigung durch die Eltern
o Wenn wir in Kindheit nicht gelernt haben uns selbst zu genügen oder uns selbst zu beschäftigen

– bewusstes Allein sein ist wichtig um uns selbst Näher zu kommen und um uns Auszeit vom Stress zu nehmen. Auch ist es wichtig um Abstand zu einer emotional aufreibenden Sache zu bekommen.

Typische Auslöser und Interpretationen:
– ich bin ganz auf mich gestellt
– ich kann mich nicht austauschen, nicht um Rat fragen
– ich muss die Stille aushalten
– ich bin mit meinen Gedanken und Gefühlen allein
– ich bin unfähig etwas mit mir anzufangen
– Angst vor dem Alleinsein, vor den Gefühlen und Gedanken
– Erinnerungen / Schuldgefühle
– zu hohe Erwartungen an andere Menschen / an das Umfeld
– das Gefühl wertlos zu sein / nicht gemocht zu werden
– Scham- und Schuldgefühle
– Angst vor anderen Menschen, vor Verletzungen durch diese

Wahrnehmung:
– Ich bin alleine
– Ruhe / Stille
– Keiner hat Zeit für mich

Körperreaktion:
– Unruhe
– Unwohlsein / Übelkeit
– Anspannung

Handlungsdrang:
– Jemand an sich binden / klammern
– jemanden kontrollieren
– jemand da haben wollen, damit man sich nicht alleine fühlt
– mit jemand reden / Gefühle und Gedanken teilen

Häufiges Folgegefühl:
– Angst / Furcht
– Einsamkeit
– Traurigkeit
– Hilflosigkeit / Ohnmacht
– Scham
– Innere Leere

Wann ist dieses Gefühl gerechtfertigt?
Es ist ja eigentlich gar kein Gefühl, sondern nur ein Zustand, daher ist es nie gerechtfertigt!?

Wie kann man diesem Gefühl entsprechend sinnvoll handeln?
In dem ich eine annehmende, nicht bewertende, achtsame Grundhaltung einnehme.

Wie kann man das Gefühl abschwächen?
a)entgegengesetztes Handeln:
– unter Leute gehen
– etwas unternehmen
– sich ein soziales Netzwerk aufbauen
– sich etwas gutes tun / angenehme Aktivität ausüben
– dem Partner etc. Freiräume geben / vertrauen lernen

b) entgegengesetztes Denken:
– Wieso fühle ich mich Allein? Verhalten analysieren

Angst vor dem Alleinsein?Viele Menschen haben Angst vor dem Alleinsein. Wenn es Ihnen auch so geht, dann ist es vielleicht sehr hilfreich, dass Sie sich einmal bewusst mit Ihrer Angst beschäftigen.
Fragen Sie sich z.B.:
Wovor genau habe ich Angst?
Vor Gefühlen?
Vor schlechten Stimmungen?
Davor, dass ich immer allein bleiben werde?
Sind es Erinnerungen an vergangene Ereignisse, die wieder in mir aufkommen?

– evtl. Skill: Vorsicht Falle (wenn alte, starre Emotionen)
– Glaubenssätze hinterfragen / überprüfen
– Imaginationsübung (sicherer Ort, wohlwollender Begleiter,…)
– An Situationen denken, die ich alleine schon gemeistert habe
– „EFT“ / energetische Psychotherapie / „Auch wenn ich mich Allein fühle, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“

c) Entgegengesetzte Körperhaltung:
– sich aufrichten
– Arme, Hände locker lassen
– etwas tun, „aktiv“ sein
– ruhige, tiefe Atemzüge
– leichtes Lächeln (wenn für sich stimmig)

Das Alleinsein ist der Schlüssel hinaus aus der Einsamkeit! Nutze die Zeit mit dir!!!

By: A.R. 2013

30.01.2013 Immer noch nicht fit

Im Moment hat mich meine Erkältung voll im Griff. Ich bin richtig platt. Ich bekomme die Erkältung nicht los. Wundert mich auch nicht ganz, da im Moment psychisch auch wieder einiges im Argen ist.

Auch bin ich gerade wieder auf dem alten Weg mit der Ernährung. Habe gerade keine Kraft zu kämpfen. Das hat bereits Montag begonnen.

Ich bin immer noch am zweifeln, wie es mit mir und meinem Mann weiter geht. Er ist schon wieder drüber weg, über das Wochenende. Er redet darüber nicht, aber mich beschäftigt es sehr.

Ich weiß nicht wie lange ich noch mit ansehen soll, was er unbewusst mit mir, aber auch mit unserer Tochter macht. Ich bin da in etwas gefangen, und weiß nicht wie ich da raus kommen soll. Wie ich früher dieses ignorieren, dieses links liegen lassen gehasst habe. Und nun? Meine Tochter bekommt das gerade voll ab. Und ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann. An den Diensten lässt sich nichts machen, da es mir mit noch mehr Nachtdienste total dreckig geht und ich es nimmer packe und es da an der Ursache auch nichts ändert. Und wenn ich mir Gedanken über die nächsten Dienste mache und es organisiere, das meine Eltern etwas mit der Tochter machen, bekomme ich von meinem Mann zu hören, das er nicht will das diese kommen. Das macht mich traurig und hilflos.
Ich grübel dann wieder über die Vergangenheit, obwohl ich weiß, das mich das noch mehr runter zieht. Bin gerade in nem Teufelskreis richtig übel verstrickt.

Da sind auch plötzlich wieder so viele Zukunftsängste da, die mich auch richtig Vereinnahmen. Soll ich mich trennen? Oder nimm ich alles hin? Paargespräche oder eine Veränderung möchte er nicht! Was soll ich tun!?

Ich packe es nicht alles alleine zu managen oder zu glauben – ach halb so wild, meine Tochter muss da durch, die bekommt schon keinen psychischen Knacks. Ich sage, die hat den Knacks schon. Wie die sich im Moment abends verhält, das ist doch nicht normal.

Habe das Gefühl, das ich im Moment wieder völlig alleine bin. Und ich glaube das mich mein Gefühl auch nicht täuscht!