Angst breitet sich aus

Solangsam aber sicher werde ich unruhig und die Angst breitet sich aus. Morgen muss mein Mann in die Klinik und übermorgen wird er operiert.
Klappt alles? Und hat er keine Folgeschäden. Bandscheibe ist ja nicht ganz ohne. Wie komme ich ohne ihn zurecht? Er ist mein Sicherheitsanker!
Schaffe ich alles ohne ihn. Wir wohnen hier in einem alten Haus mit nur Holzheizung. Zudem schneit es gerade, also auch noch Schneeschippen auf nem großen Gelände und arbeiten muss ich Donnerstag dann auch wieder.
Mulmig ist es mir. Morgen wird es sicher noch schlimmer.

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Exfreundin hat mich besucht

Ein Jahr ist es schon her seit unserem großen Streit. Ein Jahr in dem ich ohne sie war und es mir auch recht bald gut ging, nachdem ich abgewägt habe was mir besser tut.

Ein Jahr nach heftigsten Suizidgedanken die auch sehr drängend waren.

https://meinwegmitborderline.wordpress.com/2014/04/27/heute-war-mal-wieder-krise-angesagt/

https://meinwegmitborderline.wordpress.com/2014/04/29/tag-2-nach-krise/

Und Jetzt steht sie vor der Tür und will mit mir reden! War das Emotional. Gut das ich mich aber auf so einen Augenblick vorbereitet habe. Ich hatte schon überlegt was ich ihr sage.

Es ging recht ruhig ab. Zum Glück! Ich habe ihr gesagt wie heftig mich das damals traf und ich Angst habe das irgendwann wieder so ein Moment kommen könnte.

Woher weiß ich ob sich unsere Kinder wieder vertragen? Sie hat ihrer Tochter nie die Wahrheit gesagt. Sie denkt imme noch das meine Tochter an dem Tag krank war und versteht nicht wieso wir uns seit damals nicht mehr treffen.

Ich bin gespannt wie sie reagiert wenn sie die wahrheit erfährt. Denn die Tochter ist sehr emotional und auch sehr nachtragend.

Auch weiß ich immer noch nicht was gut ist, was für mich stimmig ist. Das Jahr ohne uns war für mich okay. Ich habe gelernt das es kein wir mehr gibt. Ich habe Angst das es nicht mehr so wird wie es war. Ich habe Angst wieder in eine Art „Abhängigkeit“  zu geraten. Ich habe Angst…!!!

 

Noch paar Stunden…

… dann sitzen wir im Zug.

Je mehr die Zeit rennt, desto nervöser und unruhiger werde.

Desto mehr quakt der Zweifler in mir. Werde ich das alles schaffen, komme ich ohne meinen Mann zurecht, der mein Sicherheitsanker ist,…

Und das Hingeratter merkt natürlich auch mein angeschlagener Körper und reagiert immer mehr mit Anspannung und der Körper schmerzt immer mehr…

Ich wäre so froh, wenn es schon morgen abend wäre und wir wenigstens die 8 Stunden Zugfahrt überstanden hätten – oder doch nicht, weil es heißt mein Mann ist ganz weit weg von mir, auch unsere Katze und meine neuen Freunde (Lamas, Muli und Esel)….!?

Ach ich weiß nicht – ich weiß nur das ich die ganze Zeit am grübeln bin….

Ich hasse Aufbruchstimmung!

Wenn alles dann so ist, wie es ist, weiß ich, das ich mich gut zurecht finde, aber im Moment stell ich alles in Frage.

Noch 17 Tage….

… dann bin ich endlich am anderen Ende Deutschlands. Am Meer.

Kraft / Energie tanken, neue Impulse, sicher auch Herausforderungen…

Ich freu mich!

Bis dahin steht aber leider noch ne große Hürde vor mir. Zum einen Urlaubsvertretung und dann ganz oft mit der Kollegin, die so gerne stichelt. Und richtig fies sein kann. Zum anderen ist meine Chefin nicht da und da kann ich mir vorstellen, das das ganze erst recht fies werden kann.

Da davor habe ich ANGST. Und na klar, wie reagiere ich darauf? Mit nem Infekt. Nichts ungewöhnliches, nur das er dieses Mal mir gleich auf die Bronchen sitzt und ich das Gefühl habe, keine Luft zu bekommen. Nun denn, werde es erstmal mit Schleimlöser und meinem Asthmaspray probieren (das ganz verstaubt sicher in ner Ecke liegt).

Wusste gar nicht das es hier Buschtrommeln gibt

… seit vorgestern weiß ich, das es sowas hier geben muss.

Und das ganze hat mich noch mehr in inneres Chaos und Selbstagression versetzt. Hatte einen „Weinanfall“ vom feinsten. Und musste wirklich aufpassen das ich den Handlungsimpulsen nicht nachgebe.

Das Problem des Ganzen, es ist immer noch da. Trotz Skills, trotz Beruhigungsmedikament!!! Das Medikament habe ich seit seit über 2 1/4 Jahre nicht mehr genommen. Steh völlig neben mir. Hirnlos und doch nicht Gedankenlos. Müde ohne Ende! War die Dosis zu hoch? Damals hatte ich ja auch noch fast 50 kg mehr.

Zu den Buschtrommeln: Ich habe vorgestern eine Mail von meiner Therapeutin bekommen. Sie hat wiederum eine Mail von meiner Psychiaterin bekommen.

In ihrer Mail stand folgendes:

„…heute habe ich den Bericht von Frau xxx bekommen.
Der klang nun aber nicht so optimistisch –
ich würde Ihnen empfehlen, die Therapiepause nicht so lang zu machen,
und z.B. übernächste Woche, Di um 12h noch einen Termin wahrzunehmen.
 
Ich bitte um eine Rückmeldung, gbf. um eine Verhaltensanalyse…. „
 
Ich war sauer, so was von sauer. Wieso können mich nicht alle in Ruhe lassen? Jetzt muss ich schon dieses doofe Antidepressiva wieder erhöhen, merk kein Stück bis jetzt von der Erhöhung und dann nun auch noch diese Kommunkiation hinter meinem Rücken! Reicht es nicht wenn ich mir selbst Gedanken mache, ob ich meine Thera um einen Termin bitten soll oder nicht? Fühl mich so kontrolliert. Das kann ich gar nicht haben. Vor allem nicht dann wenn es mir „nicht so gut geht“.  Sonst stört es mich sicher weniger.
 
Ich weiß das ich Probleme habe Hilfe anzunehmen. Um etwas zu bitten, Nein oder auch Ja zu sagen. Aber zu viel Lenkung von außen, Meinungen, was auch immer, nerven  mich genauso!!!
 
Da kommen wieder Gefühle wie Schuld, Scham, Wut, Ärger hoch… die mich überwältigen und mein Hirn lahm legen. Ich fühle mich unfähig! Unfähig mein Leben zu meistern!
 
Auch sind da massiv Ängste da, das ich wieder vor einem Klinikaufenthalt stehe. Das geht gar nicht!!! Wegen meinem Job, meiner Tochter, meinem Mann….
Und die Angst davor ist riesig. Ich seh einige Parallelen zu damals wenn ich mir das Bewusst mache. Täuscht es mich, täuscht es mich nicht? Ich will manches vielleicht nicht zugeben. In mir brodelt es aber. Oder bin ich da in einem alten Film? Ich hab mich damals sooooo lange gewehrt. Außerhalb hat es kaum jemand mitbekommen wie dreckig es mir geht. Ich habe gearbeitet, wie immer.
 

Allein und ich hab mal wieder der Koller

Mein Mann ist seit langem mal wieder unterwegs, Tochter ist im Bett, Kater ist nicht da, draußen sturmt es und meine Anspannung ist wieder super weit oben.

Wieso schaff ich das nicht – dieses doofe „Allein sein“ Gefühl unter Kontrolle zu bringen. Geh doch auch arbeiten, oder fort. Da geht es mir gut. Aber wenn ich hier so „alleine“ zu Hause bin. Das geht gar nicht!!!

Ablenken – ist wohl angesagt! Hoffentlich kommt er bald zurück. Nicht das ich ihm das nicht gönne, aber das Gefühl ist so unerträglich.

 

 

Zwischenmenschliches – wie es mich immer wieder in Stress versetzt

Das ist mal wieder ein typischer Fall in meinen Interaktionen mit anderen. Hatte heute Nacht sogar ein Alptraum deswegen, obwohl ich etwas gegen Alpträume als Medi habe.

Manches geht mir so nah, das ich mich gedanklich und emotional nicht distanzieren kann. Und durch frühere Erfahrungen beziehe ich alles auf mich und reime mir irgendetwas zusammen.

Vielleicht zum Anfang paar Erklärungen hier. Ich war vor einigen Jahren und in der Schulzeit Mobbingopfer. Somit beschäftigen  mich Konflikte sowieso gern, v.a. nachts. 

Jetzt wollte ich auf Arbeit meine Prozentzahl erhöhen, weil es mir

a) psychisch einiges besser geht – ich nicht weiß wann es mir überhaupt so mal ging

b) meine Tochter größer wird / ist und in der Schule ist und ich so gut wie zu Hause bin, da ich überwiegend nachts oder am Wochenende arbeite.

c) ich das Geld gut gebrauchen könnte.  War mir schon am überlegen einen anderen 2. Job zu suchen (das aus Grund b und c)

und auf Arbeit gerade Personalmangel herrscht, keiner wirklich eingestellt wird oder die dann nichts sind und wieder gehen und man doch einspringen muss. Ich habe somit das Angebot gemacht. Jetzt wird aber ständig nochmals wegen diesem oder jenem nachgefragt. Zuletzt ging es dann auch über meine Erkrankung und ob ich meine Grenzen kenne und ob ich im Team arbeiten kann. Da wurde ich dann innerlich ziemlich misstrauisch. Als dann noch ein baldigen Termin angesetzt wurde um mit allen Beteiligten drüber zu sprechen und auch die obersten Chefs  der Arbeit da sind ging meine „Hirnwichserei“ (- tschuldigt für den Ausdruck – find den aber passend für mein Gedankenwirrwarr. ) erst richtig los.

Ich bin im Moment eigentlich stabil, aber da merkte ich dann wie dieses gedankliche Chaos mich dazu bringt wieder mehr dysfunktional zu denken. Ich habe nichts umgesetzt, aber es kostete jede Menge Arbeit an mir!

Wie komme ich aus dem Gespinne raus? Eigentlich würde ich mich am liebsten vor diesem Termin in naher Zukunft drücken. Flucht war immer schon mein Weg.  Ich bin schon soweit, das psychosomatische Beschwerden wegen dem ganzen hinzukommen. Nicht schön. Solang ich aber nur negativ denke wird das leider auch nicht besser. Ich muss nun durch Skills wie Vorsicht Falle, Orientierung auf Ziel, Beziehung und Selbstachtung, Arbeit an den Grundannahmen / Glaubenssätzen schauen was mich unterstützen kann das ich positiver an das ganze und vor allem „ruhiger“ an die Sache rangehen kann. So bin ich wieder das kleine, stille Mäuschen, das ganz viel Angst vor den vielen, vielen Katzen hat und so nichts mehr sagen kann, die Hälfte vergisst und vor allem sich nicht produktiv durch Argumente wehren, bzw. behaupten kann.

Habt ihr mir noch eine Idee? Dummerweise ist meine Therapeutin nun krank. Eigentlich wollte ich es mit ihr besprechen, weil mich das echt überfordert und die Zeit mir rennt.

Mein Auto…

Mein Auto kommt nicht mehr über den Tüv 😦

Ich weiß nun auch nicht. Bekomme ich das mit der Finanzierung von einem gebrauchten Auto hin? Fühl mich da so hilflos.

Ohne Auto? Auch super schwierig wenn man auf dem Land wohnt und arbeiten geht und ein Kind hat. Zeitlich das auf die Reihe zu bekommen ist übel.

Nun ja – jetzt steht mein Auto zwar noch neben dem Haus – ist aber über Schrottreif.  Eigentlich sollte ich so nimmer fahren (meiner Meinung nach).

Panik in mir – die raus möchte.  Diese Ängste und Sorgen überfallen mich gerade. Bin für Krisen nicht geschaffen 😦

Ganz schön ausgebrannt…

… bin ich. War seit dem 14. August bis auf einen Tag – jeden Tag auf Arbeit. Normalerweise arbeite ich 1 – max.  3 Tage in der Woche. Jetzt sind es schon 9 Tage in 10 Tagen. Und es geht weiter. Nur Montag und Samstag nächste Woche frei sonst alles komplett durch.

Hab echt keine Energie mehr.

Meine Tochter merkt mit ihren feinen Antennen wie es mir geht und ist dann auch recht anstrengend. Wenn alles gut ist, geht es mit ihr auch super, aber wehe ich bin mit mir am hadern.

Die destruktiven Gedanken werden mehr, nehmen mehr Raum ein, lassen sich nicht so gut abwimmeln. Anspannungstechnisch ist es auch mehr.

Dummer Zeitpunkt um das Lyrica raus zu nehmen. Eine Woche ist morgen rum. Habe nur noch 25mg morgens und abends drin, dann ist es raus. Ich will weg von dem Zeugs. Das macht enorm etwas am Gewicht. Ich will endlich ein UHU werden.

Mein Mann hat eine neue Arbeit- seit einer Woche. Da sind wieder Ängste. Ängste einer anderen Form.  Angst ob er die Probezeit schafft. Angst ob alles gut geht. Angst vor dem Unbekanntem, dem länger weg sein, nicht erreichbar / schwerer erreichbar sein. Noch viele andere spinnige Gedanken. Die sicher aus Glaubenssätzen entstanden sind, die mir nachts wie tags die Zeit stehlen und die Energie für den Alltag.

Kloß im Hals, Druck auf der Brust, Anspannung…

… husch, husch weg mit euch!!!

Ich will euch nicht. Was wollt ihr mir sagen?

Ich habe gerade keine Ahnung.

Ich weiß es steckt was da hinter, will es gerade aber nicht wissen, fühlen, haben…

Angst? Schuld? Scham? In welcher Reihenfolge? Und noch mehr Symptome wie Magenprobleme, Herzklopfen, schnelle Atmung,…

Panikattacken nachts, Migräneartige Kopfschmerzen…

Versuch mich mit alltäglichem abzulenken und dann diese Lücken wo es wieder massiv da ist und ich es weg haben möchte!

Arbeit war anstrengend heute, sehr sogar, wurde gefordert. Gestern das krasse Gegenteil und da auch danach diese starken, üblen Kopfschmerzen, die mich ins Bett zwangen.
Heute eher dieser Druck auf der Brust, Kloß im Hals, Magengeschichte, Übelkeit…

Kann heute nicht Gefühlen fühlen, will nicht, bin bockig – Luft ist gerade raus! Will meine Ruhe!