Kann nicht schlafen

… Zuviel geistert durch den Kopf.
War heute bei meiner Psychiaterin. Hab ihr erzählt wie es mir im Moment geht. Das ich so erschöpft bin und am liebsten nur im Bett liegen würde und niemand sehen und hören. ( Oder vielleicht gar nicht sein!?) Das die Nächte wieder schlechter sind. Mein Blutdruck wieder chronisch über 140/90, mein Puls oft in Ruhe schon 90-100 wenn nicht 120.
Am liebsten würde sie mir ne AU geben, aber das geht einfach nicht weil wir zu wenig Personal haben. Auch soll ich mir überlegen ob sie mich nachdem die Reha meines Mannes rum ist akut auf ne Psychosomatische Station / Klinik einweisen soll. Sie hat mir auch 3 Kliniken genannt die ich mir mal anschauen soll.
Gerade das macht mir Hirnchaos ohne Ende. Denn das wäre gerade das was ich brauchen würde. Zeit für mich. Therapie. Unterstützung bei dem ganzen seelischen Chaos. Auszeit. Nur ich!
Aber was ist mit hier?Mit unserer Tochter?  Sie so lange alleine lassen?  Mit der Arbeit?  Wird es negativ gewertet das ich so lange weg bin?

Dann hat sie noch an den Medikamenten einiges geändert. Hoffe es hilft.  Soll nun noch Elontril nehmen und das Melatonin wenn es wieder extrem schlechte Nächte sind in Folge. Zudem noch Vitamin D.

Hab gerade absolut keinen Plan was ich machen soll.

Ich bin am Limit

Sowas von!

Und ich weiß ich muss funktionieren!

Gedanken kreisen wieder um Selbstverletzung, Essen hilft nicht mehr, es ist da eher so das ich nicht mehr wirklich essen kann da ich zu erschöpft dazu bin.

Auch kreisen die Gedanken um das Nicht mehr sein, wobei ich weiß das ich v.a. mein Kind nicht alleine lassen möchte, aber im Moment ist alles so verdammt anstrengend und kein Ende ist in Sicht. Mein Mann ist immer noch in der Klinik. Bald beginnt seine Reha, dann ist er wieder länger fort.

Arbeit ohne Ende, über 130 Überstunden und kein Ende in Sicht. Kaum Zeit für zu Hause. Und wenn dann bin ich so erschöpft das ich eigentlich gar nichts will außer meine Ruhe.

Streik meines Körpers, Zusammenbruch

Mein Körper streikt. Angefangen mit dem Hexenschuss der vor über 2 Wochen begonnen hat, am Dienstag kam dann noch Schüttelfrost und Fieber und Gliederschmerzen hinzu.
Wie es so kommt waren meine 2 Kollegen bereits AU. Und ich war noch die einzigste die alles am PC und eben die Abläufe kannte. Somit bin ich erstmal nicht zum Arzt. Schmiss mir Medikamente ein und bin auch Mittwoch und Donnerstag zur Arbeit.
Donnerstag erklärte ich einer Aushilfe alles und bin mittags dann schon heim. Ab da ging das körperliche noch mehr bergab. Ab da streikte dann auch mein Kreislauf und auch meine Rückenschmerzen werden eher mehr wie weniger.
Mir ist bewusst wieso das kommt, aber annehmen kann ich es trotzdem nur sehr schwer.
Das Thema Tod lässt mich immer noch nicht in Ruhe. Nicht nur das ich das mit meiner Oma wieder in Schubladen packe und nicht anschauen möchte, nein jetzt ist mein Mann auch immer öfter extrem Suizidgefährdet! Die Woche war es extrem schlimm. Ich bin deshalb auch 2 mal extrem Zusammengebrochen. Seine Suizidgedanken die er dann a la schwarzer Humor äußert hauen mir dann den Boden unter den Füßen weg!
Ich weiß in denen Momenten einfach nicht was ich machen soll. Ihn sofort einweisen. Ist er noch Absprachefähig?
Das eine mal, das war Dienstag bin ich zusammen gebrochen, irgendwann geheult, mich für die Arbeit gerichtet und arbeiten
gegangen. Meine Chefin hat gemerkt das was mit mir nicht stimmt und ich konnte mich ihr etwas anvertrauen. Abends war ich dann heil froh als er wieder zu Hause war. Und ich lag dann mit Schüttelfrost flach.
Donnerstag war es dann das zweite mal heftigst. Dieses Mal triggerte es noch mehr. Dieses Mal war ich mir absolut nicht mehr sicher und schrieb in meiner Verzweiflung meiner Psychiaterin und seiner. Die haben zum Glück ne Gemeinschsftspraxis.

Das ist gerade alles so anstrengend. Das funktionieren müssen. Kind, kranker Mann mit immer wieder so starken Schmerzen das er nur noch ein Ausweg sieht, Haushalt, Arbeit, Tiere und ach ja selbst krank.

Dieser doofe Rücken wird auch nicht wirklich besser, obwohl ich mir immer wieder Liegephasen einbaue.

Ich wäre sowas von Kurreif. Aber der Antrag darf ich leider erst ab Dezember vorzeitig wieder stellen. Ich bräuchte dringend Auszeit. Ruhe und Kraft tanken weit weg vom Alltag.

Aktueller Stand der Dinge

Hallo zusammen,

Es tut mir echt leid das ich mich gerade so rar mache. Aber es ist gerade viel. Zu viel! So oft wie ich in den letzten Tagen in Tränen ausgebrochen bin gab es so gut wie noch nie. Ich fühle mich überfordert! Ja das kann man sagen. So viele Baustellen, die mir meine Energie rauben…

Wo fange ich an? Angefangen hat alles im Endeffekt schon bevor mein Mann ins Krankenhaus musste.

Zum einen habe ich aktuell immer noch um die 100 wenn nicht mehr Überstunden bei 75% (30h- Woche). Dann ist mein Vater in Reha und wird auch verlängert und ich das einzige Kind hier in der näheren Umgebung (30 min) wo nach meiner Mutter schauen kann.

Vorsicht Trigger!!!: Am Abend vor der OP von meinem Mann habe ich ganz spät abends erfahren das sich meine Nachbarin das Leben genommen hat. Das war ein richtig übler Schock, zum einen weil ich mich in ihre Situation hinein versetzen konnte, da sie die gleichen Diagnosen hat wie ich, zum anderen nun auch die andere Seite so krass mitbekomme, da sie auch ein Kind hat was nun ohne Mutter aufwachsen muss,…  Und ständig seh ich ihre Wohnung, ihr Auto,… weil sie wirklich direkt daneben wohnte!

Auch die Sorgen um mein Mann. Geht alles gut? Am OP Tag stand ich wieder mal völlig neben mir! Ich konnte nicht sitzen, ich musste was tun, aber Konzentration hatte ich auch keine. Dann nicht zu wissen wie es gelaufen ist… Erst spät abends konnte ich nach mehreren Irrläufern mit meinem Mann ganz kurz telefonieren, wobei ich dort auch gemerkt hatte, das er starke Schmerzen haben muss…

Der Tag nach der OP musste ich erstmal arbeiten. Nachmittags sind wir zu ihm. Auch da hatte er noch massive Nervenschmerzen, was sich jedoch im Verlauf etwas gelegt hat. Er kann nun wieder laufen aber Schmerzfrei ist er noch lange nicht. Da geht dann wieder bei mir das Kopfkino – wird alles gut? Wie lange muss er noch dort bleiben?,…

Und dann hier der Alltägliche Wahnsinn in dem ich immer wieder zusammen breche (psychisch). Angefangen  von Wasserpumpe die im Keller kaputt ging und uns Grundwasser in Keller drückt. Ich hatte davor mit Pumpe und co. noch nie was am Hut. Jetzt musste ich. Also, alte Pumpe raus, außeinander bauen, neue montieren. Das nächste Übel ist der viele Schnee. Anfangs noch mehr matschig und schwer, inzwischen große Mengen an Pulverschnee. Habe versucht die Schneefräse zu starten. Fehlanzeige, Motor würgte immer wieder ab. Also alles von Hand. Und unsere Grundfläche um das Haus ist leider nicht klein! Inzwischen habe ich mich nochmal dran gewagt. Inzwischen habe ich verstanden wie ich sie zum Laufen bekomme. Gott sei Dank. Denn heute Nacht hat es nochmal locker 30 cm wenn nicht mehr Neuschnee hingehauen. Auch das ist noch nicht alles. Wir heizen nur mit Holz. Da muss ich täglich auch mehrere Körbe holz in Keller tragen. Und dann sind da auch noch die ganzen Telefonate die nach meinem Mann fragen, Kind, Tiere, Haushalt und auch das Arbeiten. Abends bin ich immer so fix und alle das ich zur gleichen Uhrzeit wie unsere Tochter schlafen gehe.

Ich hoffe ihr habt es Verstanden, da es doch recht viel in der kurzen Zeit war. Erst heute kam ich mal dazu den Christbaum auf den Speicher zu räumen und wieder etwas aufzuräumen. Bei dem Wetter (viel Schnee) wollte ich nicht noch durch die Gegend fahren, ich hoffe meine Mutter war nicht traurig. Und da ist das nächste Problem. Sie kann leider keine Gefühle zeigen. Und ich fühle mich schuldig weil ich abgesagt habe.

 

 

Angst breitet sich aus

Solangsam aber sicher werde ich unruhig und die Angst breitet sich aus. Morgen muss mein Mann in die Klinik und übermorgen wird er operiert.
Klappt alles? Und hat er keine Folgeschäden. Bandscheibe ist ja nicht ganz ohne. Wie komme ich ohne ihn zurecht? Er ist mein Sicherheitsanker!
Schaffe ich alles ohne ihn. Wir wohnen hier in einem alten Haus mit nur Holzheizung. Zudem schneit es gerade, also auch noch Schneeschippen auf nem großen Gelände und arbeiten muss ich Donnerstag dann auch wieder.
Mulmig ist es mir. Morgen wird es sicher noch schlimmer.

Flashback, Alpträume und Arbeit

Heute Nacht hatte ich ne Nacht wie ich sie noch nie erlebt hatte. Die Nacht davor war schon nicht schön, aber da habe ich es noch ins hier und jetzt geschafft, aber heute Nacht das war richtig übel und es gibt jetzt immer noch Nachwehen davon.
Hatte nen richtig heftigen Flashback. Versuchte irgendwann in die Küche zu flüchten in der Hoffnung es hört auf. Pustekuchen. Hatte sowas von Mühe. Atmung, Kreislauf und auch hatte ich heftige destruktive Gedanken weil ich einfach wollte das dieser Zustand aufhört. Ich konnte mir immer wieder sagen das ich das nicht machen soll, aber es war verdammt schwer. Jetzt mischt sich schon Vorkommnisse auf Arbeit mit Altem. Es legt mich lahm, sowas von lahm.
Der Konflikt auf Arbeit spitzt sich immer mehr zu. Waren es die Vorahnungen von heute?
Heute wurde einer gewissen Person aus einem Dienst viele Fehler unter die Nase gehalten und es wurde alles abgestritten und derjenige brach in Tränen aus, ging zu ner Leitung und ging trotz eigentlichem Tagdienst zum Arzt und wurde 2 Wochen krank geschrieben. Zum Verständnis es wurde ihr gesagt was falsch lief. Und das wollte diejenige das man das macht. Es ist eine 100 % Kraft und 10 Dienste müssen übernommenen werden. Zudem ist sie erst 5 Monate da und das 4. Mal krank!
Ich hab um die 100 Überstunden bei 30 Stunden Woche. Mein Urlaub wurde 3 oder 4 mal dieses Jahr schon gekürzt wegen einspringen und am 5.12 hätte ich wieder Urlaub 😦

Konflikt auf Arbeit

Momentan macht mich dieser richtig fertig. Mein Schlaf leidet darunter und an freien Tagen grüble ich ständig über diese verzwickte Situation.

Diejenigen unter euch, die schon sehr lange mitlesen, wissen das es bei uns auf Arbeit immer wieder Konflikte gibt. Auch wurde ich schon mehrfach gemobbt. Trotz allem bin ich dort geblieben. Ich liebe diese Arbeit!

Es war und ist ein ständiges Kommen und Gehen von Mitarbeitern. Auch sehr plötzlich zum Teil. Was dann für die anderen ein Mehraufwand bedeutet, der zum Teil fast nicht mehr Stemmbar ist, aber wir bekommen es hin.

Seit Mai / Juni diesen Jahres sind wir eigentlich topp besetzt. Und das Team sich wieder gut gefunden hatte und hamonisierte. Chef und wir, alles top!

Das Problem jedoch ist das sich ein neuer Mitarbeiter nicht anpassen kann. Ständig heißt es, das war so beim Vorstellungsgespräch abgesprochen, was so nicht stimmt; oder es werden hintenrum über den Chef Dinge besprochen und bitten und betteln und Tränendrüse und umgesetzt aber zum Leid der anderen Mitarbeiter. Der Neue muss kaum Nachtdienste machen, obwohl 100% tätig und andere bekommen diese dann untergejubelt ohne zu Fragen.

Oder derjenige bekommt jedes zweite Wochenende frei und die anderen dürfen 3-4 Wochenenden komplett oder teilweise arbeiten.

Aber es geht hier nicht nur um den Dienstplan. Es geht auch um die Qualität der Arbeit, Arbeitseinsatz,… Es ist echt zum Heulen. Derjenige der mit dem Mitarbeiter eingeteilt ist hat die Arschkarte gezogen, da ständig Fehler passieren und man diese dann ausbessern muss, Dinge nicht erledigt werden, falsche Informationen übergeben werden,…

Wir haben versucht mit dem Chef zu reden. Dieser sagt jedoch, das er solche Konflikte von früher von uns kennt. Ja, da geb ich Recht, aber es war nie so ein Konflikt das sich das ganze Team überlegt zu gehen!

Er „beschützt“ nun diesen neuen Mitarbeiter, aber es kommt gar nichts mehr an was man sagt. Es wird nicht mehr miteinander geredet, vieles läuft über Papier. Unsere Anliegen werden gar nicht mehr gehört. Egal wie viel Fehler dieser Macht. Sagen sie es ihm, erklären sie es noch mal, jeder darf Fehler machen,…. Wie lange soll das noch so gehen?

Klar macht jeder Fehler, aber nicht diese Masse und nicht diese heftigen Fehler! Und auch jeder war bis jetzt bereit sich irgendwie anzupassen. Nur dieser eine Mitarbeiter ist es nicht!

Ich liebe diesen Job und trotz den heftigen Monaten Januar bis Mai war es schön dort zu arbeiten und jetzt geht alles den Bach runter!? Ich will nicht das jemand geht! Es hamonisiert sonst gut.

Was soll ich nur machen? So geht es nicht weiter! Das macht einen fertig. Mich besonders wil ich  emotional so viel spüre!

Unruhig, gestresst,…

Im Moment fühle ich mich nicht wohl. Angefangen hat alles mit dem Unfall meines Mannes letzten Montag und seit dem ist innerlich bei mir gerade wieder Chaos angesagt.
Seit Montag bin ich heißer und meine Stimme will nicht wieder kommen. Seit gestern nun auch das Gefühl das Fieber kommen will aber nicht durchkommt und Kopfschmerzen ohne Ende.
Wollte für jemanden nen Nachtdienst gestern übernehmen. Fühlte mich nicht in der Lage dazu. 
Dann gibt es ein Konflikt auf Arbeit weswegen wir nun auch Supervision haben was mich auch stresst. Ich sehe bis jetzt keinen Fortschritt und ich hasse Konflikte wie ihr sicher schon oft hier gelesen habt. Aber es kommt nur von dem einen: das war ich nicht, das war nicht so, das habe ich so nicht gesagt,..  Zum davonlaufen wirklich. Ist ja klar das 8 Leute sich alles einbilden gell!? Passt eben gerade zum Krank sein auch noch schön da die ganze Woche voll ist. Morgen arbeiten und Therapie ( ja auch das, meine Therapeutin meinte es wäre mal wieder Zeit, aber ich hab eigentlich immer noch kein Kopf für, weil gerade alles zu viel!) Dienstag Supervision und dann mittags arbeiten. Mittwoch nachmittags arbeiten. Donnerstag morgens Diagnostik mit meiner Tochter, mittags arbeiten, abends Smovey Kurs. Freitag 10 Stunden Dienst. Und das alles ohne Stimme. Klasse!?

Die Sorgen wegen dem kaputten Auto. Leihwagen kostet ab morgen für 10 Tage 300 Euro. Und die Woche brauch ich wirklich mein Auto. Der eine Gutachter meinte es sei Totalschaden. SCHOCK! Woher das Geld nehmen!? Jetzt muss mein Mann hinterher telefonieren, denn es kam vor paar Wochen erst ein neuer Motor rein, dann sieht das von den Kilometern schon anders aus. Auch das liegt ziemlich dick hier in der Luft und stresst.

Möchte mich eigentlich nur verkriechen und nichts mitbekommen. Gerade alles zu viel!

So ein Tag wie heute bitte nicht so schnell wieder…

Ich bin immer noch völlig neben mir. Anspannung ohne Ende, obwohl ich nun weiß das alles viel schlimmer hätte sein können.

Kennt ihr solche Momente in denen ihr genau wisst was deinem liebsten Zig Kilometer weiter passiert ist?

So einen hatte ich heute morgen! Als ich zur Arbeit fuhr und im Radio von dem Unfall gehört habe wusste ich innerlich mein Mann ist da verwickelt.:(

Hab es tagsüber im Dienst gut verdrängen können (zum Glück) – ich darf eben nicht dieser Paranoia nachgeben und gleich hinterher telefonieren – aber nach dem 10 Stunden Dienst hat es mich voll erwischt. Die Bilder vom Unfall und nicht zu wissen was mit meinem Mann ist.

In solchen Momenten bin ich echt nicht mehr ich. Auch jetzt Stunden danach bin ich noch neben der Spur.  Unfassbar!

Auch wenn ich nun Kognitiv weiß es ist nur das Auto kaputt aber innerlich hat das mit mir wieder sehr viel angestellt.

Und morgen sollt ich fit sein weil wir auf Arbeit Supervision haben und ich Frühdienst habe und ich bin völlig am Arsch. ( Auch meine Stimme. Die kommt und geht seit heute Abend wie sie möchte.)

Mein aktueller Weg

Hallo zusammen, ja ich weiß ich bin hier gerade nicht dehr oft *schäm* und eigentlich sollte ja hier schon bissel mehr zu lesen sein. Ist nicht so das das „Leben mit Borderline“ und co. so gerade läuft und es nichts zu berichten gibt.

Bin gut am Kämpfen. Die Depression hat mich immer noch gut im Wickel. Das ist anstrengend. Aber zum Glück hab ich meine Arbeit wieder und dann etwas Struktur, wobei das dann natürlich auch wieder anstrengt. Da es ja trotzdem Sommerferien des Kindes, mein Mann, Tiere und Haushalt gibt.

Auf Arbeit ist es gerade auch nicht leicht. Bei den Neuen gibt es noch keine Routine und es wird sehr viel vergessen oder bleibt liegen. Jedesfalls bei einer von beiden! Bin gerade echt froh das ich Nachtdienst habe und so alleine arbeite und nicht alles ausbügeln muss.

Das zwischenmenschliche ist immer noch nicht meins. Mit meiner Ex-Freundin versuche ich gerade wieder etwas in Kontakt zu treten. Ja, hab das NEIN wieder nicht geschafft! Aber es ist eben nicht wie vorher.  Und zwischen meiner Schwiegermutter und uns gibt es Funkstille. Da hat es ordentlich gekracht. Je älter sie wird desto weniger kann sie sich in andere einfühlen. Und Rentner haben ja nie Zeit. Da müssen sich 100% Arbeitnehmer sich denen anpassen und nicht umgekehrt… Definitiv ist das Zwischenmenschliche das schwierigste – immer noch an der ganzen DBT Geschichte! Gefolgt vom Selbstwert. Der ist gerade auch nicht der Beste! Das sieht man mir schon an. Ich habe wieder so zugenommen und bekomme einfach nicht die Wendung! Das ärgert mich sehr!

Von Therapie möchte ich gerade nichts wissen. Hab einfach nimmer das Gefühl das ich da weiter komme und brauche gerade meine übrige Energie für den Alltag. Noch zusätzlich mir nen Kopf darum zu machen ist gerade nicht drin. Ist gerade anstrengend genug!