Wieder zu Hause

Ja, ich war still hier und habe auch recht wenig in anderen Blogs gelesen, denn ich war 1 Woche im Urlaub am anderen Ende Deutschlands.

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Es war anstrengend, da die Depression immer noch da ist, aber es tat auch gut.
Ich bin stolz auf mich, dass ich das alles auf die Reihe bekommen habe.
Musste alles ja alleine fahren, da mein Mann nicht mit ist. Hatte davor schiss. Hat aber alles super geklappt.

Morgen beginnt wieder der Alltag und ich habe so Angst davor es nicht zu packen. Meine Kollegin hat jetzt Urlaub und die andere ist in Reha. Somit bin ich 2 Wochen alleine und muss jeden Tag 10 Stunden arbeiten. Hoffe ich bekomme das hin.

Auf dem Rückweg vom Urlaub bin ich in Bad Bramstedt vorbei gefahren und habe mir die Klinik von außen mal angeschaut. Bin gespannt wie lange ich warten muss auf meinen Termin.

Schwarzes Loch…

… das immer größer wird. 😦
Ich mag sowas von nichts und überall gibt es Anforderungen. Sei es zu Hause, sei es bei der Arbeit, von der Schule meiner Tochter, meinen Eltern,…
Wir haben schon Personalmangel und nun fällt noch ne 30 Stunden pro Woche Kraft durch Krankheit länger weg. Und ich merke wie ich auch im Beruf immer dünnheutiger werde und emotionales durchbricht.
Morgen noch 1 langer Dienst, dann 2 Wochen Urlaub aber dann geht es wieder rund mit 10 Stunden pro Tag und wenn es doof läuft sogar über 2 Wochen. Dann geht es aber sicher weiter aber wir sind dann wenigstens zu zweit. Aber trotzdem zu wenig.
Wie soll ich es in einer Woche schaffen mit meiner Tochter an die Nordsee zu fahren? Okay es ist Ablenkung aber vor dem Allein und was fremdes habe ich schon Respekt.
Wie soll ich nur die Zeit bis zum Klinikaufenthalt überstehen!?

Keine Heizung

Jetzt bin ich hier auch noch ohne Heizung. Und wie ihr wisst ohne Mann. Der ist in Reha.
Finde das alles nimmer lustig. Gestern ist die Lüftung kaputt gegangen und es hat gequalmt ohne Ende und heute bekam ich den Ofen gar nicht mehr an.
Nur doof das wir nur die Holzheizung haben und sonst nichts und auch warmes Wasser dran hängt.
Geh schon aufm Zahnfleisch und dann kommt immer noch eins drauf. 😦

Kann nicht schlafen

… Zuviel geistert durch den Kopf.
War heute bei meiner Psychiaterin. Hab ihr erzählt wie es mir im Moment geht. Das ich so erschöpft bin und am liebsten nur im Bett liegen würde und niemand sehen und hören. ( Oder vielleicht gar nicht sein!?) Das die Nächte wieder schlechter sind. Mein Blutdruck wieder chronisch über 140/90, mein Puls oft in Ruhe schon 90-100 wenn nicht 120.
Am liebsten würde sie mir ne AU geben, aber das geht einfach nicht weil wir zu wenig Personal haben. Auch soll ich mir überlegen ob sie mich nachdem die Reha meines Mannes rum ist akut auf ne Psychosomatische Station / Klinik einweisen soll. Sie hat mir auch 3 Kliniken genannt die ich mir mal anschauen soll.
Gerade das macht mir Hirnchaos ohne Ende. Denn das wäre gerade das was ich brauchen würde. Zeit für mich. Therapie. Unterstützung bei dem ganzen seelischen Chaos. Auszeit. Nur ich!
Aber was ist mit hier?Mit unserer Tochter?  Sie so lange alleine lassen?  Mit der Arbeit?  Wird es negativ gewertet das ich so lange weg bin?

Dann hat sie noch an den Medikamenten einiges geändert. Hoffe es hilft.  Soll nun noch Elontril nehmen und das Melatonin wenn es wieder extrem schlechte Nächte sind in Folge. Zudem noch Vitamin D.

Hab gerade absolut keinen Plan was ich machen soll.

Vom Alltag sind wir noch weit weg…

……  Aber ich darf inzwischen auch erschöpft sein und muss nicht immer nur funktionieren. Mein Mann ist endlich entlassen und auch inzwischen ohne Morphium. Er hat kaum noch Schmerzen. Er hat nur eine Gewichtsbegrenzung beim Heben. Das erleichtert schon ungemein. Sei es bei technischen Dingen im alten Haus wo wir wohnen oder auch mal was kochen für uns oder da sein für unsere Tochter wenn ich arbeite.

Und ich versuch die Auszeit mir zu gönnen. Was nicht leicht ist. Der Perfektionismus in mir schimpft böse mit mir. Heute wird in Blogs gelesen, bissel Haushalt gemacht und sonst nichts. Auch zur Arbeit muss ich erst wieder Donnerstag. Hab aber auch über 160 Überstunden inzwischen.

Ich bin am Limit

Sowas von!

Und ich weiß ich muss funktionieren!

Gedanken kreisen wieder um Selbstverletzung, Essen hilft nicht mehr, es ist da eher so das ich nicht mehr wirklich essen kann da ich zu erschöpft dazu bin.

Auch kreisen die Gedanken um das Nicht mehr sein, wobei ich weiß das ich v.a. mein Kind nicht alleine lassen möchte, aber im Moment ist alles so verdammt anstrengend und kein Ende ist in Sicht. Mein Mann ist immer noch in der Klinik. Bald beginnt seine Reha, dann ist er wieder länger fort.

Arbeit ohne Ende, über 130 Überstunden und kein Ende in Sicht. Kaum Zeit für zu Hause. Und wenn dann bin ich so erschöpft das ich eigentlich gar nichts will außer meine Ruhe.

Hab ich was verbrochen?

Das Frage ich mich echt. Mein Rücken ist immer noch nicht der Alte, aber Arbeiten geh ich wieder. Heute gerade mal den zweiten Tag, dann kommt ein Anruf von meinem Mann er muss in die Klinik. Unter den Narben hat sich ein Ei gebildet. Abszess oder so. Fieber hat er auch, dachten aber das er ein grippalen Infekt hat.

Jetzt bin ich hier mit Tochter alleine und weiß nicht was ist. Hoffe er meldet sich später.

Krank geschrieben

Im Moment bin ich seit einer Woche bis nächste Woche Montag einschließlich krank geschrieben. Wenn ich schon selbst mit Fieber nicht zu Hause bleibe meinte wohl mein Körper das er mich anders zwingen muss.

Die Hexe im Rücken würde nämlich schlimmer anstelle besser. Und ich konnte bis gestern immer nur kurz auf sein, dann musste ich wieder liegen weil das sitzen und bewegen so weh tat. Gestern war ich dann noch länger in nem extrem warmen Thermalbad und seit da geht es besser.

Die letzten Wochen / Monate haben einfach Spuren hinterlassen, kann ich nicht leugnen und mir fehlt einfach mein Sport. Nur so lange ich die Aufgaben meines Mannes auch mit übernehmen muss, solange fehlt mir leider die Zeit. (Jedenfalls zu diesem Tag und dieser Uhrzeit).

Streik meines Körpers, Zusammenbruch

Mein Körper streikt. Angefangen mit dem Hexenschuss der vor über 2 Wochen begonnen hat, am Dienstag kam dann noch Schüttelfrost und Fieber und Gliederschmerzen hinzu.
Wie es so kommt waren meine 2 Kollegen bereits AU. Und ich war noch die einzigste die alles am PC und eben die Abläufe kannte. Somit bin ich erstmal nicht zum Arzt. Schmiss mir Medikamente ein und bin auch Mittwoch und Donnerstag zur Arbeit.
Donnerstag erklärte ich einer Aushilfe alles und bin mittags dann schon heim. Ab da ging das körperliche noch mehr bergab. Ab da streikte dann auch mein Kreislauf und auch meine Rückenschmerzen werden eher mehr wie weniger.
Mir ist bewusst wieso das kommt, aber annehmen kann ich es trotzdem nur sehr schwer.
Das Thema Tod lässt mich immer noch nicht in Ruhe. Nicht nur das ich das mit meiner Oma wieder in Schubladen packe und nicht anschauen möchte, nein jetzt ist mein Mann auch immer öfter extrem Suizidgefährdet! Die Woche war es extrem schlimm. Ich bin deshalb auch 2 mal extrem Zusammengebrochen. Seine Suizidgedanken die er dann a la schwarzer Humor äußert hauen mir dann den Boden unter den Füßen weg!
Ich weiß in denen Momenten einfach nicht was ich machen soll. Ihn sofort einweisen. Ist er noch Absprachefähig?
Das eine mal, das war Dienstag bin ich zusammen gebrochen, irgendwann geheult, mich für die Arbeit gerichtet und arbeiten
gegangen. Meine Chefin hat gemerkt das was mit mir nicht stimmt und ich konnte mich ihr etwas anvertrauen. Abends war ich dann heil froh als er wieder zu Hause war. Und ich lag dann mit Schüttelfrost flach.
Donnerstag war es dann das zweite mal heftigst. Dieses Mal triggerte es noch mehr. Dieses Mal war ich mir absolut nicht mehr sicher und schrieb in meiner Verzweiflung meiner Psychiaterin und seiner. Die haben zum Glück ne Gemeinschsftspraxis.

Das ist gerade alles so anstrengend. Das funktionieren müssen. Kind, kranker Mann mit immer wieder so starken Schmerzen das er nur noch ein Ausweg sieht, Haushalt, Arbeit, Tiere und ach ja selbst krank.

Dieser doofe Rücken wird auch nicht wirklich besser, obwohl ich mir immer wieder Liegephasen einbaue.

Ich wäre sowas von Kurreif. Aber der Antrag darf ich leider erst ab Dezember vorzeitig wieder stellen. Ich bräuchte dringend Auszeit. Ruhe und Kraft tanken weit weg vom Alltag.

Tod, Trauer, Vergangenheit

Irgendwie lassen die Belastungen von mir nicht ab. Immer nochmal eins drauf. 😦
Mein Mann ist immer noch sehr gehandicapt. Inzwischen kann er zu seinen Therapien selber fahren, aber im Haushalt und auch ums Haus ist so gut wie nichts möglich.
Durch Schneeschippen und Holz schleppen ist mir nun auch noch die Hexe in Rücken gefahren und wie so oft will ich meine Kollegen nicht im Stich lassen, dröhnen mich voll mit Schmerzmedis und geh trotzdem arbeiten.
Auch als Freitag ein Anruf kam das es meiner Oma schlecht geht und sie stündlich abbaute hatte ich mal wieder Nachtdienst. Gegen 20 Uhr kam dann ein Anruf das sie gestorben ist. 😭  Wieder mal war ich zu spät. Ich hasse mich dafür!
Morgen ist nun die Beerdigung. Ich versuche immer noch viel zu verdrängen. Tod ist ein absolutes Triggerthema. Ich habe Angst vor morgen aber auch vor der nächsten Zeit.