Familienaufstellung / Familienstellen

Hallo zusammen,

dieses Mal brauche ich mal euren Rat / eure Erfahrungen. Ich hoffe ich bekomme antworten!? 😉

Meine Therapeutin will mit mir in der nächsten Therapiestunde mit mit mir eine Familienaufstellung machen. Wir machen das ohne andere Personen. Nur wir zwei.

Ich bin da noch bissel unschlüssig, was ich davon halten soll. Was wird da gemacht? Was wird da besprochen? Wie emotional wird das? Und,und,und….

Wenn ich dran denke ist es mir mulmig, weil ich nicht weiß wie das ganze abläuft. Zumal ich ja jetzt schon merke wie sehr ich immer noch nicht den Tod meiner Oma vor über 20 Jahren zu kämpfen habe. Sie hat mich groß gezogen, sie war da körperlich wie emotional. Ich musste sie zum Schluss als 10 jähriges Kind pflegen, bis meine Eltern von der arbeit kamen,…

Auch wie mich immer noch Handlungen und Äußerungen meiner Eltern beeinflussen und mich das unsichtbare Band festhält und nicht loslässt und ich so beeinflusst werde…

Ich bin einfach unschlüssig!

Vergangenheit und die Sehnsucht

Ein Thema was mich im Moment sehr beschäftig ist das Verhältnis zwischen meinen Eltern und mir.

Inzwischen finde ich ein immer besser werdender Zugang zu meinen Gefühlen. Ich erlaube mir hin und wieder zu spüren und nicht gleich versuchen wieder die Schubladen zu schließen durch Ablenkung oder durch Essen / Fressen.

Nein, ich versuche hinzuschauen, auch wenn es mich zum Teil richtig überwältigt. Es raubt mir die Luft zum Atmen. Alles fühlt sich so schwer und unwirklich an…

Ich merke immer mehr was mich  zum Bekannten belastet. Die Sehnsucht nach LIEBE und Anerkennung, nach Geborgenheit,…

Die erdrückt mich!

Genauso zu wissen, das ich sie von meinen Eltern (so wie ich sie gebraucht hätte als Kind) nicht bekam und auch heute nicht bekommen werde.

Alles ist so oberflächlich. Kein Handschlag, keine Umarmung, kein Nachfragen wie es einem geht (ich meine eins welches dann auch zuhört und nicht nicht zuhört und doch eigentlich nichts wissen möchte), keine Mimik, keine Gestik,…

Das macht mich so traurig, wenn ich sehe wie das Verhältnis bei anderen ist.

Das ganze nagt ganz schön an mir. Immer und immer wieder und ich kann nichts sagen. Weil ich nicht weiß wie und auch weil es nicht angebracht ist. Man muss doch dankbar sein, darf nicht widersprechen,… Prägungen die einen hindern. Hindern zu sagen was Sache ist. Hindern seine Bedürfnisse zu äußern, weil es früher schon so war. Auch da wurde nicht auf unsere Bedürfnisse geschaut. Auch da hieß es zu funktionieren.

Grenzüberschreitungen

Ich hab zwar Urlaub, bin aber doch ganz schön beschäftigt.  Und komme gar nicht so dazu in euren Blogs zu lesen oder bei mir zu schreiben.

Ich bin froh wenn wieder Schule ist. Ich glaube das hatte ich schon mal erwähnt. Ferien bieten einfach meiner Tochter und auch mir zu wenig Struktur. Das ist ein graus. Und wenn ich dann noch von ihr verlange etws für die Schule zu tun, damit sie den Anschluss nicht verliert dann ist ganz aus. Gezicke hoch zehn. Das ist anstrengend.

Im Moment hader ich mit mir wieder ganz schön. Sei es das ich merke wie alle möglichen Leute meine Grenzen überschreiten und ich es inzwischen zwar oft sage aber es bei denen nicht ankommt. Sei es bei meinen Eltern – sie spannen mich ein wenn meine Mutter Arzttermine in der Nähe von meinem Wohnort hat. Da ist eine Zeit ausgemacht, wann sie zu mir kommen und sie stehen grundsätzlich viel zu früh da, obwohl ich gesagt habe erst ab xxx Uhr. Das nervt!

Oder auch sagt man, das sie uns an dem Wochenende nicht besuchen kommen können und was ist? Sie fahren hier vorbei. Wir wollten mal vorbei schauen. Das ärgert mich und auch mein Mann.

Mein Mann ist gerade sehr provokant wenn es um meine Essstörung geht. Mag sein, das es manch einer gut findet wenn er es anspricht, aber bei mir ist das gefährlich und es wird dann eher schlimmer wie besser. Ja ich hab momentan Mühe Gewicht abzunehmen oder sogar zu halten und dann kommen immer so Sprüche – musst du das … essen? Auch wenn es nicht viel ist und ich auf die Portion achte und auch das es in die Energiebilanz passt. Oder eben: jetzt ist du xy und dann gehst du wieder zu weight Watchers. Das macht mich echt traurig, das er das nicht lassen kann. Auch wenn ich ihm das sage.

Oder meine Tochter, die versucht alle möglichen Abmachungen zu übergehen, überschreiten oder bringt mich dann mit ihrem „Geheule“ dazu das ich nachgebe. Momentan hab ich mal wieder das gefühl, das ich die schlechteste Mutter bin die es gibt, weil in mir dann so viel Wut aufkommt. Ich weiß es ist nicht eigentlich sie, sondern mein inneres Kind das rebelliert, aber in dem Moment fällt es mir super schwer nicht impulsiv zu sein.

Das stresst mich gerade so dermaßen!

Meine Therapeutin meint ich muss schauen, das ich in mir ein Ruhepool finde. Gut gesagt, aber ich seh keinen. In mir brennt es weil ich das Gefühl habe meine Bedürfnisse nicht erfüllt zu bekommen, weil ich kaum Zeit für mich habe da alle an mir zerren, oder ich enorme Schmerzen habe, die keinen Interessieren, oder Alpträume die mir tagsüber nachhängen,… und im Außen brennt es auch. Meine Eltern, die immer nur auf mich zurück greifen, da mein Bruder sich weiter weg abgeseilt hat, mein Mann der indirekt viel erwartet, da er so lange außer Haus ist und ich ja „nur“ so wenig arbeite und dann noch unsere Tochter, die heftige Probleme im Sozialverhalten hat, Schulprobleme und emotional auch sehr instabil ist. Und das ganze mit der Tochter alleine an mir hängt!

Nun denn, heißt es eben weiter schwimmen und durchhalten. Auch wenn die Sehnsucht nach RUHE sehr groß ist.

Voll gefressen – voller Essen – voller Frust…

Im Moment bin ich nur am Fressen. Immer stimmt auch nicht aber oft. Und wenn dann auch so extrem, das ich es mir schon richtig schlecht ist. Versteh mich da nicht, wieso ich mein Scheiß doofes Gewicht nicht im Griff habe. In Null Komma Nichts waren aus den 30 abgenommenen Kilos nicht einml mehr 20 Kilo. Es sind gerade noch 19,4 läppische Kilos. Und mein Ess, bzw. Fressverhalten demotiviert nur noch weiter. Immer schön eins auf den Selbstwert.

Wieso bekomm ich es nicht in Griff? Klar ich Versager, die sowieso nichts auf die Reihe bekommt und meint (laut meiner Oma) die Psychotherapie wird mich nicht heilen – solle gescheiter an Gott und die 10 Gebote glauben – wuuuuaaaaa!!!

Gott gut und recht. Klar gibt es ihn, aber leider ist meine Beziehung zu ihm ziemlich versaut worden und das durch meine Eltern und ihre ober strenge Religions-/ bzw. Glaubenserziehung. Ich kann das eben nicht so – zu viele Verstrickungen, aber das heißt noch lange nicht, das mir deshalb die Therapie nichts bringt. Ich lerne mich immer besser kennen und verstehen und das ist nichts!? Ich weiß auch nicht.

Ist eben gerade wieder viel. Ständig auf das Thema Glaube gelupft zu werden und mich rechtfertigen zu müssen, den Frust mit meinem Gewicht, diese symbiotischen Verstrickungen mit meinen Eltern, die sich nicht lockern lassen, der Stress / Zoff mit meiner Tochter, die vielen Müssens, die abgearbeitet werden wollen,…

14.05.2013

Der Tag heute war voll gepackt aber doch sehr positiv. 🙂

Begrüßt wurde ich heute morgen von meiner Tochter mit einer Entschuldigung wegen dem verpatzen Muttertag. Voll süß. Sie hat mir Blumen gepflückt und ein Herz ausgeschnitten, darauf stand das sie sich entschuldigt. Ziemlich zeitgleich jedoch beichtete sie mir, das sie wieder in diesem verlassenen Haus war, was wir ihr verboten haben. Aber nicht genug. Dieses Mal nicht mit irgendwelchen Kindern, ne dieses Mal mit der Oma und der machte es nichts aus, das man nicht in fremdes Eigentum einfach so rein geht – ich dachte echt ich höre nicht richtig.
War verwundert wie ruhig ich blieb, obwohl ich innerlich kochte. Auch habe ich ihre Entschuldigung nicht gleich wieder vermiest. Habe ihr nur nochmal erklärt, das das nicht geht, weil das 1. fremdes Eigentum ist und 2. das Haus Einsturzgefährdet ist. Ich hoffe sie hat das nun endlich kapiert. Und mit meiner Schwiegermutter muss ich da echt nochmal drüber reden, das das ein absolutes NO-GO ist!!!

War morgens schon ziemlich wuschig / angespannt. Hatte heute Gyn-Vorsorge. Hab es aber echt gut gemeistert und ich weiß es ist nun wieder für ein halbes Jahr Ruhe. Die ich da gefunden habe ist aber eine ganz liebe – hatte zum Teil das Gefühl ich bin bei meiner Therapeutin und nicht bei meiner Gynäkologin.

Den einzigen Anschiss den ich kassierte war, das ich in der Uni Ambulanz nicht war wegen meinem PCO und das ich mich in der Diabetesambulanz auch noch nicht hab Blicken lassen. Ja, ja – ich werde versuchen mich zu bessern. Hab wenigstens schon mal die Telefonnummern rausgeschrieben und vorgenommen das morgen in Angriff zu nehmen.

War heute viel auch mit Internetrecherchen beschäftigt. Meine DBT Skillstherapeutin meinte gestern zu mir, ob ich es mir nicht überlegen würde wegen der Essstörung stationär zu gehen. Prien sei da die Top Adresse. Das ganze kam deshalb, weil ich feststelle, das im Moment gerade ich wieder alles über das Essen bzw. Fressen auslebe und ich in kurzer Zeit wieder über 7 kg zugelegt habe und das mich richtig fertig macht ich es aber nicht schaffe da wieder mit Wake up gegenzusteuern. Meine Thera meint, das es wohl so aussieht, das das Essen bei mir ein Suchtcharakter hat, zumal ich schon recht früh viel Gewicht zusammen hatte. Auch hatte ich einen kurzen Besuch bei meiner Psychiaterin, weil ich da was von ihr brauch, da nun die Erstbewilligung der Therastunden nun ausläuft. Hab ihr das mit dem Gewicht auch erklärt und das ich im Moment gerade wieder sehr mit dem Leben am Kämpfen bin – da war sie etwas irritiert. Sie will mich deshalb nun auch schon in einem Monat wieder sehen. Was ich auch okay finde, denn dieser Kampf mit dem Gewicht ist super anstrengend und demotivierend.

Auch war ich am Kuchenbacken. Meine Mutter hat morgen Geburtstag und wurde heute nun Entlassen. Sie ist aber immer noch „Fußlahm“ und deshalb habe ich das übernommen.

Habe aber beschlossen, das ich nächstes Jahr im Mai versuch zu verschwinden (Maischlaf – so etwas wie Winterschlaf bei den Tieren fände ich nicht schlecht 😉 ) dann müsste ich nicht diese Gefühlsladung ertragen. Muttertag, Geburtstag meiner Mutter, mein Geburtstag – das ist einfach alles zu viel! Und für mich nicht zu handeln, da mich die Gefühlswelle überschwappt.

Jetzt muss ich aber schauen das ich ins Bett komme und mein Kopfgequassel schaffe auszunocken. Morgen ist nochmals ein anstrengender Tag. Gespräch mit der Thera meiner Tochter – auch immer sehr aufwühlend und dann eben der Geburtstag meiner Mutter.

12.05.2013 Muttertag und doch kein Muttertag…

… bin traurig, enttäuscht, fühl mich von Ohnmacht überrollt / eingenommen.

Heute morgen hat alles recht gut begonnen. Meine Tochter hat mich bis 9 Uhr schlafen lassen hat mich ihre gebastelten Geschenke in ihrem Zimmer suchen lassen und wir haben zusammen gefrühstückt. Das war alles super schön und harmonisch, aber dann fing schon das Gebocke an. Durfte nicht in Ruhe duschen, auf der Fahrt zu meinem Vater nur Diskussionen und Gemotze, dann war es heute echt nicht warm. Sie hat sich den Floh heute ins Ohr gesetzt, das wir in ein Freibad gehen mit Sprungturm (1-3m) – sie war dann sowas von bockig als wir dann mit ihr als Alternative in ein Hallenbad mit Sprungbock gingen. Im Wasser war dann alles okay, draußen aber wieder „ich will das aber und nicht das“ „nein das“,… und in der Umkleide war es mit ihr richtig peinlich.
Dann bei meiner Mutter im Krankenhaus ging es gleich weiter, sie war richtig bockig und wüst zu mir.
Da wir nicht Mittaggegessen hatten sind wir ihr zu lieb in Mc Donalds. Opa hat gezahlt. Dort einigermaßen – liebes Kind und dann im Auto 180 Grad Wendung, bockig, frech was sich dann bis zu Hause hinzog.

Ich fand den Abstecher zu meiner Oma / ihrer Uroma richtig peinlich, weil sie da auch richtig frech zu mir war. Zudem war ich enttäuscht von ihr und ihrem Verhalten gegenüber mir. Das tat richtig weh.

Auf dem nach Hause Weg ging es dann sogar soweit, das sie sich eine andere Mama wünscht, sie es dort besser hätte, ich eine scheiß Mama sei und und und…

Das tat richtig tief drinnen weh. Ich versuch ihr so viel zu geben und dann sowas. Auch lass ich einiges durchgehen, wo ich früher schon 10000 Mal eine dafür gefangen hätte oder Dinge, die ich mir nie getraut hätte und dann das und dann auch noch am Muttertag.

Irgendwann hab ich dann zu ihr nur gemeint, wenn du meinst kannst du ja aussteigen und dir ne neue Mama suchen. Sie meinte nur, dann tus doch. Kurze Zeit später kam ein Parkplatz, da bin ich raus, hab angehalten, ausgestiegen und hab sie rausgestellt. Sie war da richtig panisch und hat geweint. Hab sie dann auch wíeder mitgenommen, aber kaum mehr was mit ihr geredet, erst wieder zu Hause.

Dieser Schritt tat mir so weh, aber ich wusste mir echt nimmer zu helfen. (Wobei ich sie nie und nimmer zurück gelassen hätte – sie ist mein ein und alles) Zu Hause im Bett hat sie sich dann auch entschuldigt, aber das ganze geht mir echt nimmer aus dem Kopf.

Nicht das ich im Moment schon genug hätte, ne dann auch noch so was.

Irgendwie hasse ich den Mai- ist einfach nicht mein Monat. Geburtstage, Muttertag, Vatertag,… Da bin ich hin und her gerissen mit Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen.

Dann auch noch gestern auf Arbeit der Feuerarlarm – und das obwohl ich Feuer / Alarm etc. panisch hasse und drauf reagiere…

07.05.2013 Wann hört das denn auf?

… ich kann echt nimmer. Das ist emotionale Folter!!!

Von Tag zu Tag kommen andere Dinge hoch, andere Dinge werden an mich ran getragen und ich habe das Gefühl, das ich nur noch Bimbo für alles bin!

Meine Mutter ist sich am überlegen, ob sie bei einem der nächsten cholerischen Anfälle meines Vaters die Koffer packt und zu ihren Geschwistern oder ihrer Mutter zieht und das ohne mit meinem Vater zu sprechen – nur nen Zettel auf den Tisch legen und da mischt sich ihre Schwester wieder ein. Aber: zum einen packt es meine Mutter nicht alleine, sie ist zu sehr in das ganze verstrickt. Und zum anderen weiß ich nicht was sich dann mein Vater tut. Er ist sowas von impulsiv und jetzt schon völlig durch den Wind, ich weiß echt nicht. Ich mache hier gerade echt nen Spagat und alte Gefühle die ich schön verdrengt habe brechen heraus. Irgendwie kann ich ja meine Mutter verstehen, oder ich verstehe sie nur zu gut! Ich weiß echt nicht wie sie das über Jahrzehnte mit sich machen lassen hat können. Sicher ist ihre psychische Erkrankung durch das ganze Beziehungsgeflecht mit entsprungen. Aber da gibt es eben noch meinen Vater, der absolut anti – Therapie ist, er sowieso keine psychische Erkrankung hat (was er aber sicher hat) und eben sehr impulsiv ist und ich ihm viel zu trauen würde. Und dann hänge ich ja irgendwie doch an beiden oder bin so verstrickt das es sowas von weh tut und ich echt fertig bin. (Jepp das ganze war gestern – als mir meine Mutter deshalb anrief)

Und dann heute:
Anruf von meinem Vater. Meiner Mutter würde es so schlecht gehen und sie würde wieder so schlecht Luft bekommen. Ich: Habt ihr den Arzt angerufen / informiert, oder den Rettungswagen; Vater: nö – soll ich? Wie ist denn die Nummer? ICH: 19222 Das kann ich doch nicht, sollen wir nicht doch lieber abwarten !? (Einwurf von mir: Wua, Hilfe, das kann doch nicht wahr sein oder? )

Ich: Was wollt ihr nun? Hausarzt versuchen zu erreichen oder RTW? Vater: schweigen – ich probier es beim Hausarzt. Nach paar Minuten Anruf: Ich erreich ihn nicht – was nun? Dann bleibt sie doch hier, oder nicht? Hm, doch RTW? Machst du das? Ich: Ja

Jepp und nun ist sie Unterwegs in die Klinik. Und ich hab immer noch Gefühls- und Gedankenchaos.

Besonders weil mein Vater gerade eben noch meinte ob ich nicht zum Packen kommen könnte. Er weiß nicht wo was ist. Hatten wir das nicht vor paar Wochen erst? Und nun zu dieser Zeit (nach 22 Uhr) – ich hab hier auch noch Familie und meine Verpflichtungen.

Der Wahnsinn – den habe ich gerade hier! – Wer möchte was ab?

05.05.2013

Ich werd noch wahnsinnig – die Belastung im Moment ist echt enorm. Bin echt überrascht wie gut ich alles puffern kann.

War gestern wieder bei meinen Eltern. Habe dort bissel im Haushalt geholfen und dann auch noch meiner Oma. Meine Mutter war mit meiner Tochter in der Zeit unterwegs. Als wir fast schon gehen wollten, ist meiner Mutter der Fuß eingeschlafen, sie ist trotzdem aufgestanden, hat das Übergewicht nach vorn bekommen und ist quer durch die Küche bei meiner Oma geflogen, noch durch die Zimmer Türe durch.
Meine Tochter stand vor dem Zimmer im Flur und war ganz geschockt, sie hat nur noch gezittert. Meine Mutter rief aua, aua,… – bis ich da mal wusste was Sache ist. Hab sie dann erst mal dort gelagert und dann haben wir sie aufgesetzt. Es ging dann auch wieder. Der Fuß tat ihr etwas weh, aber sie konnte laufen. Nur jetzt ist es halt dick und blau und es geht nichts mehr. Aber beim Arzt waren sie auch nicht und heute ist sie nochmals 2 Mal hingefallen. einmal ist sie über die Krücken gefallen und einmal weil der Stuhl weg rutschte.
Heute gegen Abend stellte sich dann beim Krankenhaus raus das der Fuß gebrochen ist. 😦

Mein Vater gibt wieder mal mir die Schuld, und das seine Kinder nie da seien und nie helfen würden. Was so auch nicht stimmt. Ich bin da, und helfe und bekomm noch nen tritt in Arsch und bekomm den Anschiss ab. Zudem knapse ich alles an meiner eigenen Familie ab oder an meinen eigenen Verpflichtungen. Ich hab nun mal auch eine Familie, einen Job, Haushalt und co.

Ich soll, soll, soll. Hab so oft das Gefühl, das sie nicht selbständig handeln können. Soll sie nun eigentlich auch in Reha fahren, weil mein Vater ja jetzt schon wieder Urlaub nehmen müsste. Hatte erst letzte Woche. Ich kann doch auch nichts für. Er redet mir dann immer ein schlechtes Gewissen ein, so dass ich echt am liebsten wieder springen würde. Aber ich bin Montag schon völlig dicht und auch die anderen Tage dementsprechend.

Diese cholerischen Anfälle finden dann auch noch vor meiner Tochter statt, auch dieses Niedermachen von anderen Leuten, ich könnte echt kotzen, weil ich immer noch drunter leide und meine Tochter das nicht auch noch mitbekommen muss. Aber sie bekommt es mit und ich hab Angst, das sie es so mitnimmt wie mich.

Sie dachte gestern echt das die Oma stirbt. Auch als wir beim Einkaufen waren ist meine Mutter stehen geblieben und bekam kaum noch Luft. Nach einer Weile ging es dann wieder. Mein Vater flippte total aus zu Hause. Ob Mama nun erst sterben müsste, das sie ein Termin beim Kardiologen bekommen!? Aber er ist unfähig sein Unmut an der richtigen Stelle los zu werden. Und wenn ich nach anderen Ärzten suche, die Nummern ihnen gebe tun sich nichts, das nervt!

Ob sie nun überhaupt in Reha kann entscheidet sich morgen. Im Endeffekt wär es gut – ist ja ne kardiologische Reha und das herz stimmt ja wirklich nicht.

Und mir haut das ganze nun voll auf dem Magen / Darm. Mir ist sowas von Übel und ich habe Bauchkrämpfe. Hoffe es geht morgen wieder. Bin morgen nur unterwegs und dieses Mal auch mit dem Auto anstelle des Zuges, weil ich sonst abends einen Termin nicht wahrnehmen kann.