Vom Alltag sind wir noch weit weg…

……  Aber ich darf inzwischen auch erschöpft sein und muss nicht immer nur funktionieren. Mein Mann ist endlich entlassen und auch inzwischen ohne Morphium. Er hat kaum noch Schmerzen. Er hat nur eine Gewichtsbegrenzung beim Heben. Das erleichtert schon ungemein. Sei es bei technischen Dingen im alten Haus wo wir wohnen oder auch mal was kochen für uns oder da sein für unsere Tochter wenn ich arbeite.

Und ich versuch die Auszeit mir zu gönnen. Was nicht leicht ist. Der Perfektionismus in mir schimpft böse mit mir. Heute wird in Blogs gelesen, bissel Haushalt gemacht und sonst nichts. Auch zur Arbeit muss ich erst wieder Donnerstag. Hab aber auch über 160 Überstunden inzwischen.

Drehschwindel

Im Moment habe ich ziemlich mit Drehschwindel zu kämpfen. Kennt das jemand von euch?

Das ist echt übel. Hab das immer mal wieder, aber gerade hab ich das sehr oft und langanhaltend. Und diesmal nicht nur im Bett, sonder auch im Sitzen und Stehen.

Im Moment fühle ich mich auch wieder arg gestresst. Ich arbeite viel und auch zu Hause ist es gerade sehr viel. Meine Tochter vereinnahmt mich sehr. Habe das Gefühl ich kann nie für mich sein und einfach nur mal das tun was ich möchte. Ständig steht irgendjemand da und will was von mir oder ich habe im Hinterkopf was ich noch alles zu erledigen habe. Was mich auch nicht zur Ruhe kommen lässt.

Abends falle ich dann tod müde ins Bett, weiß aber genau das ich ohne Schlafmedi nicht schlafen kann.

Ist gerade echt wieder ein Teufelskreis.

Ganz schön ausgebrannt…

… bin ich. War seit dem 14. August bis auf einen Tag – jeden Tag auf Arbeit. Normalerweise arbeite ich 1 – max.  3 Tage in der Woche. Jetzt sind es schon 9 Tage in 10 Tagen. Und es geht weiter. Nur Montag und Samstag nächste Woche frei sonst alles komplett durch.

Hab echt keine Energie mehr.

Meine Tochter merkt mit ihren feinen Antennen wie es mir geht und ist dann auch recht anstrengend. Wenn alles gut ist, geht es mit ihr auch super, aber wehe ich bin mit mir am hadern.

Die destruktiven Gedanken werden mehr, nehmen mehr Raum ein, lassen sich nicht so gut abwimmeln. Anspannungstechnisch ist es auch mehr.

Dummer Zeitpunkt um das Lyrica raus zu nehmen. Eine Woche ist morgen rum. Habe nur noch 25mg morgens und abends drin, dann ist es raus. Ich will weg von dem Zeugs. Das macht enorm etwas am Gewicht. Ich will endlich ein UHU werden.

Mein Mann hat eine neue Arbeit- seit einer Woche. Da sind wieder Ängste. Ängste einer anderen Form.  Angst ob er die Probezeit schafft. Angst ob alles gut geht. Angst vor dem Unbekanntem, dem länger weg sein, nicht erreichbar / schwerer erreichbar sein. Noch viele andere spinnige Gedanken. Die sicher aus Glaubenssätzen entstanden sind, die mir nachts wie tags die Zeit stehlen und die Energie für den Alltag.