Down

Heute ist so ein Tag den ich gerne streichen möchte. Heute spielen Engelchen und Teufelchen wieder Ping Pong in meinem Hirn.

Heute hätte nicht viel gefehlt das Teufelchen, besser gesagt mein krankes ICH gesiegt hat. Viel hat nicht mehr gefehlt. Wie ich mich jetzt fühle?  Scheiße, richtig scheiße!

Inzwischen fühle ich kaum noch was. Leer. Alleine. Ohnmächtig. Ich weiß nicht was ich tun soll. Mir ist gerade alles zu viel.

Ich sehe das mir alles entgleitet und ich weiß nicht was ich tun soll. Auf Arbeit haben wir abartigen Personalmangel. Wir decken 24 Stunden täglich zu dritt ab. Wir sind erschöpft.
Kein Ende in Sicht, da Krankenstand nicht absehbar. Ostern steht vor der Tür, Kommunion. Jeder hat Kinder die Ferien haben.

Das nagt!

Wir legen schon die Dienste zusammen. Anstelle von Früh- und Spät gibt es nur Tagdienst mit 10 Stunden. Aber das reicht einfach nicht.

Dann zu Hause komme ich ins Chaos, es sieht aus wie eine Bombe eingeschlagen hätte und das obwohl mein Mann zu Hause war. Wenn ich dann echt schimpfe bekomme ich nur zu hören ich soll nicht rum schreien….

Was für ne Mutter ich wäre die so brüllt…

Bin halt mal wieder der Depp vom Dienst! Fußabtreter! 

Könnte gerade nur heulen.

Mal wieder Hamsterrad Gefühl

Gerade ist bei mir gerade wieder alles zuviel. Ich bin müde und erschöpft. Der normale Alltag schlaucht mich, wenn ich viele Termine habe und das hatte ich. Ich schaffe es jedoch nicht weniger Termine zu haben, jedenfalls in manchen Wochen.

So hatte ich Montag frei und alles war gut.

Dienstag dann Stadt-Tag (Weight Watchers Gruppe, Friseur)  und Therapie. Dieses Mal war die Therapie sehr intensiv. Ich glaube es hat in mir sehr viel bewegt, jedoch auch ganz schön geschlaucht. Ich habe es angesprochen, das ich die Therapiemüdigkeit spüre, die sie im letzten Mal ansprach, als ich keine Antwort auf paar Fragen wusste. Ich habe es für mich analysiert und geschaut was da dahinter stecken könnte. Aber dem sollte ich wohl einen gesonderten Beitrag widmen. Auch waren wir am Thema Tod der Oma vor 20 Jahren dran. Dieser Tod beschäftigt mich immer noch enorm und lässt mich nicht los. Auch habe ich große Schwierigkeiten allgemein mit dem Thema Tod. Sei es mit Verwandten oder auch anderen Leuten, wenn ich zu einer Beerdigung sollte, Beileid aussprechen sollte, etc.  Auch sind wir auf das Thema Elternstimmen und dominante Elternstimmen gestoßen was  mich die ganze Woche noch ziemlich beschäftigt.  Und dann will meine Tochter seit Dienstag auch nimmer zur Schule, obwohl Montag alles gut war. Dieses leidige Thema mit einer Mitschülerin. Das belastet unsere Familie gerade sehr. Und ich hätte große Lust sie deshalb von der Schule zu nehmen.

Habe deshalb auch am Donnerstag der Lehrerin eine Mail geschrieben. Ich hoffe das Thema erledigt sich dann Zeitnah mal. Es ist eben nicht, das nur unsere Mädels das andere Kind ärgern, sondern der Hauptgrund ist das andere Mädchen was die zwei Freunde auseinander bringen will und die beste Freundin meiner Tochter für sich haben möchte. Und zudem klaut das andere Mädchen auch. Meiner Tochter wollte sie wieder ein Stift entwenden.

Ab Mittwoch musste ich nun wieder jeden Tag arbeiten und dann gab es meist noch irgendwelche zusätzlichen Termine, die ich erledigen musste. Und abends bin ich dann Tod müde ins Bett gefallen.

Gestern und heute hatte ich lange Dienste – den kompletten Tag. Und es ist sowas von ruhig. Ich geh schon auf Arbeitssuche, aber wenn man unter der Woche schon fleißig war ist da natürlich auch nimmer viel. Dann sind 10 Stunden EWIG. Und früher gehn ist nicht, da eben abgedeckt sein muss.

Lyrica nimm ich nun auch schon wieder über ner Woche, weil ich keine Lust habe jede Nacht Novalgin zu nehmen, aber die Schmerzen wollen nicht verschwinden. Und das trotz Lyrica, Bewegung, Physio / Krankengymnastik und auch hin und wieder Schmerzmedikament. Wenigstens sind die „Karpaltunnel Symptome“ verschwunden, bzw. gebessert.

Montag wird es zum Glück ruhiger und ich hoffe ich fühle mich dann auch wieder besser und mehr im Gleichgewicht. Da ist dann meine Urlaubsvertretung rum.

Finde es immer wieder schockierend wie schnell sich das „Hamster-Rad Gefühl“ entwickle. Belastbar bin ich nicht wirklich und meine Akkus leeren sich schnell. Hoffe das sich das nach der Kur im November dann auch wieder bessert.

Grenzüberschreitungen

Ich hab zwar Urlaub, bin aber doch ganz schön beschäftigt.  Und komme gar nicht so dazu in euren Blogs zu lesen oder bei mir zu schreiben.

Ich bin froh wenn wieder Schule ist. Ich glaube das hatte ich schon mal erwähnt. Ferien bieten einfach meiner Tochter und auch mir zu wenig Struktur. Das ist ein graus. Und wenn ich dann noch von ihr verlange etws für die Schule zu tun, damit sie den Anschluss nicht verliert dann ist ganz aus. Gezicke hoch zehn. Das ist anstrengend.

Im Moment hader ich mit mir wieder ganz schön. Sei es das ich merke wie alle möglichen Leute meine Grenzen überschreiten und ich es inzwischen zwar oft sage aber es bei denen nicht ankommt. Sei es bei meinen Eltern – sie spannen mich ein wenn meine Mutter Arzttermine in der Nähe von meinem Wohnort hat. Da ist eine Zeit ausgemacht, wann sie zu mir kommen und sie stehen grundsätzlich viel zu früh da, obwohl ich gesagt habe erst ab xxx Uhr. Das nervt!

Oder auch sagt man, das sie uns an dem Wochenende nicht besuchen kommen können und was ist? Sie fahren hier vorbei. Wir wollten mal vorbei schauen. Das ärgert mich und auch mein Mann.

Mein Mann ist gerade sehr provokant wenn es um meine Essstörung geht. Mag sein, das es manch einer gut findet wenn er es anspricht, aber bei mir ist das gefährlich und es wird dann eher schlimmer wie besser. Ja ich hab momentan Mühe Gewicht abzunehmen oder sogar zu halten und dann kommen immer so Sprüche – musst du das … essen? Auch wenn es nicht viel ist und ich auf die Portion achte und auch das es in die Energiebilanz passt. Oder eben: jetzt ist du xy und dann gehst du wieder zu weight Watchers. Das macht mich echt traurig, das er das nicht lassen kann. Auch wenn ich ihm das sage.

Oder meine Tochter, die versucht alle möglichen Abmachungen zu übergehen, überschreiten oder bringt mich dann mit ihrem „Geheule“ dazu das ich nachgebe. Momentan hab ich mal wieder das gefühl, das ich die schlechteste Mutter bin die es gibt, weil in mir dann so viel Wut aufkommt. Ich weiß es ist nicht eigentlich sie, sondern mein inneres Kind das rebelliert, aber in dem Moment fällt es mir super schwer nicht impulsiv zu sein.

Das stresst mich gerade so dermaßen!

Meine Therapeutin meint ich muss schauen, das ich in mir ein Ruhepool finde. Gut gesagt, aber ich seh keinen. In mir brennt es weil ich das Gefühl habe meine Bedürfnisse nicht erfüllt zu bekommen, weil ich kaum Zeit für mich habe da alle an mir zerren, oder ich enorme Schmerzen habe, die keinen Interessieren, oder Alpträume die mir tagsüber nachhängen,… und im Außen brennt es auch. Meine Eltern, die immer nur auf mich zurück greifen, da mein Bruder sich weiter weg abgeseilt hat, mein Mann der indirekt viel erwartet, da er so lange außer Haus ist und ich ja „nur“ so wenig arbeite und dann noch unsere Tochter, die heftige Probleme im Sozialverhalten hat, Schulprobleme und emotional auch sehr instabil ist. Und das ganze mit der Tochter alleine an mir hängt!

Nun denn, heißt es eben weiter schwimmen und durchhalten. Auch wenn die Sehnsucht nach RUHE sehr groß ist.

Bla, bla & Unleidig mit mir selbst

Ich habe Urlaub und kann mal wieder mit mir und dem Urlaub nichts anfangen. Das nervt!

Zu viel Arbeit ist nichts und Urlaub ist auch nichts. Hab total Hummeln im Hintern und doch bin ich so träge und faul.

Im Moment bin ich ziemlich mit mir und meinem Tun oder nichts tun unzufrieden. Habe das Gefühl ich bin völlig blockiert. Blockiert im Tun, im Denken, im Bloggen,…   Bin richtig unleidig. Will meine Ruhe! Und doch will ich sie nicht, will etwas tun und dann doch nicht.

Weiß nicht ob es daran liegt, das ich dachte, das es an der Zeit ist das Lyrica wieder raus zu nehmen!? Nimm es seit 2-3 Tagen nicht mehr. Hatte das Gefühl es geht aufwärts. Jetzt habe ich gerade das Gefühl Stillstand ist angesagt.

Was mir auch seit ein paar Wochen auffällt ist mein „Schmerzzustand“. Schmerzen in der Wirbelsäule v.a. Halswirbel, Brustwirbel sind nichts neues. Nur nun kommen immer mehr dazu. Sei es Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, LWS, Unterarm, Handgelenk,… Bin niemand der gleich deshalb Medikamente schluckt oder zum Arzt geht, aber solangsam nervt es. Zum einen da mein Schlaf seit längerem nicht so berauschend ist und mir nun auch noch die Schmerzen den Schlaf rauben und mich so frusten das ich in die Küche sitze und Esse und dann auch noch solche Dinge wie kribbeln im Arm, Bein, das nervt.

Aber auch der seelische Ballast und das Gefühl es nicht in Worte fassen zu können macht das ganze nicht einfacher. Zudem sind ja auch noch Schulferien und irgendwie kommen gerade immer nur Kinder zu uns und ich habe das Gefühl „ich kann nimmer“. Es wäre so schön, wenn ich auch mal Auszeit hätte und nicht ständig ich beansprucht werde. 

Dieses Unleidig sein macht es mir gerade auch schwer positive Dinge am Tag zu finden. 😦

Mobbing – altes holt mich ein

Hülfe! Hülfe!!!

Heute ist mal wieder ein heftiger Tag und ich versuche es mit fressen zu kompensieren. All das alte das gerade wieder zum Vorschein kommt.

Ich war Mobbingopfer. Mehrfach. Angefangen dezent im Kindergarten bis hin zur Realschulzeit und auch im Berufsleben schon mitgemacht.

Und nun? Nun ruft die Schule meiner Tochter an und berichtet, das sie und ihre Freundin ein Kind mobben. Es wurde nicht das Wort in den Mund genommen, aber genau das habe ich verstanden. Mobbing, Gewalt, Mobbing, Gewalt,… immer und immer wieder.

Gesagt wurde das nicht, aber mein Hirn und meine Emotionen haben sich darin erhängt!

Ich merke wie ich da in ein Ohnmachtsgefühl rutsche. Nicht mehr weiß was ich sagen und tun soll. Das einzig gute an der Sache war, das das ganze gestern die Lehrer erfahren haben vom „Opfer“ und meine Tochter mir das gestern bruchstückenhaft erzählt hat.

Ich bin nicht stolz. Nein! Was bin ich nur? Ich bin schockiert, enttäuscht, verärgert, Scham erfüllt, hilflos und ich fühle mich schuldig! Schuld, Schuld, Schuld kreist in meinem Hirn. Und ich fühle mich gelähmt, hilflos und ohnmächtig!

Ich fühle mich schuldig, das meine Tochter dabei mitmacht und ich sie nicht so erzogen bekommen habe, das das mal gar nicht geht. Sie sagt zwar immer wieder, das ihre Freundin die Ideen hatte und sie nur dabei war, aber ich weiß nicht was ich glauben kann und was nicht? Kann ich ihr vertrauen? Kann ich es nicht?

Als Mutter möchte man einerseits sein eigenes Kind schützen, aber auch der anderen Seite, wenn sie es war – wie bringe ich sie dazu es nicht mehr zu tun?

Es heißt ja so schön. Gib kleinen Kindern Wurzeln und großen Flügel, ist aber leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn man seinem Kind nicht das weiter geben möchte, wie und was man  früher erlebt hat.

Ich brauche Sicherheit und Harmonie und das Gefühl nicht alleine zu sein / da zu stehen. Und nun? Alles ist gerade aufs Mal verpufft. Steh gerade vor nem Trümmerhaufen und bin am Sortieren und Retten.

KONFLIKT im INNERN und ÄUßERN!

Konflikte bringen mich aus der Balance. Ins Abseits. In die Krise. Ausmaß unbekannt. Ausmaß variabel.

SCHOKOLADE, Essen, viel Essen, ja das ist mein Seelentröster. Innerlich schreit es in mir und ich fühle mich hilflos. Hilflos, Allein gelassen, nicht verstanden, nicht geholfen, wieder einmal allein mit all dem Scheiß.

Andere dysfunktionale Gedanken sind da, sie können zum Glück noch gut durch Essen kompensiert werden, aber wie lange?

Was haben die Kinder angestellt? Sie haben das andere Mädchen gezwungen um dazuzugehören Papier aus der Toilette zu fischen. Das ist wohl das krasseste. Aber auch Dinge von ihr zu verlangen „du musst so und so oft die Stufen rauf und runter laufen, weil ich Prinzessin bin“ kamen,…

Was ist die Konsequenz von der Schule an die Mädels? Das geht zum Schulleiter. Wenn nochmals was vor kommt in dieser Art, egal ob mitgemacht oder allein gemacht kommt es zum Schulausschluss und es wird Aktenkundig. Bei erneutem Vorfall kommt es zum Schulverweis. – *Klatsch* das saß. Bin schockiert und schiebe Panik. Was ist wenn sie sich wieder bereden lässt mitzumachen und sie erwischt wird und die andere nicht? Was ist wenn???

Wir sollen zu Hause drüber reden. Als Konsequenz hab ich mir überlegt das sie heute nicht ins Schwimmbad darf und so auch nicht ihre Freundin sehen darf. Wir sprechen heute über Mobbing,  Gewalt, Androhen, Ferundschaft,… Sie soll sich eine Wiedergutmachung überlegen.

Was ist aber, wenn sie heute einsichtig ist, sich entschuldigt und das ganze wieder von vorne los geht? Was ist dann?

CHAOS, ANGST, PANIK…

vermischt mit WUT , GROLL,… und alten Erinnerungen…

Sozialpädagogische Familienhilfe

Ich habe lange hin und her überlegt. Ich habe lange mit mir gehadert diesen Schritt erneut zu gehen.

Jetzt steht es aber fest und es ist im „Gang“. Ich schaffe es alleine nicht. Ich fühle mich nicht stark genug für die Erziehung unserer Tochter. Mein Mann ist unter der Woche sehr viel und lange beruflich unterwegs und ich alleine.

Ist ja nicht so das ich gesund oder stabil bin. Ne, eben nicht. Und das macht alles noch komplizierter. Zudem bin ich in der Therapie gerade in einer heißen Phase. Jetzt geht es gerade richtig an das eingemachte. An die Vergangenheit und die Traumatas.

Für sich zu schwimmen und gerade so über Wasser / und am Leben zu halten das geht. Aber wenn es dann noch um das Kind geht!?

Sie ist und bleibt ein Spiegel meiner Seele. Wenn es mir nicht gut geht dann fällt ihr alles mögliche ein. Oft verfrachtet mich das dann in Situationen aus meiner Vergangenheit und ich bin einem Film gefangen und fühle mich unfähig klar zu handeln.

Der Gedanke “ Jugendamt“  war 2012 schon Horror für mich. Es hat sich nicht sonderlich gebessert, dennoch bin ich diesen Weg gegangen. Ich will einfach Hilfe für uns, damit ich es alleine schaffe. Nicht viel, aber paar Stunden alle paar Wochen. Unsere ehemalige SPFH weiß bescheid. Sie wird auch wieder zu uns kommen 🙂 Morgen steht aber nun erstmal der Termin mit der Frau vom Jugendamt mir bevor. Alleine. *Bammel hab* (Horrorgedanken mit Kind wegnehmen im Kopf) – was ich weiß das es quatsch ist, aber dennoch vereinnahmt mich die Angst!

Borderline und Familienplanung

1. Wie viele Kinder hast du? 1 Mädchen mit 7 Jahren

 

2. Bist du Alleinerziehend oder in einer Partnerschaft? Ich bin verheiratet seit 8 Jahren
3. Wie verlief die Schwangerschaft in Bezug auf Borderline? Borderline war damals noch gar nicht diagnostiziert. Mit Depressionen hatte ich auch in der Schwangerschaft zu kämpfen, sagte aber niemand etwas davon. War mir viel zu peinlich.
04. Wie empfandet ihr eurer Borderline während der Schwangerschaft? (gar nicht / stärker / schwächer)

Puh, die Depression einiges stärker, Impulsivität war auch stärker. Gedanken an S***** oder SVV war so gut wie gar nicht da, bzw. SVV wurde nicht ausgelebt.
05. Was hat sich für dich in Bezug auf Borderline verändert, seit du das/die Kind/er hast? Lange hatte man nichts bemerkt, alles lief unterschwellig ab, v.a. in mir selbst. 2007 sagte ich wegen der Depression erstmals etwas beim Arzt. Ich bekam Medikamente. 2008 ging ich in Mutter-Kind-Kur.

Bis 2010 war es ein auf und ab, Ende 2010 kam dann die große Krise. Mit heftigsten suizidalen Gedanken und SV. Auch Die Essstörung nahm wieder enorm zu. Ich war insgesamt 8 Monate ohne meine Tochter stationär. Seit 2013 bin ich so gut wie SV frei, auch Fressattacken sind sehr selten geworden.

Wie offen ich mit SV und meinen Gefühlsschwankungen umgehe hat sich verändert. Ich rede offener über meine Bedürfnisse und auch Erkrankung. Sie weiß, das ich mir selber die Narben zugefügt habe.

Ich kämpfe viel in meiner eigenen Therapie für / wegen meiner Tochter, das sie eine bessere Kindheit hat wie ich. Auch hält sie und mein Mann mich am Leben. Sie geben mir einen Sinn.
06. Was machst du wenn du in einem Tief steckst? An mich denken, für mich sorgen und auch um Hilfe bitten.

 

Sei es beim Arzt wegen Krankschreibung, das ich wenigstens das berufliche weg habe und mich um mich und die Familie kümmern kann aber auch die Medis wieder aufdosieren bis es wieder passt.

 

Meinen Mann um Unterstüzung bitten. Mit ihm über die Dinge reden.

 

Skillen, Bloggen, für die Therapie aufschreiben
07. Merken deine Kinder wenn es dir schlecht geht? Wenn ja, wie geht ihr damit um? Ja, leider auch dann wenn ich es nicht äußere aber sie es unterbewusst sieht. Sie bringt mein seelisches Chaos dann nach außen, hört wenig auf mich, stellt Dinge an,… – Sie wird dann zum Teufel.

Inzwischen kann ich besser damit umgehen. Ich nehme es war, das es sicher wieder mit mir zu tun hat und versuche es auszuhalten. Jedoch ist es nicht immer einfach, wenn es einem nicht gut geht. Auch versuche ich ihr dann zu erklären, das dass nichts mit ihr zu tun hat, sondern das es mir nicht gut geht, ich sie trotzdem lieb habe.
08. Wirst du deinen Kindern von deiner Borderline Erkrankung erzählen? Sie weiß es schon, seit sie 6 Jahre alt war.
09. Bist du selbstverletzend, wenn ja, wie erklärst du es deinen Kindern? Inzwischen würde ich klar nein sagen. Der Drang ist da, mich zu verletzen, wenn es kriselt, aber bis jetzt schaff ich es seit 1 Jahr gut ohne. Wenn, dann endet es eher mit essen. Ich habe mir das BL Buch für Kinder geholt, da wird das Gefühlschaos mit einer Waschmaschine im Schleuderprogramm erklärt. Das hat meine Tochter. Seit sie weiß, das ich es selbst war, will sie auch nicht mehr ständig mit wenn ich dusche.
10. Was ist in deinen Augen das Größte Problem mit Borderline und Kindern?

–         Das Kinder ständig Grenzen austesten möchten und man selbst damit oft überfordert ist.

–         Das man seine Kindheit nicht an das Kind weiter geben möchte, es besser machen möchte und doch auch nur Mensch ist und Fehler macht.

–         Die Impulsivität, Schwierigkeiten mit den Gefühlen hat, weil sie einen Überrollen und auch Zwischenmenschlich sicher nicht das Beste Vorbild für das Kind ist.

–         Bei mir ist es oft die Angst, das meine Tochter durch mich einen psychischen Knacks abbekommt!!!

 
11. Wie versuchst du, dass Problem zu lösen?

–         Eigene Therapie

–         Z.T. Erziehungsberatung

– Offene, wertschätzende Kommunikation

– Ich für mich habe beschlossen keine weiteren Kinder zu bekommen. Nicht nur wegen den Medikamenten, v.a. auch weil ein Kind reicht. Ich möchte diesem Kind meine Liebe geben und Erziehung ist nicht einfach.

Kann körperliche Nähe nicht ertragen!

Seit paar Wochen schon kann ich körperliche Nähe nicht ertragen und es wird immer schlimmer.

Mein Mann ist da richtig unproblematisch. Er ist da unproblematisch. er versteht das. Aber meine Tochter tut mir leid. Sie sehnt sich danach und ich halte es kaum aus. Das unvorhersehbare umarmen, küssen ist für mich Stress pur. Es treibt mich in Anspannung, beklemmt mich, raubt mir die Luft zu Atmen. Ich kann es im Moment nicht genießen. Alles ist so anstrengend, zu anstrengend.

Andererseits tut es mir weh, wenn ich sehe, das ich es im Moment gar nicht zu lassen kann. Was für eine Mutter bin ich? Das kann doch nicht sein. Ich lieb sie doch und kann es gerade kaum zeigen, weil mich alles so erschöpft und mir keine kaum Freude macht.

Gehe auch in Vermeidungsverhalten. Ich mag nicht unter Menschen. Immer weniger. Einkaufen, Pflichtbesuche alles stresst mich.

 

Versagens-Gefühl und dysfunktionale Gedanken

Das Wochende ist für mich richtig schwierig. Ständig dieser Drang nach SVV. Ich sehne mich nach etwas, was schon lange kein Bestand mehr von mir ist. Und nun, nun ist es sowas von präsent und lässt sich nicht abschütteln.

Ich will etwas tun, was nicht geht, was man nicht darf und doch will ich es… Die Gedanken und das Verlangen mich zu spüren, Blut zu sehen, Schmerz zu spüren machen mich gerade richtig fertig.

Meine Tochter ist mal wieder, wie so oft der Spiegel meiner Innenwelt nach außen. Mich quält innerlich was und sie macht nur Mist… Ich habe gerade das Gefühl, das sie mir völlig entgleitet. Ich total unfähig bin als Mutter. Ich bin unfähig zu erziehen. Sie gehorcht nicht, versucht ihren Kopf durchzusetzen und macht Dinge kaputt. Ich sehe es und steh ohnmächtig daneben und bin in einem Film von früher gefangen. Ich dissoziiere und merke dann wieder Aggresivität in mir brodeln, die da ist, aber nicht nach außen kann. Um diese Abzubauen möchte ich mir weh tun. Ich will nichts mehr spüren, alles soll weg…

Ich musste folgen, ich durfte nicht mich widersetzen und was macht sie? Ständig nein hier und nein da, lacht mich aus, motzt rum, ignoriert mich und meine Anweisungen, mogelt bei den Hausaufgaben, ständige wenn…. dann…. Sätze ….., setzt sich immer wieder Verboten drüber hinweg, macht ihre Kleidung Mutwillig kaputt,…

Ich bin solangsam echt am Ende. Jeden Tag aufs neue habe ich das Gefühl in der Erziehung völlig zu versagen! Ich will es doch gut machen, ich will einfach nicht so sein, wie ich es erleben musste und doch habe ich so oft das Gefühl das ich genau so bin!

Meine Notizen – mein Erarbeitetes zu Gewaltfreier Kommunkikation Teil 2

Notizen zu dem Buch „Respektvoll miteinander Leben“ von S. Hart und V. Kindle Hodson

Der Unterschied zwischen Macht-über-Erziehung und Macht-mit-Erziehung:

Ausdrucksformen von:

Macht-über- Erziehung

Macht-mit-Erziehung

Ich will, dass du sofort machst. Wenn nicht…

Ich möchte, dass wir eine Lösung finden, die für alle passt.

Ich weiß, dass du spielen willst, aber du musst…

Ich bin traurig, wenn einer von uns von einer Entscheidung ausgeschlossen ist.

Wie oft muss ich dir das noch sagen?

Ich würde gerne hören, wie das für dich klingt.

Ich will dich nicht noch einmal darum bitten müssen!

Ich bin froh, wenn wir zusammenarbeiten.

Mach einfach was dir gesagt wurde.

Ich frage mich, was du gerade brauchst.

Keine Widerrede!

Wärst du bereit…?

Mir ist egal, was du davon hältst!

Ich frage mich, was du denkst, wenn du das hörst?

 

Bitte hilf mir zu verstehen, was du darüber denkst.

 

–         Eine Macht-mit Grundlage zu bauen heißt, dass Eltern und Kinder kooperieren, um gemeinsam zu entscheiden, was das Beste für die Kinder ist.

–         Was getan wird geschieht im gegenseitigen Einvernehmen

–         Familienmitglieder kommen regelmäßig zusammen, um ihre Vereinbarungen zu überprüfen.

–         Eltern, die Macht-mit-Erziehung ausüben, haben keine Angst davor, was ihre Kinder zu sagen haben. Sie haben erkannt, dass es weder Zustimmung noch Ablehnung bedeutet, wenn sie ihren Kindern zuhören. Sie wissen das zuhören oft nur der Beginn eines Dialoges ist und dass sie später die Möglichkeit haben, auch ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse ehrlich mitzuteilen.

Quelle: Respektvolles miteinander leben

Die eigene Analyse tut weh, denn meine Eltern waren eindeutig „Macht – über – Erziehung“ Erzieher und leider merke auch immer wieder das ich in diese Fallen hinentrete. Okay, etwas positives hat es. Ich bin ein Mischtyp 😉 und ich habe erkannt, das ich mich zum wohle aller verändern möchte!

Was bedeutet Respekt für mich?

–         Das man einander ausreden lässt und nicht ins Wort fällt.

–         Das man die Bedürfnisse des anderen respektiert und achtet

–         Versucht Konflikte auch ohne Schreien, totreden und Streiten zu lösen

–         Wenig Diskussionen bei Dingen, die sein müssen (Zähne putzen,…)

–         Ab und an Danke zu sagen

–         ….

 

Über Respekt habe ich folgendes im WWW gefunden:

Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“, auch respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einem anderen Lebewesen (Respektsperson) oder einer Institution. Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht, etwa vor einer Gottheit.

Antonyme sind Respektlosigkeit, Missachtung und gesteigert Verachtung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Respekt

Die unterschiedlichen Bedeutungen von Respekt

Die Klage ist weit verbreitet. Was genau aber ist Respekt? In der Alltagssprache hat der Begriff unterschiedliche Bedeutung. Der Senior meint damit die Höflichkeit und Umgangsformen der Jugend. Für den Meister ist es eine Frage des Gehorsams: Wenn der Lehrling nicht spurt, dann ist das respektlos. Der Abteilungsleiter im Unternehmen deutet womöglich die kritischen Nachfragen des Mitarbeiters als mangelnden Respekt vor der Hierarchie. Und wenn einer „Respekt vor Kampfhunden“ äußert, ist Angst im Spiel. Vor allem aber wird Respekt so verstanden: als Achtung und Anerkennung des Gegenübers.

„Respekt kann sich in Höflichkeit ausdrücken, muss er aber nicht“, sagt Dr. Tilman Eckloff, Mitbegründer der „Respect Research Group“ in Hamburg, die die Bedeutung des Respekts in Schule, Beruf und Gesellschaft wissenschaftlich untersucht. „Ob er wirklich vorhanden ist, zeigt sich besonders deutlich bei einem Konflikt: Respektiere ich die Meinung des Partners als gleichwertig?“…

 

Respektforscher Dr. Eckloff unterscheidet diesen horizontalen „Respekt auf Augenhöhe“ vom vertikalen „Leistungsrespekt“, mit dem wir zu einem Menschen aufblicken, weil wir zum Beispiel sein außergewöhnnliches Talent oder seine Lebensleistung bewundern.

Quelle: http://www.apotheken-umschau.de/Psyche/Mehr-Respekt-bitte-212961.html

Das fand ich sehr interessant!

Respekt in der Gfk bedeutet die Bedürfnisse und gegenwärtigen Gefühle des Gegenübers zu sehen und zu schätzen. Das bedeutet hinter dem Verhalten des Gegenübers eben auch die Gefühle und Bedürfnisse zu sehen.