Vom Alltag sind wir noch weit weg…

……  Aber ich darf inzwischen auch erschöpft sein und muss nicht immer nur funktionieren. Mein Mann ist endlich entlassen und auch inzwischen ohne Morphium. Er hat kaum noch Schmerzen. Er hat nur eine Gewichtsbegrenzung beim Heben. Das erleichtert schon ungemein. Sei es bei technischen Dingen im alten Haus wo wir wohnen oder auch mal was kochen für uns oder da sein für unsere Tochter wenn ich arbeite.

Und ich versuch die Auszeit mir zu gönnen. Was nicht leicht ist. Der Perfektionismus in mir schimpft böse mit mir. Heute wird in Blogs gelesen, bissel Haushalt gemacht und sonst nichts. Auch zur Arbeit muss ich erst wieder Donnerstag. Hab aber auch über 160 Überstunden inzwischen.

Opferrolle – wie kam ich rein, wie komme ich raus?

Opferrolle – wie kam ich rein, wie komme ich raus?

Ich merke immer wieder wie ich in diese blöde Opferrolle komme und ich (noch) keinen Ausweg heraus sehe. Ich habe es satt diese Rolle einzunehmen. Ich will frei sein, ein gleichberechtigter Mensch. Egal ob im Beruf, in der Familie, bei Freunden oder Bekannten.

Wieso trifft es so oft mich? Was tu ich? Was tu ich nicht, damit mir das immer und immer wieder passiert?

Es heißt ja so schön. Für alles was man tut hat man selbst die volle Verantwortung. Da stellt sich dann für mich die Frage – was mache ich, damit ich immer wieder in solche Situationen komme?

Was hindert mich daran mich auf gleicher Augenhöhe wahrzunehmen? Was zwingt mich innerlich dazu immer klein beigeben, die Maus zu spielen und das Spiel zu verlieren? Wieso schaffe ich es nicht in Konfliktgesprächen die Ruhe zu bewahren und klar Grenzen aufzuzeigen, wenn es meine Grenzen verletzt? Wieso schaffe ich es nicht in dem Moment durch Argumente dem anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen?

In welche Fallen tappe ich immer wieder?

Fand hier ein sehr toller Artikel dazu: www.psycho-holstik.de/raus-aus-der- opferrolle.html

Bei mir ist es meist eine Kombination aus mehreren. Mir bekannte Fallen sind:

a) Zum einen geht es um Vorwürfe und Anklagen

Ja, da bin ich in meiner „Vorsicht Falle“ (siehe Skill in der DBT Therapie)  gefangen. Es waren meine Eltern, vor allem mein Vater, der mir oft – z.T. unbewusst – die Schuld zu schob. Ich möchte nicht sagen –  ich bin das Opfer – er hat es von seinen Adoptiveltern sicher auch nicht anders mitbekommen. Ich versuche diesen Teufelskreis zu durchbrechen, indem ich an mir und meinem Verhalten (auch meiner Familie gegenüber) arbeite.

Es ist wirklich so das da eine ganze Maschinerie in Gang tritt. Zum einen ist es überhaupt die Frage: Was habe ich getan? Wieso bin ich schuldig?

Zum anderen gibt es da den inneren Kritiker, das Teufelchen das einem immer und immer wieder ins Ohr sagt. So ist es – du hast die Schuld! Und darunter leidet dann auch wieder der Selbstwert.

In dieser Falle kann ich mich auch nicht von der Emotionalität distanzieren. Mir kommen da super schnell die Tränen. Ich habe das Gefühl, das mich da meine Gefühle völlig lähmen. Ich habe es dann nicht mehr unter Kontrolle und schaffe es mich auch nicht mehr entgegengesetzt zu denken, handeln, Körperhaltung. Das entgegengesetzte Handeln ist das einzige was ich umsetzen kann. Ich kann inzwischen in der Situation bleiben und schaffe es nicht zu dissoziieren . Auch greife ich mein Gegenüber auch nicht an. Ich verhalte mich ruhig, versuche dennoch die Situation schnellstmöglich hinter mich zu bekommen.

b) dann sind es Unterstellungen, die mich in die Falle katapultieren

Zum Teil werden Fehlinformationen verbreitet (absichtlich oder auch unabsichtlich mangels Recherche)

In diesem Fall muss ich aufpassen, das ich nicht in etwas trotziges reinfalle. Ich muss aufpassen, das nicht ein Kindanteil da denkt „jetzt ist eh alles egal“ – und dann anfängt zurück zu schießen.

c) Es können auch ständige Wiederholungen des Gegenübers sein, die  noch mehr Schuldgefühle in mir wecken und die Emotionalität dann  zunimmt.

d) wenn es dann auch noch persönlich oder intim wird und das in einem Rahmen wo es einfach nicht hingehört. Ich meine wenn nicht nur unter 4 Augen gesprochen wird sondern noch Arbeitskollegen dabei sind, die von einer Krankheit oder so nichts wissen und auch nicht wissen möchte. Da kommen dann Gefühle wie Scham, Enttäuschung, Wut und Ärger mit ins Spiel.

e) man alleine dasteht und mehrere die Meinung des Gegenübers unterstreichen, weil er sich zuvor Verbündete gesucht hat und man zuvor nichts davon wusste. Da verstärkt sich in mir das Gefühl, das ich sowieso Hilflos bin und keine Chance habe irgendetwas dagegen zu unternehmen.

Ich habe immer wieder das Gefühl, das ich durch meine Therapie sehr viel im Umgang mit Menschen gelernt habe. Ich habe gelernt wie wichtig es ist Stärken hervorzuheben, Dinge wahrzunehmen und das zu äußern. Ich kenne Validierung und Invalidierung. Ich weiß wie sich beides anfühlt, v.a. weil ich von klein auf gewöhnt war invalidiert zu werden. Das bedeutet alles ist falsch, nicht recht, ich bin falsch wie ich bin, ich sollte anders sein.

Auch Achtsamkeit hat mir sehr viel gebracht, nur leider halten wohl davon die wenigstens Menschen etwas. Traurig aber wahr. Es wird unnötig oft bewertet und manipuliert und man hat kaum eine Chance da Aussteigen, wenn man nicht als Außenseiter gelten mag. Wenn man seine Bedürfnisse und Gefühle äußert fangen andere gleich an durch das bewerten zurück zu schießen und das oft auf eine unschöne Art und Weise.

Die Gesellschaft ist auf Leistung und Konkurrenz aus. Es gibt überall den „Boss“ und die „Untertanen“ – sei es auf Arbeit – auch wenn eigentlich alle den gleichen Rang hätten, in der Schule oder wo auch immer.

Das ganze hier soll für mich dienen, damit ich es in meiner nächsten Therapiestunde ansprechen kann. Auch würden mich eure Meinungen interessieren. Wie seht ihr das?

Vielleicht werde ich auch Passwortgeschützt demnächst ein aktuelles Beispiel zu dieser „Opferrolle“ bringen. Wer es lesen mag hinterlässt dann ein Kommentar. Ich werde mich dann bei euch per Mail melden.

Abwärtstrend!?

Hab gerade das Gefühl, das ich wieder auf dem Abwärtstrend bin. Anspannung, unangenehme Gefühle, Schneidedruck (immer dann wenn ich es mit dem Essen wieder im Griff habe) – die Sehnsucht danach.

Fühl mich in Hetze, Eile. Jeder zieht an mir, jeder will was und ich will eigentlich nichts wissen, spüren, sehen, hören…

Klare Überforderung mit dem Umfeld. Sogar mit dem engsten Umfeld. Da hagelt es natürlich wieder Selbstkritik.

Hatte die letzten Tage schon so Anwandlungen und heute nach dem Arbeiten ganz massiv.

Werde schauen das ich mich ablenke, und dann Bedarf bzw. Schlafmedi nehme und ab ins Bett, hoffe ich bekomme rechtzeitig wieder die Kurve.

Die Geschichte mit der Therapeutin meiner Tochter geht mir auch noch nach… Die Gedanken, was die anderen denken, sagen, tun und das darüber Kopfzerbrechen ist immer das übelste und dann noch der innere Kritiker, der sein Senf dazu gibt.

14.04.2013

Von Gelassenheit und Balance bin ich noch weit entfernt, aber ich halte mich ganz gut 😉

Es ist gerade keine einfache Zeit da ich sehr am wanken bin. Ich weiß nicht recht wer ich bin, was ich kann, was ich tun soll,…

Viel Grübelei, was aber im Endeffekt nichts bringt außer das mein Hirn mich fertig macht.

Das Thema „viel“ ist wie fast immer ein leidiges Thema. Denke es muss alles sofort und auf der Stelle erledigt werden und ich verliere mich dann ganz in dem Ganzen. Das quält mich und hier muss ich echt feststellen, das ich in etwas Leidendem gefangen bin. Ich kann es irgendwie nicht / noch nicht annehmen. Ich versuche es immer noch zu bekämpfen, obwohl mein vernünftiges „Ich“ sagt – du musst es annehmen. Es ist die Realität. Annehmen und den Schmerz das es verursacht spüren, sonst wirst du es nicht los. Ich hoffe meine Therapeutin oder meine Psychiaterin findet da zusammen mit mir eine Lösung. Wir werden sehen.

Es sind auch so viele Baustellen die irgendwie gleichzeitig laufen, sie laufen zwar eher im „Schneckentempo“ aber sie laufen und sie zwingen mich dran zu bleiben, weil ich es gelernt habe es perfekt zu machen. Die Gewissheit jedoch, das ich dem, im Moment nicht gerecht werde, lässt mich aber nicht in Ruhe. Es quält mich und mein innerer Kritiker hält mich da ganz schön auf Trap.

Ich habe die Woche sehr viel Entdeckt. Ich weiß gar nicht was ich hier schon geschrieben habe. Einerseits finde ich solangsam etwas Kontakt zu meinem inneren Kind. Ich kann zwar noch nicht viel anrichten / helfen aber es ist okay so.

Auch habe ich das Gefühl das meine Vergangenheit etwas mehr Gesicht bekommt. Ich kann Konturen erkennen, ich entdecke an Reaktionen/ Gesprächen etc. meiner Mitmenschen was sie in mir auslösen und wo dieses Gefühl das da bei mir dahintersteckt seinen Ursprung hat.

Auch kann ich inzwischen mit meinem Vater über Dinge reden, die mich verletzt haben und es ist nicht mehr so unerträglich, diese Situationen. Ich muss zwar sehr behutsam sein mit meiner Wotwahl und allem, aber ich lerne ihn etwas (und wenn es wirklich ein Minibruchstück ist) zu verstehen. Mein Panzer den ich mir zum Schutz für mich aufgebaut habe beginnt zu brökeln.

5.04.2013

Chaos waltet weiter. Zahnarzt hab ich ganz gut überstanden mit jedoch Dissoziation. Das da in den abgebrochenen Zahn, wo bereits die Wurzelbehandlung gemacht wurde eine Schraube reingemacht wurde und die Nachricht das dann auch noch am Kiefer rumgeschnipselt wird, bevor es eine Krone gibt war dann doch zu viel. Meine Tochter war dabei, da ich niemand für sie hatte. Ihre Antenne ist echt sehr fein. Sie meinte: „Mama ich hatte Angst das du stirbst“ – das tat mir dann wieder richtig doll in der Seele weh.

Daher auch heute wieder Gedankengeratere und hoher Schneidedruck. Zudem fühl ich mich wie ein fettes Schwein. Bin nur am futtern, bzw. achte nicht auf gesundes. Heute kam dann auch Angst auf, das wenn ich so weiter mache es mir wie meiner Mutter ergehen wird.

Gefrustet versuch ich nun ins Bett zu liegen und hoffe, das das Gedankenchaos und mein Kritiker Ruhe geben. Naja, vielleicht merkt mein Körper doch inzwischen, das er seit gut 10 Tagen nur noch 225mg Venlafaxin anstelle 300mg bekommt!?

Ich bin genervt…

Ich bin genervt…

… wieso kann es mit der Übernachtung von Kindergästen nicht klappen!?

Ich würd am liebsten schreiend durch das Haus flitzen!!!

Meine – eigentlich liebe – Tochter dreht sowas von auf, wenn sie jemand zum Übernachten da hat, das nervt nur noch. Da bin ich innerlich richtig aggressiv, und wer bekommt es ab!?

Mein Selbstwert – da mein innerer Kritiker da schön labert.

Und die Mädels fragen noch, ob es noch ne zweite Nacht gibt. Ich weiß nicht. Eigentlich würde ich es denen ja gönnen, aber ich weiß nicht ob ich es meinen Nerven antun kann. Ich bin im Momemt dafür nicht wirklich stabil genug. Konnte das mit der Besucherei jetzt aber nicht noch länger rauszögern, da wir das schon seit den Herbstferien oder so verschieben.

Bin gefrustet, enttäuscht, traurig, fühle mich unfähig zu erziehen und Konsequenzen durchzusetzen. Selbsthass hoch 10. Manno. Muss schauen, das ich mich gleich noch bissel aktiv betätige im unteren Stock mit Wäsche, Abwasch und co. sonst weiß ich nicht wie es mit mir heute endet. Anspannung ist das 2. Mal heute enorm.

Heute Mittag hab ich es ganz gut geschafft. Da war es die Angst und Panik, die mich zu überwältigen versuchte. Was wollten den die ganzen Leute in der Stadt und im Ikea. Wenn ich das gewusst hätte. Aber ich hab es überstanden und einiges gekauft – schäm. (Aber nützliches 😉 ) Morgen geht es ans einrichten. Vorausgesetzt die Mädels lassen mich das tun.

Selbstwert – und was ich da gerade für mich erarbeite

Im Moment habe ich mehrere Baustellen die ich versuche nebeneinander zu bearbeiten.

Ich merke im Moment sehr oft, das mein Selbstwert stark aufgepäppelt werden muss. Sobald es ihm – meinem Selbstwert nicht gut geht kommt auch alles andere ins wanken.

Ich fange wieder an zu fressen, habe dysfunktionale Gedanken und mehr. Das will ich nicht – ich will doch weg von dem ganzen Mist. Leider gibt es aber immer wieder Leute, die solche wunden Punkte treffen und dann der innere Kritiker seine Klappe einfach nicht halten kann und meine scheinbare Stabilität zu nichte gemacht wird.

Deshalb bin ich nun auch vermehrt dran daran zu arbeiten. Zum einen mit dem Buch „Lass los was dich klein macht“ von Sigrid Engelbrecht von GU Verlag, zum anderen mit Selbstbewusstsein trainieren Für Dummies von Rhena Brunch und Rob Willson. Auch die CD von Potrek-Rose Friederike sich eine Chance geben – den Selbstwert stärken ist da sehr hilfreich.

Ich werde nun hier immer wieder Übungen einstellen, bzw. meine Geschreibsel, weil ich den Blog hilfreicher für mich finde, als irgendein Tagebuch in „Blattform“.

16.3.2013 Mein Chaos – ich live

Ein Spruch den ich heute las:

Was ohne Ruhepausen geschieht,
ist nicht von langer Dauer.

Ovid

Eine Seite in meinem Kopf sagt klar, ja so ist es. Und dann gibt es aber noch der Teil in mir, der einfach will das alles schnell geht, am besten schon gestern und nicht erst morgen, der mich treibt und mir keine Ruhe lässt. Es ist so schwer dem etwas entgegen zu setzen.

Eigentlich sollte ich nach der letzten Therastunde nur die Imaginationsübung mit dem sicheren Ort üben und ein Gefühlsprotokoll über die letzte Stunde schreiben und was mach ich durch mein inneres „Es“!? Ich war in der Bücherei hab mir für Dummies Bücher über Selbstwert, Angstfrei leben, etc. geholt und bin am damit arbeiten, dann war ich bei einer Seite, wo man Reddemann CDs downloaden kann – hab mir diese angehört,…

Und das alles auch noch zu meinem Stabilisieren dazu, denn so tief wie diese Woche war ich seit 2010 nicht mehr. Hab ja wohl die Obermacke!

Wenn mir einer sagen kann, wie ich das Thema viel und dieses „ES“, mein innerer Kritiker abschaffen kann dann her damit!!! Hab meinem Mann schon gesagt, er solle doch mal bissel Medikinet rausrücken, da würde sicher bei mir auch einiges besser flutschen 😉

Im Moment hab ich gerade wieder extremes Gedankenchaos im Hirn, aber das bin ich halt live 🙂

Hoffe das ich auch bald mal wieder etwas zum Thema DBT einstellen kann, oder Imagination oder was auch immer, jetzt brauch ich aber für mein 10 Stunden Dienst morgen etwas Schlaf. Denn morgen wird meine Tochter mich sicher wieder ab 5.30 oder 6.00 Uhr nicht mehr schlafen lassen.*grummel* und das wo ich doch so ein Muffel morgens bin!

Ein Schritt aus dem Sumpf

… pssst leise, nicht das es gleich wieder vorbei damit ist.

Heute habe ich mich dazu gezwungen, das Haus mal etwas aufzuräumen. Da kann ich doch bissel stolz sein.

Durch das geputzte war mein Gedankenchaos auch etwas weniger, bzw. ich konnte den unangenehmen Emotionen etwas entgegensetzen. Ich bin stolz, das ich dem SV Druck auch so gut widerstehen kann. Da passt ja das Übungsthema langfristige Stresstoleranzskills aus der Skillsgruppe super dazu. Einmal eben radikale Akzeptanz zu der Imaginationsübung von Montag im Einzel, leichtes Lächeln wende ich auch oft an, da es mir im Moment durch die unangenehmen Gefühle eigentlich nicht danach ist und ich merke wie ich v.a. im Kiefer, HWS und Schulterbereich total angespannt bin. Entscheidung für einen neuen Weg und innere Bereitschaft übe ich täglich. Im Moment wär es mir super lieb mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und endlich den Mist ausknipsen, aber nein – DBT ist angesagt. Ich will mich ja ändern. In der Geduld muss ich mich aber noch seeeehhhhrrrr üben!

Gestern war ein Tag, wo ich echt dachte ich muss zur Krisenintervention. Das war echt nicht mehr schön. Ich fühlte mich total allein gelassen und nicht verstanden. Ich hab das Gefühl ich kann mit niemand richtig reden. Ich brauche soooo lange bis ich mal schaffen das belastende raus zu lassen.
Mein Mann meinte nur, als ich sagte mir geht es im Moment gesundheitlich nicht so gut – „Wann geht es dir überhaupt mal gut!?“ – Das saß! Gefühlsmäßig ist und bleibt er einfach ein Trampel. Na wenn er nicht den Unterschied sieht, was ich in der Therapie schon geleistet habe!? Das macht mich echt traurig.

In letzter Zeit hör ich öfter (jetzt abgesehen von meinem Mann) – meinst nicht, das es nun bald mal gut ist mit Therapie!? Bringt die überhaupt was? Das bringt mich dann auch ins wanken und lässt mich wieder mal denken, ja, ich sollte einfach mein Leben so im Griff haben ohne Therapie, ohne Medis, ohne Ärzte. Das setzt mich innerlich unter Druck, ich hab das Gefühl ich muss schnell machen, schnell alles aufarbeiten, schnell gesund sein,…. Ich fühle mich verfolgt, verfolgt von den Erwartungen anderer, verfolgt von meinem inneren Kritiker, meinem ES. Für mich die Botschaft: Ich kann nichts, ich muss schneller, besser sein,….