Medikamentenreduktion und seine Nebenwirkungen

Ich bin so müde. MÜDE!!!

Mir fehlt Energie um mich aufzuraffen. Ist doch schönes Wetter, hab doch ein freien Tag, es gibt so viel was gerne erledigt werden würde und was mache ich? Liege bis Nachmittags im Bett.

Gegen diese Müdigkeit und Antriebslosigkeit anzukämpfen ist verdammt anstrengend.

Hatte heute Nacht auch ein heftigen Alptraum. Brauchte sehr lange um wieder in der Gegenwart zu sein und wieder runter zu kommen. Das hat sich so lange als ich bereits in der Küche saß noch so real angefühlt einfach heftig.

Bla, bla & Unleidig mit mir selbst

Ich habe Urlaub und kann mal wieder mit mir und dem Urlaub nichts anfangen. Das nervt!

Zu viel Arbeit ist nichts und Urlaub ist auch nichts. Hab total Hummeln im Hintern und doch bin ich so träge und faul.

Im Moment bin ich ziemlich mit mir und meinem Tun oder nichts tun unzufrieden. Habe das Gefühl ich bin völlig blockiert. Blockiert im Tun, im Denken, im Bloggen,…   Bin richtig unleidig. Will meine Ruhe! Und doch will ich sie nicht, will etwas tun und dann doch nicht.

Weiß nicht ob es daran liegt, das ich dachte, das es an der Zeit ist das Lyrica wieder raus zu nehmen!? Nimm es seit 2-3 Tagen nicht mehr. Hatte das Gefühl es geht aufwärts. Jetzt habe ich gerade das Gefühl Stillstand ist angesagt.

Was mir auch seit ein paar Wochen auffällt ist mein „Schmerzzustand“. Schmerzen in der Wirbelsäule v.a. Halswirbel, Brustwirbel sind nichts neues. Nur nun kommen immer mehr dazu. Sei es Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, LWS, Unterarm, Handgelenk,… Bin niemand der gleich deshalb Medikamente schluckt oder zum Arzt geht, aber solangsam nervt es. Zum einen da mein Schlaf seit längerem nicht so berauschend ist und mir nun auch noch die Schmerzen den Schlaf rauben und mich so frusten das ich in die Küche sitze und Esse und dann auch noch solche Dinge wie kribbeln im Arm, Bein, das nervt.

Aber auch der seelische Ballast und das Gefühl es nicht in Worte fassen zu können macht das ganze nicht einfacher. Zudem sind ja auch noch Schulferien und irgendwie kommen gerade immer nur Kinder zu uns und ich habe das Gefühl „ich kann nimmer“. Es wäre so schön, wenn ich auch mal Auszeit hätte und nicht ständig ich beansprucht werde. 

Dieses Unleidig sein macht es mir gerade auch schwer positive Dinge am Tag zu finden. 😦

Veränderungen in den letzten Wochen…

… ja, ja, die habe ich zu genüge.

Zum einen hatte ich letzte Woche endlich mal eine Woche – oder so gut wie eine Woche ohne Arbeit 🙂 Ich mach´s ja super gern, aber manchmal braucht man auch Zeit für sich und die war gekommen.

Dann bin ich schweren Herzens nicht mehr in der DBT Skillsgruppe, obwohl sie noch bis ca. Dezember gegangen wäre, da ich niemand für meine Tochter habe, es abends ist und ich sie nicht so lange alleine lassen kann und mitgehen wollte sie nicht. a) weil sie es langweilt in nen fremden Raum zu sitzen b) sonst sehr spät erst ins Bett kommt. Nun gut – jetzt wurschtel ich mich alleine durch, wobei ich im Moment recht gut zurecht komme und mir trotzdem noch Feedback wegen Skills bei der Skillstherapeutin holen dürfte. Dankeschön 🙂

Es ist wieder Schule – und ich habe den Morgen für mich. Jipppiiiiiieeee!!!!! Das heißt aber nicht das es mir langweilig wird. Das auf keinen Fall. Hinterm Haus liegt ein rießen Holzhaufen der unter das Dach gebracht werden möchte, dann gibt es noch dummerweise viele Fenster, Wäsche, Schränke die auf etwas Pflege,… warten,…   und der Sport möchte ich nicht vernachlässigen.

Therapie habe ich nun auch nur noch alle 2-3 Wochen. Wieso? Weil ich es so wollte, da ich schauen möchte wie es mir in der  Zeit ohne so geht. Im Moment läuft alles relativ rund. Oder die Dinge die da gerade „brennen“ bringen mich nicht mehr ganz so aus der Bahn. Ich nutze die „Brandstellen“ um zu üben und dann in der Therapie gut besprechen zu können. Und ich weiß ich könnte mir sonst ein Zusatztermin / Gespräch holen.

Meine Medikamente werden weniger. Was mich sehr freut! Heute hatte ich wieder Termin bei der Ärztin. Das Lyrica geht nun über 2-4 Wochen komplett raus. Danach kommt das Seroquel zur Nacht dran und irgendwann später auch das Venlafaxin – aber soll nun erst mal bleiben. Zum Hausarzt geh ich noch und frage ob er noch was an der Wassertablette und am Blutdruckmedikament machen kann. Dann wird es überschaulicher.

Mein Gewicht purzelt. Im Moment etwas langsamer, aber das liegt an mir. Bin gerade nicht ganz so im Plan. Abnahme ja, nur eben nicht so viel. Habe es im Blick – und das ist wichtig!

Im Oktober waage ich nun den ersten Schritt in einen neuen Zweig. Ich werde eine Fortbildung zum Thema Säuglingsernährung, Einführung in die Familienkost mitmachen und gegen später ist mein Wunsch den Ernährungsberater zu machen. Heute habe ich mir dazu ein richtig tolles Buch geholt. Teuer – aber gut. Und meine Ernährungslehre und chemie Unterlagen aus der Abiturzeit habe ich mir auch mal wieder rausgekramt. 😉

JA, ja – das Thema viel ist mal wieder präsent, aber ein Zeichen meiner Persönlichkeit. Ein gutes Zeichen ist es, wenn alles noch so seine Struktur hat – was im Moment der Fall ist!

Ganz schön ausgebrannt…

… bin ich. War seit dem 14. August bis auf einen Tag – jeden Tag auf Arbeit. Normalerweise arbeite ich 1 – max.  3 Tage in der Woche. Jetzt sind es schon 9 Tage in 10 Tagen. Und es geht weiter. Nur Montag und Samstag nächste Woche frei sonst alles komplett durch.

Hab echt keine Energie mehr.

Meine Tochter merkt mit ihren feinen Antennen wie es mir geht und ist dann auch recht anstrengend. Wenn alles gut ist, geht es mit ihr auch super, aber wehe ich bin mit mir am hadern.

Die destruktiven Gedanken werden mehr, nehmen mehr Raum ein, lassen sich nicht so gut abwimmeln. Anspannungstechnisch ist es auch mehr.

Dummer Zeitpunkt um das Lyrica raus zu nehmen. Eine Woche ist morgen rum. Habe nur noch 25mg morgens und abends drin, dann ist es raus. Ich will weg von dem Zeugs. Das macht enorm etwas am Gewicht. Ich will endlich ein UHU werden.

Mein Mann hat eine neue Arbeit- seit einer Woche. Da sind wieder Ängste. Ängste einer anderen Form.  Angst ob er die Probezeit schafft. Angst ob alles gut geht. Angst vor dem Unbekanntem, dem länger weg sein, nicht erreichbar / schwerer erreichbar sein. Noch viele andere spinnige Gedanken. Die sicher aus Glaubenssätzen entstanden sind, die mir nachts wie tags die Zeit stehlen und die Energie für den Alltag.

Viel ist wieder um – und meine Angst / Sorge

Der Tag gestern war sehr kurzweilig, den ich hatte ordentlich zu tun. Hätte manchmal mich verdoppeln oder verdreifachen sollen – so viel war es. Hatten gestern ein ordentliches Unwetter und ich musste nicht nur Kranke versorgen auf Arbeit, sondern auch ganz fleißig Wasser aus Räumen entfernen 😦  (Jetzt hab ich Muskelkater wo ich schon lange keinen mehr hatte)

Auch sonst ist es emotional gerade wieder viel. Ferien stressen mich arg. Dieses komplett sich auf der Pelle sitzen ist nicht meins. Heute waren wir auch noch in der Stadt. Mein Vater wollte das ich ihn und meine Mutter begleite. Meine Mutter wird morgen operiert.

Solche Dinge bringen mich auch ganz schön aus der Bahn und dann auch noch die Lyrica Reduktion. Die ist da gerade etwas ungeschickt. Aber das möchte ich jetzt nicht unbedingt wieder hoch schrauben.

Morgen habe ich seit längerem mal wieder Therapie. Ist komisch. Auch da ich weiß es ist nun morgen und dann paar Wochen wieder nicht wegen dem Urlaub meiner Therapeutin. Bin am überlegen, ob ich für die 15 Stunden, die ich nochmals von der KK bewilligt bekam nun 2 oder 3 Wochen Abstände mit der Thera vereinbare.  Dann hat das ganze Zeit zum sich Setzen und aber auch gleichzeitig versuch ich mich bissel von der Patienten Therapeuten Beziehung abzunabeln. Meine Angst ist groß, das eben bald alles (DBT Skillsgruppe, SPFH Einsatz und Einzeltherapie) rum ist und ich dann ohne etwas da stehe und es nicht packe.  So macht es bei mir  im Moment gerade ein guten Eindruck aber ich  hab da echt noch Bedenken.