Die letzte Woche

Wollte mich auch mal wieder melden. Dieses Mal nicht in Hektik / Eile. Dieses Mal ganz in Ruhe. Ich habe bereits den 3. Tag in folge frei. Sehr ungewohnt!

Hatte zwar auch vor ner Woche mal Urlaub, aber durch die ganzen Kommunionsvorbereitungen waren die 3 Tage Urlaub und das WE natürlich nicht ganz so entspannend.

So ne hohe Anspannung wie Sonntag, am Tag der Kommunion hatte ich schon ewig nicht mehr. Konnte unsere Gäste gar nicht so recht begrüßen weil ich so angespannt und aufgeregt war. Ich war froh das sich um die Frisur meiner Tochter die Patentante gekümmert hat.

Es hat auch alles super geklappt. Der Tag war wunderschön. Tolles Wetter, toller Gottesdienst, glückliche Gäste und Kinder, leckeres Essen,…

Meine Dekoration, Kerze und co. wurden verwundert bestaunt – das ich so was überhaupt kann – hast doch nicht selbst gemacht!? – tja, das bin ich! Wenn ich mir was in den Kopf setze mache ich das auch, auch wenn ich es zuvor noch nie gemacht habe 🙂

Was mich richtig glücklich gemacht hat war, das mein Mann sogar mit in der Kirche war und das obwohl er von dem ganzen gar nichts hält und er davor schon gesagt hat das er nicht mit geht. Er war dabei. Neben mir! Fand ich total schön!

Auch hat er unserer Tochter für das Gewand was sie in der Kirche trugen ein Kreuz gedrechselt. Das war einfach perfekt zum Gewand. Aus schwarzem Holz mit nem Swarowski Stein in der Mitte.

Vorgestern haben wir dann noch Fotos gemacht in einer Kapelle, in der Natur und an einer Burgruine. War das schön 🙂 Ohne Stress / Zeitdruck, ohne knatschende Kinder die kein Bock haben weil es schon so viel war an diesem Tag.

Und jetzt genieße ich mein frei mit viel schlafen. Hab irgendwie enormen Nachholbedarf und bearbeite Fotos, kümmere mich um die Dankeskarten,…

Auch unsere Tiere, die wir seit kurz vor Ostern haben dürfen nicht zu  kurz kommen. Da ist Leben im Käfig mit nem Hasen und zwei Meerschweinchen. Unser Kater schaut denen auch immer wieder zu, v.a. wenn die Meerschweinchen so Geräusche von sich geben. Mal schauen wann wir es schaffen ihren Stall für draußen aufzubauen. Bis jetzt gibt es nur ein Freilandgehege wo sie hin und wieder rein dürfen. Sind noch in der Wohnung.

Mal schauen ob ich noch Fotos für euch finde 😉

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Betriebsarzt – Hilfe oder Falle?

Heute hatte ich auf Arbeit ein Gespräch. Die Leitung schlägt vor, das ich mich beim Betriebsarzt vorstelle, um klar zu haben ob ich gesundheitlich fit bin oder nicht.

Fällt denen früh ein, nach inzwischen 7 Jahren in diesem Betrieb!? Aber egal. Ich dachte mir, das das gar keine so dumme Idee ist. Dann glauben sie es mir wenigstens endlich, das ich nicht krank bin! Und meine Arbeitskollegen können reden wie sie wollen.

Bin da hin und her gerissen. Wollen sie mich nun dadurch „los bekommen“ oder hat das Gemobbe von Kollegen dann endlich ein Ende und man glaubt dann mir, das ich mich gut selbst einschätzen kann und ja auch in Therapie bin? Ich weiß es nicht.

Ich war jedenfalls stolz auf mich, wie gelassen ich heute zu diesem Gespräch ging, obwohl ich nicht wusste was auf mich zu kommt. Ich lerne dazu. Das sind ganz tolle, neue Erfahrungen, die einem Mut geben.

Wahrheit darf man nicht sagen…

… so kommt es mir vor.

Zuerst wird gefragt was los ist und wenn man dann sagt was Sache ist – reagieren andere völlig impulsiv.

Huch? Das war doch sonst meine alte Rolle. Und nun? Nein, ich bin schön ruhig geblieben und habe Argument um Argument gebracht. Klar beschäftigt mich das ganze immer noch und mein Hirn kommt nicht zur Ruhe. Bin völlig angespannt. Aber diese neue Art und Weise von mir hat mich überrascht und irgendwie macht es mich ein wenig stolz.

Normalerweise lege ich auf, beende das Gespräch, flüchte. Ich war es aber nicht. Es gibt jedoch die große Angst in mir – dank verschiedener Glaubenssätze – das ich gerade etwas losgetreten habe, da ich ja wie immer alleine da stehe. Kommt nun Mobbinggeschichte Nr.3???

Ich hoffe es nicht. Ich will mich diesmal von Anfang an wehren. Ich bin Erwachsen und habe dazu gelernt! Ich muss nicht mehr in die Opferrolle. Ich bin gleich viel wert wie die anderen. Ich muss nicht allem zustimmen und ich darf meine Meinung und meine Argumente vertreten. Klar muss man Komprisse schließen. Das bedeutet aber nicht, das man seine Wertvorstellungen und Ziele völlig aufgeben muss.

 

Nachtrag zu 14.01.2013: Wake up ich bin wieder dabei!

Juhu! Ich habe den inneren Schweinehund erstmal wieder besiegt :-).

Ich habe es trotz des enormen Zuckerbedarfs letzte Woche geschafft heute dem Brot, der Marmelade, dem Butter und dem Kaba zu widerstehen. *stolz bin*

Es gab Obst was ich noch so da hatte. Orange, Babane, Apfel, paar Trauben und *freu* eine Nektarine (den Luxus mit ´nem Kilopreis von 2,99 Euro habe ich mir gegönnt!).

In der Stadt nach der Therapiestunde habe ich mir (auch wenn es bei Wake up eigentlich man meiden soll) 2 Latte Macchiato beim Mc Café gegönnt. Da war ich dann, bis die Skillsgruppe los ging. Sogar dort hat es am Schnee rum gemacht. Und bei uns im Ort!? Nichts, sowas von nichts! Hatte mich schon drauf gefreut am Dienstag meine Langlauf Ski zu testen. Leider Fehlanzeige. Hoffe die nächsten Tage bringt es mal bissel Schnee!

Thera und die Skillsgruppe waren gut. Hab es auch geschafft meiner Thera zu beichten, dass die letzte Woche richtig mies lief. Hab sie ja noch nicht so lange, deshalb fiel es mir auch nicht so leicht. Waren weiter am Thema Gewicht und Abnehmen dran. Ich soll schauen ob Wake up wirklich das richtige für mich ist!? Ob es mit der Familie kompatibel ist!? Ob ich nicht einfach mir alles gönne, ohne Trennkostprinzip, aber eben gemässigt!?

Ich werde schauen. Bei zieht sich das „Viel“ eben echt durch viele Bereiche. Und auch das „alles oder nichts“ – wenn ich was mache dann immer gleich extrem. Extrem fressen – extrem auf das Gewicht schauen, extrem mich mit einem Thema beschäftigen, extrem im Elternbeirat mitwirken,… Ja, so ist es und ich kann es noch nicht wirklich steuern. Okay mir ist ja schon einiges mehr bewusst. Jetzt heißt es eben arbeiten – arbeiten an mir!

Was ich da echt passen fand:

“ Ebbe folgt nicht auf Ebbe.
Dazwischen ist die Flut.“

(aus Algerien)

Ach ja, das Startgewicht lag heute bei 124 kg *geschockt bin* Da heißt es dringend wieder etwas tun. Bis Ende Februar möchte ich 9 kg weniger haben!!!! Das ist / war mein Jahresetappenziel!

Positives für heute:
Die Therastunde und die Skillsgruppe am Abend 🙂