Vergangenheit und die Sehnsucht

Ein Thema was mich im Moment sehr beschäftig ist das Verhältnis zwischen meinen Eltern und mir.

Inzwischen finde ich ein immer besser werdender Zugang zu meinen Gefühlen. Ich erlaube mir hin und wieder zu spüren und nicht gleich versuchen wieder die Schubladen zu schließen durch Ablenkung oder durch Essen / Fressen.

Nein, ich versuche hinzuschauen, auch wenn es mich zum Teil richtig überwältigt. Es raubt mir die Luft zum Atmen. Alles fühlt sich so schwer und unwirklich an…

Ich merke immer mehr was mich  zum Bekannten belastet. Die Sehnsucht nach LIEBE und Anerkennung, nach Geborgenheit,…

Die erdrückt mich!

Genauso zu wissen, das ich sie von meinen Eltern (so wie ich sie gebraucht hätte als Kind) nicht bekam und auch heute nicht bekommen werde.

Alles ist so oberflächlich. Kein Handschlag, keine Umarmung, kein Nachfragen wie es einem geht (ich meine eins welches dann auch zuhört und nicht nicht zuhört und doch eigentlich nichts wissen möchte), keine Mimik, keine Gestik,…

Das macht mich so traurig, wenn ich sehe wie das Verhältnis bei anderen ist.

Das ganze nagt ganz schön an mir. Immer und immer wieder und ich kann nichts sagen. Weil ich nicht weiß wie und auch weil es nicht angebracht ist. Man muss doch dankbar sein, darf nicht widersprechen,… Prägungen die einen hindern. Hindern zu sagen was Sache ist. Hindern seine Bedürfnisse zu äußern, weil es früher schon so war. Auch da wurde nicht auf unsere Bedürfnisse geschaut. Auch da hieß es zu funktionieren.