So langsam zähle ich die Stunden bis zu meinem Urlaub…

… ich bin sowas von platt. Ich möchte am liebsten nur schlafen. Mich unter der Bettdecke verkriechen und meine Ruhe.

Ich stelle immer mehr Regelmäßigkeiten in den depressiven Schüben fest. Schwierige Monate für mich sind definitiv Mai und Juli. Ganz dahinter gestiegen bin ich noch nicht. Aber es muss definitiv so sein.

Da gerate ich echt ins grübeln. An was liegt es? Was bekomme ich nicht hin, das mir diese Monate so schwer fallen?

Was stresst mich unterbewusst im Mai? Ist es der Muttertag, Geburtstag meiner Mutter und mein Geburtstag?

Was stresst mich im Juli? Ist es der Geburtstag meiner Tochter? Und eben die nicht so schöne Erinnerungen an das Ende der Schwangerschaft, das Nachtrauern – keine Spontangeburt gehabt zu haben? Es nicht geschafft zu haben voll zu stillen?  Der Tod meines Opas vor 2 Jahren – der die Wunde – (Tod meiner  Oma) wieder aufgemacht hat?

Das Grübeln und das Leiden quälen mich im Moment. Ich will diesen Scheiß nicht. Ich will das es mir gut geht. Ich will Energie und Freude!

Ich bin wieder mal gefangen im Selbsthass, in der Hilflosigkeit, Ohnmacht und Passivität. Da ist wieder dieser Drang mich zu verletzen, Tabletten zu schlucken, zu fressen, Gedanken des nimmer sein wollens…

Ich bin so froh wenn ich nun nur noch 6 Stunden morgen arbeiten muss und dann über 1 Woche frei habe… so froh!

11.4.2013 Müdigkeit die mich zermürbt

Ich könnte nur schlafen, schlafen, schlafen.

Ich bin erschöpft, völlig kraftlos. Ich muss mich richtig aufraffen überhaupt Termine einzuhalten und ungefähr unsere Tagesstruktur. Das strengt an. Ich fühle mich überfordert mit allem, mit jeder Kleinigkeit. Es kostet so viel Energie überhaupt etwas zu tun.

Mein Selbsthass ist enorm, ich fühl mich fett und sehe ich gehe wieder immer mehr auseinander. Das macht mich traurig, das ich im Moment keine Kraft habe daran etwas zu ändern. Die Sucht überwiegt.

Gestern hab ich erfahren, das meine Mutter aus einer anderen Klinik mit einem MRSA Keim angesteckt wurde und nun sie isoliert werden musste. Die ganzen Untersuchungen sind abgesagt bis der Keim weg ist. Dann bekomm ich von allen Seiten Druck. Ich muss, ich soll, ich muss!!!!
Meine Bedürfnisse oder mein Zustand zählt nicht, immer nur die andern. Ich muss funktionieren – ich muss mit meinen Gefühlen selbst klar kommen und diese machen mich gerade fertig. Es kommt so viel altes hoch, wieder dieser Druck, die Schuldzuweisungen (indirekt) – ja bitte schön rumtrampeln auf mir! Ich hab es ja verdient.

Heut ist wieder so ein Tag wo ich denke ich bin wieder am Anfang. Ich kann mich gerade von keinen Gefühlen distanzieren.

27.12.2012 Weihnachten ist vorbei…

… und es kehrt endlich wieder etwas Normalität ein.

Ich bin glücklich, dass ich es geschafft habe meine unangenehmen Gefühle und den Drand zu Dysfunktionalität zu überwinden. Ich hatte gegen Ende echt nicht mehr damit gerechnet, dass ich dem Druck stand halten kann.

Weihnachten war für mich nicht wirklich Weihnachten. Ich habe sehr viel gearbeitet und war sehr wenig zu Hause. Ich hatte am 23.12 ein 10 Stunden Dienst, am 24. waren es der Spätdienst mit 7 3/4 Stunden, der 25. nochmals mit 10 3/4 Stunden. Mir reicht es echt. Wobei diese Dienste eine Art Skill für mich waren. Sie haben mich abgelenkt von meinem Gefühlswirrwarr, meinem Selbsthass, meinen Launen,…

Gestern waren wir bei meiner Schwiegermutter und Mann. Hatte echt Bammel davor, da mein Mann absolut keine Lust drauf hatte. Es war aber echt ein schöner Nachmittag. Waren das erste Mal in der neuen Wohnung. Habe bei ihr schöne Bücher gefunden und gleich welche ausgeliehen. Möchte gleich im neuen Jahr wieder mit der Ernährungsumstellung beginnen. Ich hoffe ich schaffe meine 30 kg weniger in einem Jahr (also bis Mitte Februar). Hatte sie ja schon, nur bin ich leider wieder in alte Muster hinein geraten.

Heute genoss ich mal die Ruhe, bzw. versuchte sie zu genießen, nur meine Tochter hatte andere Pläne mit mir. Heute war sie ziemlich quenglig und nichts war recht. Meine Freundin und ihre Tochter waren da, aber auch das gefiel ihr nicht. Sie bockte so lange, bis die Tochter meiner Freundin genug davon hatte. Ich war so was von enttäuscht von meiner Tochter. Ich habe das ganze nicht verstanden.

Nun hoffe ich mal auf morgen, das es da besser läuft und sie wieder etwas ausgeglichener ist. Solche Kleinigkeiten bringen mich immer noch sehr schnell aus der Ruhe.