Mein aktueller Weg

Hallo zusammen, ja ich weiß ich bin hier gerade nicht dehr oft *schäm* und eigentlich sollte ja hier schon bissel mehr zu lesen sein. Ist nicht so das das „Leben mit Borderline“ und co. so gerade läuft und es nichts zu berichten gibt.

Bin gut am Kämpfen. Die Depression hat mich immer noch gut im Wickel. Das ist anstrengend. Aber zum Glück hab ich meine Arbeit wieder und dann etwas Struktur, wobei das dann natürlich auch wieder anstrengt. Da es ja trotzdem Sommerferien des Kindes, mein Mann, Tiere und Haushalt gibt.

Auf Arbeit ist es gerade auch nicht leicht. Bei den Neuen gibt es noch keine Routine und es wird sehr viel vergessen oder bleibt liegen. Jedesfalls bei einer von beiden! Bin gerade echt froh das ich Nachtdienst habe und so alleine arbeite und nicht alles ausbügeln muss.

Das zwischenmenschliche ist immer noch nicht meins. Mit meiner Ex-Freundin versuche ich gerade wieder etwas in Kontakt zu treten. Ja, hab das NEIN wieder nicht geschafft! Aber es ist eben nicht wie vorher.  Und zwischen meiner Schwiegermutter und uns gibt es Funkstille. Da hat es ordentlich gekracht. Je älter sie wird desto weniger kann sie sich in andere einfühlen. Und Rentner haben ja nie Zeit. Da müssen sich 100% Arbeitnehmer sich denen anpassen und nicht umgekehrt… Definitiv ist das Zwischenmenschliche das schwierigste – immer noch an der ganzen DBT Geschichte! Gefolgt vom Selbstwert. Der ist gerade auch nicht der Beste! Das sieht man mir schon an. Ich habe wieder so zugenommen und bekomme einfach nicht die Wendung! Das ärgert mich sehr!

Von Therapie möchte ich gerade nichts wissen. Hab einfach nimmer das Gefühl das ich da weiter komme und brauche gerade meine übrige Energie für den Alltag. Noch zusätzlich mir nen Kopf darum zu machen ist gerade nicht drin. Ist gerade anstrengend genug!

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Die lieben Arbeitskollegen *Ironie off*

Im Moment bin ich gerade wieder emotional ziemlich geladen und hacke auf mir rum, weil ich so doof bin und emotional so instabil.

Wieso kann ich nicht bei solchen Dingen einfach ruhig bleiben und schlagfertig? Wieso kann ich nicht denen mal klipp und klar sagen, das sie mit mir das nicht machen dürfen?

Was ist das Thema. Die Arbeitskollegen.

Die Arbeitskollegen, die einem das Wort im Mund umdrehen, bzw. zu ihren Dingen nicht stehen.

Arbeitskollegen, die in mir „Gefahr“ wittern, weil ich viel Input brauche und es auch schnell begreife. Und Dinge zügig abarbeite, weil ich nicht ständig Raucherpause mache, oder mit Kollegen in anderen Abteilungen tratsche. Ich arbeite mein Ding und gut ist.

Arbeitskollegen, die geschnallt haben, das ich mich nicht alleine da stehen lasse und mobben lasse. Ich mir bei Bedarf Hilfe hole durch unsere Chefin und sie da ein Auge drauf hält.

Arbeitskollegen, die wollten das ich den Dienstplan schreibe für den nächsten Monat und so was von Angst um ihre Stunden haben obwohl sie noch über 50 Plusstunden haben. Und ich um die 20. Und dann um jeden Dienst gefeilscht wird, obwohl klare Ansage von oben besteht. Stunden müssen abgebaut werden! Und dann bekommt man noch an den Kopf geknallt, das man nicht so kindisch sein soll wenn man nicht einssieht sich aktuell am PC einzuloggen wegen den Stunden. Wenn die Cheffin schon sagte, darum geht es nicht und es ist nicht notwendig. Und dann trotzdem als die Cheffin weg ist weiter darauf rumhackt und mich versucht zu zwingen.

Fakt ist, ich hab alles genau berechnet und das mehrfach. Fakt ist, ich bin es zuvor mit der Chefin durchgegangen und sie findet es gut, Fakt ist die Arbeitskollegen versuchen mich wo es geht zu „ärgern, provozieren, verunsichern“. Fakt ist, ich bin gestern eingesprungen, weil jemand krank war, obwohl ich selbst bis zu meinem Dienst Fieber bis auf 39°C entwickelt habe und mein Kind, als es von der Schule nach Hause kam krank war und sogar gebrochen hat und ich nicht gesagt habe ich muss heim (nur kurz nach Absprache mit der Chefin, um ihr Medizin zu geben- und das waren keine 20 min). Fakt ist, das ich auch heute nicht kommen hätte müssen. Aber ich bin gekommen weil ich Pflichtbewusst bin und das trotz Fieber. Und dann muss ich mich von vorne bis hinten ankotzen lassen.

Ich weiß nicht ob es gut war, aber ich habe die zwei gerade so stehen lassen und hab denen einen schönen Mittag gewunschen und bin gegangen. So was muss ich mir nicht bieten lassen.

Und jetzt sitze ich daheim und grüble und haben einen Hass über mich und meine Instabilität, das man mir emotional leider schnell ansieht wenn es mich trifft. Mir stehen dann Tränen in den Augen. Das ist mir so peinlich weil es absolut nicht professionell ist und eben wieder Futter für diese v.a. eine Arbeitskollegin.

Wann hört denn dieser Mist auf Arbeit endlich auf. Ich will doch nur meine Arbeit tun und eben gute Arbeit machen. Und wenn man gute Arbeit macht dann haben sie einem auf dem Kicker. Doofes Konkurenzdenken!

 

Nur für heute

 

Nur für heute . . .

 

Nur für heute

werde ich mich bemühen,

den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

 

Nur für heute

werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen:

vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemanden kritisieren, ja ich werde nicht

danach streben, die anderen zu verbessern, nur mich selbst.

 

Nur für heute

werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück

geschaffen bin, nicht nur für die andere, sondern auch für die Welt.

 

Nur für heute

werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass

die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

 

Nur für heute

werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie

die Nahrung für das Leben notwendig ist, so ist die gute Lektüre notwendig für das

Leben der Seele.

 

Nur für heute

werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem

erzählen.

 

Nur für heute

werde ich etwas tun, das ich keine Lust habe zu tun; sollte ich mich in

meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

 

Nur für heute

werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich

nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln

hüten: vor der Hetze und der Unentschlossenheit.

 

Nur für heute

werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil

zeigen sollten – , dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert als gäbe

es sonst niemanden in der Welt.

 

Nur für heute

werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst

haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben.

 

Papst Johannes XXIII.

Quelle: http://www.bistum-eichstaett.de/fileadmin/homepagebilder/glaube-und-leben/woche-fuer-das-leben/gebete.pdf

 

Selbstwert und Selbstachtung – meine Erfahrung

Bevor es nun an den  

Skill Orientierung auf die Selbstachtung geht hier meine Gedanken zum Selbstwert / Selbstachtung und meine Erlebnisse!

Oft fällt es emotional instabilen Leuten schwer auf einen stabilen Selbstwert zu achten. Der Selbstwert ist oft durch die ganzen vergangenen Erlebnisse sehr klein oder kaum mehr vorhanden. Was man selbst denkt oder fühlt ist kaum spürbar. Der Selbstwert ist fremdgesteuert – von dem Umfeld. Wir denken, das was andere uns „Eintrichtern“ – um geliebt zu werden versuchen wir Dinge zu tun, die wir eigentlich gar nicht wollen,…

Der Selbstwert und die Selbstachtung ist daher ein sehr langwieriges Thema und braucht sehr viel Zeit und Geduld ihn zu Pflegen und zu Stärken!

Oft fehlt es an einfachen Dingen – alleine schon die Identität – Wer bin ich denn? Wer bin ich, wenn ich nun mein selbstschädigendes Verhalten aufgebe? Bin ich dann überhaupt noch jemand? Man hat sich seit Jahren über das Selbstschädigende Verhalten identifiziert und nun? Nun „bekämpft“ man das, weil man einsieht, das es einem schadet, aber was ist man dann? Das was mich ausmacht gibt es dann von heute auf morgen nicht mehr – was ist da anstelle dessen? NICHTS??? 

–        LEERE ???

–         VERZWEIFLUNG???

Das macht Angst! Sehr viel Angst! Ich weiß wovon ich spreche. Es braucht Zeit und Leute, die einem immer und immer wieder auf dem neuen, schwierigen und unsicheren weg begleiten!!!

Die DBT Therapie stationär begann ich vor 2 Jahren. Ambulant machte ich über 1,5 Jahre eine ambulante DBT Skillsgruppe mit, zudem bin ich mit meiner Therapeutin immer und immer wieder an diesem Thema. Es gibt immer wieder Einbrüche, aber ich seh nun meinen Weg. Wenn ich falle, stehe ich wieder auf und gehe weiter. Es ist sehr viel Unsicherheit da, aber solangsam seh ich ihn auch – meinen Selbstwert. Ich sehe, ich bin nimmer die kleine Maus, die flüchten muss, weil sie sonst „gefressen“ wird von der großen Katze. Ich bin Ich – und ich habe Rechte!!! Ich kann inzwischen diese einfordern! (Nicht immer oder sofort – aber es wird!)

Ich kann inzwischen oft (nicht immer) Komplimente annehmen und sauge sie auf als positives vom Tag um davon wieder zehren zu können. Es tut gut – es ist Balsam für die Seele. Es ist Nährstoff für mein Selbstwert!

 

 

 

Wahrheit darf man nicht sagen…

… so kommt es mir vor.

Zuerst wird gefragt was los ist und wenn man dann sagt was Sache ist – reagieren andere völlig impulsiv.

Huch? Das war doch sonst meine alte Rolle. Und nun? Nein, ich bin schön ruhig geblieben und habe Argument um Argument gebracht. Klar beschäftigt mich das ganze immer noch und mein Hirn kommt nicht zur Ruhe. Bin völlig angespannt. Aber diese neue Art und Weise von mir hat mich überrascht und irgendwie macht es mich ein wenig stolz.

Normalerweise lege ich auf, beende das Gespräch, flüchte. Ich war es aber nicht. Es gibt jedoch die große Angst in mir – dank verschiedener Glaubenssätze – das ich gerade etwas losgetreten habe, da ich ja wie immer alleine da stehe. Kommt nun Mobbinggeschichte Nr.3???

Ich hoffe es nicht. Ich will mich diesmal von Anfang an wehren. Ich bin Erwachsen und habe dazu gelernt! Ich muss nicht mehr in die Opferrolle. Ich bin gleich viel wert wie die anderen. Ich muss nicht allem zustimmen und ich darf meine Meinung und meine Argumente vertreten. Klar muss man Komprisse schließen. Das bedeutet aber nicht, das man seine Wertvorstellungen und Ziele völlig aufgeben muss.

 

Opferrolle – wie kam ich rein, wie komme ich raus?

Opferrolle – wie kam ich rein, wie komme ich raus?

Ich merke immer wieder wie ich in diese blöde Opferrolle komme und ich (noch) keinen Ausweg heraus sehe. Ich habe es satt diese Rolle einzunehmen. Ich will frei sein, ein gleichberechtigter Mensch. Egal ob im Beruf, in der Familie, bei Freunden oder Bekannten.

Wieso trifft es so oft mich? Was tu ich? Was tu ich nicht, damit mir das immer und immer wieder passiert?

Es heißt ja so schön. Für alles was man tut hat man selbst die volle Verantwortung. Da stellt sich dann für mich die Frage – was mache ich, damit ich immer wieder in solche Situationen komme?

Was hindert mich daran mich auf gleicher Augenhöhe wahrzunehmen? Was zwingt mich innerlich dazu immer klein beigeben, die Maus zu spielen und das Spiel zu verlieren? Wieso schaffe ich es nicht in Konfliktgesprächen die Ruhe zu bewahren und klar Grenzen aufzuzeigen, wenn es meine Grenzen verletzt? Wieso schaffe ich es nicht in dem Moment durch Argumente dem anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen?

In welche Fallen tappe ich immer wieder?

Fand hier ein sehr toller Artikel dazu: www.psycho-holstik.de/raus-aus-der- opferrolle.html

Bei mir ist es meist eine Kombination aus mehreren. Mir bekannte Fallen sind:

a) Zum einen geht es um Vorwürfe und Anklagen

Ja, da bin ich in meiner „Vorsicht Falle“ (siehe Skill in der DBT Therapie)  gefangen. Es waren meine Eltern, vor allem mein Vater, der mir oft – z.T. unbewusst – die Schuld zu schob. Ich möchte nicht sagen –  ich bin das Opfer – er hat es von seinen Adoptiveltern sicher auch nicht anders mitbekommen. Ich versuche diesen Teufelskreis zu durchbrechen, indem ich an mir und meinem Verhalten (auch meiner Familie gegenüber) arbeite.

Es ist wirklich so das da eine ganze Maschinerie in Gang tritt. Zum einen ist es überhaupt die Frage: Was habe ich getan? Wieso bin ich schuldig?

Zum anderen gibt es da den inneren Kritiker, das Teufelchen das einem immer und immer wieder ins Ohr sagt. So ist es – du hast die Schuld! Und darunter leidet dann auch wieder der Selbstwert.

In dieser Falle kann ich mich auch nicht von der Emotionalität distanzieren. Mir kommen da super schnell die Tränen. Ich habe das Gefühl, das mich da meine Gefühle völlig lähmen. Ich habe es dann nicht mehr unter Kontrolle und schaffe es mich auch nicht mehr entgegengesetzt zu denken, handeln, Körperhaltung. Das entgegengesetzte Handeln ist das einzige was ich umsetzen kann. Ich kann inzwischen in der Situation bleiben und schaffe es nicht zu dissoziieren . Auch greife ich mein Gegenüber auch nicht an. Ich verhalte mich ruhig, versuche dennoch die Situation schnellstmöglich hinter mich zu bekommen.

b) dann sind es Unterstellungen, die mich in die Falle katapultieren

Zum Teil werden Fehlinformationen verbreitet (absichtlich oder auch unabsichtlich mangels Recherche)

In diesem Fall muss ich aufpassen, das ich nicht in etwas trotziges reinfalle. Ich muss aufpassen, das nicht ein Kindanteil da denkt „jetzt ist eh alles egal“ – und dann anfängt zurück zu schießen.

c) Es können auch ständige Wiederholungen des Gegenübers sein, die  noch mehr Schuldgefühle in mir wecken und die Emotionalität dann  zunimmt.

d) wenn es dann auch noch persönlich oder intim wird und das in einem Rahmen wo es einfach nicht hingehört. Ich meine wenn nicht nur unter 4 Augen gesprochen wird sondern noch Arbeitskollegen dabei sind, die von einer Krankheit oder so nichts wissen und auch nicht wissen möchte. Da kommen dann Gefühle wie Scham, Enttäuschung, Wut und Ärger mit ins Spiel.

e) man alleine dasteht und mehrere die Meinung des Gegenübers unterstreichen, weil er sich zuvor Verbündete gesucht hat und man zuvor nichts davon wusste. Da verstärkt sich in mir das Gefühl, das ich sowieso Hilflos bin und keine Chance habe irgendetwas dagegen zu unternehmen.

Ich habe immer wieder das Gefühl, das ich durch meine Therapie sehr viel im Umgang mit Menschen gelernt habe. Ich habe gelernt wie wichtig es ist Stärken hervorzuheben, Dinge wahrzunehmen und das zu äußern. Ich kenne Validierung und Invalidierung. Ich weiß wie sich beides anfühlt, v.a. weil ich von klein auf gewöhnt war invalidiert zu werden. Das bedeutet alles ist falsch, nicht recht, ich bin falsch wie ich bin, ich sollte anders sein.

Auch Achtsamkeit hat mir sehr viel gebracht, nur leider halten wohl davon die wenigstens Menschen etwas. Traurig aber wahr. Es wird unnötig oft bewertet und manipuliert und man hat kaum eine Chance da Aussteigen, wenn man nicht als Außenseiter gelten mag. Wenn man seine Bedürfnisse und Gefühle äußert fangen andere gleich an durch das bewerten zurück zu schießen und das oft auf eine unschöne Art und Weise.

Die Gesellschaft ist auf Leistung und Konkurrenz aus. Es gibt überall den „Boss“ und die „Untertanen“ – sei es auf Arbeit – auch wenn eigentlich alle den gleichen Rang hätten, in der Schule oder wo auch immer.

Das ganze hier soll für mich dienen, damit ich es in meiner nächsten Therapiestunde ansprechen kann. Auch würden mich eure Meinungen interessieren. Wie seht ihr das?

Vielleicht werde ich auch Passwortgeschützt demnächst ein aktuelles Beispiel zu dieser „Opferrolle“ bringen. Wer es lesen mag hinterlässt dann ein Kommentar. Ich werde mich dann bei euch per Mail melden.

Arbeit am Selbstwert – stärken würdigen

Übung: Stärken würdigen   

 

                            05.10.2013

Was alles an mir gut ist…

Was mag ich besonders an mir selbst:

–         mein Gesicht

–         meine Haare

–         meine Augen

–         mein Lachen

 

Was sind meine speziellen Vorzüge , Fähigkeiten und Qualitäten:

Bei der Arbeit:

–         Freundlichkeit

–         Interesse

–         Hilfsbereitschaft

–         Genauigkeit

–         auf Regeln beharren, nicht ständig Ausnahmen machen

–         Umsetzungsfähigkeit von Anordnungen

–         Einfühlungsvermögen

–         Direktheit

–         Gleiche Basis mit Patienten

–         Erfahrungen aus meiner Therapie, die ich weitergeben kann

–         Fachwissen

–         Kann gut erklären (Freizeit / Pflege / Medizin)

 

In Beziehungen:

–         Ehrlichkeit

–         Treue

–         Das ich Nähe- und Distanzwunsch akzeptiere

–         Einfühlungsvermögen / Empathie

–         Wissen über Gewaltfreie Kommunikation

–         Achtsamkeit

–         Für andere da sein

–         Hilfsbereitschaft

–         Gegenseitigkeit

 

In der Freizeit:

–         Interesse an Herausforderung

–         Engagement

–         Wissbegierig

–         Nordic Walking

–         Kreativ

–         Musikalisch

–         Fortbildungsinteressiert

–         Begeisterungsfähig für neues

–         Fit in PC, Foto Dingen

–         Offen für Unterstützung der Lehrer

–         Oft Kinderfahrdienst / für Tochter viel da sein

 

Was zeichnet mich besonders aus:

–         meine offene Art und Weise

–         Harmoniebedürftigkeit

–         Das ich immer wieder mich und andere motivieren kann

–         Das ich mich nicht versuche über andere zu stellen

–         Ich gut reflektieren kann

 

Worauf bin ich stolz:

–         auf unsere Tochter

–         auf meinen Mann

–         auf unseren Kater

–         auf meine Koch- und Backkünste

–         auf meine Abnahme – 38 kg

–         auf meine musikalischen und sportlichen Erfolge

–         auf die wohnlichen Veränderungen in unserem Haus

–         auf meine Therapiefortschritte (DBT,…)

 

 

„Das sind meine Stärken, Fähigkeiten und Talente, auf die ich bauen kann!

Ich sehe sie als ein Teil von mir und ich liebe und akzeptiere mich mit meinen starken Seiten genauso wie mit den schwachen. Ich darf mich so sehen, ich darf Stärken haben und sie einsetzen. Ich bin okay, so wie ich bin.“ (War ein vorgegebener Satz aus dem Buch.)

Quelle:  Lass los was dich klein macht von Sigrid Engelbrecht

Wer bin ich?

 

wer bin ich

Wer bin ich? – Übung 1

Meine erste Übung aus diesem Buch. Ich fand es eine sehr schöne Übung, das man sich mal wieder die Rollen im Leben bewusst wird.

Erstaunlich wieviele Rollen man einnimmt. Sicher sind es auch noch nicht alle, aber die Gängigsten.

Zuviel ist es mir, wenn zu viele Seiten etwas von mir fordern und ich keine Zeit mehr für meine Bedürfnisse habe.

Manche Rollen überfordern mich manchmal. Meist liegt das an meinem Perfektionismus oder an Glaubenssätzen, die mir das Leben schwer machen.

Rollen, die mich immer wieder überfordern:

a) Mutter sein: Ich habe immer wieder Angst, das meine Tochter durch meine emotional instabile Persönlichkeit schaden nimmt. Ich bin und bleibe zum Teil impulsiv – es lässt sich nur sehr schwer etwas ändern. Vielleicht ist alles nicht mehr so krass, aber es ist noch da. Auch finde ich Grenzen setzen sehr schwer.

b) Freundin sein: Fällt mir schwer wenn meine Freundin sehr fordernd ist. Oder nur negatives von ihrer Familie berichtet und total gestresst ist und meine Hilfe und Ratschläge dann nicht angenommen werden.

c) Tochter sein, Schwester sein und Enkelin sein:  Weil ich das Gefühl habe Abhängig zu sein, von dem was sie sagen, denken, tun.  Ich darf immer noch nicht meine Meinung vertreten, oder mein Leben leben. Ständig ist daran was auszusetzen. Ich versuche eine neutrale Basis ohne Bewertung zu finden – von der anderen Seite gibt es das nicht. Auch prägt mich sehr meine Vergangenheit. Ich bin emotional noch sehr darin gefangen.

d)Arbeitskollegin sein: Fällt man schwer wenn man seine Meinung nicht sachlich äußern kann, wenn über andere Kollegen nur gelästert wird, wenn einem die Wahrheit verdreht wird

Ja, ich würde auch gerne andere Prioritäten setzen. Ich würde gerne mehr Zeit für meine Familie und mich haben.

Auch für Sport, das bloggen und meine Therapie hätte ich gerne mehr Zeit, aber auch für Fortbildungen und evtl. Studium.

To Do:

Positiven Dingen mehr Zeit und Raum geben, Veränderungen im positiven Sinne sich notieren.

Quelle: Der 6 Minuten Coach von Pierre Franckh

 

Antworten zu: „Lass los was dich klein macht“ Teil 1

Meine Arbeiten zu dem Buch: „Lass los was dich klein macht“ von Sigrid Engelbrecht

 

Sich schwächen verzeihen:

Was ich an mir am wenigsten leiden kann…

… meine Schreiattacken und Geschnarche nachts (wird besser 😉  )

… das ich mich zu allem entschuldigen muss – ohne geht nicht

 

An meinem Aussehen macht mir am meisten zu schaffen…

… mein Dicksein

… mein „Pickel“ / Hautwucherung auf der Nase

… die Farbe meiner Zähne

… meine Narben

… inzwischen auch meine hängende Haut an Brust, Bauch, Oberarme und Oberschenkel

 

Als meine schlechten Eigenschaften betrachte ich…

… das auf Regeln beharren müssen

… Perfektionismus

… das viele Reden und erklären als kurz und knapp

… das ständige entschuldigen müssen – für Dinge die nicht ich falsch mache – sondern Regeln sind, oder es einfach so ist

… meine Ungeduld

… zu viel Empathie gegenüber anderen, was mich dann belastet – oder Gefühlskälte – wenn mein inneres Kind am bocken ist.

… Ängstlichkeit in Bezug auf neue Situationen und Personen, zum Teil mit Panikattacken

… Unsportlichkeit (wird aber besser)

… das ich nicht konfliktfähig bin

…  das ich immer den Drang habe das Geld sofort ausgeben zu müssen und es nicht schaffe zu sparen

… das beim Wort nehmen – nicht abschätzen können was Ironie war und was nicht

 

Außerdem schäme ich mich besonders für…, weil…

… meine Unfähigkeit als Mutter, weil ich viele Fehler gemacht habe, die nicht mehr gut zu machen sind.

… unser Haus, weil es oft so unordentlich ist, aber auch weil es so alt ist und wir mit dem Umbau nicht voran kommen

… meine Erkrankung (Borderline, Depression), weil man stigmatisiert und ausgegrenzt wird

… meine Mutter, weil sie sich selbst so gehen lässt und sich nicht pflegt – was denken denn die anderen über sie und uns?

… meine Empathielosigkeit gegenüber meinen Eltern. Sie sind doch meine Eltern, ich müsste ihnen doch dankbar sein und mich mehr um sie kümmern,…

 

 

Worin ich mich anderen unterlegen fühle ist…

… im IQ und Wissen

… in der Sprachgewandheit

… Entscheidungsfähigkeit

… Konfliktlösungsmöglichkeit

… zwischenmenschliches im Allgemeinen

… Organisationsfähigkeit

… Sparsamkeit

… im Nein sagen können und für sich sorgen

… in der Ruhe und Gelassenheit – bin ein HB Männchen

 

 

Was spüre ich jetzt, da alles schwarz auf weiß da steht?

Zum Teil tat es gut sich das mal von der Seele geschrieben zu habe, zum Teil tut es weh, sich so zu sehen, zu beschreiben  und das über sich und seine Familie zu denken. Es tut weh, weil man da kein Ziel und kein Ausweg findet und sich wie eine Fliege im Spinnennetz gefangen fühlt.

Man möchte Dinge ändern, doch man schafft es nicht.

 

Ich akzeptiere all das als ein Teil von mir

und ich liebe mit alldem was hier steht!

 

Es gibt niemand, der perfekt ist und

auch ich muss es nicht sein!

 

Ich bin okay, so wie ich bin !

 

Stand: 09/2013

Selbstwert – und was ich da gerade für mich erarbeite

Im Moment habe ich mehrere Baustellen die ich versuche nebeneinander zu bearbeiten.

Ich merke im Moment sehr oft, das mein Selbstwert stark aufgepäppelt werden muss. Sobald es ihm – meinem Selbstwert nicht gut geht kommt auch alles andere ins wanken.

Ich fange wieder an zu fressen, habe dysfunktionale Gedanken und mehr. Das will ich nicht – ich will doch weg von dem ganzen Mist. Leider gibt es aber immer wieder Leute, die solche wunden Punkte treffen und dann der innere Kritiker seine Klappe einfach nicht halten kann und meine scheinbare Stabilität zu nichte gemacht wird.

Deshalb bin ich nun auch vermehrt dran daran zu arbeiten. Zum einen mit dem Buch „Lass los was dich klein macht“ von Sigrid Engelbrecht von GU Verlag, zum anderen mit Selbstbewusstsein trainieren Für Dummies von Rhena Brunch und Rob Willson. Auch die CD von Potrek-Rose Friederike sich eine Chance geben – den Selbstwert stärken ist da sehr hilfreich.

Ich werde nun hier immer wieder Übungen einstellen, bzw. meine Geschreibsel, weil ich den Blog hilfreicher für mich finde, als irgendein Tagebuch in „Blattform“.