Veränderungen in den letzten Wochen…

… ja, ja, die habe ich zu genüge.

Zum einen hatte ich letzte Woche endlich mal eine Woche – oder so gut wie eine Woche ohne Arbeit 🙂 Ich mach´s ja super gern, aber manchmal braucht man auch Zeit für sich und die war gekommen.

Dann bin ich schweren Herzens nicht mehr in der DBT Skillsgruppe, obwohl sie noch bis ca. Dezember gegangen wäre, da ich niemand für meine Tochter habe, es abends ist und ich sie nicht so lange alleine lassen kann und mitgehen wollte sie nicht. a) weil sie es langweilt in nen fremden Raum zu sitzen b) sonst sehr spät erst ins Bett kommt. Nun gut – jetzt wurschtel ich mich alleine durch, wobei ich im Moment recht gut zurecht komme und mir trotzdem noch Feedback wegen Skills bei der Skillstherapeutin holen dürfte. Dankeschön 🙂

Es ist wieder Schule – und ich habe den Morgen für mich. Jipppiiiiiieeee!!!!! Das heißt aber nicht das es mir langweilig wird. Das auf keinen Fall. Hinterm Haus liegt ein rießen Holzhaufen der unter das Dach gebracht werden möchte, dann gibt es noch dummerweise viele Fenster, Wäsche, Schränke die auf etwas Pflege,… warten,…   und der Sport möchte ich nicht vernachlässigen.

Therapie habe ich nun auch nur noch alle 2-3 Wochen. Wieso? Weil ich es so wollte, da ich schauen möchte wie es mir in der  Zeit ohne so geht. Im Moment läuft alles relativ rund. Oder die Dinge die da gerade „brennen“ bringen mich nicht mehr ganz so aus der Bahn. Ich nutze die „Brandstellen“ um zu üben und dann in der Therapie gut besprechen zu können. Und ich weiß ich könnte mir sonst ein Zusatztermin / Gespräch holen.

Meine Medikamente werden weniger. Was mich sehr freut! Heute hatte ich wieder Termin bei der Ärztin. Das Lyrica geht nun über 2-4 Wochen komplett raus. Danach kommt das Seroquel zur Nacht dran und irgendwann später auch das Venlafaxin – aber soll nun erst mal bleiben. Zum Hausarzt geh ich noch und frage ob er noch was an der Wassertablette und am Blutdruckmedikament machen kann. Dann wird es überschaulicher.

Mein Gewicht purzelt. Im Moment etwas langsamer, aber das liegt an mir. Bin gerade nicht ganz so im Plan. Abnahme ja, nur eben nicht so viel. Habe es im Blick – und das ist wichtig!

Im Oktober waage ich nun den ersten Schritt in einen neuen Zweig. Ich werde eine Fortbildung zum Thema Säuglingsernährung, Einführung in die Familienkost mitmachen und gegen später ist mein Wunsch den Ernährungsberater zu machen. Heute habe ich mir dazu ein richtig tolles Buch geholt. Teuer – aber gut. Und meine Ernährungslehre und chemie Unterlagen aus der Abiturzeit habe ich mir auch mal wieder rausgekramt. 😉

JA, ja – das Thema viel ist mal wieder präsent, aber ein Zeichen meiner Persönlichkeit. Ein gutes Zeichen ist es, wenn alles noch so seine Struktur hat – was im Moment der Fall ist!

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Nachtrag zu 14.01.2013: Wake up ich bin wieder dabei!

Juhu! Ich habe den inneren Schweinehund erstmal wieder besiegt :-).

Ich habe es trotz des enormen Zuckerbedarfs letzte Woche geschafft heute dem Brot, der Marmelade, dem Butter und dem Kaba zu widerstehen. *stolz bin*

Es gab Obst was ich noch so da hatte. Orange, Babane, Apfel, paar Trauben und *freu* eine Nektarine (den Luxus mit ´nem Kilopreis von 2,99 Euro habe ich mir gegönnt!).

In der Stadt nach der Therapiestunde habe ich mir (auch wenn es bei Wake up eigentlich man meiden soll) 2 Latte Macchiato beim Mc Café gegönnt. Da war ich dann, bis die Skillsgruppe los ging. Sogar dort hat es am Schnee rum gemacht. Und bei uns im Ort!? Nichts, sowas von nichts! Hatte mich schon drauf gefreut am Dienstag meine Langlauf Ski zu testen. Leider Fehlanzeige. Hoffe die nächsten Tage bringt es mal bissel Schnee!

Thera und die Skillsgruppe waren gut. Hab es auch geschafft meiner Thera zu beichten, dass die letzte Woche richtig mies lief. Hab sie ja noch nicht so lange, deshalb fiel es mir auch nicht so leicht. Waren weiter am Thema Gewicht und Abnehmen dran. Ich soll schauen ob Wake up wirklich das richtige für mich ist!? Ob es mit der Familie kompatibel ist!? Ob ich nicht einfach mir alles gönne, ohne Trennkostprinzip, aber eben gemässigt!?

Ich werde schauen. Bei zieht sich das „Viel“ eben echt durch viele Bereiche. Und auch das „alles oder nichts“ – wenn ich was mache dann immer gleich extrem. Extrem fressen – extrem auf das Gewicht schauen, extrem mich mit einem Thema beschäftigen, extrem im Elternbeirat mitwirken,… Ja, so ist es und ich kann es noch nicht wirklich steuern. Okay mir ist ja schon einiges mehr bewusst. Jetzt heißt es eben arbeiten – arbeiten an mir!

Was ich da echt passen fand:

“ Ebbe folgt nicht auf Ebbe.
Dazwischen ist die Flut.“

(aus Algerien)

Ach ja, das Startgewicht lag heute bei 124 kg *geschockt bin* Da heißt es dringend wieder etwas tun. Bis Ende Februar möchte ich 9 kg weniger haben!!!! Das ist / war mein Jahresetappenziel!

Positives für heute:
Die Therastunde und die Skillsgruppe am Abend 🙂