Morgen letzte eigene Therapiestunde?

Seit ich es realisiert habe, das immer noch kein Bescheid von der Krankenkasse bezüglich weiterer Therapiestunden für mich da ist und morgen meine letzte Sitzung ist schiebe ich gerade PANIK!!!

Was wenn es wirklich die letzte Stunde ist? Antrag auf Folgestunden ist schon eine geraume Zeit weg und die haben immer noch nichts von sich hören lassen.

Ich glaube das wird ne unlustige Nacht… Zumal ich alleine bin. Mein Mann arbeitet heute sehr lang und Töchterchen schläft.

Nachtrag zu 14.01.2013: Wake up ich bin wieder dabei!

Juhu! Ich habe den inneren Schweinehund erstmal wieder besiegt :-).

Ich habe es trotz des enormen Zuckerbedarfs letzte Woche geschafft heute dem Brot, der Marmelade, dem Butter und dem Kaba zu widerstehen. *stolz bin*

Es gab Obst was ich noch so da hatte. Orange, Babane, Apfel, paar Trauben und *freu* eine Nektarine (den Luxus mit ´nem Kilopreis von 2,99 Euro habe ich mir gegönnt!).

In der Stadt nach der Therapiestunde habe ich mir (auch wenn es bei Wake up eigentlich man meiden soll) 2 Latte Macchiato beim Mc Café gegönnt. Da war ich dann, bis die Skillsgruppe los ging. Sogar dort hat es am Schnee rum gemacht. Und bei uns im Ort!? Nichts, sowas von nichts! Hatte mich schon drauf gefreut am Dienstag meine Langlauf Ski zu testen. Leider Fehlanzeige. Hoffe die nächsten Tage bringt es mal bissel Schnee!

Thera und die Skillsgruppe waren gut. Hab es auch geschafft meiner Thera zu beichten, dass die letzte Woche richtig mies lief. Hab sie ja noch nicht so lange, deshalb fiel es mir auch nicht so leicht. Waren weiter am Thema Gewicht und Abnehmen dran. Ich soll schauen ob Wake up wirklich das richtige für mich ist!? Ob es mit der Familie kompatibel ist!? Ob ich nicht einfach mir alles gönne, ohne Trennkostprinzip, aber eben gemässigt!?

Ich werde schauen. Bei zieht sich das „Viel“ eben echt durch viele Bereiche. Und auch das „alles oder nichts“ – wenn ich was mache dann immer gleich extrem. Extrem fressen – extrem auf das Gewicht schauen, extrem mich mit einem Thema beschäftigen, extrem im Elternbeirat mitwirken,… Ja, so ist es und ich kann es noch nicht wirklich steuern. Okay mir ist ja schon einiges mehr bewusst. Jetzt heißt es eben arbeiten – arbeiten an mir!

Was ich da echt passen fand:

“ Ebbe folgt nicht auf Ebbe.
Dazwischen ist die Flut.“

(aus Algerien)

Ach ja, das Startgewicht lag heute bei 124 kg *geschockt bin* Da heißt es dringend wieder etwas tun. Bis Ende Februar möchte ich 9 kg weniger haben!!!! Das ist / war mein Jahresetappenziel!

Positives für heute:
Die Therastunde und die Skillsgruppe am Abend 🙂

07.01.2013 Endlich geht es wieder bissel besser…

Hab Geduld
aus:http://www.das-eselskind.com

Das wurde mir heute in der Therapiestunde wieder bewusst. Das Thema „viel“ zieht sich bei mir wirklich durch viele Bereiche. Und als Grund für das „viel“ sehe ich in der Kindheit. Da kommen Grundannahmen wie „ich muss“, Perfektionismus und so her.

Auch möchte ich am liebsten, das ich alles am besten gleich auf der Stelle verarbeiten, bearbeiten kann. Ich möchte so wenig Zeit wie möglich verlieren (hinter Zeit verlieren – steckt auch wieder etwas).

Was Geduld ist?
In Wikipedia fand ich dazu: Das Wort Geduld (auch altertümlich: Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten. Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenteil ist die Ungeduld.

Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen. Diese Fähigkeit ist eng mit der Fähigkeit zur Hoffnung verbunden. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt.

Das fällt mir echt verdammt schwer!

Als Hausaufgabe für diese Woche soll ich vermehrt Klopftechnik anwenden. Sprüche, die wir herausgearbeitet haben sind:

„Auch wenn ich das Gefühl habe, alles managen zu müssen, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“

„Auch wenn ich alles kontrollieren möchte, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“

„Auch wenn ich mich für alles verantwortlich fühle, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“

„Auch wenn ich mir Druck machen muss, lebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“

„Auch wenn ich mich nicht leiden kann, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“

Auch wenn heute morgen noch einiges ziemlich doof war und ich pessimistisch eingestellt war geht es mir heute Abend wieder ganz gut. Ich konnte auch verschiedene Momente heute genießen und „positives“ tanken.

Was ist mir heute gelungen:
Ich hatte paar schöne Stunden in der Stadt, trotz nicht so tollem Start heute morgen.

Ich hatte ein hilfreiches Einzel, das mich motiviert hat weiter an mir zu arbeiten.

Habe mich engagiert im Elternbeirat. Hab wieder ein Posten mehr – das tue ich gerne für mein Kind!