Jahresrückblick 2013

Jahresrückblick 2013

In paar Sätzen würde ich sagen, das es auch 2013 ein aufsteigendes Jahr war. In dem Jahr hat sich viel getan, v.a. Gewichtstechnisch.

Ich bin nicht froh, wenn 2013 endlich rum ist, auch nicht traurig. Es ist wie es ist. Das Jahr geht heute zu Ende. 2014 steht vor der Tür. Ich freue mich auf weitere Veränderungen und bin gespannt was kommen wird.

Ich möchte es auch nicht versäumen mich bei euch meinen treuen aktiven und passiven Lesern zu Bedanken. Ich bin sehr gerne hier, und freue mich über eure Kommentare und Likes.

Leider kam der Blog dieses Jahr manchmal etwas zu kurz, da das Leben einen doch manchmal ganz schön fordert.

Auch wenn die DBT Skillsgruppe nun vorbei ist, möchte ich weiter hier über Skills & DBT etc. posten.

Ich wünsche euch ein schönes Silvester und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014! Viel Glück und Erfolg fürs neue Jahr!

LG desweges

So nun aber zu meinem Jahresrückblick 2013:

Zugenommen oder abgenommen? Ganz klar abgenommen und zwar seit Februar 2012 sind es 48 Kilo!!! Dieses Jahr sind es über 27 Kilo gewesen 😉 Und Mister Jojo kenn ich nicht mehr. Klar gibt es auch mal 1-2 Kilo mehr, aber ich weiß die verschwinden wieder. Auch mein Jahresziel ein uHu (unter Hundert Kilo) zu werden Habe ich geschafft.

 

Haare länger oder kürzer? Bis jetzt sind ziemlich gleich geblieben. Ich bin noch am überlegen. Definitiv will ich eine neue Frisur. Die Frisur passt zu meinen 48 Kilo weniger nicht mehr. Bin noch am Überlegen ob es ein gestufter Bob wird oder wieder etwas ganz kurzes.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Ich glaube weitsichtiger, geduldiger. Das schwarz weiß Denken hat abgenommen.
Mehr ausgegeben oder weniger? Ich würde sagen das ich sicher etwas mehr ausgeben habe, da wir etwas mehr Geld zur Verfügung haben.

 

An welchen Traum erinnere ich mich?
Ich erinnere mich eher an negative Träume von ehemaligen Erlebnissen, die nicht sehr schön waren. Ich nehme weiter Minipress. Jedoch merke ich, das ich mein Schlafmedikament auf ein Minimum reduziert habe. Dadurch bekomme ich wieder eher Träume mit.  Es kann auch damit zu tun haben, das auf Arbeit gerade viel getriggert wird. Ich rutsche in alte Erlebnisse, dadurch kommen wieder mehr Erinnerungen, die wieder mehr Albträume verursachen. Inhalte dieser Träume sind vor allem Mobbingerfahrungen, Schuldzuweisungen / Rechtfertigungen,…

 

Wer oder was hat mich wirklich überrascht? Das mir die DBT Therapie so viel brachte und ich nun ohne DBT Skillsgruppe seit August 2013 super zurecht komme. Ich habe viele Skills verinnerlicht und meine Krisen werden definitiv weniger, bzw. ich sehe sie nicht mehr so schnell als Krisen an.

Auch habe ich dank meiner Therapeutin,  meiner Ärztin aus der stationären DBT Therapie und meinem Weight Watchers Coach endlich meine Essstörung im Griff. Ich kann endlich sagen das mich Mister JOJO verlassen hat. Ihm gefiel es nicht mehr, das er keine Macht mehr über mich hat. Sonst war es so, das ich spätestens alle 8-10 Wochen wieder Mr. Jojo hörig war. Das ist rum!!!

 

Welche Person habe ich enttäuscht? Meine „Ex“ Arbeitskollegen – das ich nicht mehr alles hinnehme und alles mit mir machen lasse. Das ich mich aus ihrem Groll und Geläster raushalte und nicht mitziehe,…

 

Welcher Streit ist gut ausgegangen? Ich kann mich gerade an nur einen Streit erinnern, der nicht gut ausging, bzw. noch nicht geklärt ist. Das ist der Streit, Klinsch mit meinen „Ex“ Arbeitskollegen, den Nachtwachen.

 

Was habe ich verloren oder gefunden?  Verloren habe ich jede Menge Pfunde, die „gute“ Beziehung zu den Nachtwachenkollegen.

Gefunden habe ich meinen Selbstwert und meinen Stolz, ein tolles, neues Lebensgefühl.

Welchen Wunsch habe ich mir erfüllt? Ich habe mir ein neues Bett gegönnt, ein Regal als Raumteiler zwischen PC Tisch und Bett, ich habe eine neue Küche, einen neuen Küchentisch,….

Ja dieses Jahr habe ich viel in unserem alten Haus verändert.

 

Welchem Vorsatz bin ich treu geblieben? Das ich abnehmen möchte. Ich habe seit Februar 2012  48,2 Kilo abgenommen. Bis Ende 2014 möchte ich mindestens 80 Kilo haben. Wer weiß vielleicht schaffe ich es auch bis dahin ein Goldi zu werden bei Weight Watchers und den Coach zu machen.

 

Welche neuen Freunde habe ich gewonnen? Eine. Eine Frau im Alter meiner Eltern, die auch hier in unserem Ort wohnt.

Auch habe ich einige liebe Bekannte kennen gelernt. Vielleicht entwickelt sich daraus ja noch mehr!?

 

Was war mein glücklichster Tag? Als ich Ende des Jahres ein uHu wurde.

Was war mein traurigster Moment?  Immer dann, wenn ich das Gefühl habe eine schlechte Mutter zu sein. Das ich es nicht schaffe meine Tochter „gut“ zu erziehen. Wenn ich das Gefühl habe alles falsch zu machen. Dieses Gefühl kommt ein paar Mal im Jahr auf, aber ich weiß es ist nur eine Momentaufnahme, die wieder (zum Glück) vorüber geht.
Was war mein größter Erfolg?  Meine Gewichtsabnahme von 48,2  Kilo in 22 Monaten. Dank Wake up, meiner Therapeutin, der Ärztin der stationären DBT Therapie, meinem WW Coach und Weight Watchers.

 

Worauf bin ich stolz? Auf meine Tochter und auch auf meinen Mann.

Aber auch auf mich. Zum einen, das ich so standhaft bin bei der Abnahme. Ich nun schon seit Juni 2013 Weight Watchers treu bleibe. Aber auch, das ich auf Arbeit mich für mich und meine Rechte einsetze und nicht mehr Dinge mit mir machen lasse, die mir schaden und andere davon profitieren.

 

Worin bin ich stärker geworden?  Im mich einsetzen für meine Rechte. Im Aufzeigen meiner Grenzen. Im Annehmen von Komplimenten; im genießen von schönen Momenten; im erkennen das es nicht nur „schwarz“ oder „weiße“ Momente gibt, sondern, das es auch Tausende Farbstufen dazwischen gibt und ich Krisen aushalten kann,…

Welcher Abschied fiel mir schwer? Der Abschied von meiner DBT Skillsgruppen-Therapeutin und den lieben Mitpatientinnen in den 11/2 Jahren. Besonders schwer fiel mir das, weil ich ein halbes  Jahr früher aufhörte, da mein Mann einen neuen Job gefunden hatte und so abends nicht rechtzeitig zu Hause ist.

 

Was hat sich zum Guten gewendet? Mein Weg mit Borderline und den Komorbiditäten Depression und der Essstörung.  Ich bin in Therapie und arbeite an mir, dass ich meiner Tochter ein besseres Leben bieten kann, als ich es hatte!

Auch die Beziehung zu meinem Mann ist viel inniger geworden. Wir streiten uns viel weniger und freuen uns noch mehr über Kleinigkeiten.

Hast du in diesem Jahr etwas dazugelernt? Vieles. Das ich Kontrolle über meine Essstörung habe und Mister Jojo mir kein Floh mehr ins Ohr setzen kann. Und das eine Fressattacke auch akzeptiert werden kann, ohne sich zu verurteilen und es dann wieder im Plan voller Elan weitergehen wird.

 

Das es erst mal wichtig ist sich um mich und meine innere Balance zu kümmern. Denn wenn es mir gut geht, geht es meiner Familie und meinem Umfeld  auch gut 😉

 

Und noch einiges mehr.

Was hast du am 1. Januar in diesem Jahr gemacht? Mit meiner Familie ins neue Jahr 2013 reingefeiert bei Fleischfondue, Raketen und Feuerwerk, …

Morgens musste ich dann auf Arbeit. Ich hatte Tagdienst.

 

Hast du dich äußerlich in diesem Jahr verändert? Oh ja!!! Ich bin geschrumpft von Kleidergröße 50/52 auf Kleidergröße 44/46!!!

Auch meine Füße sind geschrumpft. Mir reichen nun Schuhe in Gr.42.

 

Hast du dich innerlich verändert? Auch das beantworte ich klar mit ja. Ich bin durch die ganze Therapie viel reflektierter, nicht mehr ganz so impulsiv.
Auch habe ich durch die Achtsamkeit und DBT dazu gelernt, dass man im „hier und jetzt“ leben soll und diese Momente auch genießen sollte. Auch war ich sehr überrascht, das es mir einiges besser geht, wenn ich mehr auf die positiven Dinge achte und auch, wenn ich Dinge, die nicht so gut laufen wahrnehme und nicht gleich bewerte bzw. verurteile.

Das trifft wie beim letzten Rückblick zu, nur das es noch intensiver wurde.

 

Beschreibe dieses Jahr in 3 Worten:

Ein schlankes Jahr

 

Welchen Tag möchtest du am liebsten ganz schnell vergessen?

Die Woche vor Weihnachten. Da ging so viel schief, das war echt eine harte Belastungsprobe.
Welche Person hat dir in diesem Jahr den Kopf verdreht?

Ich bin immer noch total verliebt in meinen Mann. Die heftigen Jahre 2010-Anfang 2012 haben uns noch mehr zusammengeschweißt. Ich bin froh ihn zu haben.
Hat dich in diesem Jahr jemand enttäuscht?

Ja, meine „Ex-Kollegen“ auf Arbeit, dass sie zum Teil sehr hinterlistig aggieren!!!
Hast du in diesem Jahr jemanden geküsst? Ja – meine Lieben.
Warst du dieses Jahr im Krankenhaus? Zum Glück nicht selbst als Patient, außer in verschiedenen Ambulanzen zur Kontrolle. Aber einige Mal als Besucher. Meine Mutter war sehr oft dieses Jahr im Krankenhaus.

 

 

Warst du im Ausland?

Nicht wirklich. Mal kurz in der Schweiz, aber sonst? Nö.
Möchtest du noch jemandem danken und warum?

Meiner Chefin auf Arbeit, das sie sich selbst ein Bild von mir macht und nicht auf die „Exen“ hört die viel Mist verbreiten versuchen.

Meinem Mann, der mich so nimmt wie ich bin. Weil ich wirklich kein einfacher Mensch bin mit meiner Impulsivität, meinen Höhen und Tiefen und meinen emotionalen & depressiven Krisen.
Hast du 2013 neue Freunde gefunden? Ja, eine liebe neue Bekannte aus dem Ort, wo ich denke, das sich noch mehr entwickeln kann.

Auch auf Arbeit habe ich liebe Patienten kennen gelernt, wo ich gerne weiter Kontakt halten möchte.
Einen neuen Style gefunden? Ich trage inzwischen zum Teil Kleider und Röcke. Auch kann ich mich inzwischen mit Blusen anfreunden.   😉
Hast du 2013 viel gefeiert? Ne, ich bin kein Feiertyp. Ich mag keine großen Menschenansammlungen. Die größte Feier war der 90. Geburtstag meiner Oma.

 
Hattest du 2013 Liebeskummer? Nö.
Wo begann 2013 für dich? Hinter dem Haus, bei uns zu Hause.
Hattest du Probleme mit der Polizei? Nein! Wo ich auch froh drum bin. Werde immer nervös, wenn die in der Nähe von mir sind. Obwohl ich gar nichts „verbrochen habe“.
Hast du etwas gekauft, was über 500,00 € gekostet hat? Ne. Auch die Reparatur meines Autos hat zum Glück weniger gekostet. Und ich musste doch kein neues haben. Autolein hat nochmals für 2 Jahre TÜV – und das mit seinen schon 25 Jahre J
Hat jemand, den du kennst, geheiratet? Nein, – okay jemand in der Nachbarschaft.
Ist jemand, den du kennst, umgezogen? Nein.
Wo wohnst du jetzt? Immer noch in unserem „Hexenhaus“.
Beschreibe deinen Geburtstag! Ruhig, gemütlich, nur mit den engsten Freunden und Bekannten. Abends haben wir dann noch zusammen Pizza bestellt.
Welcher war dein Lieblingsmonat?  Juli und August durch die herrliche Schwimmbad Saison.
Bereust du etwas? Nein, eigentlich nicht. Außer der Ärger auf Arbeit mit meinen „Exen“ wird zu groß, dann bereue ich manchmal das ich für mich und meine Rechte einstehe. Aber das ist eben ein altes eingefressenes Muster in mir. Ich fühl mich immer schuldig.
Was willst du in 2014 ändern?

Mein Gewicht. Ich möchte die 80 Kilo Grenze knacken.

 

Und komplett raus aus den Nachtdiensten, was die „Exen“ auch schon wieder versuchen zu kippen, obwohl es mit der Leitung so abgesprochen ist!
Hast du einen neuen Job angenommen? Nein, aber wenn es mir auf Arbeit zu dumm ist, werde ich mir das in Erwägung ziehen. Werde im Januar mir etwas mal unverbindlich anschauen. Und zudem ist auf lange Sicht eine Weiterbildung im Bereich Ernährung geplant.
Hast du ein neues Hobby hinzugewonnen? Ja Zentangle / Zendoodle. Ist auch ein neuer Skill.
Bist du glücklich, dass 2013 bald vorbei ist? Hm, ist mir egal. Da es im Moment bei mir ganz gut läuft.
Was erhoffst du dir für 2014? Noch mehr die Hundert Kilo Grenze hinter mir zu lassen und „Frieden“ auf Arbeit. Das ich einfach meine Arbeit gut  machen darf und den Zoff und Groll meiner „Exen“ weg habe.
Die teuerste Anschaffung? Die Teile für mein Auto.
Das leckerste Essen? Schwierig. Im Moment liebe ich alles mit Obst und Gemüse. Fleisch und Nudeln sind mir ziemlich unwichtig geworden.
Das beeindruckenste Buch: Therapiebücher. Sei es über Ernährung oder anderes
Filme die du im Kino angeschaut hast? Kinderfilme mit meiner Tochter. Zuletzt das kleine Gespenst.
Die meiste Zeit verbracht mit…? Schlafen. Wenn man alle Dinge die man am Tag tut einzeln betrachtet und für sich.
Die schönste Zeit verbracht damit…? Mit meiner Familie.
Vorherrschendes Gefühl 2013: Zufriedenheit – ist das ein Gefühl??? Glück, Stolz, Freude – aber auch immer noch unangenehme Gefühle wie Angst, Schuld, Scham, Wut / Ärger. Jedoch deutlich weniger intensiv und anhaltend. Auch die Depressiven Phasen sind deutlich weniger und das obwohl ich einiges an den Medikamenten runtergefahren bin.
2013 zum ersten Mal getan? Ich habe das Joggen probiert. Okay es ist sicher Verbesserungswürdig, aber ich werde es weiter probieren.
2013 nach langer Zeit wieder getan? Gestrickt
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

1.     Die lange Wartezeit mit Hoffen und Bangen um mein Autolein.

2.     Den Zoff auf Arbeit

3.     Familiäre kleinere Streitereien
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Einige Leute von Weight Watchers. Ich stehe hinter diesem Konzept.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Mein Mann, als er mir /  uns den Airfryer von Philips gekauft hat.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? Bist du schlank geworden!!!; Bist du hübsch!!!
Schönste Momente des Jahres: Als ich innerhalb einem halbem Jahr meinen 9. Stern bei WW an das Bild im Treffenraum kleben durfte und als ich auch im Treffen, mit Kleidung ein uHu Mensch war.
Die wichtigsten Personen 2013: meine Familie, meine Freundin S, meine Therapeutin, mein WW Coach
Urlaube / Kurztrips 2013: Keine wirklich.
Liebstgetragenen Kleiderstücke: Jeans, Röcke, Shirts
Geliebt / Entdeckt: Meine neue Ernährungsweise, Zendoodle, …
Gehasst / Genervt: Meine „Exen“ auf Arbeit.

2013 leider gar nicht getan: in Urlaub gefahren

 

Verliebt? Klar immer noch.

 

Getränk des Jahres? Hm- Dünnes Saftschorle jeder Art.

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Das Geläster im Dorf – Freibad

Heute ging es wohl wieder mal mit mir durch. Gestern habe ich von jemand Bekannten erfahren, das über mich gelästert wird. Sie wollte mich nur warnen, das ich den 2 Personen nicht zu viel erzähle. Gut und schön. Ist ja nett gemeint, aber mich lassen dann diese Gedanken dann nicht mehr los.

Vielleicht kurz zu dem was die betreffenden Leute lästern. Ich würde ja alles mögliche mitmachen um mein Gewicht zu reduzieren. Jetzt gäbe ich mein Geld für Weight Watchers aus und dann würde ich mir wieder die Kilos anfressen. Und, und, und.

Diese besagte Person, die da so lästert geht ins Freibad eigentlich nur, das sie ihre Kids von jungen Teens betreut bekommt und sie sich in die Sonne legen kann, qualmen und ein Bierchen nach dem anderen trinken kann und ganz wichtig um zu lästern und Gerüchte in die Welt zu setzen. Im Wasser, beim Schwimmen habe ich sie noch nie gesehen.

Hab das alles noch geschluckt und gedacht ich sagh nichts. Heute dann im Freibad in der Sammelumkleide. Ist die kleine Tochter dieser Person in der Umkleide und pinkelt dort auf den Holzboden!!! Die Mutter bekommt es von paar Mädels gesagt und macht so als würde nichts wissen, bzw. es absichtlich überhören.

Ich meinte dann ob sie denn nicht mal das Malör aufwischen möchte und ganz motzig meinte sie was ich denn habe. Ich finde das einfach nur eklig, zumal es ein Holzboden ist und das man so was doch nicht machen kann. Nach weiterem Gemotze ihrerseits habe ich sie auch noch auf das Geläster angesprochen. Das manche eben zum Gaffen und Lästern ins Bad kommen und manche eben um dort zu schwimmen.

Ich hatte einen solchen Hals. Die sollen doch einfach mal bei ihren Angelegenheiten bleiben und nicht über andere Herziehen. Wohn echt in einem Mini Dorf und dann so was. Das finde ich echt zum Kotzen. Ich misch mich nomalerweise (bis auf heute) auch nicht in ihre Angelegenheiten ein.

Das musste nun mal raus.

Achtsamkeit und Entscheidung

Die letzten Tage habe ich wieder gemerkt, wie wichtig Achtsamkeit mir geworden ist und wie wichtig es ist für meine Balance.

Seit 2 Wochen mach ich nun ja bei Weight Watchers mit. Ich genieße richtig das Essen und das Leben 🙂 Klar, gibt es weiter solche und solche Tage, aber sie stressen mich nicht mehr so wie vor paar Monaten.
Mag sein, das auch das schöne Wetter einen großen Teil dazu beiträgt, wer weiß. Auch habe ich endlich wieder die Kurve zum Sport bekommen. Ich liebe Nordic Walking. Einfach alleine durch den Wald und die Felder laufen und das beobachten was da ist. Oft begleitet mich Robert Betz mit seinen Vorträgen oder auch Luise Reddemann. Ich bin froh diese Erfahrungen gemacht zu haben, diese Namen, bzw. Leute, die sich dahinter verbergen kennen gelernt zu haben und von ihrer Arbeit profitieren kann.

Ich seh mein Leben so oft mit ganz anderen Augen. Ich kann (noch) nicht alles verzeihen, was so geschehen ist in meinem Leben, aber ich bin auf einem guten Weg und es gelingt mir doch immer mehr die Zusammenhänge zu erkennen.

Heute war wieder so ein Punkt wo ich mich fragte, will ich meinen Sterminstress denn? Muss ich das alles so machen? Was kann ich tun, das es mir besser geht, ich mir nicht so vorkomme wie ich mein Kind ständig unter Druck setze mit jetzt müssen wir schnell Essen, schnell Hausaufgaben machen, schnell zur Ergotherapie / Kieferorthopäde / tiefenpsychologischen Spieltherapie,… nein, heute kannst du niemand zum spielen da haben, heute ist das, das, das,… und dann muss ich heute abend noch arbeiten,…

Will ich das? Da musste ich knallhart sagen, nein das möchte ich nicht! Ich möchte das meine Tochter Zeit für ihre Hausaufgaben hat, ich sie wenn nötig in Ruhe unterstützen kann, sie mehr als nur 1 – 2 Mal pro Woche Freunde zum Spielen einladen kann oder wir gemeinsam ohne Zeitdruck etwas unternehmen können!

Jetzt ist nur die Frage – wie stell ich das an? Mein Verstand sagt klar wieder: das kannst du doch nicht machen, sie braucht doch diese Termine,… Ich hab ja durch meine Störung schon so viel bei ihr kaputt gemacht – sei es durch mein impulsives Verhalten – sei es durch die langen Klinikaufenthalte (insgesamt 8 Monate) wo sie alleine, auf sich gestellt war,…
Mein Herz sagt, NEIN, diese Termine braucht sie nicht, sie braucht mich, ihren Papa und ihre Freunde. Es gibt schon genug Verpflichtungen wie Schule, Hausaufgaben und so. Die Eseltherapie leuchtet mir im Moment noch am meisten ein, da sie da mit Tieren zusammen ist und sich in einer Gruppe von Kindern behaupten muss. Aber braucht sie wirklich diese tiefenpsychologische Spieltherapie? Wäre es für sie nicht schöner die Möglichkeit ein Tag mehr mit Freunden zu spielen?

Ich hoffe ich habe genug Mut mit den betreffenden Leuten zu reden und den Weg in die richtige Richtung zu gehen.