Imagination

Imagination (lat.: imago „Bild“) ist synonym mit Einbildung, Einbildungskraft, Phantasie, bildhaft anschaulichem Vorstellen. Es wird darunter die psychologische Fähigkeit verstanden, sich nicht gegenwärtige Situationen, Vorgänge, Gegenstände und Personen mittels visueller Vorstellung als Bilder im Geiste zu entwickeln oder sich an solche zu erinnern und diese mit dem inneren geistigen Auge anschaulich wahrzunehmen. Über diese Fähigkeit verfügen manche Menschen problemlos, andere hingegen nur mit großer Anstrengung oder gar mit Hilfe unbewusster Abläufe unter Hypnose. In der Medizin des 18. Jahrhunderts wurde die Imagination systematisch zu Heilzwecken verwendet.
Im psychotherapeutischen Sinne ist Imagination das Vermögen, bei wachem Bewusstsein mit (zumeist) geschlossenen Augen innere bzw. mentale Bilder wahrzunehmen. Die inneren Bilder ähneln Traumbildern, ihr Entstehen kann jedoch willentlich gefördert und modifiziert werden. Imagination(sübungen) werden oft mit Entspannungsmethoden kombiniert.
(aus Wikipedia)

Habe in der Therapie die Übung sicherer Ort kennen gelernt. Man soll sich ein Ort vorstellen, den es nicht in der realen Welt gibt, bzw. man ihn sich in der Fantasie sicher macht.

Es kann eine gewisse Zeit dauern, bis ein sicherer Ort vor dem Auge auftaucht. Zur Suche und Ausgestaltung des Ortes kann man alle möglichen Hilfsmittel benutzen.

Man darf sich auch vorstellen das man zaubern kann. Vorstellungskraft ist Zauberkraft (lt. Fr. Luise Reddemann).

Wenn man den inneren Ort gefunden hat, soll man überprüfen ob man sich dort wirklich sicher und wohl fühlt.

Man kann ihn sicherer machen durch Hecken, Zäune, Mauern,… – er kann im Universum liegen sowie Unterwasser. Deiner Fantasie ist keine Grenze gesetzt.

Man darf ruhig eine Weile still betrachten, und sich den Ort beschreiben. Man darf den Ort, wenn etwas noch nicht stimmig ist so verändern, wie man es gerade braucht.

Das Augenmerk geht dann auf seinen Körper. Was fühlt man an seinem selbst geschaffenen, sicheren Ort?

Was sehe ich?

Was höre ich?

Was rieche ich? (Vorsicht kann triggern)

Was spüre ich auf der Haut? Wärme? Kälte? Missempfindungen kann man selbst beheben, indem man sich etwas vorstellt, das passt.

Wie geht es meinen Muskeln? Was brauche ich für überstrapazierte Muskeln?
Wie ist meine Atmung?

Wie geht es meinem Bauch?

Was benötige ich noch, damit ich mich wohl fühle?

Nehme alles bewusst und ruhig wahr!

Im Anschluss sucht man sich eine Geste / Zeichen, welches als Ankerfunktion zukünftig dienen soll um wieder an diesen sicheren Ort zu gelangen. Diese führt man aus, stellt sich nochmals den sicheren Ort vor und dann kehrt man wieder in den Alltag zurück.

Meine Therapeutin hat in der Therapie sicheren Ort und innere Helfer kombiniert. Das war für mich zu viel und ging nicht. Sicher ist da jeder anders. Auch ich werde es zu einem späteren Zeitpunkt wieder üben.

Inzwischen klappt es mit dieser Übung schon ganz gut. Und ich komme richtig gut runter wenn ich diese Übung mache.

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